Blickpunkt

Beiträge zur Rubrik Blickpunkt

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Es geht ums Ganze

Europa: „Die Kirche darf nicht im Dorf bleiben. Heimat, Volk, Europa, die Ökumene sind die Orte, an denen Christen und Kirchen ihr Leben gestalten müssen“, so der Theologe Reinhard Frieling. Von Udo Hahn Mehr ist auch heute nicht zu sagen, um das kirchliche Engagement in Europa zu begründen. Frieden und Versöhnung – das sind nach dem Zweiten Weltkrieg die wichtigsten Früchte, die die europäische Einigung hervorgebracht hat. Blickt man auf die Entwicklung der letzten Jahre zurück, so...

  • 11.05.19
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"Pulse of Europe": Zu der Kundgebung am vergangenen Sonntag haben mehrere Hundert Menschen auf dem Berliner Gendarmenmarkt für den europäischen Gedanken demonstriert. Die überparteiliche Bürgerinitiative verfolgt das Ziel, ein neues europäisches Bewusstsein zu schaffen und Entwicklungen, die durch den EU-Austritt Großbritanniens und das Anwachsen nationalistischer Parteien eingetreten sind, entgegenzutreten.
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Die Kirchendiplomatin

EU-Wahl: Katrin Hatzinger leitet das Büro der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Sitz des Europäischen Parlaments in Brüssel. Über ihre Aufgaben, den Reformbedarf der EU und christliche Inhalte sprach Mandy Weigel mit der Kirchenjuristin.   Von Katrin Hatzinger Warum brauchen wir die EU? Hatzinger: Weil sie uns Frieden und Stabilität bringt. Wir erleben jedoch, dass der Frieden und die Reisefreiheit, die uns Europa gebracht hat, offenbar nicht mehr geachtet und als...

  • 11.05.19
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Gespräche in Brüssel 2014: Katrin Hatzinger (v. l.), Heinrich Bedford-Strohm und der damalige EU-Parlamentspräsident Martin Schulz.

Hintergrund

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) unterhält in der Europahauptstadt ein Büro gleich neben der EU-Kommission. Leiterin ist seit 2008 die Juristin und Ober-kirchenrätin Katrin Hatzinger. Das Büro versucht, möglichst früh von Gesetzesprojekten und anderen EU-Plänen zu erfahren und berichtet darüber an die EKD. Umgekehrt sucht sie Einfluss zu nehmen: Etwa durch schriftliche Eingaben, wenn die EU-Kommission im Vorfeld eines Vorschlag die Zivilgesellschaft konsultiert, oder durch...

  • 11.05.19
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Dunkle Vergangenheit: In der April-Ausgabe der Kirchenzeitung 1939 wird über das Kirchengesetz zur "Entjudung der Kirche" berichtet. "Inzwischen ist dasselbe Gesetz auch von den Ev. Kirchen für Anhalt und von der Ev.-luth. Kirche Sachsens in Kraft gesetzt worden", heißt es da.

Lange Schatten

Von Jochen Birkenmeier Die Rechtsnachfolgerinnen der damals beteiligten elf Landeskirchen werden 80 Jahre später, am 6. Mai 2019, ein Mahnmal in der Eisenacher Bornstraße enthüllen: Es soll nicht nur an das Wirken des „Entjudungsinstituts“ und den Irrweg der Kirche während der NS-Zeit erinnern, sondern auch die Opfer von kirchlichem Judenhass dauerhaft würdigen. Es wird zugleich eine stille Anerkennung jener sein, die sich – insbesondere seit den 1980er-Jahren – um die Aufarbeitung dieses...

  • 06.05.19
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Ausgegraben: Spuren jüdischen Lebens im Mittelalter

Relativ wenig ist vom jüdischen Leben im Mittelalter in deutschen Städten an der Oberfläche erhalten geblieben. In den vergangenen Jahrzehnten ergaben sich aber immer wieder Gelegenheiten, in den Innenstädten zu graben und die Funde zu untersuchen. So am Kölner Rathausplatz (2007–2015), auf dem Regensburger Neupfarrplatz (1995–1997) oder in jüngerer Zeit in Erfurt. Die Zeitschrift »Archäologie in Deutschland« (AiD) widmet dem Stand der Erforschung jüdischer Stadtviertel im Mittelalter in ihrem...

  • Weimar
  • 05.05.19
  • 17× gelesen

Forschungen zum Synagogeninventar

Halberstadt (red) – Die Moses Mendelssohn Akademie will einen kommentierten Katalog zur Ausstattung der 1938 zerstörten Barocksynagoge erstellen lassen. Forschungsgrundlage dafür seien Quellen wie eine Fotodokumentation des Interieurs aus den 1920er-Jahren, ein handschriftliches Verzeichnis der Toravorhänge und des -schmuckes sowie das Archiv der Jüdischen Gemeinde Halberstadt. Letzteres befindet sich heute in den Central Archives of the History of the Jewish People/National Library Israel....

  • 05.05.19
  • 27× gelesen

Halle: Von der Synagoge blieb kein Stein

Dieses Mahnmal in Form eines Portals erinnert an die einst repräsentative Synagoge von Halle. Diese wurde in der südlichen Altstadt am Standort Jerusalemer Platz in den Jahren 1884/85 errichtet. Dort hatte bereits seit 1870 eine Synagoge gestanden, die für die rasant wachsende Gemeinde bald zu klein geworden war. Zum Entwurf des Architekten Gustav Zimmermann gehörten auch fünf Türme: ein Zitat der stadtbild­prägenden fünf Türme auf dem nahegelegenen Markt. Auch die Synagoge in Halle fiel der...

  • 05.05.19
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Aus einem bewegten Leben

Mahner: Emil Fackenheim schwor sich, nie wieder die Sprache seines Mutterlandes öffentlich zu sprechen. Der Rabbiner und Philosoph tat es irgendwann trotzdem. Er wollte vor dem erwachenden Antisemitismus warnen. Von Christoph Markschies Es gibt Szenen im Leben, die vergisst man nie. Eine, die ich nie vergessen werde, spielt während meines Studiums in Jerusalem, vor fast 40 Jahren. Ein Gastvortrag war angekündigt, in englischer Sprache. An den Inhalt erinnere ich mich nicht mehr. Nach...

  • 04.05.19
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Erst umdenken, dann übergeben: Wie nachhaltig der eigene Lebensstil tatsächlich ist, lässt sich berechnen. Das Ergebnis zeigt: Ernährung, Wohnen und Mobilität sind die Wackersteine in unserem ökologischen Rucksack.

Unser ökologischer Rucksack

Nachgerechnet: Ein neues Handy kaufen, die Heizung andrehen, das Steak grillen – all das kostet Rohstoffe. Wie viele, ermittelt ein Online-Test und liefert Sparvorschläge gleich mit. Ein Versuch. Von Ute Jungmann Rund 43 Tonnen an Ressourcen verbraucht ein Europäer durchschnittlich im Jahr«, berichtet Carolin Baedecker, Forscherin am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie. Mehr als die Erde liefern kann, soll sie noch lange künftigen Generationen dienen. »Für die Ziele der...

  • 28.04.19
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Einblick: »Es ist wichtig, dass wir im Kleinen Ernst machen und unser Alltagsverhalten wandeln«, sagt  Kristóf Bálint, Superintendent in Bad Frankenhausen.

Klimawandel: Wir selbst sind das Problem – und seine Lösung
Und täglich grüßt das Gewohnheitstier

Von Kristóf Bálint Eingefahrene Wege Allmorgendlich gibt es ein bemerkenswertes Schauspiel. Unter unserer Dienstwohnung entladen sich Heerscharen von Schülern der umliegenden Dörfer aus den Bussen und gehen zur Schule, die sich im Zentrum der Stadt Bad Frankenhausen befindet. Ich muss dabei immer an Almabtriebe denken, bei denen zahllose Kühe, Glocken schellend, ihren heimischen Höfen zustreben. So ähnlich vollzieht sich auch dieser Marsch. Dabei gehen die Jugendlichen immer den gleichen...

  • 27.04.19
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Für unsere Enkel

Verantwortung: Als es die weltweite Bewegung der Schüler »Fridays for Future« noch nicht gab, im September 2017, wurde an einem Laptop im Pfarrhaus in Hetzdorf/Uckermark das europäische Netzwerk »Fuer-unsere-Enkel.org« gegründet. Von Ulrich Kasparick Mittlerweile arbeiten wir in Deutschland, Österreich, in der Schweiz, Italien, Belgien, Frankreich und anderen Ländern. Die Idee kam von Nelson Mandela und Kofi Annan. Mandela hatte, als er aus dem aktiven Dienst ausschied, das weltweite...

  • 27.04.19
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Christian Nürnberger
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»Stimmt das, was du glaubst?«

Auferstehung: Christen glauben, Gott habe Jesus von den Toten auferweckt. Mit einem modernen naturwissenschaftlichen Weltbild lässt sich der Osterglaube schwer in Einklang bringen. Der Publizist und Agnostiker Christian Nürnberger und Anhalts Kirchenpräsident Joachim Liebig haben darüber gesprochen. Willi Wild hat den Austausch moderiert. Herr Nürnberger, Sie haben vier Semester Theologie studiert. Warum? Nürnberger: Ich wollte ergründen, was am christlichen Glauben dran ist, ob es Gott...

  • 21.04.19
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Der Schlussstein an der Decke der evangelischen Gertrudis-Kirche in Saalfeld Graba in Thüringen zeigt Christus als Siegeslamm, umgeben von floralen Verziehrungen. Als Osterlamm, gekennzeichnet mit der Siegesfahne, ist das Lamm ein Symbol für die Auferstehung Jesu Christi.

Auferstehen heute

Ende und Anfang: »Das ist aber gar nicht schön, was Sie da gesagt haben.« Ich war überrascht. Was konnte der Mann beim Kaffeetrinken nach der Trauerfeier meinen? Von Sebastian Kranich Na, dass wir sterben müssen.« Dieses Wort war hängengeblieben. Doch war vorher nicht noch von anderem die Rede gewesen? Dieses Andere: Für viele ist es weit weg. Traditionelle Vorstellung von Auferstehung mit letzter Posaune, geöffneten Gräbern, mit Weltenrichter und Weltgericht passen wenig zum modernen...

  • 20.04.19
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Kirchenältester und Kreissynodaler Michael Jentsch

Ausgebrannte Kirche

Überlastete Pfarrer, gefrustete Ehrenamtliche: Die Situation im Kirchspiel Münchenbernsdorf steht symbolhaft für viele andere in der mitteldeutschen Kirche. Von Mirjam Petermann Manchmal frage ich mich selbst, wo ich meine Kraft und Zuversicht hernehme«, sagt Michael Jentsch, wenn man ihn fragt, warum er sich in seiner Kirchengemeinde immer noch engagiert. Der 45-Jährige hat noch nicht aufgegeben, ist Vorsitzender des Gemeindekirchenrates in Münchenbernsdorf (Kirchenkreis Gera) und will...

  • 13.04.19
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Kommentar
Sundays for Future

Von Willi Wild Die Schülerinitiative »Fridays for Future« (dt. Freitage für die Zukunft) bekommt große mediale Aufmerksamkeit. Mit ihrem Protest schaffen es die jungen Leute mühelos in die Hauptnachrichten des Fernsehens. Ich finde es gut und richtig, wenn sich auch junge Menschen über die Zukunft lautstark Gedanken machen und Forderungen aufstellen. Für unsere Gemeinden wünschte ich mir ebensolchen Protest. Konfirmanden, die sonntags vor der Kirche für ein geistliches Zukunftsprogramm...

  • 12.04.19
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Oberkante Unterlippe

Quo vadis Kirche? Diese Frage bewegt den Kirchenältesten Michael Jentsch schon länger. Am vergangenen Dienstag stellte er sie in der Kreissynode. Pfarrer wie Kirchenälteste seien am Limit, doch zum Aufbe­gehren reiche es noch nicht. Von Mirjam Petermann Michael Jentsch ist Kirchenältester in Münchenbernsdorf (Kirchenkreis Gera) und gehört zu einer von fünf Kirchengemeinden in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), die am längsten vakant sind. Seit September 2017 sind sie...

  • 12.04.19
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Mehr Beratungen für SED-Opfer

Magdeburg (epd) – Die Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Birgit Neuman-Becker, sieht 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution einen steigenden Beratungsbedarf bei SED-Opfern. In diesem Jahr würden besonders viele Sprechstunden und Beratungen angeboten, kündigte Neumann-Becker an. Möglichst in jedem Landkreis solle es mehrere Termine geben. In Sachsen-Anhalt stellen jährlich mehrere hundert Menschen Anträge auf Rehabilitierung nach den...

  • 08.04.19
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Kennziffer 4.1.3.

Stasi und Kirche: Gerade im Blick auf das Jubiläum »30 Jahre Friedliche Revolution« ist es wichtig, viele damalige Ereignisse und kirchliche Aktivitäten in Erinnerung zu rufen. Von Michael von Hintzenstern Der Theologe Friedrich Schorlemmer gehörte zu jenen missliebigen Bürgern, die in einer politischen Krisensituation aus der Öffentlichkeit verschwinden sollten. Eine »Isolierungsgruppe« des Ministeriums für Staatsicherheit (MfS) wäre nach Auslösung der Aktion »Sandkasten« zu seiner...

  • 08.04.19
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Am Haken: Ein Martin-Luther-Denkmal wurde Ende Oktober 1989 vom Standort in der Stephanusstiftung Berlin-Weißensee ins Stadtzentrum Ost-Berlins transportiert. Sechs Jahre zuvor, 1983, zum 500. Geburtstag des Reformators, wurde Luther in der DDR groß gefeiert. Das hinterließ Spuren in der Kirche.
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Reformator am Haken

»Bewaffneter Friede«: Vom Fürstenknecht zum Anführer der »frühbürgerlichen Revolution«. In den späten Jahren der DDR missbrauchte die SED Luther für ihre Zwecke. Das entfremdete die Kirche von ihrem Reformator. Von Gisa Bauer Mit Herrn Luther ist alles in Butter« – so reimte 1983, im Jahr der »Martin Luther Ehrung der Deutschen Demokratischen Republik« anlässlich dessen 500. Geburtstags das Ostberliner Kabarett »Die Distel« und spottete weiter: »Wer immer noch glaubt der Martin sei für...

  • 07.04.19
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Von den Köcherfliegenlarven zum Gehirn: Als Kind habe er sich in die »Vielfalt des Lebendigen« verliebt, sagt Gerald Hüther. Darum sei er später Biologe geworden.

Unser Hirn ist umbaufähig – lebenslang

Gerald Hüther zählt zu den renommiertesten Neurobiologen Deutschlands. Auf dem 10. Sozialkongress der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein sprach er zum Thema »Die Kunst, sich gemeinsam auf den Weg zu machen«. Beatrix Heinrichs unterhielt sich mit ihm über Prägungen, Systemfehler und Köcherfliegenlarven. Was treibt Sie persönlich an? Hüther: Ich habe mich als kleines Kind in die Vielfalt des Lebendigen verliebt, die Köcherfliegenlarven, die Schmetterlinge, die Vögel. Deshalb bin ich...

  • 31.03.19
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Rosarote Brille: Das subjektive Empfinden schlägt uns manchmal ein Schnippchen. Die Fakten sprechen mitunter eine andere Sprache. Das Leben ist Veränderung. Nichts bleibt, wie es ist. Das kann auch eine Chance sein.

Früher war alles schlechter

Zukunft: Nichts bleibt, wie es ist. Und das ist gut so. Wir haben verlernt, in der Krise die Chance zu sehen, meint der Soziologe Harald Welzer. Von Katja Schmidtke Früher war alles schlechter – unter dieser provokanten Umkehrung reiht das Nachrichtenmagazin »Der Spiegel« seit mehr als 160 Folgen auf, was sich in den vergangenen Jahren, Jahrzehnten und Jahrhunderten auf der Welt verbessert hat. Beispiele? Der Anteil der Menschen in extremer Armut ist stark gesunken. Immer mehr Menschen...

  • 30.03.19
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Schmieder, Jürgen: Du sollst nicht lügen! – Von einem, der auszog, ehrlich zu sein (eBook, ePUB), C. Bertelsmann, ISBN 978-3-641-03871-7, 8,99 Euro
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Von einem, der auszog, ehrlich zu sein

Experiment: Du sollst nicht lügen – Das biblische Gebot wird im Alltag kaum beachtet. Der Journalist und Buchautor Jürgen Schmieder stellte sich 2010 dieser Herausforderung. Über den Selbstversuch sprach Susann Eberlein mit ihm: Sie haben sich dazu entschieden, 40 Tage lang nicht zu lügen. Warum? Gab es einen bestimmten Auslöser dafür? Schmieder: Der Auslöser war die Fastenzeit. Ich wollte auf Dinge verzichten, die nicht so langweilig sind wie Alkohol, Zigaretten und Schokolade. Und da ich...

  • 23.03.19
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Ein falsches Zeugnis ablegen: Manchmal verstellen wir uns, setzen eine Maske auf, spielen eine Rolle. Wir müssen unser Innerstes nicht nach außen kehren, aber in bestimmten Situationen schulden wir uns Wahrhaftigkeit.

Dass sich die Balken biegen

Mal ehrlich: Lügen haben kurze Beine, weiß der Volksmund. Trotzdem gehören sie zum Alltag. Von Karsten Packeiser In der Bibel findet sich in Sachen Lüge eine klare Ansage: »Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten«, heißt es im achten der zehn Gebote, die Moses der Überlieferung nach auf dem Berg Sinai in Empfang nahm. Umfragen zufolge lügt die Mehrheit der Deutschen täglich. Viele finden das auch in Ordnung – sei es, um Freunde aufzumuntern oder um Engagement am...

  • 22.03.19
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Dörfler, Ernst Paul: Nestwärme – Was wir von Vögeln lernen können, Hanser, 288 S., ISBN 3 446 26185 0, 20 Euro

Ökologie: Ernst Paul Dörfler beschreibt in seinem Buch »Nestwärme«, was wir von Vögeln lernen können
Twittern und Zwitschern – ein himmelweiter Unterschied

Von Christoph Kuhn Seht die Vögel unterm Himmel: sie säen nicht, sie ernten nicht … und euer himmlischer Vater ernährt sie doch.« Dieser Matthäus-Satz wäre ein Motto für das Buch. Vergleiche zwischen Vogel- und Menschenleben sind alt, und es gibt immer wieder neue Erkenntnisse. Der Autor Ernst Paul Dörfler, geboren 1950, wuchs auf dem Lande auf, war Ökochemiker und schon Umweltaktivist in der DDR – beargwöhnt und abgehört von der Stasi. Seinem Buch »Zurück zur Natur?« (1986) folgten...

  • 17.03.19
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