Eine Welt

Beiträge zur Rubrik Eine Welt

Der Fliegerhorst Büchel gilt als einziger Standort Deutschlands, an dem noch US-Atomwaffen gelagert werden.

Blickwechsel
Die vergessenen Bomben

Das rheinland-pfälzische Büchel in der Eifel war 1996 in der politischen Diskussion völlig unbekannt. Heute steht es auch für den friedlichen Protest für eine atomwaffenfreie Welt. von Rainer Hofmann Am Fliegerhorst Büchel lagern mutmaßlich die einzigen Atomwaffen in Deutschland – 20 US-Atombomben, die im Kriegsfall von deutschen Kampfpiloten abgeworfen werden müssten. Vor 25 Jahren, vom 14. bis 16. Juni 1996, gab es die ersten Demonstrationen dagegen. Mittlerweile kommen Gruppen regelmäßig zum...

  • 18.06.21
  • 26× gelesen
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Nachgefragt
Hochriskantes Relikt

„Ohne Rüstung Leben“ (ORL) heißt eine ökumenische Aktion, die sich sich seit 1978 für eine atomwaffenfreie Welt einsetzt. Welche Erfolge es auf diesem Weg gibt, aber auch welche Rückschläge, erklärt ORL-Atomwaffenexperte Simon Bödecker im Gespräch mit Martin Janotta. Herr Bödecker, wie sähe eine Welt ohne Atomwaffen aus? Simon Bödecker: Die Welt wäre ­sicherer. Im Moment nehmen einige wenige Staaten sich das Recht heraus, andere mit der Zerstörung durch Massenvernichtungswaffen zu bedrohen. Ein...

  • 17.06.21
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LWB
Wahl zum neuen Generalsekretär

Genf (epd) – Anne Burghardt aus Estland und Kenneth Mtata aus Simbabwe haben sich für die Position des Generalsekretärs des Lutherischen Weltbundes (LWB) beworben. Der LWB-Rat werde am 19. Juni zwischen den beiden Kandidaten entscheiden, teilte ein Sprecher am Mittwoch in Genf mit. Der amtierende Generalsekretär Martin Junge scheidet am 1. November 2021 aus. Pfarrerin Burghardt sei derzeit Leiterin Entwicklung am Theologischen Institut der Estnischen Evangelisch-Lutherischen Kirche. Pfarrer...

  • 14.06.21
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Krankenstation statt Klassenraum: Colleges, Schulen, Kirchen und Moscheen wurden in den vergangenen Wochen in Indien für die Behandlung von Covid-19-Patienten genutzt. Dieser Mann in einem Klassenzimmer am Stadtrand von Mumbai wird zusätzlich mit Sauerstoff versorgt.
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Von Bangalore nach Halle
Hoffen und Beten für Indien

Erfahrung: Mercy Rethna aus Südindien absolvierte einen Freiwilligendienst in den Franckeschen Stiftungen in Halle. Nun arbeitet sie in einer IT-Firma in Radebeul. Über zwei Jahre war die 27-Jährige nicht mehr in ihrer Heimat. Sie ahnte nicht, was sie dort erwartet. Nach zwei Jahren bin ich endlich in mein Heimatland zurückgekehrt! Es war ein großartiges Gefühl. Ich konnte es kaum erwarten, meine Verwandten und Freunde zu treffen. Aber zu meiner Bestürzung höre ich aktuell fast nur...

  • 11.06.21
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Nigeria
Twitter für unbestimmte Zeit gesperrt

Frankfurt a. M./Abuja (epd) – Twitter-Nutzer in Afrikas bevölkerungsreichstem Land Nigeria können das soziale Netzwerk nicht mehr nutzen. Die Regierung sperrt alle Aktivitäten des Dienstes für unbestimmte Zeit, wie das Informations- und Kulturministerium am vergangenen Freitag mitteilte. Auslöser ist offenbar ein umstrittener Tweet von Präsident Muhammadu Buhari, der von Twitter entfernt wurde, weil er gegen die Regeln des sozialen Netzwerks verstoßen habe. Menschenrechtler kritisierten das...

  • 10.06.21
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Burkina Faso
130 Dorfbewohner getötet

Frankfurt a. M./Ouagadougou (epd) – Die Tötung von mehr als 130 Dorfbewohnern im Norden von Burkina Faso hat international Entsetzen ausgelöst. Bewaffnete hatten in der Nacht zum Samstag das Dorf im Norden des Landes gestürmt und wahllos um sich geschossen. Zahlreiche Häuser und der Markt wurden niedergebrannt. Wer für die Tat verantwortlich ist, blieb zunächst unklar. In Burkina Faso und den Nachbarländern Niger, Mali und Nigeria sind zahlreiche islamistische Milizen und kriminelle Banden...

  • 10.06.21
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Ruinen und Tote: Ein weißer Mob hat in Tulsa vor 100 Jahren, am 31. Mai und 1. Juni 1921, ein schwarzes Wohnviertel niedergebrannt. Tausende Afro-Amerikaner wurden obdachlos, viele ermordet.
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In Oklahoma vor 100 Jahren
Der weiße Terror

Vor 100 Jahren zog ein weißer Mob durch ein schwarzes Wohnviertel in Oklahoma, mordete, brannte die Häuser nieder. Die Täter wurden nie bestraft, die Opfer nie entschädigt. Jetzt wird Wiedergutmachung gefordert. Von Konrad Ege Viola Fletcher ist 107 Jahre alt und hat alles noch vor Augen: In ihrem Gedächtnis sehe sie, wie schwarze Männer erschossen wurden, sie rieche den Rauch von brennenden Wohnhäusern und sie höre die Schreie. Es sind der 31. Mai und der 1. Juni 1921, die sich in ihre...

  • 04.06.21
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Welthungerhilfe
Hilfswerke warnen vor zunehmendem Hunger

Frankfurt a. M. (epd) – Die Deutsche Welthungerhilfe und das Kinderhilfswerk terre des hommes haben begrüßt, dass die Bundesregierung im vergangenen Jahr ihre Mittel zur Bewältigung der Corona-Krise für die Länder des Südens aufgestockt hat. Allerdings bräuchten viele Staaten angesichts drohender Hungersnöte und der dramatisch verschärften Klima- und Umweltkrise in den kommenden Jahren mehr humanitäre Hilfe. Die Zahl der Menschen, die unter akutem Hunger litten, sei 2020 auf 155 Millionen...

  • 29.05.21
  • 10× gelesen

First Lady der russischen Opposition

Alexej Anatoljewitsch Nawalny ist Russlands großer Freiheitskämpfer und Dissident. Er fordert Präsident Putin heraus und die Demokratie ein. Dafür musste er ins Straflager. In seinem Schlusswort des Gerichtsverfahrens sprach er außer über Freiheit auch über Glück und Gerechtigkeit für Russland, und er bekannte sich als gläubiger Christ. Der Glaube gebe ihm Kraft. Nawalny verwies vor dem Berufungsgericht auf die Bibel und eines ihrer Worte als seine persönliche Handlungsmaxime: „Selig sind, die...

  • 28.05.21
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Amnesty International kämpft seit 60 Jahren

Frankfurt a. M.(epd) – Am 28. Mai 1961 wurde Amnesty International vom britischen Anwalt Peter Benenson ins Leben gerufen. Die größte Menschenrechtsorganisation der Welt hat heute mehr als zehn Millionen Unterstützer. Sie setzen sich für die Freilassung politischer Gefangener, die Rechte von Flüchtlingen und die Förderung der politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte ein. Bis heute nimmt die Organisation kein Geld von Regierungen an, 1977 erhielt sie den Friedensnobelpreis....

  • 28.05.21
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Das Luf-Boot: Debatte um koloniale Raubkunst
Mahnmal der Arroganz

Der Historiker Götz Aly hält das sogenannte Luf-Boot – eines der bedeutendsten ethnologischen Objekte im Berliner Humboldt Forum – für koloniale Raubkunst. "Die Insel Luf war wie viele andere Inseln in der Südsee ein Paradies, bis die Kolonialherren kamen. Sie drangen mit aller Gewalt in die dort lebenden menschlichen Gemeinschaften ein, unterwarfen sie ihren kommerziellen Interessen und zerstörten die bestehende Kultur", sagte Aly Anfang Mai dem "Spiegel". Er wies laut Bericht nach, dass die...

  • 28.05.21
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"Zanken ist leichter als Versöhnung", sagt Simon Ntamwana. Der Erzbischof von Gitega in Burundi wird am 3. Juni 75 Jahre alt.

Burundi
Wanderer zwischen Kulturen

Ein burundischer Bischof, der über Schellings Naturphilosophie promoviert hat? Der muss doch den Kopf in den Wolken haben. Weit gefehlt – der Erzbischof von Gitega steht mit beiden Beinen in den Konflikten seines Landes. Von Alexander Brüggemann Nein, Simon Ntamwana braucht nicht wirklich Ratschläge aus Westeuropa. Kommen sie dennoch, legt er den Kopf schräg, denkt noch einen Moment nach und antwortet höflich auf Deutsch mit einem Satz wie: "Wir haben in Burundi eine Redensart, die sagt …" Der...

  • 27.05.21
  • 11× gelesen
Joachim Lenz

Nachgefragt
Evangelischer Propst in Jerusalem: "Ich bin Pastor, und ich bete"

Der evangelische Propst in Jerusalem und frühere Direktor der Berliner Stadtmission, Joachim Lenz, sieht zur Beilegung des Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern die Staatengemeinschaft in der Pflicht, sagte er im Gespräch mit Stephan Cezanne. Wie erleben Sie die Auseinandersetzungen zurzeit persönlich? Joachim Lenz: In die Altstadt von Jerusalem kam das Leben nach strengen Lockdowns gerade zurück. Heute ist kaum jemand auf den Straßen unterwegs, obwohl die meisten Geschäfte geöffnet...

  • 20.05.21
  • 17× gelesen
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Raketen auf Jerusalem: Zwei Jugendliche haben sich am 10. Mai, dem Jerusalemtag, während eines Raketenalarms zu Boden geworfen. Einer von ihnen zählt die Einschläge. "Vier! Fünf!", ruft er laut.

Nahostkonflikt
Nur 15 bis 30 Sekunden

In Israel fliegen Raketen, und gläubige Juden feiern das Geschenk der Tora. Für die Gläubigen ist das kein Widerspruch. Ein Einblick in die verschiedenen Lebenswelten der vergangenen Tage. Von Merle Hofer Am vergangenen Sonntag um 18.50 Uhr ertönt in Jerusalem eine Sirene. Nun wissen gläubige Juden, dass sie noch 18 Minuten und weitere 20 Minuten haben, bevor das Wochenfest Schawuot beginnt. In den nächsten 25 Stunden nutzen sie keine elektrischen Geräte, betätigen keine Lichtschalter und...

  • 19.05.21
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Crowdfunding
Zweites Schulgebäude für Suubi

Der 2018 gegründete gemeinnützige Balilwana e.V. kooperiert eng mit Suubi Community Development Organisation in Kakindu, einem Dorf in Uganda. Die Gemeinschaft von Suubi ist ein Bildungsprojekt für Menschen jeden Alters in Kakindu. Balilwana avisiert in Deutschland Unterstützer und Schulpatenschaften und Suubi setzt die Spenden und Patenschaften vereinbarungsgemäß in Uganda um. Hierzu steht Balilwana im ständigen Austausch mit Suubi. Kakindu liegt in einer ländlichen Region, die von...

  • Eisenach-Gerstungen
  • 13.05.21
  • 26× gelesen
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Das Impfzentrum des Cooper Krankenhauses im Mumbaier Vorort Juhu. Am 9. Januar begannen hier die Impfungen gegen Covid-19. Bis Ende April waren ein Zehntel der 1,4 Milliarden Inder geimpft.

Indien
«Die Menschen hier haben Angst»

Beim dramatischen Anstieg der Corona-Zahlen in Indien ist nach Einschätzung des deutschen Pfarrers Christoph Wildfang noch längst kein Abflauen in Sicht. Von Elvira Treffinger Die Menschen in Indien glaubten, dass das Schlimmste noch bevorstehe, sagte der Theologe in Neu-Delhi der Frankfurter «Evangelischen Sonntags-Zeitung». Der Höhepunkt der Infektionswelle werde um den 15. Mai herum erwartet. «Die Menschen hier haben Angst», sagte Wildfang. «Jeder kennt einen, der an Corona erkrankt ist.»...

  • 12.05.21
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Lebenslauf: Julia Lacey (46) steht kurz vor der Weihe zur anglikanischen Priesterin. Die Katholikin aus dem Rheinland lernte in Genf ihren britischen Mann kennen. Lacey, die katholische Theologie auf Lehramt studiert hat, trat Ende 2016 zur anglikanischen Kirche über und bewarb sich 2018 um die Ausbildung zur Priesterin.
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Weg zum Traumberuf
Berufung: Priesterin

Julia Lacey hat die Konfession gewechselt, um anglikanische Priesterin zu werden. Sie erzählt im Gespräch mit Joachim Heinz, wann sie ihre ehemalige Heimatkirche vermisst. Wie kam der Kontakt zur anglikanischen Kirche zustande? Julia Lacey: Das war in Genf. Dort habe ich im Chor gesungen. Ich habe aber immer auch in Frankreich, wo wir wohnten, in der katholischen Gemeinde mitgearbeitet. Zum Beispiel als Katechetin für die Firm-, Kommunion- und Taufvorbereitung. Ab wann wurde der Übertritt zu...

  • 12.05.21
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Jubiläum
Institut Südwind wird 30 Jahre alt

Bonn (epd) – Das entwicklungspolitische Institut Südwind feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Unter der Überschrift "Wissenschaf(f)t Gerechtigkeit" sollen im laufenden Jahr Online-Diskussionen zum Verhältnis von Wissenschaft und globaler Gerechtigkeit stattfinden. Die 1991 gegründete Organisation liefert Studien und entwicklungspolitische Analysen und engagiert sich als Dialog- und Bildungspartner in Politik und Gesellschaft. Zu aktuellen Themen gehören etwa Zwangsarbeit in der...

  • 08.05.21
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Waldzerstörung: Wertvolle Tropenhölzer aus den Wäldern des Gran Chaco lagern bei einem Zwischenhändler in der Provinz Salta in Argentinien.

Blickwechsel
Umweltabkommen für Lateinamerika

 In Lateinamerika tritt das erste internationale Umweltabkommen der Region in Kraft. Von Susann Kreutzmann Mit dem Escazú-Abkommen verpflichten sich die Staaten, Umweltstandards zu wahren, Aktivisten zu schützen und die Bevölkerung bei umweltrelevanten Projekten wie dem Bergbau zu informieren und zu beteiligen. Außerdem sieht es Klagerechte vor internationalen Gerichten bei Umweltverstößen vor. Alle Menschen der heutigen und der künftigen Generationen hätten das Recht, in einer gesunden Umwelt...

  • 07.05.21
  • 1× gelesen

Indien
Höchststand an Corona-Neuinfektionen

Neu-Delhi (epd) – Indien meldet einen neuen Höchststand bei den Corona-Neuinfektionen. Das Land verzeichnete am 30. April 386 452 neue Ansteckungen binnen eines Tages, wie die Zeitung "Indian Express" berichtete. Zudem gab es 3293 neue Corona-Todesfälle innerhalb von 24 Stunden. Indien hat damit seit Beginn der Pandemie mehr als 208 000 Corona-Tote zu beklagen. Die Gesamtzahl der Corona-Erkrankungen stieg auf 18,7 Millionen Fälle. Die Diakonie Katastrophenhilfe rief zu Spenden auf. "Die...

  • 06.05.21
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Prozession: Männer tragen bei der Festa di San Nicola, dem Nikolausfest in Bari, immer am 8. Mai eine Nikolausstatue durch die Altstadt. Von Balkonen streuen Menschen Rosenblätter, Männer tragen Blumengestecke.
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Ausnahmezustand
Hoch lebe der Nikolaus!

Alljährlich im Mai erinnert die Adria-Stadt Bari an die Ankunft der Reliquien des Volksheiligen – mit Feuerwerk, farben-prächtigen Umzügen und sogar einem echten Wunder. Von Burkhard Jürgens Zu normalen Jahren herrscht vom 7. bis 9. Mai in Bari Ausnahmezustand: Dann lässt die süditalienische Hafenstadt ihren Schutzpatron Sankt Nikolaus hochleben – und ebenso sich selbst. Zwar liegt der Gedenktag des heiligen Bischofs von Myra am 6. Dezember. Gefeiert wird hier aber die Ankunft seiner Reliquien...

  • 06.05.21
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"Die Tora selbst ist Perfektion", sagt Rabbinerin Irit Shillor, hier mit einer Torarolle, die sie von einem guten Freund bekam. Sie ist mit floralen grünen und roten Mustern verziert – ganz anders, als die Torarollen in traditionellem Weinrot und Blau.
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Porträt
Die fliegende Rabbinerin

Etwa 1000 Rabbinerinnen gibt es heute weltweit. Eine von ihnen ist Irit Shillor. Die Berufung für das geistliche Amt fand sie erst auf Umwegen. Von Rocco Thiede Gut eine Autostunde nordöstlich vom Londoner Stadtzentrum entfernt liegt Harlow mit 80 000 Einwohnern. In einem schlichten, einstöckigen Gebäude mit roten Backsteinen befindet sich die „Harlow Synagogue“, der Arbeitsplatz von Gemeinderabbinerin Irit Shillor. Sie ist dort seit fast eineinhalb Jahrzehnten in der Reformgemeinde „Harlow...

  • 30.04.21
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Der fehlende artgerechte Umgang mit Nutztieren ist in vielen Entwicklungsländern ein verbreitetes Problem – so auch hier auf dem Markt im Landesinneren von Benin in Westafrika.
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Von Wunden übersät und unterernährt
Lebendige Nutzgegenstände

Zum Wohl der Nutztiere: Sie sind oft von Wunden übersät und unterernährt. Die Haltungsbedingungen von Tieren bleiben bei der Entwicklungshilfe oft außer Acht. Das soll geändert werden. Von Sabine Ludwig Ziegen, Schafe, Esel, Schweine und Rinder – ihr Besitz ist für Mil­lionen Men­schen überlebenswichtig. Die ­deutsche Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit (EZ) fördert deshalb im Rahmen der weltweiten Armutsbekämpfung deren Nutzung. Allerdings werden einkommensfördernde Maßnahmen durch die Vergabe...

  • 22.04.21
  • 7× gelesen
Vorbilder: Japanern ist es wichtig, sich stets korrekt zu verhalten.

Japan
Solidarität in der Krise

Maske tragen, Rücksicht nehmen, Schwächere schützen: Anlässlich der Diskussion um mangelnde Solidarität in der Corona-Krise empfiehlt die Asien-Expertin Renate Noda den Blick nach Japan. von Julia Pennigsdorf «Den Japanern ist es wichtig, auf ihre Mitmenschen zu achten und sich zum Wohle aller an die Regeln zu halten», sagt Noda über den Umgang der Menschen dort mit der Pandemie. Die promovierte Japanologin leitet die Abteilung Völkerkunde des Bremer Übersee-Museums. Gesundheit spielt Noda...

  • 17.04.21
  • 10× gelesen

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