Blickpunkt

Beiträge zur Rubrik Blickpunkt

Gewissensentscheidung: Wenn Barmherzigkeit und Nächstenliebe zum Streitfall werden
Kirchenasyl – Schutz oder Rechtsbruch

Pro Friederike Costa Wenn sich in einem besonderen humanitären Härtefall Kirchengemeinden für ein Kirchenasyl entscheiden, ist das immer eine Einzelfallentscheidung in einer besonderen Ausnahmesituation. Kirchenasyl ist letztes Mittel, um eine Person vor Abschiebung zu schützen, wenn im Fall der Abschiebung Gefahr für Leib und Leben, eine schwere Menschenrechtsverletzung oder sonstige unzumutbare humanitäre Härte befürchtet werden muss. Die Entscheidung pro oder contra Kirchenasyl wird...

  • 11.02.19
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Zuflucht auf Zeit

Wenn die Abschiebung droht: Die Juristin Elke Heßelmann ist seit 2005 Präsidentin des Verwaltungsgerichts Weimar. Dietlind Steinhöfel sprach mit ihr über das Recht auf Kirchenasyl. Frau Heßelmann, das sogenannte Heiligentumasyl gibt es seit der Antike. David fand zum Beispiel Schutz vor König Saul beim Propheten Samuel. Wie ist das heutige Kirchenasyl rechtlich einzuordnen? Heßelmann: Das Kirchenasyl ist keine Institution im eigentlichen Sinne, wird jedoch in gewissem Umfang vom Staat...

  • 07.02.19
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Demokratie ent-wickeln! - 265.000 Blatt Papier, aufgeschichtet im Erfurter Kaisersaal im August 2008. Ralf-Uwe Beck vor den Unterschriften für das Volksbegehren "Mehr Demokratie in Thüringer Kommunen".

Bürgerrechtler für mehr Bürgerbeteiligung
»Wählen allein reicht nicht«

Mitbestimmung: Die Weimarer Republik war Deutschlands erste Demokratie. Was ist aus dem Experiment geworden? Ralf-Uwe Beck, der Bundes­vorstandssprecher vom Verein »Mehr Demokratie!«, glaubt, dass unsere Demokratie nur mit stärkerer Bürgerbeteiligung eine Zukunft hat. Herr Beck, 100 Jahre Weimarer Reichsverfassung, 30 Jahre Friedliche Revolution – zwei Jubiläen in diesem Jahr. Was machen wir damit? Beck: Die Jubiläen könnten uns zu demokratischen Aufbrüchen motivieren. Erinnerungsfolklore...

  • Weimar
  • 31.01.19
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»Fragt mich, noch bin ich da!«

Holocaust: Unzählige Male hat Abba Naor an Schulen über die Zeit im Dritten Reich gesprochen. Auch mit 90 Jahren wird der Überlebende des NS-Terrorregimes nicht müde, Fragen zu beantworten. Eine Begegnung mit einem der letzten Zeitzeugen. Von Anja Boromandi In der Ferdinand-von-Miller-Realschule in Fürstenfeldbruck ist gerade Pause. Auf den Fluren tummeln sich Teenager aller Religionen und Nationalitäten. Mädchen mit Kopftuch, farbige Schüler, deutsche Jugendliche, Kids mit türkischem...

  • 24.01.19
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Außenansicht der Synagoge in Halle.

Antisemitismus in der DDR und die Folgen des Feindbildes Israel
»Verzwergung« des Völkermords

Mit dem Antisemitismus in der DDR hat es eine eigene Bewandtnis. Im vorliegenden Buch wird diese theoretisch und exemplarisch zu erfassen versucht. Dessen Grundthese ist: Antisemitismus »als offene Diskriminierung, gar als brachiale Gewalt und Verfolgung« gab es in der DDR nicht. Israel aber galt als Feindstaat, der Antizionismus war Teil der Staatsdoktrin und die antizionistische Propaganda war voller antisemitischer Stereotype. Fast abenteuerlich zu lesen sind zwei Beiträge zum Israelbild in...

  • 24.01.19
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Harald Lesch: Der Astrophysiker und Buchautor fordert die Einführung einer Kohlendioxid-Steuer
»Der Klimawandel ist längst ausgeforscht«

Auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel werde »überheblich und gleichgültig« reagiert, meint Harald Lesch. Das macht den aus der Fernseh-Reihe »Leschs Kosmos« bekannten Wissenschaftler wütend: »Meine Generation hat vollständig versagt.« Das folgende Gespräch führte Gabriele Ingenthron. Herr Lesch, haben wir den Kampf gegen die Erderwärmung längst verloren, oder ist die Menschheit noch zu retten? Harald Lesch: Wir können es nur hoffen, dass wir noch zu retten sind, aber...

  • 17.01.19
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»Ich muss mich bei euch entschuldigen«

Nachricht aus dem All: Von der Internationalen Raumstation verschickte ESA-Astronaut Alexander Gerst am 19. Dezember via Twitter eine Botschaft an seine zukünftigen Enkel: Liebe Enkelkinder, ihr seid noch nicht auf der Welt und ich weiß noch nicht, ob ich euch jemals treffen werde, deshalb hab ich beschlossen, euch diese Nachricht hier aufzuzeichnen. Ich befinde mich gerade auf der Internationalen Raumstation im Cupola Aussichtsmodul und schaue auf euren wunderschönen Planeten runter. Und...

  • 17.01.19
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Ab wann ist der Frieden bedroht? Sind Waffen eine Ware wie jede andere? Eine, die auch zum »Schnäppchenpreis« erworben werden kann? »Alles provoziert mich an dieser Werbung«, schrieb Giselher Quast, Leser der Kirchenzeitung und Magdeburger Domprediger i. R., der das Bild in Magdeburg aufge­nommen hat.

Nukleares Wettrüsten – eine reale Gefahr?

Vor 40 Jahren erhielt die Friedensbewegung durch den Nato-Doppelbeschluss einen gewaltigen Aufschwung. Heute werden die nuklearen Schatten wieder länger. Aber ein Aufschrei wie in den späten 1970er- und frühen 1980er-Jahren bleibt bislang aus. Von Nils Sandrisser US-Präsident Donald Trump will wieder Mittelstreckenraketen bauen lassen. Ende Oktober hat er gedroht, er werde den INF-Vertrag von 1987 kündigen (INF für »intermediate nuclear forces« – nukleare Mittelsreckenwaffen). Dieser...

  • 10.01.19
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Der in Meiningen geborene Paul Oestreicher war zwölf Jahre lang Leiter des Internationalen Versöhnungszentrums der Kathedrale von Coventry. Sein Konzept einer internationalen Schutzpolizei erschien im vergangenen Jahr.

Der Pazifist Paul Oestreicher über seine Idee einer weltweit agierenden Polizei
»Krieg muss als illegal erkannt werden«

In welcher Weise könnte heute ein militärischer Einsatz gerechtfertigt werden? Oestreicher: Ich bin der Meinung, dass eine Welt ohne Ordnung gefährlich ist. Ordnung muss dabei verbunden sein mit Recht. Mein Pazifismus sagt mir heute: Nur die Anerkennung des Rechts im nationalen und internationalen Bereich macht es wieder möglich, langsam zu dem Punkt zu kommen, an dem der Krieg erkannt wird als ein Bruch des Rechtes. Dass erkannt wird: Krieg ist illegal. An diesen Punkt müssen wir kommen....

  • 10.01.19
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Bilanz einer Föderation

Ein Jahrzehnt vereint: Gemeinsam kommt man besser voran, erhofften sich seinerzeit die Thüringer Landeskirche und die Kirchenprovinz von ihrem Fusions­prozess. In einem Interview mit Martin Hanusch blicken zwei in hohem Maß Beteiligte zurück und nach vorn. Professor Kähler, Professor Noack, Sie haben als Bischöfe der Thüringer Landeskirche und der Kirchenprovinz Sachsen den Weg der beiden Landeskirchen bis zur Fusion federführend begleitet. Wenn Sie heute zurückblicken, wie fällt Ihre Bilanz...

  • 07.01.19
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Biblische und außerbiblische Wurzeln

Frankfurt a. M. (epd/G+H) – Im Frankfurter »Bibelhaus Erlebnis Museum« ist bis zum 31. März die Ausstellung »Weihnachten« zu sehen. Die Schau zeigt mit Münzen und Figurinen, Ikonen und Zitaten biblische und außerbiblische Wurzeln von Weihnachten. Die Ausstellung widmet sich zudem der Herkunft bekannter Weihnachtsmotive, deren Wirkungsgeschichte von der Antike bis heute und auch der politischen Instrumentalisierung des Fests. Außerdem werden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Geburt eines...

  • 23.12.18
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Der Dichter wirkte durch seine Literatur mit an der Tradition des Weihnachtsbaums, doch am Frauenplan stand erst 1819 ein Baum
Wie Goethe Kindern das Weihnachtsfest verdarb

Erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, als in Deutschland die Zeit der Klassik in der Literatur anbrach, und stärker ausstrahlend zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde Weihnachten zu dem, was wir heute darunter verstehen: das bürgerliche Familienfest mit einem Weihnachtsbaum, der Kerzen trägt. Dies vergegenwärtigend muss man sich fragen, ob dies alles nicht durch die Literatur dieser Zeit, die ja im wesentlichen aus einem frühen »Weihnachtsbaumland«, aus Thüringen, stammte, schneller...

  • 20.12.18
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Es gibt diesen Augenblick kurz nach der Geburt eines Kindes, da blickt das Neugeborene seinen Eltern wach und weise in die Augen, und spätestens dann ist klar: Nun fängt etwas radikal Neues an. Die Geburt Jesu unter ärmlichen Umständen steht auch als Metapher für einen Neuanfang und den Anfang einer Erlösung.

Weihnachten: Etwas radikal Neues

Gott und Mensch zugleich: Das kann nur durch eine starke Symbolik fassbar werden. Die Weihnachtsgeschichte stellt die Geburt ins Zentrum. Ein biologischer Vorgang und gleichzeitig ein Bild, das zeigt: Durch Jesus kommt etwas Neues in die Welt. Von Lothar Simmank Ob holzgeschnitzt oder aus Playmobil-Plastik – die klassische Weihnachtskrippe zeigt die bekannte Szene: Im Stall sitzt die Heilige Familie, flankiert von Ochs und Esel, Schafen und Hirten. Über dem Strohdach der Stern als...

  • 20.12.18
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Lieber basteln als bestellen: Geschenke selbst zu fertigen macht nicht nur Kindern Freude.

Nachhaltige und selbstgemachte Alternativen zu gekauften Geschenken sparen Geld und bereiten mehr Freude
Weihnachtsgeschenke: Zeit statt Zeug

Für einige Menschen bedeutet die Vorweihnachtszeit vor allem eins: Stress. Sie arbeiten Wunschzettel ab, hetzen zwischen Geschäften und Weihnachtsmarktbuden hin und her. Dabei geht es auch anders. Laura Konieczny Am Anfang steht die Frage: Warum schenken wir? Aus Konvention? Aus einem Geschenke-Zwang heraus landen oft Dinge unterm Christbaum, die niemand benötigt: Im ungünstigsten Fall waren sie billig, wurden unter schlechten Bedingungen produziert und fangen nach dem Fest Staub. Es lohnt...

  • 13.12.18
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Es begab sich aber zu der Zeit: Die Evangelisten Lukas – im Foto eine Luther-Bibel mit Bildern aus dem Zeitalter der Reformation – und Matthäus erzählen sehr unterschiedlich die Geburtsgeschichte. In wesentlichen Punkten stimmen sie dennoch überein.

Bethlehem: Good News oder Fake News?

Die Weihnachtsgeschichte hat Patina angesetzt. Wer an ihr kratzt und putzt, stößt auf die feinen Argumente der Evangelisten und ihre ganz eigene Überzeugungskraft. Von Friedemann Krumbiegel Ist die Geburtsgeschichte Jesu glaubwürdig? Eine dicke Patina hat sich in den Jahrhunderten über die Berichte der Evangelien gelegt – nicht nur durch die Oxidantien volkstümlicher Auslegung (siehe den Beitrag von Ulrich Wendel in Nr. 48 vom 2. Dezember), sondern ebenso durch die skeptische Lesart des...

  • 13.12.18
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Jenseits von Eden

Wort Gottes: Hat sich die Weihnachtsgeschichte ganz anders abgespielt, als wir sie lesen? Und wenn sie sich anders abspielte – was bedeutet das für den Glauben? Von Wolfgang Thielmann Maria hat, so viel ist klar, ihr Kind nicht in einem Stall draußen auf der Weide in bitterer Kälte in eine hölzerne Krippe gelegt. Bethlehem war auch nicht überfüllt wegen der Volkszählung oder Steuerschätzung, die Kaiser Augustus angeordnet hatte … Sie möchten mehr erfahren? Den kompletten Artikel...

  • 10.12.18
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Jesus kam zur Welt – aber nicht im Stall

Was dazu gehört: Die Weihnachtskrippe mit Figuren ist obligatorisch. Was würden Sie denken, wenn jemand käme und nacheinander alle Figuren und Gegenstände wegnehmen würde, die gar nicht in der Bibel beschrieben sind? Von Ulrich Wendel Dass die Sterndeuter aus dem Osten keine »Könige« sind und die Anzahl »drei« nicht im Evangelienbericht steht, das hat mancher schon gemerkt. Ebenso sucht man Ochsen und Esel vergeblich in der Bibel. Die »biblische Weihnachtskrippe« fällt also schon einmal...

  • 03.12.18
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Oft vergessen: Vor 80 Jahren setzte sich Paul Schneider für jüdische Mitgefangene ein
Die Bergpredigt im Konzentrationslager

Im November wurde vielerorts an die schrecklichen Pogrom-Ereignisse vor 80 Jahren gedacht. Bei all dem berechtigten Erinnern wird der Einsatz des Buchenwald-Häftlings Paul Schneider für Juden leicht vergessen. Nach vier Gestapo-Haftzeiten zwischen 1934 und 1937 wird der rheinische Pfarrer als politischer Häftling Ende November 1937 in das KZ Buchenwald überführt, weil er sich nicht der Nazi-Ideologie beugte. Fünf Monate später verweigert er am 20. April 1938 das Grüßen der Hakenkreuzfahne....

  • 28.11.18
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Reformierte wählen Gemeindeleitung

Aschersleben (G+H) – Nun gibt es wieder eine Leitung für die Reformierte Gemeinde in Aschersleben. Nachdem sich etwa drei Jahre lang keine vier Kandidaten – das ist die Mindestzahl – fanden, stand eine Zusammenlegung mit einer anderen reformierten Gemeinde im Raum. Diese Option ist mit der Berufung eines vierköpfigen Presbyteriums Anfang Dezember vom Tisch. »Bei den Wahlen zum Gemeindekirchenrat im nächsten Jahr wird ein Presbyterium für sechs Jahre gewählt, falls sich wiederum vier Kandidaten...

  • Reformierter Kirchenkreis
  • 28.11.18
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Unbekannte Radegunde

Sie war Königin und lebte wie eine Nonne, Radegunde. In Frankreich wurde sie nach ihrem Tod verehrt und von der katholischen Kirche heiliggesprochen. In ihrer mitteldeutschen Heimat ist sie nahezu vergessen. Von Katja Schmidtke Radegunde lebte asketisch, bemühte sich bei ihrem Mann, dem fränkischen König Chlothar, um Gnade für zum Tode Verurteilte, ließ sich zur Diakonin weihen und gründete eine Gemeinschaft von Frauen zur Pflege Kranker und Notleidender, und sie war, soweit bekannt, die...

  • 27.11.18
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Namen

Die Schauspielerin Friederike Becht ist neue Botschafterin des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat. Mit der kostenfreien Anzeigen-Kampagne »Über Leben« setzt sich die 32-Jährige für das Leben der indigenen Bevölkerung im Amazonasgebiet und gegen die Zerstörung der dortigen Lebenswelt ein. Ganze Völker und Kulturen seien in ihrer Existenz bedroht. Die studierte Theaterschauspielerin hatte 2011 in dem Spielfilm »Westwind« ihre erste Hauptrolle. In der ARD-Filmbiografie über Käthe Kruse war sie 2015...

  • 27.11.18
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Kommentar
Missbrauch

Von Mirjam Petermann Ich frage mich, was ein Pfarrer all die Jahre gepredigt haben muss, der rechtskräftig für begangenen sexuellen Missbrauch verurteilt wurde. Und dann, und das ist genauso schlimm, seine Schuld nicht einsieht. Beim Weimarer Verwaltungsgericht liegt derzeit der Fall eines Pfarrers im Ruhestand, gegen den die EKM 2012 ein Disziplinarverfahren einleitete. Ihm wurde sexueller Missbrauch in den Jahren 1973 bis 1978 in der Kirchengemeinde Bad Lauchstädt im Kirchenkreis Merseburg...

  • 27.11.18
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Vor 80 Jahren starb der »Erfinder« der biblischen Jahreslosung, der Theologe Otto Riethmüller
»Ich schäme mich des Evangeliums von Jesus Christus nicht«

Ein Bibelwort, das über ein ganzes Jahr gestellt wird – das klingt heute nach einer frommen Übung, war aber beim Start 1930 hochpolitisch. Erfunden hat die Tradition der biblischen Jahreslosungen der württembergische evangelische Theologe Otto Riethmüller (1889–1938). Er starb am 19. November vor 80 Jahren in Berlin. ... Sie möchten mehr erfahren? Den kompletten Artikel finden Sie im E-Paper und in der gedruckten Ausgabe der Mitteldeutschen Kirchenzeitung „Glaube + Heimat“ (Nr. 46),...

  • 23.11.18
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Auf Besuchsreise bei den Lebenden und den Toten

Von Harald Krille Nein, ein schöner Name sei es nicht, den sie ihrer jährlichen dreitägigen Reise rund um den Ewigkeitssonntag gegeben haben. Er klinge weniger herzlich als eigentlich gemeint. Aber »Gedächtnisfahrt« sei denn doch »irgendwie zu hoch«. So blieb es bei der »Gräbertour«, und das seit nunmehr 23 Jahren. Alles begann mit dem Tod der Mutter 1994. Uta Schäfer lebte und arbeitete da schon lange gemeinsam mit ihrem Mann Thomas, ebenfalls Architekt, in Weimar. Die Mutter aber wurde im...

  • 23.11.18
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