Israel

Beiträge zum Thema Israel

Aktuelles

Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Leugnung des Existenzrechts Israels bestrafen

Um den israelbezogenen Antisemitismus bekämpfen zu können, unterstützt der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit eine hessische Gesetzesinitiative im Bundesrat. Bad Nauheim (epd). Der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR) begrüßt die Gesetzesinitiative der hessischen Landesregierung, die Leugnung des Existenzrechts des Staates Israel unter Strafe zu stellen. Der Koordinierungsrat sehe in der...

  • 29.04.26
Eine Welt
Kundgebung „Aufstehen gegen Terror, Hass und Antisemitismus - in Solidaritöt und Mitgefühl mit Israel“ am 22. Oktober 2023 vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis hatte eingeladen. | Foto: epd-bild/Rolf Zöllner
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Israel-Berichterstattung in deutschen Medien
Nur wenig Solidarität

Eine Studie des Berliner Tikvah Instituts bescheinigt den deutschen Medien eine einseitige Nahost-Berichterstattung. Israel wird demnach häufig als alleiniger Aggressor des Nahost-Konflikts dargestellt. Von Elisa Makowski Der Antisemitismus-Experte Jonas Hessenauer beobachtet eine teils einseitige Berichterstattung über Israel in deutschen Medien: "In den deutschen Medien finden sich immer wieder antisemitische Stereotype", kritisierte er. Hessenauer ist Mit-Autor der Studie "Israel in...

Feuilleton

"Kufiyas in Buchenwald"
Bündnis kritisiert Kampagne

Rund um den 81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald planen israelkritische Gruppen Veranstaltungen vor Ort. Dazu aufgerufen haben auch Organisatoren, die den Terror der Hamas relativieren. Weimar/Frankfurt (epd). Ein Bündnis von 17 Organisationen fordert, die Kampagne „Kufiyas in Buchenwald“ zu stoppen und die KZ-Gedenkstätte vor politischer Instrumentalisierung zu schützen. Der 81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald dürfe nicht für antijüdische...

  • 16.03.26
Eine Welt

Iran-Krieg
Sprache soll Gegner einschüchtern

Der Name der US-Militäroperation «Epic Fury» soll ein Signal der Entschlossenheit und Einschüchterung sein, sagt Henning Lobin. Der Mannheimer Sprachforscher erklärt, wie Sprache die Wahrnehmung des Krieges beeinflusst. Mannheim (epd). Nach Ansicht des Mannheimer Sprachforschers Henning Lobin haben die USA eine lange Tradition, militärisches Handeln auch sprachlich zu prägen. Wenn sie den Krieg gegen den Iran als Operation «Epic Fury» (Epische Wut) bezeichneten, solle dies Entschlossenheit...

  • 12.03.26
Eine Welt

Olympische Spiele
Proteste gegen Teilnahme Israels

Rund um die Eröffnung der 25. Olympischen Winterspiele in Norditalien gibt es Proteste gegen die Teilnahme israelischer Sportler. Nach einer kleineren Demonstration am Donnerstagabend ist für Samstagnachmittag ein weiterer Protest angekündigt. Mailand (epd). Gegen die Teilnahme israelischer Sportlerinnen und Sportler an den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo regt sich Protest. Rund 100 Studenten hätten am Donnerstagabend in Mailand gegen die Teilnahme Israels...

  • 06.02.26
Blickpunkt

Drei Wege zum Frieden
Neue Initiative für Israel und Palästina

Friedensaktivisten aus Israel und Palästina wollen die an den Rand gedrängte Idee einer Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten wiederbeleben. Am Donnerstag präsentierten sie ihre Vorstellungen in Berlin. Von Jonas Grimm Berlin (epd). Separation, Kooperation oder gar ein partnerschaftliches Zusammenleben: Eine israelisch-palästinensische Delegation hat drei Vorschläge für eine Zwei-Staaten-Lösung vorgestellt. Eine genaue Ausgestaltung der drei Lösungen werde innerhalb des nächsten Jahres entwickelt,...

  • 06.02.26
Eine Welt

Evangelischen Akademie Loccum
Friedensaktivisten suchen Lösungen für Nahen Osten

Friedensaktivisten aus Israel und Palästina wollen die an den Rand gedrängte Idee einer Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten wiederbeleben. Am Donnerstag wollen sie ihre Vorstellungen in Berlin präsentieren. Loccum/Berlin (epd). Vier Monate nach der weitgehenden Waffenruhe im Gaza-Streifen haben Friedensaktivisten aus Israel und Palästina an der Evangelischen Akademie Loccum in Niedersachsen einen Diskussionsprozess zu einer möglichen Zwei-Staaten-Lösung gestartet. Unter dem Titel „Two States -...

  • 04.02.26
Eine Welt

UN-Palästinenserhilfswerk
Israel beginnt mit Abriss

Israelische Bulldozer reißen Gebäude des UN-Palästinenserhilfswerks in Ost-Jerusalem ab. Entwicklungsministerin Alabali Radovan spricht von einer äußerst besorgniserregenden Entwicklung. Von Jan Dirk Herbermann  Genf/Ost-Jerusalem (epd). Israelische Truppen haben nach UN-Angaben am Dienstag die Zentrale des Palästinenserhilfswerks UNRWA in Ost-Jerusalem gestürmt. Zudem seien Bulldozer in das Gelände eingedrungen und hätten mit dem Abriss von Gebäuden begonnen, teilte das UNRWA auf der Plattform...

  • 22.01.26
Aktuelles

Rüstungsexportpolitik
Kirchen kritisieren Neuausrichtung

Die Kirchen halten Rüstungsexporte an die Ukraine für legitim. Die allgemeine Neuausrichtung der Waffenausfuhrpolitik finden sie aber falsch. Berlin (epd). Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung kritisiert die Rüstungsexportpolitik der neuen Bundesregierung. Mit dem Bekenntnis zu einer stärker an außen-, sicherheits- und wirtschaftspolitischen Interessen ausgerichteten Ausfuhrpolitik verabschiede sie sich von Grundsätzen der vorherigen Regierung, heißt es in dem am Mittwoch in Berlin...

  • 17.12.25
Eine Welt

Kanzler in Jordanien und Israel
Zwischen Solidarität und Kritik

Jerusalem/Aachen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht „in absehbarer Zukunft“ keine Voraussetzung für die Anerkennung eines palästinensischen Staates durch Deutschland. Das sagte Merz während seines Antrittsbesuchs in Israel und Jordanien am vergangenen Wochenende. Beim Treffen mit Israels Staatspräsident Isaac Herzog versicherte Merz in Jerusalem: „Ich komme als ein Freund, der weiß, dass die Freundschaft zwischen Deutschland und Israel unendlich wertvoll und kostbar ist.“ Merz bekannte...

  • 08.12.25
Feuilleton

Universitätskooperationen
Jenaer Senat lehnt Prüfung israelischer Hochschulen ab

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena wird Kooperationen mit israelischen Hochschulen nicht auf mögliche Verbindungen zum Militär überprüfen. Der Senat lehnte einen entsprechenden Antrag von Teilen der Professorenschaft ab. Jena (epd). Der Senat der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat über die Forderung von sieben Professorinnen und Professoren beraten, Kooperationen mit israelischen Universitäten zu überprüfen. Das Gremium habe sich dabei hinter die Linie von Universitätspräsident...

  • 28.11.25
Eine Welt

"Völkermord"-Debatte
Diskussionen um Israels Gaza-Politik

Jerusalem (epd/red). Hat Israel einen Genozid im Gaza-Streifen verübt? Vor allem in Deutschland wird darüber heftig diskutiert. Mit der Verwendung des "Völkermord"-Begriffs für Israels Vorgehen im Gaza-Streifen hat der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land, Sani Ibrahim Azar, zum Teil Empörung ausgelöst. So hatte der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Abraham Lehrer, daraufhin den Gottesdienst verlassen, in dem Azar predigte.  Bischof...

  • 24.11.25
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Blickpunkt

Austauschprogramm für Schule
Thüringen und Israel wollen kooperieren

Thüringen und Israel wollen Bildungskooperationen stärken. Das deute Bundesland plant mit Israel ein Austauschprogramm für Schulen. Zudem soll die Zusammenarbeit in der Erinnerungsarbeit vertieft werden. Erfurt (epd). Thüringen will gemeinsam mit Israel ein Programm für einen bilateralen Schüler- und Lehreraustausch auflegen. Wie Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) nach der wöchentlichen Kabinettsitzung in Erfurt mitteilte, sind weiterführende Schulen bis März 2026 aufgerufen, ihr Interesse an...

  • 19.11.25
Aktuelles
(Vorne v.l.) Abt Nikodemus Schnabel, Ministerpräsident Mario Voigt und Dorothea Marx, SPD-Landtagsabgeordnete, EKM-Synodale und Vorsitzende des Fördervereins der Jüdisch-Israelischen Kulturtage Thüringen  | Foto: Willi Wild
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Thüringer Ministerpräsident in Israel
Christliche Kirchen in Israel sind Brückenbauer

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) hat am Donnerstag (13. November) eine fünftägige Reise nach Israel beendet. Der 40-köpfige Delegation gehörten Vertreter aus Politik und Wirtschaft an. Ziel der Reise, so Voigt, war der Ausbau wirtschaftlicher Kontakte und unternehmerischer Kooperationen. Zudem ging es auch um den Neustart des Schüleraustauschs, der nach dem Hamas-Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 zum Erliegen gekommen ist. Der CDU-Politiker hatte sich beim Besuch der...

  • 13.11.25
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FeuilletonPremium

Jena
Universität ringt um Haltung zu Israel

Jenaer Professoren wollen Kooperationen ihrer Hochschule mit israelischen Partnern prüfen lassen, die in den Krieg in Gaza verwickelt sind. Das Netzwerk Jüdischer Hochschullehrender mahnt, Wissenschaft dürfe kein Ort für Ausgrenzung werden. Von Matthias Thüsing Auf Initiative von sieben Jenaer Professoren wird sich der Senat der Friedrich-Schiller-Universität demnächst mit dem künftigen Umgang von Forschungs- und Wirtschaftskooperationen mit israelischen Partnern befassen. Ein entsprechendes...

  • 12.11.25
Aktuelles
Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (l.) und Innenminister Georg Maier legen in der Gedenkhalle in Yad Vashem einen Kranz nieder  | Foto: Willi Wild
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Thüringen
Voigt: Kooperation mit Yad Vashem angeregt

Thüringens Regierungschef Mario Voigt (CDU) besucht noch bis Donnerstag Israel. Der Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hinterließ bei ihm am Mittwoch tiefe Eindrücke. Jerusalem (epd). Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt hat auf seiner Israel-Reise die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem besucht. Der CDU-Politiker zeigte sich am Mittwoch im Anschluss tief bewegt von seinen Eindrücken. Es gelte, niemals das Menschliche aus dem Blick zu verlieren. Voigt sprach sich für weitergehende...

  • 12.11.25
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Aktuelles
Der Ministerpräsident schritt auch durch den dort nachgebauten Tunnel, in denen die Hamas Geiseln festgehalten und und ermordet hat.
 | Foto: Willi Wild
Video 8 Bilder

Mario Voigt in Israel
Ministerpräsident am Platz der Geiseln in Tel Aviv

Tel Aviv - Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) hat bei seinen Konsultationen in Israel am Montag (10. Oktober) den Kikar HaChatufim, den Platz der Geiseln, besucht. Auf dem Platz vor dem Tel Aviv Museum versammelten sich seit dem Hamas-Überfall auf Israel die Angehörigen der entführten Kinder, Mütter und Väter, um die schrecklichen Erlebnisse zu teilen. Jeden Samstag gab es zudem eine große Demonstration für die Freilassung der Geiseln. Voigt sagte, dass der Platz der Geiseln ein...

  • 10.11.25
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Aktuelles

Delegation aus Thüringen in Israel
EKM-Synodale begleitet Ministerpräsident

Der Thüringer Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) besucht mit einer Delegation vom 9. bis 13. November Israel. Dabei soll es sich nach Angaben der Thüringer Staatskanzlei um die ersten offiziellen Konsultationen einer Landesregierung nach dem Überfall der Hamas-Terroristen am 7. Oktober 2023 handeln. Von Willi Wild  Begleitet wird der Ministerpräsident von Mitgliedern der Landesregierung, des Landtags und Wirtschaftsvertretern. Der Delegation gehören ferner der Vorsitzende der Jüdischen...

  • 08.11.25
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Eine Welt

Thüringen
Ministerpräsident Voigt reist nach Israel

Thüringens Regierungschef Mario Voigt (CDU) besucht in der kommenden Woche Israel. Es handelt sich den Angaben zufolge um die ersten offiziellen Konsultationen einer Landesregierung nach dem Hamas-Überfall vom 7. Oktober 2023. Erfurt (epd). Der Thüringer Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) reist am Sonntag mit einer Wirtschaftsdelegation nach Israel. Nach Angaben der Thüringer Staatskanzlei handelt es sich um die ersten offiziellen Konsultationen einer Landesregierung nach dem Überfall der...

Eine Welt

Kontroverse um Völkermord-Äußerung
Bischof Azar: Keine «politische Provokation»

Weil er in einem Gottesdienst in Jerusalem von «Völkermord» an den Palästinensern sprach, hat der palästinensische Bischof Sani Ibrahim Azar für Empörung gesorgt. Er bedaure sehr, dass seine Worte Irritation ausgelöst hätten, sagte der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land im Gespräch mit Christine Süß-Demuth. Mit seiner Predigt am Reformationstag habe er nicht spalten oder polarisieren wollen. Bischof Azar, bei einem internationalen Gottesdienst in...

  • 07.11.25
Aktuelles

Jerusalemer Benediktiner ausgezeichnet
"Wer eine Seele rettet, rettet die ganze Welt"

Vier Muslime, die Juden retten und eine Jüdin, die am katholisch-jüdischen Dialog in schwierigsten Zeiten festhält: Am Sonntag wurde ihnen der "Mount Zion Award" der Jerusalemer Benediktiner verliehen. Von Andrea Krogmann Eine jüdische Historikerin und vier Beduinen sind die Preisträger des diesjährigen "Mount Zion Awards", der am Sonntag an der deutschsprachigen Jerusalemer Benediktinerabtei Dormitio verliehen wurde. Karma Ben-Johanan habe "ganz aktuell den katholisch-jüdischen Dialog vom...

  • 28.10.25
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Eine Welt

Propst von Jerusalem
Israel «zwischen Hoffnung und Skepsis»

Nach der weitgehenden Einstellung der Kämpfe im Gazastreifen und der Freilassung der israelischen Geiseln durch die Terrororganisation Hamas herrscht in Israel nach Darstellung des evangelischen Propstes von Jerusalem ein «Schwebezustand zwischen Hoffnung und Skepsis». Von Michael Bosse Auch wenn die Freude über die Rückkehr der Geiseln und die Freilassung der palästinensischen Gefangenen in Israel und den palästinensischen Gebieten groß sei, gebe es weiterhin eine «große Skepsis, ob der...

  • 24.10.25
Eine Welt

Hilfswerk Missio
Auch christliche Gemeinschaft in Palästina leidet

Aachen (epd). Der Präsident des katholischen Hilfswerks missio Aachen, Dirk Bingener, fordert mehr Anstrengungen, um die Menschen in den Palästinensischen Gebieten besser zu versorgen. Der Theologe appellierte am Freitag an die Beteiligten des Friedensplans, den humanitären Korridor über den Grenzübergang Rafah offenzuhalten, damit mehr Hilfsgüter nach Gaza gelangen. Die missio-Partner hätten bisher berichtet, dass seit Dienstag nur rund 300 Lastwagen mit humanitärer Hilfe anstelle der...

  • 22.10.25
Eine WeltPremium

Trumps 20-Punkte-Plan für Nahost
Gaza vor der Stunde Null

Die Friedensinitiative von US-Präsident Donald Trump bringt Bewegung in den Nahostkonflikt: Israelis und Vertreter der Hamas verhandeln in Ägypten über die Umsetzung des Friedensplans, der einen Waffenstillstand, die Rückgabe aller Geiseln, die Entwaffnung der Hamas und eine Übergangsregierung vorsieht. Ein Kommentar von Helmut Frank Nach Monaten zwischen militärischer Eskalation und diplomatischer Ratlosigkeit bietet sich wohl erstmals seit Jahren die Aussicht auf ein Ende der Gewalt. Über den...

  • 13.10.25

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