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Jüdisches Leben
„Die Türen unserer Synagogen sind geöffnet“
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- Geöffnet und geschützt: Der 2023 fertiggestellte Neubau der Weill-Synagoge in Dessau. Nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle 2019 wurden die Sicherheitsvorkehrungen an jüdischen Gotteshäusern verstärkt.
- Foto: epd-bild/Jens Schlüter
- hochgeladen von Online-Redaktion
Antisemitische Vorfälle haben in den vergangenen Jahren zunehmend auch in Mitteldeutschland Ängste und Sorgen bei jüdischen Gemeinden geschürt. Der Landesverband in Sachsen-Anhalt will das nicht hinnehmen.
Von Thomas Nawrath
Die rund 1300 Jüdinnen und Juden in Sachsen-Anhalt verstehen sich als Teil der Gesellschaft und wollen sich wieder stärker in der Öffentlichkeit zeigen. Nach dem terroristischen Überfall der Hamas auf Israel vor zwei Jahren und den zunehmenden antisemitischen Vorfällen in Berlin, Frankfurt und auch in Sachsen-Anhalt, hätten Ängste bei etlichen Gemeindemitgliedern zugenommen, sagte die Vorsitzende des Landesverbandes Jüdischer Gemeinden, Inessa Myslitska. Es sei die Sorge aufgekommen, dass sich Geschichte wiederhole.
Autor:Thomas Nawrath |
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