Ceuta
Christen zwischen Hilfsbereitschaft und Sorge
- Grenzzaun der spanischen Exklaven Ceuta und Melilla in Nordafrika
- Foto: epd-bild/Hans-Günter Kellner
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Als Ende Juli Zehntausende die Grenze von Marokko nach Ceuta überquerten, war die spanische Exklave in Nordafrika mit der Situation überfordert. Krankenschwester Susana Roop war vor Ort im Einsatz und versorgte Menschen, die über das Meer in die Stadt kamen.
Von Erika Gitt
Ceuta. Das Bild lässt Susana Roop nicht los: Das Meer vor Ceuta war voller Menschen, berichtet die spanische Krankenschwester. Hunderte versuchten gleichzeitig, durch das Wasser ans Ufer zu gelangen. Auf den Wellen trieben Schuhe und Kleidungsstücke – aber auch Tote. Immer wieder wurden Verletzte und völlig Erschöpfte aus dem Wasser gezogen. "Man konnte die Not, die man dort sah, einfach nicht glauben", erinnert sich die 46-Jährige.
Roop arbeitet in einem kommunalen Gesundheitszentrum.
Autor:Online-Redaktion |
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