Eine Welt

Beiträge zur Rubrik Eine Welt

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Weihnachtsstimmung im Klassenraum: Spenden aus Mitteldeutschland brachte Pfarrer Christian Kurzke auch in libanesische und syrische Schulen. Davon werden Schulmittel, Essen oder der Transport zur Schule finanziert.
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Hilfe für Menschen im Nahen Osten
Ein bisschen Hoffnung

Im Nahen Osten fehlt es oft am Nötigsten. Einer, der diese Not seit Jahren kennt und sich für die Menschen dort engagiert, ist der Thüringer Pfarrer Christian Kurzke. Von Kathleen Bernhardt Damaskus und Bagdad – für mich waren das früher Träume aus „Tausend und einer Nacht“, wo es Edelsteine regnete und Prinzen auf Teppichen flogen. Heute kommen aus dem Nahen Osten eher schreckliche Nachrichten statt Märchen. Doch Pfarrer Christian Kurzke aus Kraftsdorf bei Gera schrecken diese nicht ab. Im...

  • 02.12.21
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400 Zwiebeln für jede: In das Projekt der Frauenkooperative werden vor allem Frauen aufgenommen, die mit großer Not zu kämpfen haben. Ein Kilo Safran erbringt zurzeit umgerechnet 800 Euro.
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Safran macht den Kuchen gehl
Für ein würdevolles Leben

Safran macht den Kuchen gehl, heißt es. Und die Weihnachtsplätzchen ebenso. In der Wüste um die west-afghanische Stadt Herat verhilft der Anbau von Safran einer Gruppe Frauen zu einem eigenen Einkommen für sich und ihre Familien – und zu Respekt. Von Andrea Jeska Jahr für Jahr im Herbst blüht die Wüste im Westen Afghanistans lila. Im Distrikt Pashtun Zarghun nahe der Stadt Herat drängen sich durch rissige Erdschollen kleine Blumen, in deren Innerem sich drei wertvolle Blütenstempel verbergen:...

  • 26.11.21
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Eine Patenschaft ist für die Kinder in Kenia wie ein "6er im Lotto".

Blickwechsel
Mit Kopftuch und Kreuz auf der Schulbank

Seit mehr als 15 Jahren engagieren sich Gerd und Gabriele Keßler aus Klettbach im Weimarer Land für Kinder in Afrika. 2016 gründeten sie mit "Educaid Kenya" ihren eigenen Verein. Sie opfern Freizeit, geben Geld und lassen Nerven. "Wir haben viel Gutes im Leben erlebt und selbst viel Unterstützung gehabt. Wir sind Christen und haben immer den Wunsch gehabt, etwas zurück zu geben", sagt Gabriele Keßler. In jeder freien Minute engagiert sich das Ehepaar für den Verein, der inzwischen rund 250...

  • 25.11.21
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Aus aller Welt
Myanmar und Sudan: Weltkirchenrat besorgt

Genf (epd) – Seine Sorge über mehrere Krisenregionen hat der Weltkirchenrat bekundet. «Das Vorgehen der militärischen Führungspersonen in Myanmar und im Sudan stellt einen skrupellosen Angriff auf den demokratischen Übergangsprozess und die Bevölkerung der beiden Länder dar», erklärte der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) zum Abschluss der Tagung seines Exekutivausschusses vergangene Woche. Zudem sei man in Solidarität und Gebet mit den Kirchen und Menschen in Äthiopien verbunden, die sich...

  • 24.11.21
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Blickwechsel
Umweltexperte: Beschlüsse von Glasgow reichen nicht aus

Bis zuletzt rangen die Staatenvertreter beim Klimagipfel um einzelne Formulierungen in der Abschlusserklärung. Der vergangene Woche Samstag verabschiedete «Glasgower Klimapakt» ruft zur Abkehr von der Kohle auf . Von Holger Spierig  Die Erklärung formuliert deutlicher als das Pariser Klimaabkommen das Ziel, den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu begrenzen. Umweltorganisationen zogen eine gemischte Bilanz des Gipfels. Auf Druck der Öl-, Gas- und Kohleindustrie fehlten den Beschlüssen...

  • 18.11.21
  • 14× gelesen
Die evangelische Christin Ani Georgieva kocht in der Suppenküche der Gemeinde.

Blickwechsel
Bulgarien: Evangelisch in der Minderheit

Es dampft aus den großen Behältern und duftet nach Essen. Ani Georgieva hat heute eine Gemüsesuppe und gefüllte Paprika gekocht, dazu wird Brot gereicht. Von Susann Eberlein Gerade bereitet sie die Essensausgabe durch das Fenster im Gebäude in der Solunska-Straße, nur wenige Schritte vom prächtigen Vitosha-Boulevard mit Cafés, Restaurants und Geschäften entfernt, vor. Gut 50 Menschen kommen jeden Werktag, um sich eine warme Mahlzeit in ihre mitgebrachten Behälter schöpfen zu lassen. Sie zählen...

  • Weimar
  • 11.11.21
  • 12× gelesen
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Jeden Tag führt die "Free Sofia Tour" durch das Zentrum der bulgarischen Hauptstadt, darunter das Toleranzviertel. Tourguide Nikola (l.) erklärt den Touristen, warum sich das Viertel mit genau diesem Namen schmückt.

Führung durchs Toleranzviertel von Sofia
Auf gute Nachbarschaft

Im Viertel der Toleranz: Wohl in keiner anderen Hauptstadt Europas liegen orthodoxe Kathedrale und katholische Kirche, Moschee und Synagoge so nah beieinander wie im Zentrum von Sofia. Lässt sich davon auch auf die Toleranz der Bevölkerung schließen? Von Susann Eberlein Tourguide Nikola stoppt die Touristen mit einem Handzeichen. Vor wenigen Minuten hat er den vorwiegend jungen Reisenden noch vom größten Bombenattentat in der Geschichte Bulgariens erzählt, das 1925 in der orthodoxen Kathedrale...

  • 11.11.21
  • 7× gelesen
Satellitenbild des Taifun Haiyan am 7. November 2013

Blickwechsel
Im Schnitt 20 Taifune pro Jahr

Vor der Zukunft haben 92 Prozent der jungen Philippinerinnen und Philippiner Angst. Von Nicola Glass Der Grund: Das Land gehört zu denjenigen, die die Klimakrise am deutlichsten spüren. In einer von der medizinischen Zeitschrift «The Lancet» veröffentlichten internationalen Studie sprechen Jugendliche von 16 bis 25 Jahren von Furcht, Frust, Verzweiflung und Wut. Im Schnitt 20 Taifune fegen jedes Jahr über die Philippinen, Wetterextreme nehmen schon länger deutlich zu. Und es dürfte noch...

  • 05.11.21
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Die Synagoge von Dzierzoniów: 1875 eingeweiht, überstand sie die Pogromnacht vom 9. November 1938. 1937 war sie samt jüdischem Friedhof an den nichtjüdischen Friedhofsgärtner Konrad Springer verkauft worden, der das Ensemble so durch seinen Besitznachweis als „Arier“ hat schützen können.
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Einsatz für die Synagoge von Dzierzoniów
Das polnische Jerusalem

Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden in Dzierzoniów bis zu 7000 Juden Zuflucht; jedoch nicht für lange. Die aufgebaute Infrastruktur zerfiel wieder. Eine israelische Familie setzt sich seit 2004 für den Erhalt der Synagoge ein. Von Irmela Hennig Die Synagoge hat uns gerufen“, sagt Rafael Blau. Das klingt merkwürdig. Und so richtig erklären kann er sich das auch nicht, obwohl Blau Psychologe ist. Humor, aber auch viel Ernsthaftigkeit stecken in den Worten des Israelis mit polnisch-lettischen...

  • 04.11.21
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Im Sommer begleiten Bernhardiner-Hunde Gäste in die Berge. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts wurden auf dem Pass des Grossen St. Bernhard große Hunde zur Bewachung und zum Schutz gehalten.
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Grosser St. Bernhard
Retter und Begleiter

Seit fast 1000 Jahren leben Augustiner-Chorherren auf dem Grossen St. Bernhard und sind noch heute Gastgeber für Reisende und Pilger. In den Sommermonaten auch in tierischer Begleitung. Von Sabine Ludwig Es war der schlimmste Tag in seinem Leben: Das Lawinenunglück vom Winter 1991 am Grossen St. Bernhard. Yvon Kull wusste, was er zu tun hatte: Als Lawinenhundeführer zögerte er keine Sekunde, das sichere Pilgerhospiz zu verlassen und sich auf die Suche zu machen. Am Morgen erst war die...

  • 01.11.21
  • 3× gelesen

US-Präsident und Bischöfe
Ringen um Glauben

Der Konflikt von US-Präsident Joe Biden mit den konservativen katholischen Bischöfen seines Landes steht nach Einschätzung des Theologen Massimo Faggioli in den kommenden Wochen vor wichtigen Weichenstellungen. Am 29. Oktober werde Biden erstmals mit Papst Franziskus zusammentreffen, sagte Faggioli Mitte des Monats. Zudem werde eine Entscheidung der US-Bischofskonferenz in der Frage erwartet, ob Biden wegen seiner liberalen Haltung zu Abtreibungen der Empfang der Eucharistie verweigert wird....

  • 28.10.21
  • 14× gelesen
Präsidentin Samia Suluhu Hassan

Blickwechsel
Viele Fragezeichen in Tansania

Flachbrüstig» seien so manche von ihnen, sähen eher nach Männern als Frauen aus, kommentierte Samia Suluhu Hassan die Erscheinung von Fußballerinnen ihres Landes. Von Silvia Vogt Viele könnten wohl keinen Ehemann finden und von Heirat nur träumen, zitierten Medien im Sommer die neue tansanische Präsidentin. Ein Aufschrei in den sozialen Medien folgte. Frauenrechtlerinnen zeigten sich geschockt. Dabei haben sich Tansanierinnen gerade von einer Frau im Präsidentenamt eine Stärkung ihrer...

  • 22.10.21
  • 20× gelesen
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Die Ärmsten der Bevölkerung Guatemalas leiden derzeit unter Armut und Hunger. Viele haben ihre Arbeit verloren, bitten um Almosen. "Gott segne dich und deine Familie. Unterstütze mich mit einer Münze. Danke", steht auf dem Schild dieses Mannes.
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Vergessene Probleme

Lateinamerika galt lange als Hotspot der globalen Corona-krise. Das hat sich geändert, weil die Impfkampagnen in einigen Ländern erfolgreich verlaufen, außer in Guatemala. Die Gründe dafür sind vielfältig. Von Andreas Boueke Bei uns kann die Impfkampagne nicht so schnell umgesetzt werden wie in Europa“, sagt der guatemaltekische Arzt Eric Muñoz, der seit Monaten an der Koordination des langsam voranschreitenden Projekts beteiligt ist. „Natürlich haben wir keine so gut ausgebaute Infrastruktur,...

  • 21.10.21
  • 5× gelesen

Welthunger-Index: Mehr Hungersnöte

Aus aller Welt Berlin (epd) – Konflikte und Kriege lassen Hungersnöte weltweit zunehmen. Wie die Präsidentin der Welthungerhilfe, Marlehn Thieme, bei der Vorstellung des Welthunger-Index 2021 vergangene Woche sagte, litten 2020 etwa 811 Millionen Menschen weltweit an chronischem Hunger – sie nahmen also dauerhaft weniger Nahrung auf, als ihr Körper brauchte. Verschlimmert wird die Lage in Konfliktregionen und armen Ländern durch die Folgen der Corona-Pandemie und die Klimakrise sowie weniger...

  • 21.10.21
  • 4× gelesen
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Blick auf Davao City. Die Stadt ist die drittgrößte Metropolregion der Philippinen. Seit 2016 ist Sara Duterte-Carpio hier Bürgermeisterin. Zuvor bekleidete das Amt ihr Vater, Präsident Rodrigo Duterte.

Eine Frage der Deutungshoheit

Die Philippinen wecken in den meisten Deutschen wohl positive Assoziationen. Doch politisch liegt dort einiges im Argen. Eine Journalistin, die das anprangert, wird nun mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Von Nicola Glass Es regnete Glückwünsche in den sozialen Netzwerken, kaum war die Auszeichnung der philippinischen Journalistin Maria Ressa mit dem Friedensnobelpreis bekanntgeworden. «Danke, Maria, du machst uns so stolz» und «Die Wahrheit triumphiert», heißt es dort. Ihre Unerschrockenheit...

  • 14.10.21
  • 3× gelesen
Immo Wache predigt der Wärme wegen ohne Talar. Gottesdienst wird aufgrund der Corona-Auflagen 
aktuell im Gemeindesaal gefeiert.

Blickwechsel
Delfine auf dem Weg zum Gottesdienst

Der Gemeindebezirk von Pfarrer Immo Wache ist komplett vom Atlantischen Ozean umgeben. Er arbeitet buchstäblich dort, wo andere Urlaub machen: im Süden Teneriffas sowie auf La Gomera und El Hierro. Über seine Arbeit in der Evangelischen Gemeinde deutscher Sprache sprach er mit Anke von Legat. Haben Sie schon mal im Atlantik getauft? Immo Wache: Nein, das habe ich noch nie gemacht. An vielen Stellen wäre die Brandung auch viel zu stark dafür – der Atlantik ist ja keine Badewanne. Und an den...

  • 09.10.21
  • 5× gelesen
Desmond Tutu

Südafrikas Experte für Versöhnung wird 90
Kategorie Weltgewissen

Er will eigentlich Pensionär sein – und würde doch immer noch dringend gebraucht: Desmond Mpilo Tutu wird am 7. Oktober 90 Jahre alt. Die "Regenbogennation", von er immer träumte, ist bis heute eine große Baustelle. Von Alexander Brüggemann Mitte der 70er-Jahre, die meisten Anführer der Schwarzen saßen im Gefängnis, wurde der anglikanische Priester zum Hoffnungsträger gegen den Apartheid-Staat. Für seinen "gewaltlosen Einsatz gegen das Apartheid-Regime" erhielt er 1984 den Friedensnobelpreis....

  • 07.10.21
  • 26× gelesen
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Unsicher: Die Bevölkerung in Niger wird immer wieder von Gewalt bedroht. Dörfer werden überfallen, Schulen angezündet.
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Ausbildung für die Sicherheit
Vertrauen erarbeiten

In Niger fördert die Europäische Union die Ausbildung verschiedener Polizeieinheiten. Eine mobile Grenzeinheit soll helfen, Terrorgruppen, kriminelle Banden und Migranten abzuwehren – und Vertrauen in der Bevölkerung herstellen. Von Bettina Rühl Unweit der Grenze zum Nachbarland Nigeria hält die Patrouille in der staubigen Hitze ein Auto an. Die Polizistinnen und Polizisten aus Niger kontrollieren die Dokumente der Insassen, tasten sie ab, durchsuchen das Fahrzeug. Der Fahrer schreit aggressiv...

  • 07.10.21
  • 3× gelesen
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Kommentiert
Lebendschach an der Grenze

Es gibt Gegenden, da wird seit 500 Jahren Lebendschach gespielt, also Schach mit lebenden Figuren, also echten Menschen. Die Leute haben dann Kostüme an, mimen Läufer, Türme, die beiden Könige und Königinnen und natürlich die Bauern. Ein Spektakel, meist im Freien, ein Fest mit viel Publikum. Von Ralf-Uwe Beck So ein Lebendschach gibt es jetzt im Grenzgebiet zwischen Bela-rus und Polen. Die Machthaber in Belarus und Polen spielen die beiden Könige, das Wachpersonal die Türme … nun ja, und...

  • 06.10.21
  • 30× gelesen
  • 1
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Nachrichten auf Arabisch, Persisch und Dari produziert das Redaktionsteam des Nachrichtenportals »Amal, Berlin!« mit zehn festangestellten Exil-Journalistinnen und -Journalisten in Berlin.
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Amal, Berlin!
Die Brückenbauer

 Seit fünf Jahren bietet das Nachrichtenportal "Amal, Berlin!" Informationen aus Deutschland für die arabische, iranische und afghanische Community. In den vergangenen Wochen stiegen die Zugriffszahlen sprunghaft. Von Markus Geiler Mitte August, als die Taliban in Kabul einmarschierten, erhöhten sich die Zugriffszahlen auf «amalberlin.de» und «amalhamburg.de» in einer Woche um 2220 Prozent. «Die Menschen suchten verzweifelt nach Nachrichten und Informationen, wie sie nach Deutschland kommen...

  • 30.09.21
  • 6× gelesen

Paul Oestreicher wird 90
Ein kämpferischer Pazifist

Anglikanischer Priester, Politologe und Friedensaktivist: Paul Oestreicher musste vor den Nazis fliehen und setzte sich zeit seines Lebens für Versöhnung ein. Seine Geburtsstadt ist das thüringische Meiningen, heute lebt er in Neuseeland. Von Stephan Cezanne  «Meine erste Heimat war die einst berühmte Theaterstadt Meiningen», schreibt Paul Oestreicher in seiner Autobiografie. Dort in Thüringen wurde er vor 90 Jahren geboren, am 29. September 1931. Der Sohn eines zum Christentum konvertierten...

  • 28.09.21
  • 39× gelesen
Not, Elend, Dankbarkeit: Haiti zählt zu den ärmsten Ländern der Erde. Die Insel Grande Cayemite hat außer einer Krankenschwester keinerlei medizinische Versorgung. Die deutsche Hilfsorganisation Isar Germany versorgte die großen und kleinen Patienten nach dem Erdbeben.
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Reporter hilft nach Erdbeben auf Haiti
Von allem zu wenig

Sie reagieren schnell, die Ehrenamtlichen der Hilfsorganisation Isar Germany: Weniger als 24 Stunden brauchten sie, um nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti im August im Flugzeug dorthin zu sitzen. Mit dabei: unser Reporter Paul-Philipp Braun. Es ist der Mittag des 14. August, als in Haiti die Erde bebt. Mit einer Stärke von 7,2 und einer Tiefe von zehn Kilometern sind die Erdstöße im Umkreis von Dutzenden Kilometern um das Epizentrum im westlichen Teil der Insel Hispaniola zu spüren. Binnen...

  • 23.09.21
  • 261× gelesen
Im separaten Hörsaal: In Afghanistan dürfen Männer und Frauen künftig nur noch getrennt studieren, kündigte der neue Taliban-Minister für höhere Bildung, Abdul Baki Hakkani, vergangenen Sonntag an. Außerdem bestehe für Frauen die Pflicht, «Hidschab» zu tragen. «Wir werden keine gemischte Erziehung erlauben», sagte er.
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Journalist erhielt Visum für Afghanistan
"Hier müssen wir helfen!"

Kabul: MDR-Journalist Markus Spieker erhielt überraschend ein Visum für Afghanistan. Der ehemalige Südasien-Studioleiter der ARD in Neu-Delhi berichtete in den vergangenen Wochen aus dem Land im Umbruch. Mit Willi Wild sprach er über seine Erfahrungen. Mit welchen Gefühlen verlassen Sie Kabul? Markus Spieker: Wie man sich vorstellen kann: mit äußerst gemischten. Einerseits bin ich natürlich erleichtert, dass alles ohne Zwischenfälle geklappt hat; andererseits denke ich mit echten Schmerzen an...

  • 16.09.21
  • 214× gelesen
Tabea und Matthias Oppliger

Anderer Job statt Mitleid
Lass Israel wieder lächeln

Müll am Straßenrand, oft neben Abfallbehältern, Papier und Bioabfälle im Restmüll – das ist Realität in Israel. Von Johannes Zang Im vergangenen Dezember vermeldete die Bundesgesellschaft Germany Trade & Invest (GTAI), dass hier „immer mehr“ recycelt werde, aber noch zu wenig. Von der Deponieentsorgung zur Kreislaufwirtschaft habe das Land „trotz Fortschritten noch eine weite Strecke vor sich.“ Da lägen, erklärte GTAI, das dem Bundeswirtschaftsministerium untersteht, für deutsche Firmen...

  • 11.09.21
  • 21× gelesen

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