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Zukunft

Beiträge zum Thema Zukunft

Blickpunkt

Alleingelassen: Wenn die Hirten in den Gemeinden fehlen

Hilferuf: Kirchengemeinden vermissen Seelsorger und haben Angst vor strukturellen Veränderungen Hoffnung, die sich verzögert, ängstet das Herz; wenn aber kommt, was man begehrt, das ist ein Baum des Lebens. Sprüche 13, Vers 12 Wo sind wir hingekommen, dass wir um den Erhalt unserer Pfarrstellen bangen müssen? Die nächste Strukturreform soll 2019 umgesetzt werden – bleiben wir da auf der Strecke? Eine Gemeinde ohne Hirte ist eigentlich nicht tragbar, und wir, Ehrenamtliche, können diese Lücke...

Blickpunkt

Es geht nur zusammen

Struktur: Der Kirchenkreis Jena hat sich 2002 neu aufgestellt und 65 Kirchengemeinden in sieben Regionen aufgeteilt. Den Prozess hat der Psychologe Rüdiger Trimpop begleitet. Beatrix Heinrichs hat mit ihm darüber gesprochen. Mit welchen Erwartungen sind die Akteure an die strukturellen Veränderungen herangegangen? Trimpop: Wie an vielen anderen Orten hatte man das Problem, dass die Zahl der Kirchenmitglieder rückläufig war. Pfarrer mussten viele Gemeindebezirke gleichzeitig betreuen und waren...

Kirche vor Ort

Die Gemeindepioniere

Werkstatt: Unter dem Motto »Inspiration durch Vernetzen – Weiterkommen durch Impulse« trafen sich Mitte Februar Akteure der 33 Projekte, in denen neue Formen von Gemeinde ausprobiert werden. Von Katharina Freudenberg An seinem Ort ist man mit dem eigenen Projekt allein. Ich bin hierhergekommen, um zu hören, was die anderen umtreibt, vor welchen Herausforderungen sie stehen und wie sie damit umgehen.« So wie Tino Schimke vom Erprobungsraum »Stadtteilleben« in Gotha-Siebleben äußerten viele...

Feuilleton
Alexander Garth ist Pfarrer in Wittenberg | Foto: privat
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Die Kirche könnte vom Apple-Gründer lernen

Religionslose Gesellschaft: Gespräch mit Alexander Garth über sein Buch »Gottloser Westen?« Herr Garth, fast überall in der Welt boomt Religion, nur nicht in unserem Land. Mit diesem Phänomen beschäftigen Sie sich in Ihrem Buch. Sie haben viele Faktoren und Ursachen für unsere religionslose Gesellschaft zusammengetragen. Gibt es Hoffnung? Garth: Ja, es gibt absolut Hoffnung. Dafür gibt es zwei Faktoren. Erstens: Jesus Christus ist der Auferstandene und die Kraft des Evangeliums ist lebendig....

Kirche vor Ort

Diskussion zur Zukunft

Herbsttagung der Landessynode Die Landessynode Anhalts trifft sich am 24. und 25. November zu ihrer Herbsttagung in der Auferstehungskirche in Dessau. Einen Schwerpunkt bilden die Berichte des Landeskirchenrates zur Lage sowie aus den Arbeitsbereichen der Landeskirche. Auf der Tagesordnung steht auch der Haushalt der Landeskirche für 2018. Er sieht Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 16,74 Millionen Euro gegenüber 17,03 Millionen Euro in diesem Jahr vor. Zum Auftakt der Tagung hält die Dessauer...

Kirche vor Ort

Wer oder was ist am Ende?

Landesbischöfin erklärt Äußerung zur Kirche Sie haben mit dem Satz aufhorchen lassen, dass die Kirche am Ende sei. Was meinen Sie damit? Junkermann: Der Satz wird mir in den Mund gelegt, ich würde ihn nie so sagen, denn die Kirche ist erst am Ende, wenn ihr Herr sichtbar wiederkommt. Allerdings sind wir in vielerlei Hinsicht mit unseren Modellen und Bildern von Kirche und Gemeinde am Ende. Das ist nicht nur schlimm, denn: Wenn etwas zu Ende ist, eröffnet sich gleichzeitig ein Raum für Neues....

Kirche vor Ort

Landesbischöfin: »Die Kirche ist am Ende«

Podium: Junkermann unterstreicht Notwendigkeit, neue Formen zu erproben Von Renate Wähnelt »Erreicht Sie unsere Verzweiflung aus den Gemeinden – wir haben kein Personal. Wer soll sich um die Arbeit mit Kindern kümmern?«, brach es aus einer Kirchenältesten heraus. Sie war zu Festandacht und anschließender Podiumsdiskussion »Der Weg der Kirche nach 2017« mit Landesbischöfin Ilse Junkermann und der Ostbeauftragten Iris Gleicke gekommen, mit der die Torgauer Gemeinde am 5. Oktober der Einweihung...

Aktuelles

Pessimistischer Zukunftsblick

Frankfurt a.M./Bielefeld (epd) – Eine deutliche Mehrheit der Juden in Deutschland nimmt Antisemitismus als großes Problem wahr und sieht deswegen sehr pessimistisch in die Zukunft. Dies geht aus einer Studie der University of Applied Sciences Frankfurt am Main (UAS) und des Bielefelder Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) hervor, die am Montag veröffentlicht wurde. Die Studie »Jüdische Perspektiven auf Antisemitismus in Deutschland« besteht aus zwei Teilen: einer...

Kirche vor Ort

Zukunft für die Schulstadt

Halle erinnerte an Paul Raabe, den Retter der Franckeschen Stiftungen. Er wäre im Februar 90 Jahre alt geworden. Von Claudia Crodel Professor Paul Raabe (1927 bis 2013) galt als der bekannteste Bibliothekar Deutschlands, der in Marbach am Neckar die Bibliothek des Deutschen Literaturarchivs aufgebaut und die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel in eine der international bedeutendsten Stätten der geisteswissenschaftlichen Forschung verwandelt hatte. Doch sein größtes Werk vollbrachte er in...

Kirche vor Ort

Wort in die Tat umsetzen

Diakonische Gemeinschaft sieht sich nicht als Auslaufmodell Von Katja Schmidtke Diakon – ein Auslaufmodell? Natalie Gaitzsch schaut fragend, das sei wohl provokant gemeint, sagt die Älteste der Diakonischen Gemeinschaft der Brüder und Schwestern des Lindenhofs. In Neinstedt wurden seit Gründung des Knabenrettungs- und Brüderhauses 1850 immer auch Diakone ausgebildet, und dies soll in Zukunft so bleiben. Der Diakon, die Diakonin seien keine Auslaufmodelle, nur weil es im landeskirchlichen...

Kirche vor Ort

Nicht mehr viel zu sehen

Zukunft der Kirche: Warum eine Fusion gut überlegt sein will Von Benjamin Lassiwe Es war die erste große Kirchenfusion in Ostdeutschland. Und es war jene mit den am wenigsten gleichen Partnern: Zum 1. Januar 2004 fusionierte die 70 000 Gemeindeglieder zählende Evangelische Kirche der schlesischen Oberlausitz (EKsOL) mit der rund eine Million Gemeindeglieder zählenden Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg (EKiBB). Heute ist von der alten EKsOL nicht mehr sehr viel zu spüren. Zwar gibt es...

Kirche vor Ort

Über die Zukunft der Kirche miteinander im Gespräch

Anhaltische Landessynode tagt am 21. und 22. April in Alexisbad im Harz Die Frühjahrstagung der Landessynode Anhalts steht in diesem Jahr im Zeichen einer Zukunftsdebatte. Wie Kirchenpräsident Joachim Liebig und der stellvertretende Präses, Pfarrer Wolfram Hädicke, im Interview mit »Glaube und Heimat« ankündigten, werde man im Rahmen des sogenannten geschwisterlichen Gesprächs ein Papier zur Zukunft der Landeskirche diskutieren. Das geschwisterliche Gespräch am Abend des ersten Sitzungstages...

Blickpunkt
Pfarrer Wolfram Hädicke | Foto: Johannes Killyen
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Quo vadis: Wohin geht die Reise, Anhalt?

Über die Zukunft der kleinsten Gliedkirche der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sprach Willi Wild mit Kirchenpräsident Joachim Liebig und Pfarrer Wolfram Hädicke, dem stellvertretenden Präses der Landessynode. Wie lässt sich der aktuelle Zustand der Landeskirche Anhalts beschreiben? Hädicke: Von außen sieht das auf der EKD-Landkarte mit unserer kleinen Landeskirche ein bisschen seltsam aus. Die Innensicht unterscheidet sich aber doch ein ganzes Stück. Derzeit glaube ich nicht, dass...

Kirche vor Ort

Ideen für die Kirche der Zukunft

Querdenker: Ausstellung mit Videos über mögliche Kirchennutzung in Erfurt Von Diana Steinbauer  Es ist eines der wenigen Projekte im Reformationsjubeljahr, das nicht darauf schaut, was war, sondern den Blick in die Zukunft richtet. Was könnte sein? Wie könnte der Kirchenraum der Zukunft aussehen? Wie die zahlreichen Kirchengebäude für die Zukunft bewahren und nutzbar machen? Danach hatte das Projekt »Querdenker« der EKM und der IBA (Internationale Bauausstellung) in Thüringen gefragt, und...

Aktuelles

Wie erreicht man die Menschen?

Im Gespräch: Der EKD-Cheftheologe Thies Gundlach und der Theologieprofessor Jörg Lauster über das Reformationsjahr, Christusfeste und die Zukunft der Kirche. Mal angenommen, das Reformationsjubiläum wäre morgen zu Ende: Hätte es sich auch dann gelohnt? Gundlach: Eindeutig. Denn die Reformationserinnerungen haben doch jetzt schon drei große Schübe gebracht: für die Ökumene, weil es eben nicht in Abgrenzung, sondern in ökumenischer Gemeinsamkeit begangen wurde; für einen neuen geistlichen...

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