Ukraine

Beiträge zum Thema Ukraine

Service + Familie

Video: Ukraine
Behinderte fliehen vor dem Krieg

Die Flucht vor dem Krieg trifft behinderte Menschen besonders schwer. 35 Flüchtlinge aus der Ukraine und ihre Betreuer haben Aufnahme in Schwäbisch Gmünd gefunden. Am schwierigsten war die Ausreise, berichten sie. Von Uta Rohrmann (epd) Es musste schnell gehen, denn sie gehören zu den Schutzbedürftigsten der Schutzbedürftigen: Die erste Gruppe ukrainischer Flüchtlinge kam bereits eine Woche nach Kriegsausbruch im Christlichen Gästezentrum Württemberg, dem Schönblick in Schwäbisch Gmünd, an: 35...

  • 22.03.22
Aktuelles

Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen
Erzpriester Miron: Russen nicht ausschließen

Der griechisch-orthodoxe Erzpriester Radu Constantin Miron ist alter und neuer Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland. Mit ihm sprach Benjamin Lassiwe. Wo steht die Ökumene in Deutschland heute? Radu Constantin Miron: Als ACK sind wir in den letzten Jahren vor allem von der Erweiterung des ökumenischen Horizonts geprägt. Wir nehmen stärker die HKKs, die „Hierzulande kleinen Kirchen“, in den Blick. Die Freikirchen, die Orthodoxen und die Anglikaner sind...

  • 21.03.22
Feuilleton

Zirkus in der Zwickmühle
«Bei uns gibt es keinen Krieg»

Drahtseilakt: Vor mehr als 20 Jahren gründete ein deutsch-ukrainisches Artistenpaar den «Moskauer Circus». Der Name ist eine Hommage an die osteuropäische Zirkuskultur, doch inzwischen sehen manche Deutsche darin ein Problem. Von Karsten Packeiser Wenige Tage, nachdem russische Soldaten in die Ukraine eingerückt waren, gastierte der «Moskauer Circus» von Gino Frank und seiner Frau Leyla Mak in Baden-Württemberg. Einmal sei eine Frau auf das Gelände gekommen und habe die Zirkusleute als «Mörder»...

  • 20.03.22
Kirche vor Ort

Besuch in der russisch-orthodoxen Kirche Weimar
Familien brechen auseinander

Zum Gottesdienst in der Heiligen-Maria-Magdalena-Kirche stehen sie Seite an Seite: Georgier, Letten, Litauer, Ukrainer und Russen. Von Conny Mauroner  "Die Nationalität spielt hier keine Rolle. Wir sind nicht verfeindet", sagt Anastasia Satler, langjähriges Mitglied der russisch-orthodoxen Gemeinde in Weimar. Das Gotteshaus, in dem sich die Gemeinde trifft, wurde um 1860 als Grabkapelle für die russische Großfürstin Maria Pawlowna errichtet und befindet sich auf dem historischen Friedhof...

  • 18.03.22
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Service + Familie

Telefonseelsorge
Anrufer haben Angst

Rund ein Fünftel der Anfragen bei der Telefonseelsorge drehe sich unmittelbar um den Krieg in der Ukraine, sagte Markus Mütze, Mitglied des Leitungsteams der Evangelischen Telefonseelsorge in Frankfurt am Main. Menschen haben Angst davor, dass der Krieg so nahe stattfinde und vielleicht auf Deutschland übergreife. Bei vielen lege sich «ein diffuser Angstschleier» über das Leben. Trauer, Sorgen und Zukunftsangst nähmen zu. In dieser Situation wenden sich nach den Worten des Ausbilders und...

  • 18.03.22
Eine WeltPremium

Krieg in der Ukraine
Das isolierte Patriarchat

Zwei Brudervölker stehen sich beim Krieg in der Ukraine gegenüber. Damit ist die orthodoxe Kirche vor große Herausforderungen gestellt. Denn sowohl die Russen als auch die Ukrainer gehören vermeintlich zur selben Zivilisation – zu der des orthodoxen Christentums. Von Sebastian Rimestad Eigentlich, laut offizieller kirchenpolitischer Ideologie, sollten die Gläubigen beider Länder an einem gemeinsamen Strang ziehen, um die Ehre des orthodoxen Christentums zu bezeugen. Dass dies ein geopolitischer...

  • 18.03.22
Aktuelles

Freitag, vor eins ...
Unsere Seite 1 - Einmal volltanken , bitte!

"Glück ist immer der Moment davor", schrieb Judith Hermann in ihrer Kurzgeschichtensammlung "Sommerhaus, später". Ein typischer Hermann-Satz ist das, kommt wie ein profaner Kalenderspruch daher - und beschreibt doch unaufgeregt treffsicher den Aggregatzustand eben dieses Gefühls. Glück ist flüchtig, sagt Hermann. Es ist schon vorbei, kaum dass du es realisiert hast. Gut, festhalten kann man das Glück vielleicht nicht. Aber teilen wäre doch eine Option. Der Welttag des Glücks am Sonntag wäre die...

  • 18.03.22
  • 1
Kirche vor OrtPremium
Mühselig und beladen kamen kürzlich 41 Menschen aus der Ukraine in Bad Liebenstein an. In der Friedenskirche haben sie die erste Zuflucht gefunden. | Foto: Susann Eberlein
2 Bilder

Zufluchtsort Friedenskirche
Unter einem Dach

Geflüchtet: Nach ihrer Ankunft in der Friedenskirche Bad Liebenstein sind Veronika Drannikova, Mutter Natalia und Großmutter Liliia bei Michelle und Andreas Noback in Steinbach untergekommen. Über das Zusammenleben von einander Fremden, die zu Freunden wurden. Von Susann Eberlein Sie lieben Queen, alte Rockmusik. „Das haben wir sehr schnell herausgefunden. Und das hat uns gleich noch einmal mehr verbunden“, sagt Andreas Noback. Er und seine Frau Michelle, beide 26 Jahre alt, haben drei...

  • 18.03.22
Service + Familie

Schutz ukrainischer Frauen und Kinder
Hilfe für Geflüchtete bei (sexueller) Gewalt

Die Flucht von Menschen aus der Ukraine stellt uns derzeit vor massive Herausforderungen. Wir sind insbesondere besorgt um die Sicherheit von Frauen und Kindern, denn sie können auf der Flucht und bei der Unterbringung in Deutschland einem erhöhten Risiko von Gewalt, Missbrauch, Ausbeutung und Menschenhandel ausgesetzt sein. Organisationen, die sich um geflüchtete Frauen und Kinder kümmern, können sich mit einer Veröffentlichung von Hilfeangeboten deutlich gegen Gewalt an Frauen und Kindern...

Blickpunkt
Foto: Fotos: AdobeStock/Pagina+sewcream
7 Bilder

G+H Service
Friedensandacht für den Gemeindebrief

Singen und beten: Die Ohnmacht angesichts des Kriegs in der Ukraine ist groß. Was können wir tun? Wie helfen? Die Sehnsucht nach Frieden lässt Menschen zusammenkommen, um ihre Sorgen, Ängste und Bitten vor Gott zu bringen. In der aktuellen Ausgabe der "Glaube+Heimat" finden Sie eine Friedensandacht - für Zuhause, den Hauskreis oder Ihre Gemeinde. Als besonderen Service stellen wir Gemeindebriefredaktionen die Andacht in verschiedenen Versionen zur Verfügung: als als Faltblatt zum...

  • 17.03.22
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AktuellesPremium

Friedensethik
"Wir waren alle naiv"

Der Berliner Theologe Christoph Markschies hat dafür geworben, angesichts des Ukraine-Kriegs gewohnte friedensethische Positionen zu überdenken. Von Urs Mundt „Wir müssen klar benennen, wer in diesem Krieg der Überfallende und wer der Überfallene ist“, sagte der scheidende Vorsitzende der Kammer für Theologie der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). „Die Ukrainer haben das Recht, sich zu verteidigen. Unerträglich wäre es, wenn man den Konfliktparteien wie ungezogenen Kindern sagte: Nun...

  • 17.03.22
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Aktuelles

Ukraine-Krieg
Kirchenvertreter fordern Asyl für Deserteure

Bonn/Erfurt (kna) - Deserteuren und Kriegsdienstverweigerern aus Russland, der Ukraine und Belarus soll nach Forderung von Kirchenvertretern Asyl gewährt werden. "Kriegsdienstverweigerung ist ein Grundrecht", mahnen der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Friedrich Kramer, die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) und das Kriegsdienstverweigerungs-Netzwerk Connection in einer gemeinsamen Erklärung....

  • 17.03.22
  • 1
Aktuelles

Kommentiert
Die Krake Krieg

Wir in Europa haben den Krieg für eine ausgediente Karosse gehalten, mit der unsere Großeltern unterwegs waren, unsere Eltern auf dem Rücksitz. Von Ralf-Uwe Beck Diese alte Karosse rostet seit Jahrzehnten hinter dem europäischen Haus vor sich hin, überwuchert vom hohen Gras. Gut so. Sie hat uns keine Angst mehr gemacht. Nun hat Putin diese alte Kiste Krieg hervorgezerrt und wieder in Gang gesetzt. Einen Tag, nachdem Russland die Ukraine überfallen hat, hatte mein Sohn seinen 20. Geburtstag. Im...

  • 17.03.22
Kirche vor Ort

Jena - Benefiz
Stadtkirche Jena: Benefizkonzert für die Ukraine

Mehrere Musiker und Ensembles aus Jena laden am kommenden Dienstag, den 22. März, um 19.30 Uhr zu einem Benefizkonzert in der Jenaer Stadtkirche. Es musizieren die Octavians, das Collegium Vocale Jena, der Otto-Schott-Chor, Musiker der Jenaer Philharmonie, das Dirk Wasmund Trio und Kirchenmusikdirektor Martin Meier. Der Eintritt ist frei, am Ausgang findet eine Sammlung zugunsten des Vereins Ukrainischer Landsleute in Thüringen e.V. statt.

BlickpunktPremium
Die Welt solle die Wahrheit erfahren über diesen Krieg, sagt Nikita Zhadan. Mit seiner Kamera dokumentiert er den Alltag in einer zerstörten Stadt. Das ostukrainische Charkiw ist seit dem russischen Angriff einer der am stärksten umkämpften Schauplätze. Die Lage für die Einwohner wird dadurch zunehmend prekärer. | Foto: Fotos (4): epd-bild/Nikita Zhadan
16 Bilder

Krieg in der Ukraine
Die Wahrheit im Kamerasucher

Couragiert: Nikita Zhadan ist 20 Jahre alt, evangelischer Christ – und er hat eine Mission. Mit seiner Kamera dokumentiert der russischsprachige Ukrainer den Krieg und die Zerstörung in seiner Heimatstadt Charkiw. Im Gespräch mit Sarah Münch berichtet er von der Lage vor Ort und erklärt, wofür es sich zu beten lohnt. Wie ist im Moment die Situation in Charkiw? Nikita Zhadan: Erst vor zehn Minuten habe ich in der Nähe Schüsse gehört. Meine Familie konnte fliehen und ist jetzt in Sicherheit. Ich...

  • 16.03.22
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Aktuelles

Video
Erster ukrainisch-orthodoxer Gottesdienst in Frankfurt

In der katholischen Pfarrkirche St. Dionysius in Frankfurt am Main haben Gläubige am vergangenen Wochenende den ersten ukrainisch-orthodoxen Gottesdienst seit dem Angriff auf die Ukraine am 24. Februar gefeiert. Viele der Gemeindemitglieder aber hätten nicht dabei sein können, erklärte Petro Bokanov. Sie unterstützten derzeit rund um die Uhr die Geflüchteten aus der Ukraine. Der ehrenamtliche Priester betete während des Gottes-dienstes für die gefallenen Soldaten in der Ukraine, für die...

  • 16.03.22
Aktuelles

Fragen und Antworten
Geflüchtete privat unterbringen

Die Ratsvorsitzende der EKD, Annette Kurschus, hat Kirchengemeinden, Kirchenkreise und Diakonischen Werke dazu aufgerufen, ukrainische Kriegsflüchtlinge aufzunehmen. «Öffnen Sie Häuser, stellen Sie Räume zur Verfügung für Kinderbetreuung und zur Begegnung.» Viele tausend Flüchtlinge sind bereits von privat aufgenommen worden. Experten weisen darauf hin, dass es oft nicht reicht, nur eine Unterkunft bereitzustellen. Viele Flüchtlinge seien traumatisiert, vor allem Kinder hätten Probleme, ihre...

  • 15.03.22
Service + Familie

Ukraine
Terre des hommes: Kinder brauchen psychosoziale Hilfe

Das Kinderhilfswerk terre des hommes hat auf den großen Bedarf an psychosozialer Betreuung für Kinder und Jugendliche hingewiesen, die aus der Ukraine flüchten. «Viele geflüchtete Kinder und Jugendlichen haben im Krieg durch Bombardierungen, Nächte im Schutzkeller oder das Miterleben von Gefechten belastende, traumatisierende Situationen erlebt», sagte Projektkoordinator Thomas Berthold. All diese Erlebnisse könnten viele nicht alleine verarbeiten. Terre des hommes sei deshalb mit mehreren...

  • 14.03.22
Feuilleton

Benefizkonzert
Gedenkkonzert für die Opfer des Kriegs in der Ukraine

Am 19. März 2022 findet in der Nikolaikirche in Magdeburg ein Gedenkkonzert für die Opfer des Kriegs in der Ukraine statt. Gespielt wird das Requiem d-Moll KV 626 von Wolfgang Amadeus Mozart. Zu hören sind Musiker*innen und Chöre aus Magdeburg, außerdem Solist*innen des Theaters Magdeburg: Hyejin Lee (Sopran) Karina Repova (Alt) Peter Diebschlag (Tenor) Johannes Stermann (Bass) Der Dirigent dieses Konzertes wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Das Konzert wurde initiiert und...

Aktuelles

Stimmen zum Krieg
Kurschus zeigt Verständnis für Waffenlieferungen

EKD-Ratsvorsitzende Annette Kurschus zeigt Verständnis für Waffenlieferungen an die Ukraine. «Wer bin ich, ihnen ins Gesicht zu sagen, sie sollten dazu Pflugscharen benutzen», erklärte die Theologin. Die Menschen dort hätten das Recht, sich zu verteidigen. Mehr Geld allein werde nach Ansicht von Andreas Lob-Hüdepohl die Verteidigungsbereitschaft Deutschlands und der Nato nicht erhöhen. Stattdessen müsse die Effizienz der eingesetzten Mittel erhöht werden, erklärte der Theologe. Deutschland...

  • 13.03.22
Aktuelles

Freitag, vor eins ...
Unsere Seite 1 - Networker Gottes auf dem Dachboden gefunden

Sie sind so etwas wie die Networker Gottes, eine Verbindung zwischen Himmel und Erde. Und, wenn man einer Forsa-Umfrage Glauben schenken darf, sind sie unter uns Menschen sogar beliebter als ihr Auftraggeber selbst: Engel. Gott hat ihnen befohlen, uns auf allen Wegen zu behüten, so steht es in Psalm 91. Glücklich also, wer einen Engel hat – oder ihn zufällig auf seinem Dachboden entdeckt. So erging es der Gemeinde der Seemannskirche im Ostseebad Prerow. Im Sommer 2020 entdeckten Helfer eine...

  • 11.03.22
Kirche vor Ort

Friedensandacht der Emil-Petri-Schule
"Ein Zeichen gegen Krieg setzen"

"Wir möchten ein Zeichen gegen den Krieg setzen, der Schüler, wie wir es sind, in Keller und U-Bahn-Schächte flüchten lässt." Knapp 500 Schülerinnen und Schüler sowie die Pädagogen der Emil-Petri-Schule, einer Einrichtung des Marienstifts Arnstadt, kamen am Mittwoch auf dem Arnstädter Markt zu einer sehr emotionalen Friedensandacht zusammen, um ihre Solidarität auszudrücken und für den Frieden zu beten. Ihr Anliegen: Als Kinder für Kinder ein Zeichen zu setzen, Ängste und Sorgen, Hoffnungen und...

AktuellesPremium

Ukraine-Flüchtlinge: Hilfen an Berliner Bahnhöfen
"Wir wollten nur noch weg"

Jana hält ihren kleinen Jungen Kyryl fest an der Hand. Sie sagt: "Es gab große Explosionen. Wir wollten nur noch weg. Viele meiner Freunde sind immer noch da. Wir machen uns Sorgen." Von Christine Xuan Müller und Nina Schmedding Die alleinerziehende Mutter, die ein bisschen Deutsch spricht, stammt aus Charkiw. In Berlin kann sie erst einmal bei ihrem Vater, der die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, wohnen. Vier Tage war sie unterwegs, bis sie am Hauptbahnhof ankam – zusammen mit Tausenden...

  • 10.03.22
Aktuelles

Video
Diakonie spricht sich für heimatnahe Hilfen aus

Halle (epd) - Der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Mitteldeutschland, Christoph Stolte, würdigt die Spendenbereitschaft für die Ukraine in Deutschland. „Die Menschen fliehen aus der Ukraine über die Landesgrenzen, wollen aber möglichst nah an ihrer Heimat bleiben“, sagte Stolte. In diesem Zusammenhang sei die Unterstützung von Kirchengemeinden und Initiativen in den Nachbarländern der Ukraine hilfreich, in denen jetzt Unterstützung organisiert werde. Die Diakonie Katstrophenhilfe ruft...

  • 10.03.22

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