DDR

Beiträge zum Thema DDR

Blickpunkt
Dokumentiert im Buch als eine der mit West-Geld erbauten Kirchen in der DDR: das Lutherhaus in Jena, eingeweiht am 18. Dezember 1977 | Foto: Drahnier, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=112566239
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Kirchen-Verlust und Sonderbauprogramm
Buch über DDR-Kirchengeschichte

Von Ralf Julke Wer sich mit der Kirchengeschichte des Ostens beschäftigt wie Holger Zürch, der stößt auch auf all die Fälle, in denen die Kirchenpolitik der SED mit der Realität kollidierte. Auf vielerlei Weise. Denn so recht wollte der Versuch, den Menschen ihren Glauben auszutreiben, nicht glücken, auch wenn die Kirchengemeinden schrumpften. Und während die Funktionäre gerade in der Nachkriegszeit jede Gelegenheit nutzten, unliebsame Kirchengebäude sprengen zu lassen, ist gerade die Spätphase...

Kirche vor OrtPremium
Zonengrenze in Sicht: Blick von der Westseite auf die DDR-Grenzanlagen in Stapelburg | Foto: Grenzmuseum Schifflersgrund, Sammlung Werner Silla
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Vom Grenzraum zum grünen Band
Im und am Todesstreifen leben

Mit ihren "Interdisziplinären Entdeckungen im Harzort Stapelburg" werfen die Herausgeber Justus Vesting und Sarah Schröder keinen globalen Blick auf Lebensräume entlang des ehemaligen „Eisernen Vorhangs“. Sie legen dagegen eine lokale Tiefenbohrung vor. Von Uwe Kraus In den Buchregalen stehen bändeweise Erinnerungen an die „Staatsgrenze West“, mehr oder minder verklärende Berichte über den „Ehrendienst am Kanten“ und Wanderbücher entlang des heutigen Biotops am Grünen Band. Dort ziehen sich...

  • 18.08.26
Feuilleton
Lichtbild-Seite im DDR-Personalausweis von Elke Zürch mit Unterschriften: die von Michail Gorbatschow auf der linken Seite im Feld der Wohnanschrift, die von Hans-Dietrich Genscher auf der rechten Seite in der Zeile mit dem Ausstellungsort | Foto: Holger Zürch
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Außergewöhnlichster DDR-Personalausweis
Dank Gorbatschow und Genscher

In Erinnerung an Michail Gorbatschow, † 30. August 2022 Von Elke Zürch* Es war der 6. September 1994 – dieser Dienstag wurde für mich einer der eindrucksvollsten Tage in meinem Leben. Und das kam so: Mein Mann Wolfgang Zürch war zu dieser Zeit Pressereferent beim Thüringer Landtag in Erfurt. Einige Tage zuvor brachte er von Arbeit die überraschende Neuigkeit mit, dass er für uns zwei Karten für eine Podiumsdiskussion mit Michail Gorbatschow und Hans-Dietrich Genscher in Erfurt im Kaisersaal...

Aktuelles

1976: Oskar Brüsewitz
Eine Lebensmarke

Vor 50 Jahren: Die Monate zwischen Theologie-Examen und Eintritt ins Vikariat hat der Autor dieses Textes nie vergessen. Wie er die Zeit um die Selbstverbrennung von Oskar Brüsewitz erlebte. Von Aribert Rothe In meiner Erinnerung ist die Jahreszahl 1976 mit vier Stichworten verbunden: Anspannung, Aufregung, Wut, Mut. In der zweiten Hälfte der 1970er Jahre war in der DDR frischer Gegenwind aufgekommen. Zwei Namen stehen als Auslöser dafür und wurden zu geliebten oder gehassten Symbolen: Biermann...

Glaube und Alltag

Salongespräch:
Freiheitsgeist oder „Störenfried“?

29. September 2026 | 19.00 bis 21.30 Uhr 50 Jahre Selbstverbrennung des Pfarrers Oskar Brüsewitz Erinnerung - Einordnung - Neubewertung Die öffentliche Selbstverbrennung des Pfarrers Oskar Brüsewitz in der Kleinstadt Zeitz löste im August 1976 eine Schockwelle in der DDR und darüber hinaus aus: Das Ereignis belastete das ohnehin schwierige Verhältnis zwischen der Kirche und dem SED-Staat und führte innerhalb und außerhalb der Kirche zu heftigen Debatten. In der Veranstaltung wollen wir der...

FeuilletonPremium
Madgermanes: Die ehemaligen DDR-Gastarbeiter aus Mosambik demonstrieren regelmäßig in der Hauptstadt Maputo. Nach dem Ende der DDR wurden sie zurückgeschickt – ohne den ausstehenden Lohn.  | Foto: epd-bild/Stefan Ehlert
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"Vertragsarbeiter" in der DDR
Zugehörigkeit auf Zeit

Sie kamen aus Afrika, um Facharbeiter zu werden, wurden aber zunehmend als Billigarbeiter ausgenutzt. Mit „Von Luanda und Maputo nach Ost-Berlin“ hat Marcia C. Schenck ein wichtiges Buch geschrieben. Die Professorin für Globalgeschichte an der Universität Potsdam legt die erste Monografie vor, die sich aus Sicht der Migranten mit dem komplexen Thema befasst. Von Uwe Kraus Das Lesen bereitet Schmerzen, es ist kein unterhaltsames Rückschaubuch mit einem nostalgischen Schlag Ostalgie, sondern ein...

  • 24.07.26
Service + Familie

Gespräch in Sondershausen
Jesus lebt(e)! Auch im Realsozialismus?

Aus der Kirche rausgehen und „dem einen verlorenen Schaf nachzugehen" sah sich Pfarrer Hauskeller in der DDR verpflichtet. Er eckte mit seiner erfolgreichen Jugendarbeit an. Die Stasi nannte ihn „Hai" und vertrieb ihn im Zusammenspiel mit Kirchenvertretern aus Zella-Mehlis – trotz Gegenwehr der Kirchgemeinde. Doch auch in seiner neuen Gemeinde Sondershausen-Stockhausen fühlte sich nicht nur die lokale SED von ihm herausgefordert, als er etwa 1977 auf einem Gottesdienst-Plakat ankündigte, alte...

Feuilleton
Udo Lindenberg offiziell, Foto von 2014 | Foto: Raimond Spekking, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=32444094
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Udo Lindenberg 80
Eine Zeitreise mit Liedern aus fünf Jahrzehnten

Aus aktuellem Anlass im Blickpunkt: Deutschlands selbsternannter „Panik-Präsident“ Udo Lindenberg und sein besonderes Geburtstags-Jubiläum. Udo? 80? Kann nicht sein, keinesfalls. Fake News! Falschmeldung! KI-Fehler! Oder vielleicht doch? Wie jetzt? Mal langsam: Udo Lindenberg und 80 Lebensjahre – das soll zusammengehen? Wikipedia bestätigt: „Udo Gerhard Lindenberg wurde am 17. Mai 1946 als Sohn von Hermine und Gustav Lindenberg, einem Installateur, geboren und wohnte bis zu seinem 15....

  • 30.04.26
  • 1
Eine WeltPremium
Die Sperrzone um den explodierten Reaktorblock von Tschernobyl darf nur mit Passierschein befahren werden. | Foto: epd-bild/Karsten Packeiser
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Tschernobyl
Bürgermut mit Folgen

Die Reaktorkatastrophe jährt sich zum 40. Mal. Der Unfall ist das bislang schwerste Unglück in der zivilen Nutzung der Kernenergie. Die Folgen: verstrahlter frischer Salat im Schulessen der DDR und das Aus aller Kernkraftwerke in Ostdeutschland. Von Bettina Röder „Tschernobyl saß mir im Nacken.“ Sebastian Pflugbeil schaut durch die randlose Brille. Es war Anfang 1990, erzählt er. Noch immer kamen verheerende Folgen ans Tageslicht. Atompolitik hat den Physiker schon früher interessiert. So auch...

  • 21.04.26
Feuilleton

Lesung zur Buchmesse
Im Licht der Geschichte

Helmut Matthies, der frühere Leiter der Evangelischen Nachrichtenagentur Idea mit Sitz im hessischen Wetzlar und Reisekorrespondent in der DDR, hätte es sich wohl in den 1970er-Jahren nicht träumen lassen, dass er eines Tages Zeitzeuge werden würde. Von Edgar S. Hasse Auch Thomas Begrich, exmatrikulierter Theologiestudent in Halle, Bausoldat und späterer Finanzabteilungsleiter des Kirchenamtes der EKD, gehört nun in die Reihe der Zeitzeugen – genauso wie Millionen anderer Menschen, welche als...

  • 09.03.26
Service + Familie

Salongespräch zur DDR Geschichte
Aufwachsen zur (Nach-)Wendezeit

Ines Godazgar im Gespräch mit Zeitzeugen Zur Wendezeit haben viele Menschen biografische Brüche erlebt. Erfahrungen, die auch bei denjenigen nachwirken, bis damals noch nicht geboren oder Kleinkinder waren. Wie blickt diese Generation auf die DDR, die deutsche Teilung und die Wiedervereinigung? Darüber spricht Journalistin Ines Godazgar (Jg. 1966) mit der Katharina Göring (Jg. 1977), der Mitbegründerin des Vereins „3te Generation Ost“ und dem Historiker Dr. Hauke Heidenreich (Jg. 1986) aus...

Aktuelles

Kirchenvereinigung 1991
Bischöfin: DDR-Geschichte ist gemeinsames Erbe

Schwerin (idea). Die Geschichte der Kirchen in der DDR gehört zum gemeinsamen Erbe aller evangelischen Kirchen in Deutschland. Das erklärte die Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, Kristina Kühnbaum-Schmidt. Anlass war der 35. Jahrestag der ersten zeitgleichen Synodentagungen des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR (BEK) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am 24. Februar 1991 in Berlin. Ihre Beschlüsse ebneten den Weg für die...

  • 27.02.26
Blickpunkt

DDR-Telefonseelsorge
Gründer erhält Ökumenepreis

"Holen Sie uns bitte zwei Kannen Kaffee und Kuchen für den ganzen Nachmittag - wir haben etwas zu besprechen." Uwe Müller sitzt 1982 im Büro seines Chefs, dem Leiter der evangelischen Diakonie, die in der DDR "Innere Mission und Hilfswerk" hieß. Kurz bevor der Chef die Sekretärin um Gebäck bittet, hat Müller ihm einen Vorschlag gemacht: die erste Telefonseelsorge in der DDR zu gründen. Von Nikolas Ender  Vor mehr als 37 Jahren gelang ihm nach viel Überzeugungsarbeit die Gründung. Im November...

  • 22.01.26
Blickpunkt

Podcast mit Friederike Spengler und Michael Roth
Rechtmäßig Kriege führen?

Zwei Lebenswege, zwei Überzeugungen, ein gemeinsames Ringen: In diesem von Akademiedirektor Dr. Sebastian Kranich moderierten Streitgespräch treffen die Regionalbischöfin Dr. Friederike Spengler und der frühere Staatsminister für Europa Michael Roth aufeinander. Ausgangspunkt ist ein unscheinbarer, aber brisanter Satz in Artikel 16 der Confessio Augustana, der „rechtmäßige Kriege“ für erlaubt hält – ein Bekenntnissatz, der bis heute Ordinationen mitträgt. Von dort aus öffnet sich ein...

Aktuelles

Gründer der Telefonseelsorge in der DDR
„Mit unerschütterlicher Geduld"

Sie hören zu, spenden Trost, zeigen Möglichkeiten auf oder vermitteln an passende Hilfsangebote: die Mitarbeitenden der Telefonseelsorge. Ihr Leiter Uwe Müller geht jetzt nach fast 40 Jahren Dienstzeit in den Ruhestand. Berlin (epd). Der Mitgründer und Leiter der Kirchlichen Telefonseelsorge Berlin-Brandenburg, Uwe Müller, ist am Freitag in den Ruhestand verabschiedet worden. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) erklärte in einem Gottesdienst in der Gethsemanekirche, die Arbeit...

  • 28.11.25
Blickpunkt

Podiumsdiskussion in Erfurt
Gorbatschow und die Folgen

Glasnost und Perestroika. Als Michail Gorbatschow 1985 Generalsekretär des ZK der KPdSU wurde, stießen diese Worte in der DDR auf offene Ohren. Denn Offenheit und Umgestaltung wünschten sich viele – nicht aber Erich Honecker und seine SED-Führung. Am 40. Jahrestag der DDR skandierten Demonstrierende in Berlin beim brutalen Zugriff der Polizei „Gorbi, hilf uns! Gorbi, hilf uns!". 1990 stand auf der Mauer unter dem sowjetischen Panzer-Denkmal schließlich „Danke, Gorbi" zu lesen. Als Gorbatschow...

Blickpunkt

Elisabeth Kaiser
Ostbeauftragte: Kirche ist Vorkämpferin der Demokratie

Was den Osten eigentlich ausmacht, darum sollte es beim Jahresempfang mit der Ostbeauftragten Kaiser gehen. Berlin (kna/epd) Die Kirchen tragen nach Ansicht der Ostbeauftragten der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser (SPD), entscheidend zu demokratischer Stabilität bei und stiften Gemeinschaft jenseits von Diskursblasen. "Ich beobachte, wie stabilisierend kirchliche Netzwerke auch heute noch sein können. Als Arbeitgeber im sozialen Bereich der Pflege oder der Betreuung ist die Kirche nicht...

  • 06.11.25
Kirche vor Ort

Zwangsumsiedlungen in der DDR
Einmalzahlung erkennt erlittenes Unrecht an

Erfurt (epd). Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) hat die zu Jahresbeginn beschlossene Einmalzahlung von 7.500 Euro für Opfer von Zwangsumsiedlungen im DDR-Grenzgebiet als „wichtiges und längst überfälliges Signal“ gewürdigt. Auf dem Jahreskongress der Opfervereinigung im Erfurter Landtag betonte der Regierungschef am Samstag, dass kein Geld eine verlorene Heimat oder eine geraubte Kindheit ersetzen könne. Die Zahlung des Bundes sei aber ein Zeichen, dass der Rechtsstaat das...

Feuilleton

Eine Reise für die Geschichtsbücher
Mit Ersatzteilen nach Paris

Eine Moped-Tour nach Paris: Zwei junge Männer aus Ostdeutschland stellten sich nach dem Mauerfall der Herausforderung. Auch Jahrzehnte später sorgen die Erinnerungen für Gänsehaut. Von Katharina Rögner  Es ist eine der Geschichten des Aufbruchs und der Freiheitsliebe, eine von denen, die für manche unvorstellbar erscheinen. Nicht zuletzt ist sie der friedlichen Revolution 1989 zu verdanken und der dort erkämpften Reisefreiheit. André Kiesewalter und Torsten Naumann haben sich vor 35 Jahren...

  • 03.10.25
Blickpunkt
Foto: epd-bild/Andreas Fischer
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Wanfrieder Abkommen 1945
Eine Grenzkorrektur veränderte ihr Leben

Am 17. September 1945 einigten sich Amerikaner und Sowjets auf einen Gebietstausch an der hessisch-thüringischen Grenze. Sieben Dörfer wechselten die Besatzungsmacht - mit spürbaren Folgen für die Bevölkerung. Von Helga Kristina Kothe Asbach, ein kleines Dorf im thüringischen Eichsfeld, gehörte einst zu Hessen - bis es am 17. September 1945 durch das sogenannte Wanfrieder Abkommen der sowjetischen Besatzungszone zugeschlagen wurde. Für die damals vierjährige Ursel Lange bedeutete die...

  • 02.10.25
BlickpunktPremium
Foto: epd-bild/Heike Lyding
3 Bilder

Nationalparks in Deutschland
Das Erbe der Friedlichen Revolution

In den letzten Stunden der DDR setzten Naturschützer das Konzept für das Nationalparkprogramm um, das bis heute gültig und wegweisend ist. Ein echter Krimi. Von Bettina Röder Alle reden vom Klimaschutz. Der Biologe Ulrich Meßner sagt: „Man muss einfach machen.“ Er sitzt auf der Holzbank unter dem großen Sonnensegel vor seinem reetgedeckten Haus. Der Satz ist so etwas wie sein Lebensprogramm. Eine geheimnisvolle Behutsamkeit und Ruhe gehen von ihm aus – wie von seinem weiten Garten mit der...

  • 09.09.25
FeuilletonPremium

Rettung in letzter Minute
Das kostbare Erbe

In den letzten Stunden der DDR setzten Naturschützer das Konzept für das Nationalparkprogramm um, das bis heute gültig und wegweisend ist. Ein echter Krimi. Von Bettina Röder Alle reden vom Klimaschutz. Der Biologe Ulrich Meßner sagt: „Man muss einfach machen.“ Er sitzt auf der Holzbank unter dem großen Sonnensegel vor seinem reetgedeckten Haus. Der Satz ist so etwas wie sein Lebensprogramm. Eine geheimnisvolle Behutsamkeit und Ruhe gehen von ihm aus – wie von seinem weiten Garten mit der...

  • 02.09.25
Aktuelles

Mauerbau vor 64 Jahren
Voigt: Errungenschaften der Freiheit verteidigen

Erfurt (epd/kna). Anlässlich des 64. Jahrestages des Mauerbaus am Mittwoch hat Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) dazu aufgerufen, die Errungenschaften der Freiheit und eines geeinten Deutschlands entschlossen zu verteidigen. Der 13. August 1961 sei ein Tag gewesen, der die Welt verändert habe, sagte der Regierungschef. Auch die Opfer der SED-Diktatur dürften nicht vergessen werden. Voigt betonte, es sei notwendig, klar zu benennen, dass die SED-Diktatur ein Unrechtsstaat gewesen sei. „Nichts...

  • 13.08.25
FeuilletonPremium
Das Ende steht am Anfang: Ines Geipels Buch "Fabelland" beginnt am 9. November 1989, dem Abend der Grenzöffnung. Die Autorin selbst war einige Monate zuvor in den Westen geflüchtet.  | Foto: epd-bild/Guido Frebel
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Buchtipp
Chronistin der Brüche

Vom Leistungssport zur Literatur: Ines Geipel gehörte zu den Weltklasse-Leichtathletinnen in der DDR. Heute verarbeitet sie die historischen Verwerfungen und Traumata, mit denen der Osten Deutschlands zu kämpfen hat, in ihren Büchern. In "Fabelland" schreibt die 65-Jährige darüber, was sich Ost und West über das wiedervereinte Deutschland erzählen. Von Julia Catharina Eydt Ines Geipel ist eine der profiliertesten Stimmen der ostdeutschen Gegenwartsliteratur – Suchende, Aufklärerin und...

  • 18.07.25

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