Wort zur Woche

Beiträge zum Thema Wort zur Woche

Glaube und Alltag
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Wort zur Woche
Was die Finsternis vertreibt

Über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Jesaja 60, Vers 2b Bei mir leuchtet er noch, der Herrnhuter Stern. Einer? Drei kleine in der Küche, ein großer im Wohnzimmer. Das kleine Flurfenster hat auch einen. Von Matthias Keilholz Und ich genieße es bis zum letzten Tag der Weihnachtszeit, dass diese Sterne einen Moment früher leuchten, als ich aufstehe. Denn dann geht mir dieses Licht schon ein Stück voraus in den Tag hinein. Nun wird es auch draußen wieder früher...

  • 31.01.26
Glaube und Alltag
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Wort zur Woche
Die Suppe reicht für alle

Es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes. Lukas 13, Vers 29 Was für eine Aussicht! Gäste kommen von nah und fern und aus allen Himmelsrichtungen. Ist das nicht großartig? Heiligabend war so ein Moment: volle Kirchen wie sonst das ganze Jahr über nicht. Zugleich empfindet es mancher als Bedrohung oder Zumutung. Von Matthias Keilholz Die einen stöhnen: „So viele? Um die muss ich mich ja auch kümmern. Das überfordert mich.“ Die...

  • 24.01.26
Glaube und Alltag
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Wort zur Woche
Liebe ohne Limit

Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade. Johannes 1, Vers 16 Es ist ein besonders feierlicher Moment, wenn wir „O du fröhliche“ singen. Ohne dieses Lied ist für manche gar nicht Weihnachten, sagen sie. Manche Gemeinden singen es sogar im Stehen. In einigen Kirchen unterstützt der Zimbelstern die Klänge der Orgelmusik. Oft ertönt er nur für dieses eine Lied! Von Angelika Hundertmark Geschrieben wurde es als „Allerdreifeiertagslied“ von Johannes Daniel Falk. Neben der uns...

  • 20.01.26
Glaube und Alltag
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Wort zur Woche
Erst blinzeln, dann vertrauen

Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Römer 8, Vers 14 Ob Sie das als Kind bei Spaziergängen auch gemacht haben: die Augen schließen und weitergehen, nun mit geschärften Sinnen? Der Weg wird zum Abenteuer. Von Angelika Hundertmark Zuvor bitte ich einen der Erwachsenen, mich an Pfützen oder anderen Hindernissen vorbeizuleiten. Anfangs blinzele ich noch ein bisschen. Da bin ich mir noch nicht so sicher, ob ich wirklich vertrauen kann. Werde ich rechtzeitig gewarnt, wenn ein Ast...

  • 15.01.26
Glaube und Alltag
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Wort zur Woche
Herrlich alltäglich

Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. Johannes 1, Vers 14b Die Kalender sind noch leer, die guten Vorsätze frisch – gleichzeitig prasseln Nachrichten auf uns ein, die alles andere als „herrlich“ wirken. Krise hier, Unsicherheit dort. Von Jörg Bachmann In diese Stimmung hinein klingt das Wort für den 2. Sonntag nach Weihnachten: „Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes.“ Der Satz...

  • 06.01.26
Glaube und Alltag
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Gut verpackte Herrlichkeit

Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. Johannes 1, Vers 14b Der Evangelist Johannes braucht nicht viele Worte für die Weihnachtsgeschichte: „Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns“. So bringt er das Unglaubliche knapp auf den Punkt: der ewige Gott wird sterblicher Mensch. Von Thomas Käßner Allerdings fragt man sich, was das mit Herrlichkeit zu tun hat. Herrlich ist für mich der erhabene Blick vom Berggipfel in...

  • 27.12.25
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Wo der Engel nicht am Schalter sitzt

Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe!“ Philipper 4, Verse 4 und 5b Paulus schreibt diese Worte nicht in einer hellen Stunde, sondern er schreibt sie im Gefängnis. Er wartet auf ein Urteil, dessen Ausgang ungewiss ist. Von Peter-Michael Schmudde Gerade diese Lage macht seine Aufforderung so erstaunlich. Wenn ich mir meine erlebten Zwischen- und Wartezeiten vor Augen führe – im Wartezimmer des Arztes, vor einem Brief vom Amt, vor den täglichen...

  • 20.12.25
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Schneeschaufel und Besen stehen bereit

Bereitet dem Herrn den Weg; denn siehe, der Herr kommt gewaltig. Jesaja 40, Verse 3.10 Noch ist er nicht gefallen, aber ich sehne ihn in gleicher Weise herbei, wie ich ihn fürchte: den ersten Schnee. Wenn er dann kommt, sanft und still über Nacht, steht morgens die große Frage an: Wer geht raus und schippt? Von Sophie Kersten Wer muss sich im Halbdunkeln einmummeln und die Bahn machen, dass der Postbote, die Besucherin des Pfarramtes oder meine Freunde ohne Schlittern zu meiner Tür gelangen?...

  • 14.12.25
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Das vermeintliche Ende ist der Anfang

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. Lukas 21, Vers 28 Es war seine Schuld. Er hatte die Anweisung des Königs nicht rechtzeitig ausgeführt. Es war sein Fehler. Sein Fehlverhalten musste einfach Konsequenzen haben. Und nun kniete er vor ihm. Von Sophie Kersten Den Körper gebeugt, den Kopf tief gesenkt. Demütig. Wartend auf den Schuldspruch seines Herrn. Er hatte ihn verdient. „Erhebe dich“, sprach der König zu ihm, „Richte dich auf, schau hoch und sieh mich an!“ Der...

  • 08.12.25
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Er wird wiederkommen und ist schon da

Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer. Sacharja 9, Vers 9b Jesus wird wiederkommen. Lassen wir die Worte unseres Glaubensbekenntnisses nicht zu einem bloßen Lippenbekenntnis verkommen. Sonst rechnen wir nicht mehr mit ihm und sehen ihn nicht. Von Thorsten Minuth Haben Sie die Bilder aus dem Sudan vor Augen? Von dem schrecklichen Völkermord, der sich dort ereignet? Da mag einem doch die Hoffnung vergehen. Doch Jesus kommt zu uns. Schon in dieser Welt. Als Gerechter und als...

  • 29.11.25
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Mit Adam im Ring

Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen. Lukas 12, Vers 35 „Jesus wird wiederkommen.“ – Lassen wir die Worte unseres Glaubensbekenntnisses nicht zu einem bloßen Lippenbekenntnis verkommen. Sonst erwischt uns unser Herr auf dem falschen Fuß, wenn er wiederkommt oder wir mit unserem Tod vor seinen Thron treten müssen. Von Thorsten Minuth Wir beginnen unser geistliches Leben mit der Erfahrung, aus Gnade gerechtfertigt zu sein. Nicht aus eigener Kraft, sondern um Jesu Bluten und...

  • 24.11.25
Glaube und Alltag

Wort zur Woche
Erst denken, dann streiten

Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi. 2. Korinther 5, Vers 10a Wie reagieren Sie, wenn Ihnen jemand Vorwürfe macht, oder wenn jemand Sie in einem Gespräch angreift? Werden Sie wütend, oder ziehen Sie sich eher zurück? Was für ein Typ sind Sie? Von Peter Gümbel Es gibt Menschen, die sofort auf Gegenangriff umschalten. Es gibt andere Menschen, die erstmal stumm sind und denen später ganz viel einfällt, was man alles hätte sagen können. Es gibt Menschen, die alles erstmal...

  • 18.11.25
Aktuelles
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Rufer gegen die Hoffnungslosigkeit

Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen. Matthäus 5, Vers 9 Während der Novemberpogrome am 9. November 1938 wurden Tausende jüdische Bürger von der Straße weg verhaftet und im KZ Buchenwald eingesperrt: 12 000 Menschen, für die das Konzentrationslager nicht einmal Baracken hatte. Von Peter Gümbel Paul Schneider, rheinischer Pfarrer und Mitglied der Bekennenden Kirche, saß zu diesem Zeitpunkt schon über vier Monate in der Arrestzelle des Konzentrationslagers...

  • 08.11.25
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Wort zur Woche
Wissen, was zu tun ist

Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. Micha 6, Vers 8 „Manchmal weiß ich gar nicht mehr, was richtig und gut ist“, sagt Johann und rührt gedankenverloren in seinem Kaffee. Es ist Donnerstagnachmittag und er sitzt mit zwei Kollegen nach der Arbeit zusammen. Von Katharina Freudenberg Heute musste er über ein Bauvorhaben beraten. Neuer Wohnraum soll entstehen, ein großer Komplex. Aber...

  • 03.11.25
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Lernen von einem verfolgten Propheten

Heile du mich, Herr, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen. Jeremia 17, Vers 14 „Vor allem Gesundheit!“ Wann haben Sie diesen Wunsch zuletzt gehört oder gesprochen? Vielleicht bei einem Geburtstag? Es ist ein zentraler Wunsch. Von Katharina Freudenberg Alle, die schon einmal krank, vielleicht sogar schwer krank gewesen sind, wissen um den hohen Wert der Gesundheit. Bei diesem Wunsch wird dabei oft zuerst an das körperliche Wohlergehen gedacht. Das ist schließlich auch konkret...

  • 30.10.25
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Was einer millionenfachen Übermacht trotzen kann

Wochenspruch: Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. 1. Johannes 5, Vers 4c „Was kann mein Glaube schon ausrichten in dieser Welt?“ Diese Frage würde ich dem Briefschreiber Johannes gerne stellen. Wahrscheinlich würde er antworten: „Dein Glaube verbindet dich mit Jesus Christus, der sagt, dass er die Welt besiegt hat (Johannes 16,33). Dein Glaube bezieht seine Kraft nicht aus dir, sondern aus der Verbindung mit ihm.“ Das entlastet mich schon mal. Von Thomas Käßner Aber...

  • 17.10.25
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An Gottes großem Tisch

Wochenspruch: Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit. Psalm 145, Vers 15 Vor meinem inneren Auge sehe ich einen großen, schön geschmückten Tisch. Eine weiße Tischdecke liegt darauf. In der Mitte steht ein großer Blumenstrauß. Es sind Blumen aus dem Garten des Gastgebers. Feines Geschirr steht auf dem Tisch, große und kleine Gläser, und natürlich fehlen auch die Servietten nicht. Von Gundula Eichert Um den Tisch sitzen die Gäste: Erwin, der gerade in den...

  • 04.10.25
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Gundula Eichert | Foto: G. Eichert
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Türöffner am Telefon

Wochenspruch: Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. 1. Petrus, Vers 5,7 „Ich mache mir Sorgen!“, diesen Satz hat meine Großmutter oft gesagt. Sie ist im Juli 1989 gestorben und hat die Grenzöffnung in Deutschland nicht mehr miterlebt. Von Gundula Eichert Aber die Anfänge der Wende, die Ausreise vieler über Ungarn und die ersten Demonstrationen haben sie in Unruhe versetzt. „Hoffentlich macht ihr da nicht mit“, hat sie zu mir gesagt, die ich im Herbst 1989 mein Theologiestudium...

  • 29.09.25
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Danken kommt von Denken

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.Psalm 103, Vers 2 Am Morgen aufwachen und dankbar sein für die Ruhe der Nacht. Keine Schmerzen haben, sauberes Wasser aus dem Hahn und frischgemahlenen Kaffee. Dass ich eine Arbeit habe. Dass wir hier im Frieden leben. Von Mirjam-Christina Redeker All das und noch viel mehr erscheint mir oft selbstverständlich. Ja, manches Mal meint man, sogar einen Anspruch darauf zu haben. Nur wenn etwas nicht funktioniert, merke ich,...

  • 20.09.25
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Kleine Werke der Barmherzigkeit

Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. Matthäus 25, Vers 40b Wer die Kirche St. Elisabeth im Sand in Bamberg betritt, wird sogleich von einem warmen Licht umfangen. Von Mirjam-Christina Redeker Aus unzähligen bunten Glasscheiben hat Markus Lüpertz hier Szenen aus dem Leben der Heiligen Elisabeth mit den sieben Werken der Barmherzigkeit verbunden: Hungrige speisen, Obdachlose beherbergen, Nackte bekleiden, Kranke begleiten,...

  • 13.09.25
Glaube und Alltag
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Gottes Lieblingssatz

Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. Jesaja 42, Vers 3a Wir schaffen das! Vor ziemlich genau zehn Jahren sagte Angela Merkel diesen Satz in der Sommerpressekonferenz der Bundesregierung. Er wurde zu ihrem Markenzeichen, einem Slogan der Willkommenskultur, viel zitiert, angeeignet, diskutiert, verworfen. Von Gordon Sethge Die ehemalige Kanzlerin kann es nach eigener Aussage kaum noch ertragen, mit diesem Satz immer wieder konfrontiert zu...

  • 06.09.25
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Außen bunt, innen leer

 Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.1.Petrus 5, Vers 5b Ida wird eingeschult. Endlich. Sie kann schon ziemlich gut schreiben und ist ohnehin ein Kommunikationstalent, da wird es höchste Zeit. Aus der Einschulungsfeier wird ein kleines Volksfest, das in seinen Vorbereitungen einer altmärkischen Landhochzeit ähnelt: kunstvolle Einladungskarten, Geschenkelisten, Hüpfburg, Kleidungsmotto und Feuerwerk. Ein unvergesslicher Tag für Ida und alle Beteiligten. Von  Gordon...

  • 30.08.25
  • 1
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Ein fester Anker in stürmischer See

 Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat! Psalm 33, Vers 12 Was bedeutet der Wochenspruch eigentlich in unserer heutigen Zeit, in der so vieles unsicher scheint? Kriege, Katastrophen, politische Unruhen – die Nachrichten machen oft Sorgen. Von Andreas Bechert Da fällt es schwer, an Glück zu denken, oder? Aber dieser Bibelvers lenkt unseren Blick auf etwas ganz Grundlegendes: Es geht nicht darum, dass alles perfekt ist, sondern darum, wem wir vertrauen....

  • 22.08.25
  • 1
Glaube und Alltag
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Gartenpflege bringt Ertrag

Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern. Lukas 12, Vers 48b Manchmal klingen Bibelverse wie ein Versprechen, manchmal wie eine Warnung. Der Wochenspruch beinhaltet beides. Von Andreas Bechert  Was bedeutet das für unser Leben? Wenn uns ein wertvolles Erbstück anvertraut wird, spüren wir eine besondere Verpflichtung, gut darauf aufzupassen und es vielleicht weiterzugeben. Aber es geht nicht nur um Dinge sondern, auch um...

  • 16.08.25

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