Afghanistan
"Meine Familie steht auf der Todesliste"
"Wenn Deutschland meiner Familie rechtzeitig Visa erteilt hätte, würde mein Papa noch leben." Abu zieht die Kapuze seines roten Hoodies hoch, er steht in Berlin vorm Auswärtigen Amt. Dort hat der 26-jährige Afghane ein Protestcamp aus Zelten und Transparenten errichtet, genehmigt bis einschließlich Freitag. "Meine Familie steht auf der Todesliste der Taliban", erzählt er. "Sie haben zum Teil als Ortskräfte von 2005 bis 2021 für die Bundeswehr und die Nato gearbeitet. Alle haben sie...