FREITAG, VOR EINS…
Unsere Seite 1 - Eiskalt serviert
- hochgeladen von Thomas Nawrath
Es ist wieder frisch geworden: Der Winter ist zurück in Mitteldeutschland. Letzte Nacht hatten wir in Magdeburg Minus 6 Grad. Auf der Elbe treiben Eisschollen. Und auf den Kanälen fahren sogar Eisbrecher. Das Eis gebrochen wurde vor einigen Tagen auch an der Teichmühle in Wernigerode, damit sich die mutigen Eisbader beim Tauferinnerungs-Gottesdienst in die kühlen Fluten stürzen konnten. Chapeau! Ein Eindrucksvolles Foto davon gibt es auf der Titelseite der neuen Ausgabe Ihrer Kirchenzeitung.
Von Thomas Nawrath
Wo wir bei der aktuellen Ausgabe von „Glaube + Heimat“ wären. Uwe Kraus hat sich auf die Spuren von Notfallseelsorgern der von Pfau’schen Stiftung in Bernburg (Anhalt) begeben. Das Team um Pfarrer Johannes Lewek war unter anderem nach dem Magdeburger Weihnachtsmarktanschlag im herausfordernden Einsatz.
Mitfühlen nicht mitleiden
Ein tolles Beispiel ökumenischer Gastfreundschaft wird in Arnstadt seit 28 Jahren gepflegt. Ines Rein-Brandenburg nimmt Sie in ihrem Beitrag mit in die gesellige Runde. Um das Projekt weiter zu fördern, wird am 19. April im neuen Kirchenkreis Gotha die Kollekte für dieses Projekt der Nächstenliebe gesammelt. Gut angelegtes Geld!
Klöße im Kollektenplan
Ein ganz anderes Thema spricht der Beitrag von Katja Schmidtke an: Es geht um Missbrauch in Kirchen und unsere Verantwortung. Es geht um das Wegsehen und Schweigen, wo doch Einschreiten und Beistand nötig wären. Lassen wir die Betroffenen nicht allein!
Vom Pfarrer missbraucht
Um Hinsehen, zusammenstehen und Zusammenhalt geht es auch am Holocaust-Gedenktag in der kommenden Woche. Gut, dass der frühere Bundespräsident Roman Herzog sich des Themas angenommen und den Gedenktag vor 30 Jahren eingeführt hat.
Doch wie geht es unseren jüdischen Geschwistern in Mitteldeutschland heute? Wir berichten über den gar nicht leichten Alltag der jüdischen Gemeinden sechs Jahre nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle (Saale) und zwei Jahre nach dem von der Hamas begonnenen Krieg gegen Israel. Erstaunlicher Weise sagt die Landesvorsitzende der jüdischen Gemeinden in Sachsen-Anhalt, Inessa Myslitska: „Die Türen unserer Synagogen sind für alle Freunde und Interessenten geöffnet.“ Nutzen wir diese Einladung!
Die Türen der Synagogen sind geöffnet
Was die Größe angeht, zählen die Kirchen in Mitteldeutschland egal ob EKM oder Landeskirche Anhalts, eher zu den kleineren Kirchen. Doch blickt man auf die geschichtliche Bedeutung, die Fülle an historischen Denkmälern und den Schatz an Kirchenkunst, dann ist Mitteldeutschland ganz vorn dabei.
Gut, wenn neben Stiftungen, privaten Spendern und den Kirchen auch staatliche Stellen helfen, diese Schmuckstücke zu bewahren, Schäden in der Bausubstanz zu beseitigen und notwendige Arbeiten zu unterstützen. Jüngst hat der Landtag von Sachsen-Anhalt mehr als fünf Millionen Euro für den Stendaler Dom St. Nikolaus und St. Bartholomäus bewilligt. Claudia Crodel hat nachgefragt, was mit dem "Geldsegen" konkret geplant ist.
Geldsegen für den Dom
Ich wünsche Ihnen eine abwechslungsreiche Lektüre, ein entspanntes Wochenende und ab und zu einen wohltuend warmen Tee gegen die winterlichen Temperaturen.
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Autor:Thomas Nawrath |
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