Blickpunkt

Beiträge zur Rubrik Blickpunkt

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In einem Durchgang vor dem Petersdom in Rom schlafen Obdachlose: "In jenen Hungernden, Durstigen, Fremden und Gefangenen ist uns die Gnade des Gesichtes Christi gewährt", schreibt der Theologe Fulbert Steffensky.

Wo wir Gott begegnen

Barmherzigkeit ist viel mehr als eine milde Tat. Wer ein Erbarmen hat mit den Verlorenen und Verlassenen, hat ein starkes Herz, ist ein schöner Mensch. Dafür braucht es Liebe ebenso wie Zorn.  Von Fulbert Steffensky  In der großen Gerichtsrede Jesu im Evangelium des Matthäus (25,31-46) wird die Barmherzigkeit Gottes in Zusammenhang gebracht mit unserer Barmherzigkeit den Verlorenen und Verlassenen unserer Gesellschaft gegenüber. Jesus deckt das Geheimnis Gottes auf. Er deckt auf, wo der...

  • 01.01.21
  • 50× gelesen

Neujahrsvorsätze in Pandemiezeiten
Planen oder doch lieber abwarten?

Immer zu Silvester beschließen viele, ein neuer Mensch zu werden. Doch die guten Vorsätze lösen sich schnell in Luft auf. Brauchen wir sie in Pandemie-Zeiten jetzt erst recht? Von Andreas Öhler Alles auf Anfang: Als wäre unser Leben ein Computerspiel, bei dem man nur die Reset-Taste drücken muss, um von vorne beginnen kann, um das nächste Mal ein Level weiterzukommen: So geht es uns auch ein wenig mit Neujahr und den guten Vorsätzen. Weniger Geld ausgeben, sich mehr körperlich verausgaben, mehr...

  • 30.12.20
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Weihnachten
Diakonie befürchtet Besuchseinschränkungen

Erfurt (epd) - In den diakonischen Einrichtungen Mitteldeutschlands kann es über die Weihnachtsfeiertage zu Besuchseinschränkungen kommen. "Wir werden uns auf Enttäuschungen einstellen müssen und hoffen auf ein großes Verständnis auf allen Seiten", sagte der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Mitteldeutschland, Christoph Stolte. Es hänge alles daran, wie viele Mitarbeitende in der kommenden Woche im Dienst sein könnten. "Weihnachten, das sind emotional sehr verletzliche Tage", räumte der...

  • 21.12.20
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Mittelpunkt für den Betrachter im Torbogen des Ratsherren-Portals: Das neugeborene Jesuskind, umgeben von Maria und Josef. Es liegt symbolisch auf der Bibel. Maria mit offenem Blick in die Zukunft, damit will der Bildhauer die Charakterstärke dieser jungen Frau aufzeigen. Josef steht geerdet da, bereit für das Kind und seine Frau einzustehen, mit allen Konsequenzen.
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Bethlehem im Burgenland

Stille Verkündigung: Wer auf dem Naumburger Marktplatz steht, kann das Hinweisschild kaum übersehen. So erging es auch mir bei einem Besuch der Domstadt in der Adventszeit. Von journalistischer Neugier gepackt, gehe ich durch den Torbogen. Eine Weihnachtsgeschichte. Von Willi Wild Mit meiner Kamera gehe ich von der einen auf die andere Seite. So richtig zufrieden bin ich nicht. Eine Frau beobachtet mich: „Man bekommt kaum alles aufs Bild“. Ich nicke ihr zu. Während ich nach der passenden...

  • 20.12.20
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Krippe ohne Herberge: Heinz Günther an seinem Triptychon mit der Weihnachtsgeschichte. Auf dem Auftragswerk sei er "sitzen geblieben", berichtet der Hüpstedter Holzbildhauer. Er ist jedoch überzeugt, dass das Werk schon eine neue Heimat finden werde. In seinem Berufsstand seien Geduld und ein langer Atem das elfte Gebot, sagt er.
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Geburtshelfer mit Meißel
Wo Heilige und Hoffnungsträger das Licht der Welt erblicken

Das Gewand mit den Faltenwürfen war schon da“, meint Heinz Günther zu einer über zwei Meter hohen Marien-Statue draußen im Skulpturenpark vor seinem Atelier. Denn manchmal ergebe sich bereits aus dem Wuchs und der Maserung eines Baumes die Grundform für eine neu zu schnitzende Figur. Dann hat der Holzbildhauermeister aus Hüpstedt im Kirchenkreis Mühlhausen auch schon ein passendes Gesicht, die Arme und Hände dazu vor Augen. Ohne überhaupt zum Werkzeug gegriffen zu haben, steht gedanklich etwa...

  • 18.12.20
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Blick auf den Ort Wutha-Farnroda. Luftaufnahme vom Rehberg aus.

7500 Andachtszettel für das Erbstromtal
Weihnachtsabend auf dem Gehweg

Lange waren die Gemeindekirchenräte im Erbstromtal (Kirchenkreis Eisenach-Gerstungen) sich unsicher, was die aktuelle Pandemielage für die diesjährigen Weihnachtsgottesdienste bedeuten würde. Doch schon im Sommer stand fest, dass ein klassischer Kirchengottesdienst mit ächzenden Emporen und großer Nähe der Nächsten aus Infektionsschutzgründen nicht möglich sein werde. Erwägt wurde hingegen ein Krippenspiel unter freiem Himmel; mit eindeutigen Abstands- und Hygienevorschriften. Doch angesichts...

  • Eisenach-Gerstungen
  • 16.12.20
  • 594× gelesen
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Engel, Engel, Engel, wohin man auch schaut. Insgesamt 38 Engelsdarstellungen gibt es in der kleinen Dorfkirche in
Sietzsch, die keinen Namen trägt, aber oft »Engelskirche« genannt wird. Auch der Altar ist reich geschmückt.
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Kirchenkrimi
Der gestohlene Engel

Der Beichtvater, der Schankwirt und seine Frau: Eine ungewöhnliche Geschichte trug sich vor rund 300 Jahren in Sietzsch im Kirchenkreis Halle-Saalkreis zu. Die Folgen des spektakulären Kriminalfalls sind noch heute zu besichtigen. Von Claudia Crodel Der barocke Taufstein in der kleinen Kirche in Sietzsch, einem Dorf im Saalekreis unweit der Grenze zu Sachsen, ist bewundernswert. Die Sandsteintaufe mit ihrer schmuckvollen, reich geschnitzten Haube ist ein echter Hingucker. „Unser Taufstein hat...

  • Halle-Saalkreis
  • 11.12.20
  • 59× gelesen
Günther Hoff bei einer Chorprobe

Nachruf auf KMD Günther Hoff
Ein leidenschaftlicher Musiker

Der Magdeburger Domkantor und Kirchenmusikdirektor Günther Hoff starb am 26. November in der Elbestadt. Mit seinem Wirken prägte er die Musikgeschichte in Magdeburg sowie viele Sängerinnen und Sänger nachhaltig. Der Domprediger im Ruhestand Giselher Quast würdigt das Wirken Günther Hoffs: Günther Hoff wuchs in Gernrode im Harz auf. Die Frömmigkeit seines Elternhauses war maßgeblich vom Diakonissenmutterhaus Neuvandsburg in Elbingerode bestimmt, wo sein Vater auch als Laienprediger und...

  • Magdeburg
  • 11.12.20
  • 182× gelesen
Der Herrnhuter Stern vor der einstigen Reichsbahndirektion am Erfurter Bahnhof ist nur ein Zeichen, das Christian Bormann nach seiner Pensionierung hinterlässt.

Christian Bormann
Er nimmt seinen Hut

Engel von der Bahn: 30 Jahre lang setzte sich Christian Bormann im Betriebsrat für seine Mitarbeiter ein. Nun geht der bekennende Christ in den Ruhestand. Von Paul-Philipp Braun Seinen Zylinder setzt Christian Bormann eigentlich nur an Feiertagen auf. Ob dieser 30. November aber wirklich ein Feiertag ist, ist er sich nicht so sicher. Ein Blick in sein Büro lässt eher auf das Gegenteil schließen: dort sind die Fenster verhangen, auf dem Schreibtisch liegen schwarze Decken; weiße Kerzen,...

  • Erfurt
  • 10.12.20
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Hier "engelt" es: Ob aus Porzellan, Glas, Holz oder Papier – in Hiltrud Beykirchs Wohnung grüßen über 1000 Engelsgesichter den Besucher. Den Engel aus Gips hat ein früherer Schüler eigens für die 71-Jährige modelliert.
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Breitenworbis
Die mit den Engeln spricht

"Wir sollen diese Engel sein für andere“, hat sich Hiltrud Beykirch zu ihrem Lebensmotto gemacht. Dies sagt sie immer dann zu Leuten, die vielleicht zum ersten Mal über die vielen Engel in ihrem Haus staunen und mehr oder weniger davon entzückt sind. Denn in allen möglichen Variationen, ob aus Porzellan, Glas, Gips, Holz, Textilien oder Papier, grüßen die zufrieden und hoffnungsvoll stimmenden Engelsgesichter die Gäste. Manche der weit über 1000 Figuren mögen sicher auch etwas kitschig wirken,...

  • 28.11.20
  • 78× gelesen
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Fein abgestimmt: Die Synodalen konnten diesmal mit dem Smartphone ihre Stimme abgeben.

Am "digitalen Lagerfeuer"
"Schalten Sie bitte das Mikro an, danke!"

Die EKM-Synode tagte erstmals online - ein Ereignis mit Lerneffekt und Unterhaltungswert. Von Beatrix Heinrichs Das ging ja gut los: Zu ihrer ersten Digital-Synode schaffte es die EKM, sich selbst zu überholen. Das lag nun keinesfalls an der Übertragungsgeschwindigkeit des Livestreams. Und überhaupt sollte sie ihren Zeitvorsprung spätestens am Nachmittag des zweiten Sitzungstages eingebüßt haben. Doch der Reihe nach. Bevor die Synode am vergangen Donnerstag ihre Arbeit aufnehmen konnte, galt...

  • 26.11.20
  • 49× gelesen
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Trostlos: Leere auf den Friedhöfen, wie hier in Halle-Kröllwitz. Die Trauerhallen bleiben gegenwärtig geschlossen. Beerdigungen finden derzeit so gut wie überall nur mit wenigen Angehörigen statt.
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Schwere Zeiten für Trauernde

Lockdown: Katrin Hartung hat schwere Wochen hinter sich und mit dem Tod ihres nur ein Jahr älteren Bruders einen harten Schicksalsschlag zu bewältigen. Die Corona-Beschränkungen für Trauernde hält sie für fragwürdig. Von Claudia Crodel Wenn Katrin Hartung an ihren Bruder denkt, dann denkt sie vor allem an das enge Verhältnis, dass die beiden Geschwister von Kindheit an verband. Der Bruder sei nur ein Jahr älter als sie gewesen. Mitte September war der Bruder mit dem Motorrad verunglückt. „Wir...

  • 21.11.20
  • 74× gelesen
Andreas Weigel mit Hündin Wilma. Auf Facebook schreibt er dazu: "Hund und Herrchen geht es gut. Letzterer freut sich, dass es Woche um Woche besser geht."

Nachgefragt
Zurück ins Leben: "Es ist ein Geschenk!"

„Ich wollte nicht mehr leben“, so Andreas Weigel im Frühjahr, als sein Leben wegen einer Corona-Erkrankung am seidenen Faden hing. Das Gespräch mit ihm in der Kirchenzeitung, nachdem er sich wieder ins Leben zurück gekämpft hatte, bewegte viele Menschen. Willi Wild hat ihn noch einmal getroffen, um mit ihm über die Folgen zu sprechen. Wie ist es Ihnen in der Zwischenzeit ergangen? Andreas Weigel: Gesundheitlich fühle ich mich gut. Mit der Luft habe ich noch etwas zu kämpfen. Die Lunge...

  • 20.11.20
  • 90× gelesen
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Hereinspaziert: Der Theologiestudent und EKM-Synodale Arvid Büntzel möchte in seinem Ehrenamt für junge Leute Türen zum Glauben öffnen.

Nordhausen
Jugend möchte mitentscheiden

Arvid Büntzel ist 19 Jahre alt und hat ein großes Ziel: Der neu gewählte Landessynodale möchte gern erreichen, dass sich wieder mehr Menschen offen der Kirche zuwenden und aktiv in den Gemeinden einbringen. "Es reicht nicht aus, nur an den Gottesdiensten teilzunehmen" Von Heinz Noack  Vor allem die jüngere Generation sei dabei gefragt, ist Arvid Büntzel überzeugt, denn sie sind die Zukunft. „Es reicht nicht aus, wenn man nur an den Gottesdiensten teilnimmt. Jedes Gemeindeglied hat die...

  • 19.11.20
  • 34× gelesen
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Einhändig lesen: Mit der rechten Hand und den Füßen spielt Norbert Britze die Orgel, mit der linken Hand liest er Noten oder Liedtexte in Blindenschrift: "Während Corona mit lediglich zuhörenden Gemeinden ist die Praxis äußerst hilfreich, um die Choräle beim Spielen mit den entsprechenden Strophen singen zu können", erklärt er.

Den richtigen Ton blind treffen

Von Geburt an blind: Norbert Britze (Bad Düben) ist als Kirchenmusiker in der Region Torgau-Delitzsch tätig und bekleidet zahlreiche Ehrenämter. Von Michael von Hintzenstern Schon als kleines Kind entdeckte der 1970 Geborene seine Liebe zur Musik. Nach ersten autodidaktischen Versuchen erhielt er in der Schulzeit Klavier- und Gesangsunterricht. Er besuchte in Karl-Marx-Stadt die Blindenschule. Hier erlernte er die 1825 von Louis Braille erfundene Blindenschrift, die es Blinden ermöglicht, mit...

  • 15.11.20
  • 65× gelesen
1,2 Millionen sehbehinderte und blinde Menschen gibt es, Schätzungen zufolge, in Deutschland. Für sie sind Angebote wie die des Kom-In-Netzwerks ein Fenster in die Welt der Sehenden. Auf dem Foto: Jörg Sorge im Studio in Probstzella.

Hörzeitschrift informiert seit 30 Jahren
"Glaube + Heimat" zum Hören

Jörg Sorge hat eine Mission. Er will Menschen miteinander vernetzen und im wahrsten Wortsinn Licht ins Dunkel bringen. Der gelernte Elektroinstallateur engagiert sich schon seit über 30 Jahren in der Blinden- und Sehbehindertenarbeit. Konkret produziert er Beiträge für Hörzeitschriften und gibt selbst das „ABC-Journal“ heraus. Bis zu 100 Abonnenten erhalten sechsmal im Jahr digitale Tonträger, auf denen Interviews, Beiträge und eine Zeitungsschau zu finden sind. Auch Artikel aus...

  • 13.11.20
  • 62× gelesen
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Gemeindewachstum: Pfarrerin Magdalena Seifert nach einem Taufgottesdienst 1993 in der St.-Mauritius-Kirche in Frauenprießnitz. Die kirchliche Arbeit mit Kindern und Familien ist der Basisdienst für die Theologin.

Leidenschaft für die Gemeinde

Ein Leben im Pfarrhaus: Magdalena Seifert ist in einer Pfarrfamilie aufgewachsen und später selbst Pfarrerin geworden. Seit einem Jahr ist sie im Ruhestand. Im Gespräch mit Willi Wild blickt sie zurück, gibt Einblicke in ihren Alltag als Gemeindepfarrerin und macht sich Gedanken über die Zukunft der Kirche.  Warum sind Sie Pfarrerin geworden? Magdalena Seifert: Ich bin in einem Pfarrhaus in Großenstein im Altenburger Land groß geworden. Die Kirchengemeinde hat auf diese Weise immer eine...

  • 08.11.20
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Einst Bischofskirche: St. Georgen in Eisenach
3 Bilder

100 Jahre Kirchenleitung
Glanz – Mittelmaß – Versagen

Rückblick von Propst i. R. Hans Mikosch Kirchentümer sind keine Gottesbeweise. Sie haben einen Anfang und ein Ende. Mit dem Ende der Landesherrlichkeit 1918 war auch das Ende der sieben Thüringer Landeskirchen gekommen. Dank der Wachheit der Theologischen Fakultät Jena nutzte man die Zeichen der Zeit und schuf durch die Urwahl „von unten" eine „freie Volkskirche“. Eine “Heimat evangelischer Freiheit und Duldsamkeit“ mit einem ausgesprochenen Minderheitenrecht. Keine Obrigkeitskirche mit...

  • 07.11.20
  • 144× gelesen
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»Machen rüber«: Im Ruhestand geht das Ehepaar Ulrike und Ulrich Lieberknecht in den Westen. Marburg wird ihr Lebensmittelpunkt.
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Neue Herausforderungen Ruhestand
„Nein, nun bleiben wir erst recht“

Umzugskartons, gestapelte Bücher, dazwischen Blumensträuße und gute Wünsche: Lieberknechts sind am Sortieren und Packen. Im nun beginnenden Ruhestand werden sie Thüringen verlassen. Es sind die letzten Arbeitsstunden von Ulrich Lieberknecht als Superintendent des Kirchenkreises Bad Salzungen-Dermbach. Elf Jahre füllte der promovierte Theologe dieses Amt aus nach „seiner Art und seinem Stil“, wie er anmerkt. „Dialog und Gespräch waren mir wichtig, eben ein kollegiales Miteinander.“ Wenn er nun...

  • 30.10.20
  • 173× gelesen
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500 Jahre Erstdruck der Freiheitsschrift Martin Luthers. Das Unesco-Weltdokumentenerbe wird im Schloss Friedenstein in Gotha aufbewahrt. Am 30. Oktober diskutiert der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm mit Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow in der Gothaer Augustinerkirche über den Freiheitsbegriff.

Reformationstag
Glauben und frisch vertrauen

Von der Freiheit: Die Disputation mit Johann Eck in Leipzig im Jahre 1519 hatte Luther überall bekannt gemacht. 1520 – vor nunmehr 500 Jahren – sieht er sich genötigt, drei Bücher zu schreiben. Von Altbischof Axel Noack Sie werden später die „Reformatorischen Hauptschriften“ genannt werden. Am bekanntesten ist wohl "Von der Freiheit eines Christenmenschen". Die anderen beiden tragen die Titel "An den christlichen Adel deutscher Nation von des christlichen Standes Besserung" und "Von der...

  • 28.10.20
  • 149× gelesen
https://www.youtube.com/watch?v=XqmhLXSYzbg&fbclid=IwAR3YbHECm37EdkWJqd4vxzCS5uDyZ-jHl8fcsLPLvfiRvFhpRp8AHZdTurk
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US-Wahl
Die wohl wichtigste Präsidentschaftswahl überhaupt

Weimar (red) - Am 3. November wird in den USA ein neuer Präsident gewählt. Auch die Partnerkirchen der EKM ELCA und UCC beschäftigt diese Wahl. Für Reverend Freeman Palmer von der Central Atlantic Conference der UCC (United Church of Christ) ist es die wohl wichtigste Präsidentschaftswahl in den USA überhaupt. Er erhofft sich von ihr einen Wandel - hin zu einer Gesellschaft, in der alle akzeptiert sind, ohne Rassismus, ohne Gewalt und Hass. Eine Gesellschaft, die sich einsetzt für die Bewahrung...

  • 28.10.20
  • 65× gelesen
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"Ich habe zu lange geschwiegen", sagt Sarah Vecera mit Blick auf Rassismus. Sie erlebt das Thema immer noch als ein Tabu. Sie selbst musste erst sprachfähig werden, um mit anderen darüber zu reden.

Begegnung auf Augenhöhe

Weiße deutsche Kirche. Wie Institutionen und Mitglieder mit Rassismus umgehen, was sie diesbezüglich noch lernen können und worüber gesprochen werden sollte, dazu befragte Maike Schöfer die Theologin und Religionspädagogin Sarah Vecera. Gibt es Rassismus in der Kirche? Sarah Vecera: Ja, und das Gefährliche an Rassismus in der Kirche ist, dass er nicht so offensichtlich ist. Nach dem Tod von George Floyd haben wir nochmal neu gelernt, dass Kirche zwar immer Statements schreibt und Anteilnahme...

  • 25.10.20
  • 55× gelesen
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Jene und welche: Ein Grundzug aller Verschwörungsideologien ist es, die Menschheit in Gruppen einzuteilen. Die Verschwörer, die im Verborgenen agieren, die Masse des Volkes, die getäuscht wird, und die Elite der »Truther«, die die Wahrheit hinter der Fassade erkannt zu haben meint.

Verschwörungserzählungen
Geflügelte Einhörner

Ein neues Virus hat die Welt aus ihrem Tritt gebracht. Corona ist ein Fest für jeden Verschwörungsideologen, der munter Fakten und Fantasie vermischt. Aber wie lässt sich das auseinanderhalten? Zwei Theologen wissen Rat. Von Dieter Sell Die Mondlandung – lief im Filmstudio. Terroristische Attentate – von Schauspielern inszeniert. Das Coronavirus – eine Biowaffe der Chinesen: Verschwörungserzählungen wie diese sind es, die besonders in den sozialen Netzwerken viral gehen. Wie sie entstehen, was...

  • 18.10.20
  • 74× gelesen
Der LJK in der vergangenen Online-Vollversammlung bei der Erarbeitung des Positionspapiers

Landesjugendkonvent
Positionspapier gegen Menschenfeindlichkeit veröffentlicht

Am 9. Oktober 2019 fand in Halle (Saale) ein erschreckender und denkwürdiger Anschlag auf die jüdische Gemeinschaft statt. Anlässlich dieses Datums veröffentlicht der Landesjugendkonvent als Selbstvertretung der Evangelischen Jugend der EKM ein Positionspapier gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und für Demokratie, Toleranz und Nächstenliebe. Dies soll ein Aufruf sein an alle Gemeindemitglieder und Mitarbeitende der EKM und alle Jugendliche und Erwachsene, die diese Werte teilen. Das...

  • 08.10.20
  • 89× gelesen
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