Afghanistan
Das stumme Leiden der Frauen
- Isoliert und entrechtet: In Afghanistan sind Frauen seit 2021 aus weiten Teilen des öffentlichen Lebens verdrängt. Mädchen dürfen nur die Grundschule besuchen; weiterführende Schulen und Universitäten bleiben ihnen verschlossen.
- Foto: epd-bild/Ralf Maro
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Im August 2021 verließen die westlichen Truppen fluchtartig das Land und überließen es den Taliban. Fünf Jahre später gilt hier wieder die islamische Scharia. Mädchen und Frauen gehören zu den Verlierern der Entwicklung.
Von Julian Busch und Christoph Schmidt
Mit dem Satz "Nichts ist gut in Afghanistan" in ihrer Neujahrsansprache 2010 stieß Margot Käßmann eine Debatte um Deutschlands Beteiligung am Krieg gegen die Taliban in Afghanistan an. Die damalige EKD-Ratsvorsitzende hinterfragte den Bundeswehreinsatz nach den Terroranschlägen vom 11. Sep-tember 2001 und die eher unzureichenden Strategien zur Befriedung des Landes am Hindukusch.
Seinerzeit war Käßmann für ihre Predigt scharf kritisiert worden. Heute hält sie weiterhin daran fest: "Ich würde sie genauso wieder halten.
Autor:Online-Redaktion |

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