Predigttext

Beiträge zum Thema Predigttext

Glaube und Alltag
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Predigt
Gegen die Müdigkeit

 Er gibt dem Müden Kraft und Stärke , die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden. Jesaja 40, Verse 29+31 »Müde. Alle sind ständig müde, und die Müdigkeit nimmt immer neue Formen an: Es gibt die ,Ukraine-Müdigkeit‘, die ,Klimamüdigkeit‘ (ist doch eh alles zu spät), die ,Mitleidsmüdigkeit‘ (nach den Opfern Putins jetzt auch noch die im Nahen Osten). Von Bernd Prigge Die...

  • 10.04.26
Glaube und Alltag
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Predigt
Ein besonderes Ritual

Wahrlich, ich sage euch: Wo das Evangelium gepredigt wird in der ganzen Welt, da wird man auch das sagen zu ihrem Gedächtnis, was sie getan hat. Markus 14, Vers 9 Der Baldachin ist aufgespannt. Geheimnisvoll, verborgen vor aller Augen der Öffentlichkeit, streicht der Erzbischof von Canterbury wohlduftendes Öl auf Hände, Brust und Kopf. Nun ist er König von Gottes Gnaden, versehen mit weltlicher und geistlicher Autorität. Von Bettina Lampadius-Gaube Zurückgezogen, nach einem langen Tag, sitzen...

  • 27.03.26
Glaube und Alltag
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Predigt
Von offenen Türen

Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor. Hebräer 13, Vers 12 Draußen vor der Tür steht ein alter Mann, Beckmann mit Namen, abgemagert, entkräftet. Nach einem gescheiterten Versuch des Ertrinkens landet er im Büro eines Bestatters. Von Bettina Lampadius-Gaube Dieser ist wohlbeleibt und ein Profiteur des Krieges. So stehen sie sich gegenüber, und wie sich herausstellt als Tod und Gott: Der eine, eine Konstante im Leben der Menschen,...

  • 23.03.26
Glaube und Alltag
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Predigt
Trost aus den Top 10

Gott spricht: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet; ja, ihr sollt an Jerusalem getröstet werden. Ihr werdet’s sehen und euer Herz wird sich freuen“ Jesaja 66, Verse 13 und 14a Zum Glück gibt es am Ende doch noch ein gutes Wort. Nach all den schrecklichen Drohungen und Ankündigungen schafft es das Buch des Propheten Jesaja am Ende doch noch in die Top 10 der großen Verheißungen. Von Andreas Müller Ganze 65 Kapitel waren dafür nötig. Über viele Jahrzehnte und Generationen hinweg...

  • 11.03.26
Glaube und Alltag
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Predigt
Nachfolge ohne Netz?

Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. Lukas 9, Vers 62 Ja, früher! Früher war alles besser. Früher war die Welt noch in Ordnung. Alle hatten genug zum Leben, Essen und Trinken und ein Dach überm Kopf. Von Andreas Müller Die Jugend hatte noch Respekt vor dem Alter, und die Familie stand im Mittelpunkt. Selbst den Verstorbenen wurde noch die letzte Ehre erwiesen. Ja, früher! Da herrschte noch Zucht und Ordnung. Mit anderen Worten und...

  • 06.03.26
Glaube und Alltag
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Predigt
Gottes Liebe ist wie Regen

Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist. Römer 5, Vers 5b „Lobe den Herren, der sichtbar dein Leben gesegnet, der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet“ – so heißt ein Vers aus einem bekannten Gesangbuchlied. Es ist schon einige Jahre her, da habe ich das Lied mit den Bewohnern des Sophienhauses im Gottesdienst gesungen. Von Dorothea Heller Es war der Freitag nach Ostern, ich hatte zu der Emmauserzählung gepredigt. Ein...

  • 27.02.26
Glaube und Alltag
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Predigt
Zu Fehlern stehen

Da sprach Adam: Die Frau, die du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum und ich aß. Da sprach Gott der Herr zur Frau: Warum hast du das getan? Die Frau sprach: Die Schlange betrog mich, sodass ich aß. 1. Mose 3, Verse 12+13 Über die Versuchungsgeschichte, den sogenannten „Sündenfall“, wurde schon viel diskutiert. Immer wieder war und ist sie auch fadenscheinige Entschuldigung für die Abwertung der Frau. Die Frau, die den Mann verführt (hat) – und der Mann, der sich verführen lässt. Von...

  • 20.02.26
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Glaube und Alltag
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Predigt
Gott wird sichtbar

Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn. Lukas 18, Vers 31b Seht, seid wach, nehmt wahr: Gott wird sichtbar werden. Es geht ums Große und Ganze, um Tod und Leben. Die Zeit ist reif. Endlich geht es nach Jerusalem, und Jesus wird König auf Davids Thron, mächtiger als der Cäsar in Rom. Die Jünger können es kaum erwarten. Dass Jesus – zum dritten Mal – etwas ganz anderes ankündigt, kapieren sie in ihrem...

  • 15.02.26
Glaube und Alltag
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Predigt
Eine Frage des Geschmacks

Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, … iss diese Schriftrolle und geh hin und rede zum Hause Israel! … Da aß ich sie, und sie war in meinem Munde so süß wie Honig. Hesekiel 3, Verse 1 und 3 Verspeisen Sie jetzt nicht die Kirchenzeitung. Sie wird nicht honigsüß schmecken. Lesen Sie einfach mit Interesse. Eine Schriftrolle könnte im Halse stecken bleiben, doch nicht dem Propheten Hesekiel. Gottes Wort hat heilige Substanz und schmeckt honigsüß. Von Matthias Seifert Der Prophet legitimiert seine...

  • 06.02.26
Glaube und Alltag
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Predigt
Himmlischer Türöffner

 Er sprach: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. Offenbarung 1, Verse 17+18 Ein Ostergruß am vorletzten Tag des Weihnachtsfestkreises. Eine Aussage, die es in sich hat. Ein Wort, so felsenfest wie die Bastei. Ich frage mich: Was wäre, gäbe es Ostern und diese Verheißung nicht? Von Karsten Loderstädt Es wäre trostlos. Der Hoffnung eine gute Nacht!...

  • 30.01.26
Glaube und Alltag
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Predigt
Gemeinsames Gebet verändert

Petrus aber tat seinen Mund auf und sprach: Nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht; sondern in jedem Volk, wer ihn fürchtet und Recht tut, der ist ihm angenehm. Apostelgeschichte 10, 34f. Petrus weiß nicht, was ihn erwartet. Drei Männer holen ihn ab. Er solle im Hause eines römischen Hauptmannes vorstellig werden. Keine Ahnung warum. Von Karsten Loderstädt Jenem ranghohen Soldaten eilt zwar ein guter Ruf voraus. Das ist in diesem Berufsstand selten der Fall. Man...

  • 23.01.26
  • 1
Glaube und Alltag
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Predigt
Klare Diagnose

 Die Erde ist rissig, weil es nicht regnet auf das Land. Jeremia 14, Vers 4 a Trockenheit, Hitzewellen, Starkregen oder ausbleibende Niederschläge – die täglichen Schlagzeilen insbesondere in den Sommermonaten unterscheiden sich kaum von den Klagen des Propheten Jeremia. Von Sabine Kuschel Dürrezeiten und Wassermangel sind keine neuen Phänomene. Schon in biblischer Zeit litten Menschen unter extremen klimatischen Veränderungen. Jeremia beschreibt eine Dürre, die wie ein Fluch über dem Land...

  • 16.01.26
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Glaube und Alltag
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Predigt
Ein Echo, das bis heute reicht

Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. Matthäus 3, Vers 17 Liebeserklärungen sind etwas Besonderes. Sie können unser Herz höher schlagen lassen, uns Sicherheit geben und unser Leben verändern. Von Sabine Kuschel Doch oft werden sie mit der Zeit seltener – gerade dann, wenn wir sie am meisten brauchen. Fast alle Menschen sehnen sich hin und wieder nach Zusagen, nach Worten der Bestätigung. So, wie es in dem Lied heißt: „Wie schön, dass du geboren bist, wir hätten dich sonst...

  • 09.01.26
Glaube und Alltag
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Predigt
Neues Jahr, neue Chance

Dieses Jahr ist eine neue Chance "zu verkündigen ein gnädiges Jahr des Herrn". Jesaja 61, Vers 2a Man tut, was man kann: mit Böllern das Böse vertreiben, sich zigmal ein gutes Neues Jahr wünschen von Herzen und im Vorbeigehen, Blei gießen, um Zukünftiges zu erfahren, sich zuprosten mit den besten Wünschen. – Wir wissen nicht, was auf uns zukommt. Von Christine Lässig Wir hoffen nur, dass es friedlicher zugehen wird als in den vergangenen zwölf Monaten mit ihren Kriegen, Umweltkatastrophen und...

  • 02.01.26
Glaube und Alltag
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Predigt
Wer uns anklagt

 Ihr Otterngezücht, wer hat euch gewiss gemacht, dass ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet? Lukas 3, Vers 7 Aus der 1984 überarbeiteten Lutherbibel verschwand ein scharfes Wort: Otterngezücht. Nach der Revision 2017 wird es wieder ausgesprochen, am 3. Advent, in der Bußpredigt des Täufers Johannes. Von Lüder Laskowski Aus den griechischen „Nachkommen der Vipern“ machte der Reformator unter Verweis auf die heimischen Kreuzottern ein lautmalerisches Wort mit einem zischenden „Z“. Luther...

  • 12.12.25
Glaube und Alltag

Pfarrer bringt KI in die Kirchen
Am Anfang war der Prompt

Für Predigten, Gemeindefeste und T-Shirt-Druck: Digitalpfarrer Christoph Martsch-Grunau setzt künstliche Intelligenz im Kirchenalltag ein - und stößt damit in eine Nische vor, die deutschlandweit bislang kaum besetzt ist. Von Konstantin Klenke Kirchenmusiker Focko Hinken schaut in einem kirchlichen Seminarraum in Berlin auf eine Leinwand. Zugeschaltet ist der Digitalpfarrer Christoph Martsch-Grunau aus Delmenhorst. «Wahrscheinlich ist er in Wahrheit KI», sagt Hinken und lacht. Martsch-Grunau...

  • 24.11.25
Glaube und Alltag
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Predigt
Aufschieben lohnt nicht

 Darum wachet! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde. Matthäus 25, Vers 13 Das Konzert ist schon seit Wochen ausverkauft … Zu spät. Die Hausarbeit ist nicht rechtzeitig fertig geworden … Wie oft sind wir zu spät dran, weil wir eine Arbeit, ein Vorhaben vor uns herschieben! Von Dietlind Steinhöfel Ich denke an den Mann, der sich mit seiner Mutter überworfen hatte. Sie waren im Streit auseinander gegangen. Der Alltag holte ihn ein; es gab viel "Wichtiges" zu erledigen. Manchmal plagte ihn abends...

  • 21.11.25
Glaube und Alltag
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Predigt
Vergeben braucht Zeit

Segnet die, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen. Lukas 6, Vers 28 Das ist doch eine Zumutung, Jesus. Ich soll die lieben, die mich verletzen, segnen, die mir Böses wollen, beten für die, die mich beleidigen? Du weißt doch, was es bedeutet, enttäuscht, verletzt, verraten, verleugnet, verlassen zu werden. Von Gisela Merkel Warst du nicht auch wütend? Ich muss doch nach einer Verletzung meine Gefühle verarbeiten, sie durchleiden, damit sie nicht immer wieder hochkommen. Oder?...

  • 09.11.25
Glaube und Alltag
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Predigt
Gottes Zusage gilt noch immer

Alsdann will ich gedenken an meinen Bund zwischen mir und euch …, dass hinfort keine Sintflut mehr komme. 1. Mose 9, Vers 15 Diesen Moment muss man festhalten, um ihn sich ins Gedächtnis einzuprägen. Nichts soll uns den Augenblick nehmen, als die Wolken ein Stück vom blauen Himmel freigaben und nach Monaten der Sintflut die Sonnenstrahlen auf die Erde fielen. Von Ulrike Weyer Sie wärmten Menschen und Tiere, sie sogen Wasser auf. Die Erde wurde wieder zum Lebensort. Zum ersten Mal seit Monaten...

  • 31.10.25
Glaube und Alltag
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Predigttext
Gottes roter Faden

Und Rahab knüpfte das rote Seil ins Fenster. Josua 2, 21 Durch gute Geschichten zieht sich ein roter Faden. Durch die Geschichte, die uns bei Josua überliefert ist, gleich ein ganzes rotes Seil. Es ist im Besitz von Rahab, einer Prostituierten. Sie wohnt in der Nähe der Stadtmauer der Stadt Jericho. Von Bernhard Halver Sie ist auf der einen Seite stadtbekannt – auf der anderen Seite doch am Rand der Gesellschaft. Und gerade sie, die wenig Geachtete, bekommt eine Hauptrolle in der Geschichte....

  • 15.10.25
Glaube und Alltag
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Predigt
Merkwürdige Geschichte

Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter. Markus 3, Vers 35 Mein Bruder ist fünf Jahre jünger als ich. Manchmal sage ich augenzwinkernd: mein „kleiner“ Bruder, obwohl er größer ist als ich. Wir sind gemeinsam aufgewachsen und dann unsere eigenen Wege gegangen. Von Uta Krusche-Räder Aber wir wissen: Wir gehören zusammen. Wir teilen Freude und Schmerz. Ich bin sehr dankbar für dieses Miteinander, weiß aber auch, dass das nicht selbstverständlich ist....

  • 15.09.25
Aktuelles

Wittenberg
Historiker Kowalczuk hält Kanzelrede

Wittenberg (epd). Der Berliner Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk wird am Sonntag in der Wittenberger Stadtkirche eine Kanzelrede halten. Statt einer klassischen Predigt werde Kowalczuk in dem Gottesdienst (Beginn 11 Uhr) über den Begriff der „freiheitlich demokratischen Grundordnung“ referieren, teilte die Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt als Mitveranstalterin mit. Der Historiker, der sich leidenschaftlich mit der derzeitigen politischen Entwicklung der Gesellschaft in Ost und West einsetze,...

  • 12.09.25
Glaube und Alltag
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Predigt
Ganz neu auftreten

 Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir. Apostelgeschichte 3, Vers 6 Der erste Blick: Ich geb dir was, was du nicht brauchst. Hab’ was für dich, was du nicht wolltest. Bei Jesus hatte ich das noch anders in Erinnerung. Als er nach Jericho geht und den Blinden fragt: „Was willst du, dass ich für dich tun soll?“ (Lukas 18,41) Von Stefan Körner Petrus und Johannes fragen den Mann nicht. Statt Almosen werfen sie ihm einen Imperativ vor die Füße: „Sieh uns an!“ Befehl...

  • 08.09.25
Glaube und Alltag
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Predigttext
Wohin der Finger zeigt

Ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause. 1. Petrus 2, Vers 5 Viele beklagen die Spaltungen in unserer Gesellschaft. Menschen anderer Meinung würden ausgegrenzt und isoliert. Unser Predigttext scheint dieses Bild zu untermauern. Ganz wörtlich. Jesus Christus ist für den Petrusbrief der in der Schrift angekündigte Eckstein. Von Ricklef Münnich Ein Eckstein ist ein speziell bearbeiteter Werkstein, der, in den Ecken von Bauwerken eingesetzt, von zentraler Bedeutung für die...

  • 25.07.25
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