Glaube und Alltag

Beiträge zur Rubrik Glaube und Alltag

Bibel-Websites im Vergleich:
8 gute Websites für Bibel- und Glaubensfragen

Wer im Internet nach Bibelwissen sucht, sollte wissen: Neutralität gibt es nicht. Jede Website liest, ordnet und erklärt die Bibel aus einer bestimmten Perspektive. Entscheidend ist daher nicht der Anspruch auf Neutralität, sondern ob eine Seite ihre Perspektive offenlegt, sorgfältig mit der Bibel umgeht und sich an der Wahrheit des christlichen Glaubens orientiert, wie sie im historischen Christentum gegeben ist. Hier sind zehn empfehlenswerte Websites für Christen, die die Bibel besser lesen,...

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Serie (12): Wie der Katechon das Böse aufhält
Der rätselhafte Aufhalter

Wie kann dem Bösen in der Welt Einhalt geboten werden? Im zweiten Thessalonicherbrief findet sich dafür ein Begriff: der Katechon. Er erlebt eine erstaunliche Wiederkehr – von Carl Schmitt bis ins Umfeld Donald Trumps. Von Gerd-Matthias Hoeffchen Es gibt Bibelstellen, die man einfach überliest – ohne zu ahnen, welche Sprengkraft in ihnen steckt. Eine dieser Stellen steht im zweiten Thessalonicherbrief. Dort begegnen sich zwei Gestalten: der „Mensch der Gesetzlosigkeit“ – eine frühe Bezeichnung...

  • 23.06.26
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Confessio Augustana
25. Juni 1530/2026

Auch die Kirchengeschichte kennt jene seltenen Stunden, die man den „Augenblick der Wahrheit“ nennt. Dieser Begriff stammt aus der Welt des spanischen Stierkampfs. Dort bezeichnet el momento de la verdad den Augenblick, in dem der Matador zum entscheidenden Stoß ansetzt. Alles Vorhergehende verliert seine Bedeutung; nun zeigt sich, ob das Ganze Bestand hat. Ernest Hemingway machte daraus ein Bild für jene Situationen, in denen Menschen und Institutionen über ihren innersten Grund Rechenschaft...

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Gott kommt nie zu spät

Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. Lukas 19, Vers 10 Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als die Nachricht kam, dass mir eine Freundin die Freundschaft aufgekündigt hatte. Schmerzhaft war das. Missverstanden zu werden, Fehler gemacht und zu wenig zugehört zu haben. Von Dorothea Heller Jemanden zu verlieren, das kann sehr schwer sein. Wenn auch die meisten Dinge heutzutage ersetzbar sind, Menschen sind es nicht. Vor allem nicht die, die wir...

  • 20.06.26
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Serie (11): Apokalypse und Kriegspropaganda
Ein verheerender Endkampf?

Nicht immer in der Geschichte haben Kirchen Kriege verurteilt und sich auf die Seiten der Opfer gestellt – oft haben sie militärische Auseinandersetzungen legitimiert. Ein aktuelles Beispiel. Von Regina Elsner Als im Februar 2009 Metropolit Kyrill (Gundjaev) zum neuen Patriarchen von Moskau und der ganzen Rus, also zum Oberhaupt der Russisch-Orthodoxen Kirche (ROK) gewählt wurde, atmeten viele ökumenische Partner auf: Kyrill war als moderater, weltoffener und theologisch gebildeter Leiter des...

  • 18.06.26

Debatte
Ist die Bibel eine Gefahr für die Ethik?

Bibelfeste Christen versuchen oft, ihre Position mit einem passenden Zitat aus der Heiligen Schrift zu untermauern. Für den Mainzer Theologen Michael Roth steht hingegen fest: Gerade in ethischen Debatten hat die Bibel nichts zu suchen. Mainz (epd). Der Mainzer Theologie-Professor Michael Roth rät Christinnen und Christen dringend davon ab, sich in ethischen Debatten auf die Bibel zu berufen. «In der Ethik sollten wir mit rationalen Argumenten überzeugen, nicht mit Verweis auf die Bibel oder...

  • 15.06.26
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Leben und Sterben
Die Begleiterin

Wenn es nicht so mühsam wäre, dann könnte man versuchen, eine lange Geschichte darüber zu schreiben, wie sich eine Sterbebegleiterin umschaute, ob sie nicht auf dieser Welt eine Freundschaft schließen könnte mit einem Menschen oder gar mehreren Menschen, die länger leben als - ja als wer eigentlich? Die Sterbebegleiterin, von der in einer solchen Novelle zu handeln wäre, müsste nicht nur schön sein. So würde man - jeder würde so sagen - sie müsste auch eine Lebe-Begleiterin sein. Hier der...

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Die Wegzehrung nicht vergessen

Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Matthäus 11, Vers 28 Es ist inzwischen ein paar Jahre her, dass die Patientin gestorben ist, aber ich habe sie noch gut vor Augen: Wir haben über vieles geredet, aber vor allem miteinander Gesangbuchlieder gesungen. Das hat nicht nur sie gestärkt, sondern auch mich in meinem Dienst in der Klinik. Dorothea Heller Eines Tages, vielleicht hat sie schon gespürt, dass sie nicht mehr lange leben würde, bat sie mich,...

  • 14.06.26

Konfirmandenarbeit leicht gemacht
KonfiCamp 2027

KonfiCamp 2027 – Termine, Anmeldung und Begeisterung Als CVJM Thüringen liegt uns die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden sehr am Herzen. Schon seit vielen Jahren laden KonfiCamps in Hoheneiche (Saalfelder Höhe) dazu ein, Gemeinschaft zu erleben, Glauben zu entfalten und Neues auszuprobieren. Nach den diesjährigen Camps starten wir jetzt in die Planung für 2027 und freuen uns darauf, erneut mit vielen Gemeinden unterwegs zu sein. Wir sind dankbar für die gesegnete Zeit, die wir in...

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Predigt
Was auf dem Spiel steht

Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Matthäus 11, Vers 28 Wer in die Ascherslebener Johanniskirche zum Gottesdienst geht, kommt an diesem Vers nicht vorbei. Unübersehbar steht er an der Wand hinter dem Altar und immer wieder erleben Menschen, wie dieser Aufruf Jesu Wirklichkeit wird. Von Saskia Lieske Sie schöpfen im Gottesdienst neue Kraft. Dort müssen sie nichts leisten. Stattdessen beten sie und singen Worte, die ihnen manchmal fremd sind und...

  • 12.06.26
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Starkes Zeichen: Kerzen in der Hand und Gebete entfalten ihre Wirkung. | Foto: ThamKC – stock.adobe.com
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Serie zur Apokalypse (10)
Die Macht von Kerzen und Gebeten

In der Geschichte ist es immer wieder vorgekommen, dass die Mächtigen der Welt die Offenbarung des Johannes für ihre Zwecke genutzt haben. Auch Kriege wurden mit ihr legitimiert. Doch sie haben nicht das letzte Wort. Von Albrecht Grözinger Das letzte Buch der Bibel die „Johannes-Apokalypse“ oder auch die „Offenbarung des Johannes“ (wie es in der Luther-Bibel heißt) ist ein Buch mit starken Bildern und Symbolen. Von Naturgewalten ist da die Rede, von Untergang und Schrecken und – ja, auch von...

  • 10.06.26
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Wort zur Woche
Wen wir repräsentieren

Wochenspruch: Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich. Lukas 10, Vers 16a Als Gott den Menschen erschaffen hat, hat er ihn zu seinem Bilde erschaffen. In den heidnischen Kulten repräsentierte das Bild im Tempel die dort verehrte „Gottheit“. Von Thorsten Minuth In der Schöpfung, die Gott als seinen Tempel gebaut hat, als den Ort, in dem er verehrt werden soll, repräsentiert der Mensch Gott. Er soll in Weisheit herrschen, also bebauen und bewahren – was ja das...

  • 06.06.26
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PredigtWarum teilen richtig ist

Es war niemand unter ihnen, der Mangel hatte … und man gab jedem Menschen, was er benötigte. Apostelgeschichte 4, Verse 34a und 35b Pfingsten ist vorbei und zugleich der schöne Osterfestkreis mit viel Ermutigung, Auferweckung und Hoffnungserblühen. Die langen Wochen bis zum Ende des Kirchenjahres wenden sich der Alltagstauglichkeit des nachösterlichen Glaubens zu. Von Geertje Perlberg Gleich zu Beginn geht es ans „Eingemachte“. Ein hehrer Aufschlag der ersten Gemeinden: Die Gütergemeinschaft...

  • 05.06.26
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Jesus Christus wird als Lamm Gottes bezeichnet, das die Sünde der Welt trägt und das Böse hinwegnimmt. | Foto: Godong Phote – stock.adobe.com
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Serie Apokalypse: Vom Bösen in der Bibel
Wer oder was hat das letzte Wort

In den biblischen Geschichten geht es nicht nur um eitel Sonnenschein – Gutes und Böses ringen oft miteinander. So auch in der Offenbarung des Johannes. Eine Annäherung. Von Jörg Bachmann Die Frage nach dem Bösen gehört zu den bedrängendsten Fragen des Glaubens. Wer heute Nachrichten schaut, kann schnell den Eindruck gewinnen, wir leben tatsächlich in apokalyptischen Zeiten: Kriege, Terror, Klimakrise, wirtschaftliche Unsicherheit, gesellschaftliche Polarisierung und eine spürbare Erschöpfung...

  • 05.06.26
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Die Auferstehungshoffnung spendet Trost, wenn Menschen für den eigenen Glauben Nachteile in Kauf nehmen.  | Foto: romolo tavani – stock.adobe.com
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Serie zur Apokalypse (8): Märtyrertum
Standhaft im Glauben sein

Menschen, die für den eigenen Glauben und seine Bekenntnisse leiden und dafür sogar den Tod in Kauf nehmen, mögen uns fremd sein. Und dennoch gibt es auch heute Märtyrer. Von Matthias Pankau „Wie weit würdest du gehen für deinen Glauben?“ Die Frage klingt pathetisch. Schließlich leben wir in Frieden. Niemand zwingt uns, Christus zu verleugnen. Und doch spüren viele Christen: Das offene Bekenntnis ist keine Selbstverständlichkeit mehr. Glauben darf man gern, aber bitte unauffällig. Im Beruf, in...

  • 05.06.26
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Falsches Fortschrittsdenken
Das "Zauberhafte" in der Religion

Tübingen/New Haven (epd). Religion gilt seit der Aufklärung als Privatsache - ganz im Gegensatz zu den Jahrhunderten davor. Der Kirchenhistoriker Volker Leppin - Professor an der US-Elite-Universität von Yale und zuvor Dozent in Tübingen - hält das für falsch. Im Gespräch mit Marcus Mockler zu seinem neuen Buch «Gottesspuren» zeigt der Theologe, dass die westliche Welt mit ihrer Religionsvergessenheit international und historisch eher isoliert dasteht. Von Marcus Mockler Herr Professor Leppin,...

  • 04.06.26

Fronleichnamsfest
VERGEGENWÄRTIGT

Fronleichnam ist auch für Leute da, die glauben, sie hätten mit Religion nichts am Hut. Es war einmal ein Mann, der jeden Morgen mit seinem Hund dieselbe Runde ging. Er war Ingenieur, ein vernünftiger Mensch. Er glaubte an Zahlen, an Brücken, an Heizungsanlagen und an die Steuererklärung. Mit Religion hatte er wenig zu schaffen. Gott war für ihn eine historische Randfigur, irgendwo angesiedelt zwischen den Pyramiden Ägyptens und den Ruinen des Römischen Reiches. Eines Morgens blieb der Hund...

Predigreihe in der Kirchenregion Greiz
Elia

Die Kirchenregion Ost, also die Gemeinden in Greiz und Umgebung im östlichen Teil des Kirchenkreises Greiz, präsentieren im Juni 2026 an 4 Sonntagen eine Predigtreihe über den Propheten Elia, seine abenteuerlichen Erlebnisse, seine mächtigen Worte, seine Erfolge und persönlichen Krisen, seine gewaltigen Kämpfe und seinen Nachfolger. Was hat uns ein Mann aus dem Alten Israel heute, 2500 Jahr später überhaupt noch zu sagen? Wir denken: was Elia erlebt hat mit Gott und mit Menschen, seine Kämpfe,...

Juden in Deutschland
Wenn der Davidstern stört. Ein Kommentar

Es gibt Momente, in denen ein Rechtsstaat sich selbst im Spiegel begegnet und das eigene Bild nicht erträgt. Der Prozess am Amtsgericht Flensburg gegen einen Ladeninhaber, der „Juden haben hier Hausverbot“ in sein Schaufenster hängte, ist ein solcher Moment. Verhandelt wird die Volksverhetzung – und ausgerechnet vor dem Saal, in dem über diese Hetze geurteilt werden soll, muss eine jüdische Zuschauerin ihren Davidstern ablegen. Die ParadoxieMan halte sich die Szene vor Augen: Ein Mann steht vor...

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Wort zur Woche
Dreifaltigkeit für Anfänger

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. 2. Korinther 13, Vers 13 Lassen Sie sich nicht einreden, die Trinität wäre schwer zu verstehen. Gott könne nicht Vater, Sohn und Heiliger Geist, also drei Personen, und zugleich der eine Gott sein. Das wäre unmöglich. Das sei zu kompliziert und zu unverständlich. Von Thorsten Minuth Nun, sie ist weder kompliziert noch unverständlich: So ist die deutsche Kaiserkrone...

  • 30.05.26
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Predigt
Der göttliche Dreiklang

So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen, dass ich sie segne. 4. Mose 6, Vers 27 Das Trinitatisfest ist eher ein unbekanntes Fest und hinterlässt oft Fragezeichen. Schauen wir in unser Predigtwort, so treffen wir auf den Segen, der so fast an jedem Ende unserer Gottesdienste der Gemeinde zugesprochen wird. Von Geertje Perlberg In diesem Segen geht es um den Herrn und ein Dreischritt beschreibt, mit welchem Segen er uns beschenkt.  Da sind wir bei der Zahl Drei, die auch in Trinitatis...

  • 29.05.26

Überlegungen zum trinitatisfest
Die Milch des Römers Valerius Maximus

Auch zwischen Pfingsten und Trinitatis liegt eine eigentümliche Zwischenzeit. Fast könnte man sagen: Ein wenig hält die Kirche für diese Tage fast den Atem an. Denn zu Pfingsten feierte sie das Kommen des Heiligen Geistes, und wird am Trinitatisfest zu begreifen versuchen, wer jener Gott eigentlich ist, der sich im ausgeschenkten Heiligen Geist mitteilt. Schon die Pfingstgeschichte selbst trägt etwas Geheimnisvolles in sich. Wir lesen dort bei Lukas: „Es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel...

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Wort zur Woche
Keine Panik – mehr Gottvertrauen

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. Sacharja 4, Vers 6b Manchmal will es einfach nicht klappen! Da übt man diese eine Stelle vom Präludium – und übt und übt, und es wird eher schlechter als besser. Leichte Panik macht sich breit: Das Stück steht auf dem Konzertprogramm vom Wochenende. Und nun? Von Laura Schildmann Zwei Möglichkeiten gibt es: entweder verbissen weiter zu üben und auf den großen Durchbruch zu warten, oder aber das...

  • 23.05.26

23.5.1949 - das Grundgesetz
„FAST HEILIGE SCHRIFT“

Eine der bemerkenswerten Erscheinungen unserer geistigen Gegenwart ist, dass ausgerechnet jene Gesellschaften, die sich mit besonderem Nachdruck als säkular verstehen, unablässig auf der Suche nach Formen des Heiligen bleiben. Der moderne Mensch mag die Kathedralen verlassen haben; die Frage jedoch, worauf ein Gemeinwesen letztlich gegründet sei, verlässt ihn nicht. Denn kein Staat lebt von Verfahren allein. Keine Ordnung besteht dauerhaft aus bloßer Verwaltung. Wo Menschen zusammenleben,...

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