Eine Welt

Beiträge zur Rubrik Eine Welt

Nationalfeiertag Ukraine
Kulturevent in Gotha vom 21.-24.August 2026

Anlässlich des 35. Jahrestags der ukrainischen Unabhängigkeit lädt der Verein Ukrainefreunde Gotha e.V. gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern vom 21. bis 24. August 2026 zu einem vielfältigen deutsch-ukrainischen Kulturevent in das Gothaer Tivoli sowie das Cineplex-Kino ein. Im Geiste von Begegnung, kulturellem Austausch und gelebter Solidarität mit der Ukraine erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm aus Ausstellung, Film und landestypischen ukrainischen...

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Ceuta
Christen zwischen Hilfsbereitschaft und Sorge

Als Ende Juli Zehntausende die Grenze von Marokko nach Ceuta überquerten, war die spanische Exklave in Nordafrika mit der Situation überfordert. Krankenschwester Susana Roop war vor Ort im Einsatz und versorgte Menschen, die über das Meer in die Stadt kamen. Von Erika Gitt Ceuta. Das Bild lässt Susana Roop nicht los: Das Meer vor Ceuta war voller Menschen, berichtet die spanische Krankenschwester. Hunderte versuchten gleichzeitig, durch das Wasser ans Ufer zu gelangen. Auf den Wellen trieben...

  • 13.08.26

Westjordanland
Eine Insel des Friedens

Menschen mit Behinderung haben es in den palästinensischen Gebieten schwer. Förderung oder Unterstützung von offizieller Seite gibt es kaum – lediglich spendenfinanzierte Projekte. Von Daniel Staffen-Quandt Beit Jala. Es ist eine kleine Hoffnungsinsel in einem von Hoffnungslosigkeit geprägten Land: In der palästinensischen Stadt Beit Jala im Westjordanland betreibt der Verein Lifegate (deutsch: Lebenstor) ein Förderzentrum für Kinder und Jugendliche mit körperlicher und geistiger Behinderung....

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Trügliche Normalität
Warum der Weltkirchenrat in die Ukraine gereist ist

Eine Delegation des Weltkirchenrats hat Kiew besucht. Im Gespräch mit Timo Teggatz erklärt der Vorsitzende des Zentralausschusses des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Heinrich Bedford-Strohm, warum Dialog wichtig bleibt – selbst mit Russland. Sie haben auf Facebook geschrieben, wie schön es war, Menschen aus digitalen Gebeten bei Ihrem Besuch in Kiew persönlich zu treffen. Ist so auch die Idee für die Reise in die Ukraine entstanden? Heinrich Bedford-Strohm: Die Reise ist schon viel länger...

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Von Württemberg nach Wien
Versöhnungskraft des Abendmahls

Die Kirchenhistorikerin Susanne Schenk ist seit Mai neue Generalsekretärin der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE). Die kleinen Mitgliedskirchen liegen ihr am Herzen, sagt die Theologin. Von ihnen könnten die großen viel lernen. Von Benjamin Lassiwe Wien. Schon ihr Großvater war Pfarrer in Württemberg. Auch die Mutter studierte Theologie, arbeitete später aber als Religionslehrerin. Susanne Schenk war die erste Frau in ihrer Familie, die ordiniert wurde. Doch zunächst führte sie...

  • 17.07.26
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Jerusalemer Propst verabschiedet sich aus Amt
Noch mit dem Kopf über Wasser

Christen in Israel und Palästina sind als Minderheit unter Druck, sagt der scheidende evangelische Propst von Jerusalem, Joachim Lenz. Warum die Kirchen keine gewichtige Stimme mehr haben, erklärt er im Gespräch mit Franziska Hein. Ende Juli verlassen Sie Jerusalem nach sechs Jahren als Propst. Fällt Ihnen der Abschied schwer? Joachim Lenz: Es gibt ein lachendes und ein weinendes Auge. Ich freue mich darauf, wieder in einer anderen Atmosphäre zu leben. Mir ist klar, dass sich auch in...

  • 15.07.26

Afghanisches Bildungssystem
Ohne Mädchen und ohne Geld

Nicht nur der Ausschluss von Mädchen von weiterführenden Schulen stürzt das afghanische Bildungssystem in die Krise. Auch der Schulbesuch von Jungen geht zurück, es gibt zu wenige Lehrkräfte und kein Geld für die Schulen. Die Folgen sind fatal. Von Julian Busch Frankfurt a.M./Kabul (epd). Als die Taliban vor fünf Jahren die Macht in Afghanistan übernahmen, war Schuldirektor Mohammed Osman klar, dass sich vieles verändern würde: Die Stundenpläne wurden angepasst, die Lehrer müssen nun Bärte...

  • 09.07.26
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Zwischen Tradition und Säkularisierung
O Canada!

Kanada, das riesige, aber mit mehr als 41 Millionen Einwohnern dünn besiedelte Land, hat einen Weg eingeschlagen, der eher Westeuropa als seinem südlichen Nachbarn ähnelt. Noch etwa 60 Prozent der Kanadier bezeichnen sich als Christen. Wie sich das Land zwischen Rocky Mountains und Großen Seen verändert. Von Janet Epp Buckingham Genf. Kein anderes Land der Welt nimmt regulär so viele Einwanderer pro Kopf auf wie Kanada. Etwa ein Prozent der Bevölkerung sind Einwanderer. Viele von ihnen bringen...

  • 09.07.26

Piusbruderschaft
Vatikan exkommuniziert Kleriker

Die Piusbrüder haben in der Schweiz ohne päpstliche Erlaubnis vier neue Bischöfe geweiht. Der Vatikan bestätigt nun offiziell deren Exkommunikation. Diese betrifft nicht nur die Beteiligten an der Weihe. Von Almut Siefert und Franziska Hein Rom (epd). Nach der unerlaubten Bischofsweihe in der Schweiz hat der Vatikan alle Geistlichen der ultrakonservativen Piusbruderschaft exkommuniziert. In einer am Donnerstag veröffentlichten Note der Glaubensbehörde schließt der Vatikan nicht nur alle...

  • 09.07.26
Lothar Kreyssig (1898-1986) | Foto: epd-bild / Aktion Sühnezeichen Friedensdienste
6 Bilder

40. Todestag von Lothar Kreyssig
Ein Licht in der Dunkelheit Deutschlands

Am Sonntag (5.7.2026) jährt sich der Todestag des Begründers der Aktion Sühnezeichen Friedensdienst, Lothar Kreyssig, zum 40. Mal. Bereits in der Zeit des Nationalsozialismus hat er als Richter Zivilcourage gezeigt. Von Thomas Nawrath Magdeburg. „Lothar Kreyssig war ein großartiger Mensch, der gerade und klar gestanden ist, und in Zeiten der Dunkelheit in Deutschland eine Figur des Lichts war“, sagt der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Friedrich Kramer. Wie ist das...

Meinung
Reformation 2.0 oder unerlaubte Weihe

Streit um TraditionRom/Écône. Der Konflikt zwischen dem Vatikan und der Priesterbruderschaft St. Pius X. ist erneut offen ausgebrochen. Nachdem die traditionalistische Gemeinschaft im schweizerischen Écône vier Bischöfe ohne Zustimmung des Papstes geweiht hatte, erklärte der Vatikan den Vorgang zu einem schismatischen Akt. Damit geht es nicht nur um die alte Messe oder um innerkirchliche Geschmacksfragen, sondern um eine zentrale Frage katholischer Ordnung: Wer darf in der Kirche verbindlich...

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Festung Amberd: Die Kreuzkuppelkirche nordwestlich der Stadt Jerewan zeugt von einer mehr als tausendjährigen Geschichte der Christen in dem Land. | Foto: epd-bild/Steffen Schellhorn
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Armenien
Christliches Erbe in Gefahr

Bei den jüngsten Parlamentswahlen wurde Ministerpräsident Nikol Paschinjan im Amt bestätigt. Welche Folgen das für die älteste christliche Nation der Welt hat, erklärt Pfarrer Peter Fuchs, Geschäftsführer der Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International, im Gespräch mit Erika Gitt. Warum wurden die Wahlen als "historisch" bezeichnet? Peter Fuchs: Rund 20 Jahre lang bestimmte die nationalkonservative Republikanische Partei Armeniens die Geschicke des Landes. Sie prägte das...

  • 30.06.26
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Ruanda
Wer ist Hutu, wer ist Tutsi?

In Ruanda kam es 1994 zu einem der schlimmsten Genozide des 20. Jahrhunderts. Wie kann heute neues Vertrauen entstehen, wo einst Nachbarn zu Mördern wurden? Der Autor ist Menschen begegnet, die trotz tiefster Wunden einen Weg zur Versöhnung suchen. Von Uwe Heimowski Kigali. „Schaut euch diese beiden Männer an“, sagt Pastor Innocent, „wer von ihnen ist ein Hutu und wer ein Tutsi?“ Die Frage ist nicht zu beantworten – und genau darin liegt ihre Aussagekraft. Denn äußerlich lassen sich die beiden...

  • 17.06.26

Ukraine-Krieg
Brandschäden an Höhlenkloster

Frankfurt a.M. (epd). Das Kiewer Höhlenkloster (Kyivo-Pecherska Lavra), das infolge eines russischen Luftangriffs Brandschäden erlitten hat, gehört seit 1990 zum Unesco-Welterbe. Die vom 11. bis 19. Jahrhundert gewachsene Klosteranlage mit ihren Kirchen, Glockentürmen und berühmten Höhlenklöstern gilt als eines der bedeutendsten Zentren des orthodoxen Christentums in Osteuropa. Zu ihren wichtigsten Bauwerken zählt die Entschlafungs-Kathedrale, die als Hauptkirche des Klosters das geistliche...

  • 15.06.26

Fußball-WM: Kirche unterstützt Prävention
Warnung vor Menschenhandel

Mexiko-Stadt. Die katholische Kirche in Mexiko warnt vor erhöhten Risiken von Menschenhandel und sexueller Ausbeutung während der Fußballweltmeisterschaft. Die Kommission zum Schutz Minderjähriger des Erzbistums in der Hauptstadt Mexiko-Stadt rief Behörden, kirchliche Mitarbeiter und die Gesellschaft dazu auf, Prävention, Aufdeckung und Opferschutz im Zeitraum des Turniers zu verstärken. Die Fußballweltmeisterschaft startete am 11. Juni. Die WM-Spiele werden bis zum 19. Juli in den USA, Mexiko...

  • 12.06.26
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Südafrika
Die Revolte der Kinder

Vor 50 Jahren passierte in Südafrika das Unfassbare: Polizisten schossen auf Schüler; Hunderte Menschen starben. Trauer und Schmerz wirken bis heute nach. Dennoch war der Schüleraufstand von Soweto der Anfang vom Ende. Von Katrin Gänsler Es ist eines der ikonischen Bilder aus Südafrika. Das Schwarz-Weiß-Foto zeigt den zwölfjährigen Hector Pieterson – getragen von einem Mann namens Mbuyisa Makhubo, in dessen Armen der Schüler gerade stirbt. Daneben die fassungslose Schwester Antoinette. Es ist...

  • 10.06.26
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Mexiko
Spektakel neben Massengräbern

Während in Mexiko die Städte für die Fußball-WM hergerichtet werden, hält die Kartell-Gewalt an. Angehörige graben nach Vermissten. Fündig werden sie auch in der Nähe von Stadien. Von Anne Demmer Die Cumbia-Musik aus dem Nachbarhaus in Guadalajara dröhnt, als die Spitzhacke auf etwas Hartes stößt. Freigelegt werden: graue Nike-Turnschuhe, Größe 37, eine Goldkette mit dem Anhänger eines Heiligen. Dinge, die mutmaßlich einem 13-Jährigen gehörten, bevor er in einem verlassenen Haus in Tlajomulco...

  • 03.06.26

Brüssel
Kirche als politischer Gesprächspartner

Anne Gidion, EKD-Vertreterin bei der EU, betont die Rolle der Kirchen als politische Gesprächspartner in Brüssel. Sie verweist auf Beiträge zu Menschenrechten, Klimaschutz und Migration - und wendet sich gegen pauschale Bürokratie-Schelte. Die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für Berlin und Brüssel, Anne Gidion, sieht die Kirchen trotz wachsender Verunsicherung in Europa weiterhin als wichtige politische Gesprächspartner. Das Christliche sei weiterhin der...

  • 03.06.26

Der 76. Sudetendeutsche Tag in Brünn/Brno
Versöhnung in der verlorenen Heimat

Zum ersten Mal in seiner Geschichte fand das traditionelle Pfingsttreffen der Sudetendeutschen in Tschechien statt. Was als gewagtes Experiment begann, endete mit einem emotionalen Signal – trotz erheblichen politischen Widerstands. Brünn/Brno, 22.–25. Mai 2026. Sieben Jahrzehnte nach der gewaltsamen Vertreibung der Deutschen aus Böhmen, Mähren und Schlesien sind die Sudetendeutschen dorthin zurückgekehrt, wo ihre Geschichte begann: in die mährische Hauptstadt Brünn. Am Pfingstwochenende 2026...

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Für den Frieden
Jule geht mit

Von Europa nach Jerusalem – zu Fuß: Das ist das Ziel des "Peacewalks" (Friedensmarsch). Jule Langmeier läuft mit, zumindest eine kleine Strecke. Auch die hat es schon in sich. Von Carina Dobra Jule Langmeier ist ein wenig im Stress. Gleich fährt ihre S-Bahn. Und die gebürtige Bayreutherin muss ihren schweren Rucksack mitnehmen, denn sie hat eine lange Strecke vor sich. Der "Peacewalk" (Friedensmarsch) ist eine 15-monatige Pilgerreise von Europa nach Jerusalem, organisiert vom "Refo", einem...

  • 27.05.26

Jerusalem
Friedensmarsch startet

In Berlin startet am Mittwoch ein Teil eines europaweiten Friedensmarsches mit dem Ziel Jerusalem. Mitlaufen kann jeder und jede, ob für eine Stunde, einen Tag, eine Woche oder die ganze Strecke. Es geht um "neue Wege zum Frieden".  Berlin (epd). Am Reformations-Campus in Berlin-Moabit (Refo Moabit) startet am Mittwoch ein Friedensmarsch nach Jerusalem/Al-Quds. Erstes Etappenziel des sogenannten Peacewalk ist das polnische Krakau, wie die Veranstalter am Samstag in Berlin mitteilten. Damit wird...

  • 20.05.26

«Atlas der Zivilgesellschaft»
Zivilgesellschaft weltweit in Gefahr

Die Zivilgesellschaft gerät laut «Brot für die Welt» weltweit zunehmend unter Druck. Das gilt auch für Deutschland, das in einem alljährlichen Bericht herabgestuft wird Von Silvia Vogt  Berlin (epd). Nur wenige Menschen leben dem neuen «Atlas der Zivilgesellschaft» zufolge noch in Ländern mit umfassenden Freiheitsrechten. Gerade einmal 3,4 Prozent der Weltbevölkerung wohnten in Staaten, in denen Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit garantiert seien, erklärte das evangelische...

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Weltkirchenrat
Das Kommunikationswunder Gottes

Heinrich Bedford-Strohm, ehemaliger bayerischer Landesbischof und EKD-Ratsvorsitzender, ist seit 2022 Vorsitzender des Zentralkomitees des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK). Im Gespräch mit Tilman Baier erklärt er, was  das Miteinander von Christen unterschiedlicher Konfessionen mit dem Pfingstereignis zu tun hat. Sie sind derzeit der Vorsitzende des Weltkirchenrates. Was fällt Ihnen in diesem Zusammenhang beim Stichwort Pfingsten ein? Der Weltkirchenrat ist das Dach von 356 anglikanischen,...

  • 19.05.26
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