Wort zur Woche

Beiträge zum Thema Wort zur Woche

Glaube und Alltag
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Wort zur Woche
"Marlen, glaubst du an Gott?"

Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. Micha 6, Vers 8 Ich komme in den Klassenraum. Alle Schüler machen sich bereit für den Unterricht. Ich begrüße die Kinder mit unserem gemeinsamen Spruch: „Jesus Christus ist das Licht der Welt.“ Plötzlich wird die Begrüßung durch Karl unterbrochen: „Marlen, glaubst du an Gott?“ Stille. Alle Blicke sind auf mich gerichtet, voller Erwartung auf...

  • 16.10.21
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Wort zur Woche
An der richtigen Adresse

Heile du mich, Herr, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen. Jeremia 17, Vers 14 Mein Schreibtisch ist voll! Tests, die kontrolliert werden, Vorbereitungen für die kommende Woche, Anträge für Förderungen, Erntedankgottesdienstideen, Notizen für Gespräche, die noch ausstehen. Meine vier Kinder haben auch noch ihre Ansprüche an mich als Mutter. Und einem mir sehr lieb gewordenen und nahestehenden jungen Menschen geht es gesundheitlich sehr schlecht. In meinem Kopf raucht es, mein...

  • 09.10.21
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Nutella und der Geschmack von Sehnsucht und Hoffnung

Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit. Psalm 145, Vers 15 Nutella gab’s bei uns nicht, so erzählt mir Ingrid aus Magdeburg. Wir hatten kein Westgeld, und dafür schon gar nicht. Und Klamotten, natürlich getragene, bekamen wir einmal im Jahr im Westpaket mit Kaffee und Schokolade. Das war besser als nichts. Nein, hungern mussten wir nicht. Aber beim Blick in den Quelle-Katalog liefen uns immer die Augen über. Doch dafür in den Westen gehen? Nein, ich hatte...

  • 02.10.21
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Von echten Siegern und vermeintlichen Verlierern

Wort zur Woche Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. 1. Johannes 5, Vers 4c Vom Sieg des Sozialismus war die Rede, als ich in die Schule ging. Wenn dann der Glaube der Christen verächtlich oder gar lächerlich gemacht wurde, fühlte ich mich manchmal auf der Verliererseite. Heidi und ich waren die einzigen Christen in unserer Klasse. So bekamen wir einen roten Kopf, wenn von Gott die Rede war, an den ja noch immer einige glauben. Wir waren jene Gestrigen. Und so hätte mir...

  • 25.09.21
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Am Ende steht ein Doppelpunkt

Wort zur Woche Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. 2. Timotheus 1, Vers 10b Und immer sind da Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder und Augenblicke, sie werden uns an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.“ Worte zum Trost. Wie oft lese ich solche und ähnliche Texte über Traueranzeigen. Sie sind gespeist von dem Versuch, etwas festzuhalten vom Leben eines...

  • 18.09.21
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Wie der Sorgenvogel fliegen lernt

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. 1. Petrus 5, Vers 7 Klingt gut, dieser Satz. So wohltuend. Wirklich? Ich erinnere mich an meine Patentochter: Als sie noch klein war, habe ich ihr eine Sorgenfresser-Puppe geschenkt. Die hatte einen Reißverschluss als Mund. Reißverschluss auf, Sorgen rein, Reißverschluss zu, fertig. Schönes Geschenk, dachte ich. Doch die Kleine hat sich fürchterlich beschwert: „Das klappt nicht!“ Stimmt leider. Manche Sorgen lassen sich nicht einfach...

  • 11.09.21
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In der Jackentasche werden harte Nüsse weich

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Psalm 103, Vers 2 Wie Musik klingt dieser Vers in meiner Seele. Das beschwingte Lied von Norbert Kissel singt sofort in mir los. Schön, dass es im Ergänzungsheft zum EG aufgenommen wurde. Wenn es vielstimmig im Satz von Gerhardt Ziegler gesungen oder vom Posaunenchor gespielt wird, dann blüht es wunderbar auf. Es macht richtig Lust, Gott mit Singen zu loben. Am Sonntag mit vielen und im Alltag für Vieles. Ich möchte...

  • 04.09.21
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Eine Frage der Herzensbildung

Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Matthäus 25, Vers 40 Sintflutartige Regenfälle, Verwüstungen, Todesopfer und Vermisste, es herrscht Notstand an der Ahr und in anderen Regionen. Nach dem ersten Entsetzen rollt eine bewegende Hilfswelle an. Aus vielen Regionen unseres Landes kommen Spenden, geübte Katastrophenschützer machen sich auf den Weg. Ein zutiefst menschlicher Impuls ist es zu...

  • 28.08.21
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Ein Loblied auf die kleine Glut

Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. Jesaja 42, Vers 3a Moses begegnet Gott im brennenden Dornbusch. In der Wüste begegnet das Volk Israel seinem Gott in einer Feuersäule. Und als sie weiterziehen, ist es auch ihr Gott, der im Feuer den Weg weist, nachts. Gott wohnt im Feuer, ist Wärme und Licht. Was das Feuer übriglässt, ist die Asche. Das verwüstete Jerusalem in Trümmern und Asche. Trauernde mit Asche auf dem Haupt. Wenn immer die...

  • 21.08.21
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Von Träumern und Realisten

Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat! Psalm 33, Vers 12Das Volk Gottes ist die Gemeinschaft ungläubiger Träumer. Sie können nicht glauben, was sie sehen. Sie können nicht glauben, dass der Krieg in Syrien endlos und die Konflikte zwischen Israelis und Palästinensern unlösbar sind. Sie können nicht glauben, dass es unabwendbar ist, dass aller 13 Sekunden ein Kind unter fünf Jahren durch Hunger stirbt. Sie können nicht glauben, dass Blinde blind bleiben...

  • Gotha
  • 07.08.21
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"Daheim" war ihr Sehnsuchtswort

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Epheser 2, Vers 19 Seit der Vertreibung aus ihrer sudetendeutschen Heimat im Sommer 1945 träumte meine Großmutter von ihrer Rückkehr nach Hause. „Daheim“ war ihr Sehnsuchtswort, und noch kurz vor ihrem Tod fragte sie mich, ob sie wohl wieder dorthin zurückkehren werde. Sie war eine von etwa 14 Millionen Deutschen, die am Ende des Zweiten Weltkrieges aus ihrer Heimat in Ostmittel- und...

  • 17.07.21
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Die Wende ist da! Endlich!

So spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Jesaja 43, Vers 1 Mehr als 600 Jahre vor Jesu Geburt ging es dem Volk Gottes gar nicht gut. Gedemütigt und verschleppt ins ferne Babylon leben die Menschen mehr schlecht als recht. Was ihnen widerfährt, deuten sie als Strafe Gottes. Da drücken die Sorgen doppelt so schwer. Bisher haben sie die Erfahrung gemacht,...

  • 10.07.21
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Unser Rettungsschirm ist schon aufgespannt

Aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es. Epheser 2, Vers 8 Wenn von erfolgreichen Rettungsmaßnahmen gesprochen wird, sind wir offenbar erstmal "über’n Berg". Erfahrungsgemäß beginnt dann ein langer Weg. Wenn ich an Rettung denke, dann geht es meist um viel Geld: Rettungsschirme für Banken und Länder, Fonds für Unternehmen in der Pandemie, Förderpakete für Wirtschaftszweige. Sind wir schon über'n Berg? Klar: Wenn die Lage wirklich ernst ist, können...

  • 03.07.21
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Tragen oder tragen lassen, das ist hier die Frage

Wort zur Woche Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. Galater 6, Vers 2 Wenn sich jeder um sich selbst kümmern würde, dann wäre allen geholfen.“ Diesen Satz hörte ich schon häufiger, wenn es um das Thema Nächstenliebe ging. Da ist etwas absolut Wahres dran. Sich um sich selbst kümmern ist wichtig und richtig. Sich selbst lieben und annehmen zu können, ist genauso wichtig. Das ist wie die Grundvoraussetzung dafür, dass ich dann auch meinen Blick weiten kann....

  • 26.06.21
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Was "selig machen" für mich bedeutet

Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was ver-loren ist. Lukas 19, Vers 10 Wenn ich etwas suche, dann brauche ich es ganz dringend. Oder ich brauche die Person ganz dringend. Weil ich sie vermisse oder etwas fragen möchte, oder aus anderen wichtigen Gründen. In der Regel suche ich nicht ohne Grund. Ich finde: „Suchen“ ist doch etwas zutiefst Menschliches, gerade für einen vergesslichen Menschen, wie ich einer bin. Ich suche mein Handy, meine Brille, meinen Kalender. Oder...

  • 19.06.21
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Endlich wieder unbeschwert leben

Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Matthäus 11, Vers 28 Von Katarina Schubert Vorsicht, lieber Heiland, möchte ich ihm zurufen. Sie könnten tatsächlich kommen. Zu lange haben sie gehört: Bleiben Sie zu Hause! Halten Sie Abstand! Treffen Sie sich nicht mit Freunden! Sie könnten sich tatsächlich auf den Weg machen. All die Gestressten und Genervten, die Lebenshungrigen und die, die endlich mal wieder was gemeinsam erleben wollen. Und dann? Willst...

  • 12.06.21
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Warum wir das vertrauensvolle Miteinander brauchen

 Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich. Lukas 10, Vers 16 a Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser? Seit wir mit der Pandemie leben, müssen wir unseren Alltag und vor allem die Kontakte zu anderen Menschen kontrollieren und uns an die Regeln halten. Bedenkenloses Vertrauen könnte schwere Folgen haben. Damit uns die Kontrolle nicht in Fleisch und Blut übergeht, erinnert der Wochenspruch daran, wie viel Vertrauen Jesus in seine Jünger setzt – und in uns, die...

  • 05.06.21
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Wie der E-Mail-Gruß zum Segenswunsch werden kann

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! 2. Korinther 13, Vers 13 Die letzten Tage um Himmelfahrt und Pfingsten taten gut. Die allwöchentliche E-Mail-Flut, die am Montagmorgen anschwillt und dann bis zum Wochenende anhält, hielt sich durch die feiertägliche Verknappung der Wochen in Grenzen. Trotzdem sind wir durch die gewachsene Distanz mehr und mehr auf digitale Kommunikation angewiesen. Und in den knappen...

  • 29.05.21
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Wenn unsere Kräfte nicht mehr reichen

 Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. Sacharia 4, Vers 6 b Auch wir mobilisieren all unsere Kräfte, alle Ressourcen, um Krankenhäuser nicht kollabieren zu lassen, die Wirtschaft am Laufen und die Schulen offen zu halten. Wir können uns alle irgendwo wiederfinden, wo wir unsere Kraft aufbrauchen, um uns nicht der Krise geschlagen zu geben und im Kampf mit dem Virus die Oberhand zu behalten. Aber das Virus und seine Folgen bleiben...

  • 22.05.21
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Wo mir Gott ganz nahekommt

Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen. Johannes 12, Vers 32 Als Jugendlicher fand ich zum Glauben. Damals war es die offene, fröhliche und doch ernsthafte Atmosphäre in der Jugendgruppe, die mich zu Gott zog. In der Gemeinschaft war Platz für Freude und Sorgen. In meiner Schulklasse war ich der einzige, der mit Gott etwas anfangen konnte. In der Gemeinde stärkten wir uns. Das gab Halt. Auf viele Fragen, die mir meine Mitschüler stellten, wusste ich...

  • 15.05.21
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Warum Gott manchmal auch dreiste Gebete erhört

 Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. Psalm 66, Vers 20 Mit den Konfirmanden der Stadtkirchengemeinde gehen wir derzeit dem Thema Gebet nach. Am meisten beten unsere Konfis für Schulprüfungen, für ihre Familien und in Situationen, die ihnen Angst machen. Schnell entsteht in unserem Gespräch die Frage: Welche Gebete erhört Gott eigentlich? Zunächst entdecken die Jugendlichen: Ich bete zu dem, der Licht, Zeit, Gravitation, Materie mit Galaxien, Sternen...

  • 08.05.21
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Das Gotteslob findet immer einen Atemweg

 Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder. Psalm 98, Vers 1 Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.“ Ich bin jetzt nicht beim falschen Kirchenjahressonntag gelandet, sondern genau beim Predigttext des Sonntags Kantate im Corona-Jahr zwei. Eine Reform der für die Gottesdienste vorgegebenen Bibeltexte bringt uns für 2021 einen Bericht, in dem keine Rede ist vom schönen Singen. Lesen Sie es nach bei Lukas 19, in den Versen 37 bis 40: Keine Motetten-Aufführung. Kein...

  • 29.04.21
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Wort zur Woche
Kein simples Vorher-Nachher-Schema

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. 2. Korinther 5, Vers 17 Ein großer Satz. Ein steiler Satz. So steil, dass manchen Abschreibern des griechischen Textes beim Kopieren die Nerven durchgingen. Es gibt Bibelhandschriften, dort ist „das Alte vergangen und alles neu geworden.“ Doch die große Mehrzahl der Handschriften zeigt, dass Paulus vorsichtiger formulierte: „Siehe, Neues ist geworden.“ Ist also nicht einmal durch die...

  • 24.04.21
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Wort zur Woche
Von Hirten, Oberhirten und dem guten Hirten

Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben. Johannes 10, Verse 11 a.27-28 a Was wir in der Pandemie erleben – ist das nicht ein säkulares Abbild dieses biblischen Gleichnisses? Wir hören die Politiker und Virologen, folgen ihren Ratschlägen und Anweisungen, halten die verordneten Maßnahmen weitgehend ein. Andererseits lassen wir uns nicht gern vorschreiben, was wir zu tun oder zu lassen...

  • 17.04.21
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