Blickpunkt

Beiträge zur Rubrik Blickpunkt

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Unser Stück vom Kuchen: Wir leben in einer Gesellschaft, in der man sich nimmt, was man bekommen kann, selbst wenn man es eigentlich gar nicht braucht. Kann das auf Dauer gut gehen?

Darf’s ein bisschen weniger sein?

Verzicht: Schon Paulus widersprach einer strengen Gesetzesethik und warb für die Freiwilligkeit des Verzichts. Das wirkt befreiend und ist mehr Gewinn als Verlust. Von Ruben Zimmermann Wenn du weiter Fleisch isst, machst du die Welt kaputt!« Solche Vorwürfe mag niemand hören. Sie erzeugen Widerstand. Sie motivieren nicht zum Handeln. Die früheren ideologischen Moralpredigten der Vegetarier verhallten oft ungehört. Aber heute gibt es eine nie da gewesene Welle der vegetarischen und veganen...

  • 16.03.19
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Mystisch: Ein Wochenende Schweigen mit Blick auf den Erfurt Dom und St. Severi. Dem Magnetfeld Gottes aussetzen und erleben, was passiert. Ergebnisoffen. Darum geht es bei der geistlichen Meditation.
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Das Schweigen der Männer

Fastenzeit: Einfach mal die Klappe halten. Diese Gelegenheit gibt es bei Schweigetagen. Bodenlos langweilig? Von wegen! Ein Selbstversuch: Von Willi Wild Sprechen Sie noch?«, will Schwester Samuela vor dem Abendessen wissen. »Ja, gerade noch«, antworte ich. Zwei Stunden später hätte ich nur noch mit einem stummen Kopfschütteln geantwortet. Schwester Samuela kommt aus Polen und lebt zusammen mit ihren Mitschwestern Michalina und Boguslawa von der Ordensgemeinschaft der heiligen Maria...

  • 16.03.19
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Einzigartig: Mit Wasserfarben von Hand gemalte Karten verschickte der Künstler zu Weihnachten und Neujahr an seinen überaus großen Freundeskreis.

Begegnung mit einem Zeitzeugen

Kurt Schmidt (1901–1991) besuchte von 1920 bis 1924 das Bauhaus in Weimar und war Abonnent der Kirchenzeitung. Eine Zeitreise. Von Michael von Hintzenstern Es war ein besonderer Glücksumstand, dass sich mir 1987 die Chance bot, den Bauhauskünstler Kurt Schmidt (1901–1991) in seinem Wohn-Atelier in der Geraer Tschaikowskystraße 11 zu besuchen. Aus Limbach-Oberfrohna stammend, hatte er zunächst die Kunstgewerbeschule in Hamburg besucht, bevor er von 1920 bis 1924 am Bauhaus in Weimar...

  • 10.03.19
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Neues Bauhaus-Museum: Die monolithische Fassade wird bei Einbruch der Dunkelheit durch 24 LED-Linien strukturiert.

Festwoche: Museumsneubau wird im April eingeweiht
Das Bauhaus lebt in Weimar

Mit der feierlichen Eröffnung des neuen Bauhaus-Museums am 5. April steht der erste Höhepunkt der Feierlichkeiten zur Gründung der Kunst- und Designschule vor 100 Jahren in Weimar unmittelbar bevor. Die weltweit älteste museale Sammlung von Werkstattarbeiten des Bauhauses, deren Grundstock Walter Gropius bereits in den 1920er-Jahren legte, wird am neuen Standort mit zeitgenössischer Architektur und multimedialer Ausstellungsgestaltung neu inszeniert. Die Besucher können hier die Bauhaus-Ideen...

  • Weimar
  • 09.03.19
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Baustelle Bauhaus: Noch sind die Handwerker in Dessau am Zug. Aber schon bald sollen alle Planen und Gerüste verschwunden sein, wenn das Bauhaus-Ensemble (Foto) fertiggestellt und das Museum eröffnet wird. Foto: epd-bild/Jens Schlüter

Hausbau am Bauhaus

Weltkulturerbe: Bald werden Joachim und Andrea Liebig in ein Eigenheim direkt neben dem Dessauer Bauhaus ziehen. Es ist auch eine Entscheidung für die Stadt. Von Angela Stoye Seit zehn Jahren lebt der anhaltische Kirchenpräsident Joachim Liebig mit seiner Familie in Dessau-Roßlau in unmittelbarer Nähe zum denkmalgeschützten Bauhaus. In diesem Jahr rücken er und seine Frau Andrea noch näher heran. In wenigen Monaten wird das Ehepaar aus seinem gemieteten Haus in ein neu erbautes Eigenheim...

  • 08.03.19
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Fröhliche Frau mit großen Plänen: Jacqueline Straub will die erste katholische Priesterin werden. Vorerst arbeitet sie als Redakteurin.

Jacqueline Straub: Berufen zur Priesterin, geprägt von Freikirchen
»Gott hat einen Plan mit mir«

Was sie vorhat, klingt für viele unerhört: Die römisch-katholische Theologin und Autorin Jacqueline Straub aus Muri im nordschweizerischen Kanton Aargau ist entschlossen, katholische Priesterin zu werden. Wichtige Impulse für ihren Glaubens- und Berufungsweg hat sie von Christen aus evangelischen Freikirchen bekommen. In ihrer Kindheit habe sie Kirche und Religionsunterricht als streng und langweilig erlebt. »Den Schulgottesdienst habe ich als schrecklich empfunden«, sagte Straub. Sie habe...

  • 03.03.19
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(K)ein Biedermeier-Mädchen: Louise Otto-Peters auf einer Abbildung in der Zeitschrift »Die Gartenlaube«. Seit 2015 vergibt die Stadt Leipzig jährlich den Louise-Otto-Peters-Preis an Personen und Organisationen, die sich für die Gleichstellung von Frauen und Männern engagieren.

»Dem Reich der Freiheit werb’ ich Bürgerinnen!«

Vorkämpferin der Frauenrechte: Vor 200 Jahren wurde Louise Otto-Peters geboren. Die sozialkritische Schriftstellerin wurde zur Begründerin der organisierten Frauenbewegung in Deutschland. Von Christian Feldmann Meißen an der Elbe, in den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts. In einem idyllischen Biedermeier-Häuschen hängt ein junges Mädchen seinen Gedanken nach. Umgeben vom Gezwitscher der Finken und Stare, die sie in ihrem Zimmer halten darf, verschlingt Louise Otto eine romantische...

  • 02.03.19
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Es muss noch etwas Anderes geben

Singles: Sie gehen gewollt oder ungewollt solo durch das Leben und sehnen sich doch nach Gemeinschaft. Astrid Eichler kennt aus eigenem Erleben die damit verbundenen Herausforderungen. Die Theologin leitet heute das Netzwerk »Solo & Co« für christliche Singles. Harald Krille sprach mit ihr... Frau Eichler, Sie haben ein Netzwerk für Singles gegründet. Wie kam es dazu? Eichler: Ich würde nicht sagen, dass ich das gegründet habe, sonders es hat sich Schritt für Schritt entwickelt. Ich...

  • 21.02.19
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Traumpartner gesucht

Selbstbestimmt und allein­lebend gilt vielen als Ideal. Doch mehr als 80 Prozent der freiwilligen oder unfreiwilligen Singles sehnen sich laut Umfragen nach einem Partner. Aber wie ihn oder sie finden? Von Harald Krille Sie haben ihn gerade wieder überstanden, den großen Tag der Verliebten. Manchem der laut Umfrage rund 16,8 Millionen Singles im Alter zwischen 18 und 65 Jahren mag es dabei ergehen wie Sportmuffeln während einer Fußball-WM: Alles schwenkt Fahnen, ist in Feierlaune,...

  • 21.02.19
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(K)ein Wunschkind

Die Entstehung eines Embryos und sein Leben im Mutterleib sind oft Grundlage aktueller Diskussionen, die vom kaum auflösbaren Konflikt zwischen wissenschaftlichem Fortschritt und emotionaler Überforderung zeugen. Von Mirjam Petermann Dazu muss gar nicht erst nach China geblickt werden, wo im vergangenen November die ersten gentechnisch veränderten Babys zur Welt kamen. Im frühesten Embryonalstadium wurde Zwillingsmädchen ein bestimmtes Gen entfernt, um sie gegen HIV-Infektionen resistent...

  • 16.02.19
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»Gott traut uns zu, unser Leben ohne eigene Kinder zu leben«

Hannahs Schwestern: Initiative für ungewollt kinderlose Ehepaare bietet Plattform für Begleitung und Austausch Medizinisch ist viel möglich, wenn Paare auf natürlichem Wege keine Kinder bekommen. Aber nicht alle Methoden sind für Christen mit ihren Werten vereinbar. Wie der Glaube der Medizin Grenzen zu setzen vermag und den Betroffenen gleichzeitig Freiheit schenkt, darüber sprach Katja Schmidtke mit Simone. Ihr vollständiger Name ist der Redaktion bekannt, soll aber nicht gedruckt...

  • 14.02.19
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Abschied vom Traum einer eigenen Familie

Ungewollt kinderlos – eine Last, unter der viele Paare zerbrechen. Wie verabschiedet man den Traum von der eigenen Familie? Von Martin Vorländer Haben Sie Kinder?« – »Nein.« Damit ist der Gesprächsgang meist beendet. Die Fragen bleiben ungestellt: An wem liegt es? Können die beiden nicht oder wollen sie sich ein leichtes Leben machen? Kinderlosigkeit ist ein Tabu. Ein Paar, eine Frau sowie ein Arzt aus einem Kinderwunschzentrum sprechen über eine biblische Geschichte. Hanna isst nichts...

  • Weimar
  • 14.02.19
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Gewissensentscheidung: Wenn Barmherzigkeit und Nächstenliebe zum Streitfall werden
Kirchenasyl – Schutz oder Rechtsbruch

Pro Friederike Costa Wenn sich in einem besonderen humanitären Härtefall Kirchengemeinden für ein Kirchenasyl entscheiden, ist das immer eine Einzelfallentscheidung in einer besonderen Ausnahmesituation. Kirchenasyl ist letztes Mittel, um eine Person vor Abschiebung zu schützen, wenn im Fall der Abschiebung Gefahr für Leib und Leben, eine schwere Menschenrechtsverletzung oder sonstige unzumutbare humanitäre Härte befürchtet werden muss. Die Entscheidung pro oder contra Kirchenasyl wird...

  • 11.02.19
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Zuflucht auf Zeit

Wenn die Abschiebung droht: Die Juristin Elke Heßelmann ist seit 2005 Präsidentin des Verwaltungsgerichts Weimar. Dietlind Steinhöfel sprach mit ihr über das Recht auf Kirchenasyl. Frau Heßelmann, das sogenannte Heiligentumasyl gibt es seit der Antike. David fand zum Beispiel Schutz vor König Saul beim Propheten Samuel. Wie ist das heutige Kirchenasyl rechtlich einzuordnen? Heßelmann: Das Kirchenasyl ist keine Institution im eigentlichen Sinne, wird jedoch in gewissem Umfang vom Staat...

  • 07.02.19
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Demokratie ent-wickeln! - 265.000 Blatt Papier, aufgeschichtet im Erfurter Kaisersaal im August 2008. Ralf-Uwe Beck vor den Unterschriften für das Volksbegehren "Mehr Demokratie in Thüringer Kommunen".

Bürgerrechtler für mehr Bürgerbeteiligung
»Wählen allein reicht nicht«

Mitbestimmung: Die Weimarer Republik war Deutschlands erste Demokratie. Was ist aus dem Experiment geworden? Ralf-Uwe Beck, der Bundes­vorstandssprecher vom Verein »Mehr Demokratie!«, glaubt, dass unsere Demokratie nur mit stärkerer Bürgerbeteiligung eine Zukunft hat. Herr Beck, 100 Jahre Weimarer Reichsverfassung, 30 Jahre Friedliche Revolution – zwei Jubiläen in diesem Jahr. Was machen wir damit? Beck: Die Jubiläen könnten uns zu demokratischen Aufbrüchen motivieren. Erinnerungsfolklore...

  • Weimar
  • 31.01.19
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»Fragt mich, noch bin ich da!«

Holocaust: Unzählige Male hat Abba Naor an Schulen über die Zeit im Dritten Reich gesprochen. Auch mit 90 Jahren wird der Überlebende des NS-Terrorregimes nicht müde, Fragen zu beantworten. Eine Begegnung mit einem der letzten Zeitzeugen. Von Anja Boromandi In der Ferdinand-von-Miller-Realschule in Fürstenfeldbruck ist gerade Pause. Auf den Fluren tummeln sich Teenager aller Religionen und Nationalitäten. Mädchen mit Kopftuch, farbige Schüler, deutsche Jugendliche, Kids mit türkischem...

  • 24.01.19
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Außenansicht der Synagoge in Halle.

Antisemitismus in der DDR und die Folgen des Feindbildes Israel
»Verzwergung« des Völkermords

Mit dem Antisemitismus in der DDR hat es eine eigene Bewandtnis. Im vorliegenden Buch wird diese theoretisch und exemplarisch zu erfassen versucht. Dessen Grundthese ist: Antisemitismus »als offene Diskriminierung, gar als brachiale Gewalt und Verfolgung« gab es in der DDR nicht. Israel aber galt als Feindstaat, der Antizionismus war Teil der Staatsdoktrin und die antizionistische Propaganda war voller antisemitischer Stereotype. Fast abenteuerlich zu lesen sind zwei Beiträge zum Israelbild in...

  • 24.01.19
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Harald Lesch: Der Astrophysiker und Buchautor fordert die Einführung einer Kohlendioxid-Steuer
»Der Klimawandel ist längst ausgeforscht«

Auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel werde »überheblich und gleichgültig« reagiert, meint Harald Lesch. Das macht den aus der Fernseh-Reihe »Leschs Kosmos« bekannten Wissenschaftler wütend: »Meine Generation hat vollständig versagt.« Das folgende Gespräch führte Gabriele Ingenthron. Herr Lesch, haben wir den Kampf gegen die Erderwärmung längst verloren, oder ist die Menschheit noch zu retten? Harald Lesch: Wir können es nur hoffen, dass wir noch zu retten sind, aber...

  • 17.01.19
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»Ich muss mich bei euch entschuldigen«

Nachricht aus dem All: Von der Internationalen Raumstation verschickte ESA-Astronaut Alexander Gerst am 19. Dezember via Twitter eine Botschaft an seine zukünftigen Enkel: Liebe Enkelkinder, ihr seid noch nicht auf der Welt und ich weiß noch nicht, ob ich euch jemals treffen werde, deshalb hab ich beschlossen, euch diese Nachricht hier aufzuzeichnen. Ich befinde mich gerade auf der Internationalen Raumstation im Cupola Aussichtsmodul und schaue auf euren wunderschönen Planeten runter. Und...

  • 17.01.19
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Ab wann ist der Frieden bedroht? Sind Waffen eine Ware wie jede andere? Eine, die auch zum »Schnäppchenpreis« erworben werden kann? »Alles provoziert mich an dieser Werbung«, schrieb Giselher Quast, Leser der Kirchenzeitung und Magdeburger Domprediger i. R., der das Bild in Magdeburg aufge­nommen hat.

Nukleares Wettrüsten – eine reale Gefahr?

Vor 40 Jahren erhielt die Friedensbewegung durch den Nato-Doppelbeschluss einen gewaltigen Aufschwung. Heute werden die nuklearen Schatten wieder länger. Aber ein Aufschrei wie in den späten 1970er- und frühen 1980er-Jahren bleibt bislang aus. Von Nils Sandrisser US-Präsident Donald Trump will wieder Mittelstreckenraketen bauen lassen. Ende Oktober hat er gedroht, er werde den INF-Vertrag von 1987 kündigen (INF für »intermediate nuclear forces« – nukleare Mittelsreckenwaffen). Dieser...

  • 10.01.19
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Der in Meiningen geborene Paul Oestreicher war zwölf Jahre lang Leiter des Internationalen Versöhnungszentrums der Kathedrale von Coventry. Sein Konzept einer internationalen Schutzpolizei erschien im vergangenen Jahr.

Der Pazifist Paul Oestreicher über seine Idee einer weltweit agierenden Polizei
»Krieg muss als illegal erkannt werden«

In welcher Weise könnte heute ein militärischer Einsatz gerechtfertigt werden? Oestreicher: Ich bin der Meinung, dass eine Welt ohne Ordnung gefährlich ist. Ordnung muss dabei verbunden sein mit Recht. Mein Pazifismus sagt mir heute: Nur die Anerkennung des Rechts im nationalen und internationalen Bereich macht es wieder möglich, langsam zu dem Punkt zu kommen, an dem der Krieg erkannt wird als ein Bruch des Rechtes. Dass erkannt wird: Krieg ist illegal. An diesen Punkt müssen wir kommen....

  • 10.01.19
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Bilanz einer Föderation

Ein Jahrzehnt vereint: Gemeinsam kommt man besser voran, erhofften sich seinerzeit die Thüringer Landeskirche und die Kirchenprovinz von ihrem Fusions­prozess. In einem Interview mit Martin Hanusch blicken zwei in hohem Maß Beteiligte zurück und nach vorn. Professor Kähler, Professor Noack, Sie haben als Bischöfe der Thüringer Landeskirche und der Kirchenprovinz Sachsen den Weg der beiden Landeskirchen bis zur Fusion federführend begleitet. Wenn Sie heute zurückblicken, wie fällt Ihre Bilanz...

  • 07.01.19
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Biblische und außerbiblische Wurzeln

Frankfurt a. M. (epd/G+H) – Im Frankfurter »Bibelhaus Erlebnis Museum« ist bis zum 31. März die Ausstellung »Weihnachten« zu sehen. Die Schau zeigt mit Münzen und Figurinen, Ikonen und Zitaten biblische und außerbiblische Wurzeln von Weihnachten. Die Ausstellung widmet sich zudem der Herkunft bekannter Weihnachtsmotive, deren Wirkungsgeschichte von der Antike bis heute und auch der politischen Instrumentalisierung des Fests. Außerdem werden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Geburt eines...

  • 23.12.18
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Der Dichter wirkte durch seine Literatur mit an der Tradition des Weihnachtsbaums, doch am Frauenplan stand erst 1819 ein Baum
Wie Goethe Kindern das Weihnachtsfest verdarb

Erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, als in Deutschland die Zeit der Klassik in der Literatur anbrach, und stärker ausstrahlend zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde Weihnachten zu dem, was wir heute darunter verstehen: das bürgerliche Familienfest mit einem Weihnachtsbaum, der Kerzen trägt. Dies vergegenwärtigend muss man sich fragen, ob dies alles nicht durch die Literatur dieser Zeit, die ja im wesentlichen aus einem frühen »Weihnachtsbaumland«, aus Thüringen, stammte, schneller...

  • 20.12.18
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