Sprache

Beiträge zum Thema Sprache

AktuellesPremium
Ein feste Burg: Die Wartburg bei Eisenach steht seit Martin Luthers Arbeit an der Bibelübersetzung für Sprache, schöpferischen Ausdruck und das Ringen um Worte. In ihren Wartburg-Tagebüchern setzen sich die drei Autoren mit der Form, die Luther vor 500 Jahren geprägt hat, auseinander.
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Wartburg Experiment
Sprache verändert Wirklichkeit

Exklusiv: In Luthers Studierstube ist ein Essay entstanden, das sich als eine Hommage an die Sprache lesen lässt. Schriftstellerin Iris Wolff mahnt darin, behutsam mit der Macht der Worte umzugehen. Die Kirchenzeitung druckt vorab einen Auszug. Von Iris Wolff An Stelle von Heimat halte ich die Verwandlungen der Welt“, dichtete die Nobelpreisträgerin Nelly Sachs im schwedischen Exil. Immer, wenn ich diesen Satz lese, trifft mich seine Klarheit und Unergründlichkeit. Wie kann ich Verwandlung...

  • 08.06.22
  • 29× gelesen
Blickpunkt

Lebenswendefeier statt Konfirmation
"Unsere Sprache kann eine Barriere sein"

In der Pubertät ändert sich für junge Menschen so viel“, sagt Isabella Schmiedgen. Da brauche es ein Ritual, das die Jugendlichen von dem einen Lebensabschnitt in den anderen begleitet. Schmiedgen ist Gemeindepädagogin und organisiert in Jena gemeinsam mit der Diakonin Katja Kropfgans und dem katholischen Pfarrer Stephan Riechel Lebenswendefeiern. Von Beatrix Heinrichs Seit 25 Jahren gibt es das Angebot in Thüringen. Es versteht sich als Alternative sowohl zu Konfirmation und Firmung als auch...

  • 03.06.22
  • 14× gelesen
Glaube und AlltagPremium

Die Sprache des Evangeliums
Überall verstanden

Wer kennt das nicht: Selbst wenn man dieselbe Sprache spricht, redet man mitunter aneinander vorbei. Dabei gibt es eine Sprache, die jeder auf der Welt ganz von selbst versteht. Von Fabian Brand Latein haben sie gesprochen, die Konzilsväter, als sie sich zum Zweiten Vatikanischen Konzil versammelten. Im Oktober dieses Jahres jährt sich der Beginn des Konzils zum 60. Mal. Im Vorfeld gab es auch Diskussionen eine andere Sprache zu wählen. Dennoch fiel die Wahl auf Latein, weil es ja die alte...

  • 01.06.22
  • 9× gelesen
Eine WeltPremium
In dem ostafrikanischen Land gibt es eine große Sprachenvielfalt.

Tansania-Sonntag
In Tansania grüßt man mit „Salama“

Etwa 125 Sprachen werden in Tansania gesprochen. Eine der Verkehrssprachen ist Kiswahili. Sie enthält viele Lehnwörter, auch aus dem Arabischen. Eingang gefunden hat beispielsweise „Salaam“ – Frieden. Von Nancy Ernst Menschen jeden Alters grüßen sich in Tansania mit „Salama“ (friedlich, sicher). Man antwortet wortgleich mit „Salama“. Dabei wünschen sich die Grüßenden gegenseitig „Frieden“. Wenn man zu Bett geht, sagt man „Lala salama“ („Schlafe friedlich“). Kiswahili ist eine Bantusprache mit...

  • 22.05.22
  • 3× gelesen
Feuilleton
Dirk Wintergrün (v. l.), Ulrike Lorenz, Annette Ludwig und Friederike von Rosenberg präsentierten das Jahresprogramm.

Ausblick in Weimar
Jahresprogramm rückt Sprache in den Fokus

Die Klassik Stiftung Weimar widmet sich in diesem Jahr dem Thema „Sprache“. Manches mutet dabei ungeheuer brisant und aktuell an, wie die Präsentation der Militärbibliothek von Carl August, die kein Geringerer als Goethe geordnet hat. Teile der im Bücherturm der Anna Amalia Bibliothek befindlichen Sammlung werden in einem Reflektionsraum der Öffentlichkeit vorgestellt. Von Doris Weilandt Die Bücher beschäftigen sich mit der Geschichte des Krieges von 1806, in dem Preußen eine schwere Niederlage...

  • 26.04.22
  • 14× gelesen
Kirche vor Ort

Lutherhaus Eisenach
Dauerausstellung „Luther und die Bibel“ wieder geöffnet

Die Dauerausstellung „Luther und die Bibel“ des Lutherhauses in Eisenach ist ab sofort wieder  für den Besucherverkehr geöffnet. Gäste können die facettenreiche Ausstellung über Martin Luthers welthistorische Bibelübersetzung dann wieder wie gewohnt besuchen, während in den vergangenen Wochen aufgrund von Renovierungsarbeiten ausschließlich der Innenhof mit der zeitgenössische Skulptur „man in a cube“ von Ai Weiwei sowie die Sonderausstellung zum antisemitischen ‚Entjudungsinstitut‘ zugänglich...

  • Eisenach-Gerstungen
  • 09.03.22
  • 9× gelesen
AktuellesPremium

Zur Geschichte der Lutherbibel
Luther macht Druck

500 Jahre Bibelübersetzung: Mit einem Wettlauf gegen die Zeit begann die Geschichte der Lutherbibel. Von Jochen Birkenmeier Martin Luther konnte es kaum erwarten: „Beschaff mir ein Quartier, denn die Übersetzungsarbeit drängt mich, zu Euch zurückzukehren!“, schrieb er am 14. Januar 1522 von seinem Exil auf der Wartburg an Philipp Melanchthon in Wittenberg. Die Übertragung des Neuen Testaments war zu diesem Zeitpunkt schon weit vorangeschritten, aber es drängte ihn, die gesamte Bibel in Angriff...

  • 21.02.22
  • 4× gelesen
FeuilletonPremium
Schutzpatrone als Street Art: Der Heilige Christophorus (r.) an der Seite des Heiligen Georg im Luther-Museum in Mansfeld. Der Beschützer aller Reisenden zeigt, was Freiheit auch bedeuten kann: Dienst zu tun am Nächsten.

Definitionssache
Freiheit, die ich meine

Tun und Lassen, Freiwilligkeit und Zwang – die Pandemie strapaziert die gängige Vorstellung von Freiheit. Unser Autor erinnert daran, wie Christen den Zustand der Autonomie denken, und fordert: Rettet den Begriff vor denen, die ihn missverstehen! Von Christoph Markschies Im Arbeitszimmer meines Vaters hing in einem ziemlich schlichten Rahmen ein barocker Nachdruck einer berühmten mittelalterlichen Christophorus-Darstellung: Zur Linken und zur Rechten eines Flusses mit stilisierten Wellen und...

  • 01.01.22
  • 54× gelesen
  • 3
FeuilletonPremium
"Im Wort ist der Ort schon angelegt", sagt Schriftstellerin Iris Wolff. Ein Schwerpunkt ihrer literarischen Arbeit ist das Thema Heimat. Die 44-Jährige residiert noch bis Ende November auf der Wartburg bei Eisenach.
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Wartburg-Experiment
Gott spricht deutsch

Zwiesprache mit der Schrift: Jeweils vier Wochen haben drei Schriftsteller Gelegenheit, sich in allernächster Nähe der Lutherstube mit Bibeltexten zu beschäftigen. Gerade ist mit Iris Wolff die letzte Autorin auf der Wartburg eingezogen. Von Doris Weilandt Anlässlich des 500-jährigen Jubiläums der Bibelübersetzung haben die Internationale Martin Luther Stiftung und die Deutsche Bibelgesellschaft zum „Warburg-Experiment“ eingeladen. Die Eichendorff-Preisträgerin Iris Wolff, der...

  • 18.11.21
  • 15× gelesen
FeuilletonPremium
Kein Gottesdienst: An kaum einem Ort wird so viel geflucht wie im Auto. Einer Forsa-Umfrage zufolge machen rund ein Drittel der deutschen Autofahrer hier regelmäßig ihrem Ärger Luft.

Vom Fluchen
Sackl Zement noch einmal!

Machtwort: Was haben Präsident Erdogan, Gaza, die himmlischen Heerscharen und bayerische Schimpfwörter miteinander zu tun? Die verdammt verzwickte Kulturgeschichte des Fluchens. Von Markus Springer Es ist ja so eine Sache mit dem Fluchen in der Öffentlichkeit. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat jüngst einen Fluch ausgestoßen: »Ich verfluche den österreichischen Staat«, schäumte Erdogan in einer Wutrede, nachdem die österreichische Regierung Israel-Fahnen auf Regierungsgebäuden...

  • 27.08.21
  • 9× gelesen
BlickpunktPremium
Er will doch nur helfen: Der Germanist und Politologe Erik Flügge liest den Kirchen gern mal die Leviten. Er kritisiert neben der oft hohlen Sprache die aus seiner Sicht verunglückten Marketingmaßnahmen, sowohl auf der katholischen als auch auf der evangelischen Seite. Aus der Institution ist der Katholik ausgetreten.
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Sommerinterview
Erst satt machen, dann feiern

Autor und Politikberater Erik Flügge meint, die Kirche müsse sich zunächst um die Menschen und ihre Probleme und Bedürfnisse kümmern und dann erst Gottesdienst feiern. Im ­Gespräch mit Nicole Marten stellt er auch Ideen für Gemeinden vor. Kirche macht immer mehr spezielle Angebote. Wie sehen Sie das? Erik Flügge: Es passt nicht zusammen, individuell sein zu wollen und sich nach Gemeinschaft zu sehnen. Seit den 1990er-Jahren gibt es immer mehr Strukturen, die in individuellen Formaten auf die...

  • 27.08.21
  • 53× gelesen
Service + Familie
Anja Lücke

Programm "Sprach-Kitas"
Wenn Kinder reden und Erwachsene zuhören

Kinder singen, reimen, stellen Fragen, lauschen Geschichten, verhandeln mit ihren Freunden über die Regeln für ein gerade erfundenes Spiel – und bauen dabei ihr sprachliches Können aus. Weil die Sprachentwicklung enorm wichtig ist, beteiligen sich zehn Kitas des Cecilienstifts Halberstadt am Programm „Sprach-Kitas“. Das Bundesfamilienministerium startete das Programm vor fünf Jahren. Ziel ist es, im Kita-Alltag den Fokus auf die sprachliche Bildung zu richten. „Das ist nicht nur für Kinder mit...

  • 20.08.21
  • 8× gelesen
Aktuelles
G+H Nr. 19 2021 vom Sonntag Rogate am 9. Mai 2021.

FREITAG, VOR EINS ...
"Mein Arsch ist böse geworden."

Von Paul-Philipp Braun  Es war - zumindest in kirchlichen Kreisen - zweifelsohne DAS Thema der Woche: Luthers Ankunft auf der Wartburg und der damit verbundene Beginn der Übersetzung des Neuen Testaments. Genau 500 Jahre ist es her, dass der Reformator auf die damals verlassene Grenzveste oberhalb seiner lieben Stadt Eisenach verbracht wurde und sich dort der Abgeschiedenheit und der Übersetzung hingab.  Dieser neuen Schrift - und das ist mindestens dem Bildungsbürgertum bekannt - verdanken wir...

  • Weimar
  • 07.05.21
  • 109× gelesen
Service + Familie
Goldstreif am Horizont: Der Zitronenfalter ist meist einer der ersten Boten des Frühlings. Bei der Namensgebung spielten häufig religiöse Bezüge eine Rolle.

Entpuppt
Warum der Zitronen- kein Ketzerfalter ist

Mit dem Frühling flattern wieder die Schmetterlinge durch Garten, Wald und Flur. Doch die Insekten sind nicht nur schön. Sie wurden auch schon früh religiös gedeutet. Von Christopher Beschnitt Kaum schickt die Sonne erste warme Strahlen zur Erde, fliegt er los. Kein Wunder, dass der Zitronenfalter als Frühlingsbote gilt. Das markant gelbe Tier ist hierzulande einer der häufigsten Schmetterlinge – und hart im Nehmen. Denn so zart das Insekt beim Flattern wirkt, so robust hat es sich im Winter...

  • 17.04.21
  • 21× gelesen
Eine WeltPremium
In Schönschrift: Einige der Briefe und Aufgabenblätter der Kinder, die die Missionare als Dokumentation ihres Wirkens nach Deutschland schickten, sind noch vorhanden. Im Februar 2021 wurden die Briefe, wie dieser hier von einem Kind namens Wailtyi, ins australische Weltkulturerbe-Register der Unesco aufgenommen.

Was Mission mit Linguistik zu tun hat
Wailtyis Brief ist Weltkulturerbe

Oktober 1838: Zwei junge lutherische Pastoren kommen per Schiff in Australien an. Vielleicht wissen sie zu diesem Zeitpunkt, dass ihre Arbeit von andauerndem Nutzen sein würde. Was sie vermutlich nicht ahnen: anders, als gedacht. Von Birgit Pfeiffer Clamor Wilhelm Schürmann und Gottlieb Teichelmann. Sie waren von der Dresdner Mission ausgesandt, um das Evangelium den Ureinwohnern in der noch sehr jungen britischen Kolonie im Süden Australiens zu verkündigen. Sobald sie angekommen waren, machten...

  • 15.04.21
  • 11× gelesen
Aktuelles
Wörter wie "Schickse" oder "Ische" (hier markiert in einem Wörterbuch) stammen aus dem Hebräischen und Jüdischen - und waren ursprünglich nicht so negativ konnotiert wie im heutigen deutschen Sprachgebrauch. Um die Frage, ob man solche Wörter weiterhin verwenden darf, gibt es Kontroversen.

Tag der Muttersprache
Beim Malochen bitte nichts vermasseln

Die Unesco hat im Jahr 2000 den 21. Februar zum Internationalen Tag der Muttersprache erklärt. Er will dazu beitragen, Sprachen als Zeichen der kulturellen Identität der Sprechenden zu fördern. Zudem soll an diesem Tag daran erinnert werden, dass Mehrsprachigkeit der Schlüssel zum gegenseitigen Verständnis und Respekt sein kann. Zum Tag der Muttersprache zeigt der Autor Thomas Begrich aus Magdeburg auf, dass in 1700 Jahren jüdischem Leben in Deutschland auch Wörter aus dem Hebräischen ins...

  • Magdeburg
  • 17.02.21
  • 34× gelesen
Feuilleton
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Kommentiert
Die Sprache in der Pandemie

Von Christoph Kuhn Alltagsmaske, Balkonkonzert, Eindämmungsverordnung, Geisterspiel, Herdenimmunität, Hochrisikogruppe, Infektionskette, Rettungsplan, Rückholflug. Solche Begriffe werden irgendwann nicht mehr unbedingt in Verbindung mit Covid-19 gebracht. Aber überall haben Menschen ihr Englisch verbessert. Übersetzt man Hotspot mit Heiße Stelle oder besser mit Brennpunkt? Lockdown (nicht zu verwechseln mit Lockerung!) mit Abriegelung oder Ausgangssperre? Shutdown mit Außerbetriebnahme oder...

  • 19.06.20
  • 41× gelesen
FeuilletonPremium
Heimat wird vielerorts großgeschrieben, wie diese zwei Meter hohe Buchstaben-Skulptur in Baden-Württemberg zeigen will.
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Sächsische Mundart
Dialekt ist Geborgenheit

Gerade das Sächsische genießt nicht überall den besten Ruf. Doch für Einheimische bedeutet der Dialekt Heimat. Der Sprachwissenschaftler Matthias Hahn erklärt, warum das so ist. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt »Sprechtempo und Reduktion im Deutschen« am Institut für Germanistik der Universität Leipzig. Er befasst sich u. a. mit Phonetik und Aussprachevariation und der Dialektologie des Deutschen. Herr Hahn, welchen Dialekt sprechen Sie eigentlich? Matthias Hahn:...

  • 24.04.20
  • 119× gelesen
Feuilleton
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Sprachgeschichte
Das geheimnisvolle Wort

Was bedeutet eigentlich das Wort »Ostern«? Ein Ausflug zu den Wurzeln seiner Herkunft. Von Olaf Schmidt Ostern, das Fest der Auferstehung Jesu Christi, ist der höchste christliche Feiertag. Aber was bedeutet eigentlich das Wort »Ostern«? Um es gleich zu sagen: Es gibt darauf keine eindeutige Antwort. Aber die Suche nach Herkunft und Bedeutung des Wortes erweist sich als interessanter Ausflug in unsere Sprach- und Kulturgeschichte. Zunächst ist das deutsche »Ostern« eine sprachliche...

  • 13.04.20
  • 60× gelesen
BlickpunktPremium
2 Bilder

Gender
Schreiben, was ist

Journalisten sollen die Wirklichkeit abbilden und dabei spannende Geschichten aus dem Leben erzählen. Ihre Texte sollen exakt und verständlich sein. Wer in Kindergärten recherchiert, trifft dort noch immer eher auf Erzieherinnen als auf Erzieher – und sollte dies im Text auch wiedergeben. Gender-Sternchen (Pfarrer*innen), das Binnen-I (PfarrerInnen), ein Unterstrich (Pfarrer_innen) oder der Zusatz „männlich, weiblich, divers (m, w, d)“ nach dem generischen Maskulinum: Die Möglichkeiten sind...

  • 01.02.20
  • 61× gelesen
Aktuelles
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Kommentiert
Liebe deine*n Nächste*n

 Von Paul-Philipp Braun Wir Christ*innen haben mit Sternen bekanntlich gute Erfahrungen gemacht. Nicht nur, weil eine solche Himmelserscheinung Christi Geburt mitteilte, sondern auch, weil die Sterne in der Bibel immer wieder für die Zahllosigkeit der Güte Gottes stehen. Mit Sternen, die in Worten auftauchen, tun sich viele Menschen hingegen schwer. Wenn von Pfarrer*innen oder Konfirmand*innen die Rede ist, dann ist dies für viele Menschen ein Anlass, dem Text eine schlechte Lesbarkeit zu...

  • 31.01.20
  • 126× gelesen
  • 3
Eine WeltPremium
Kira Bain bei ihrem Besuch im Leipziger Missionswerk

Blickwechsel
Missionare als Sprachwissenschaftler

Weltweit wissen nur wenige etwas über Kira Bains Volk, die Aborigines – selbst in Australien nicht. Und das möchte sie ändern. Mit Begeisterung spricht sie von den Schätzen ihrer Kultur und hofft, Vorurteile gegen die australischen Ureinwohner abzubauen. Die 21-jährige Lehrerin war Ende September in Deutschland, um über Kaurna (gesprochen: »Gana«) zu berichten, einen Aborigines-Stamm mit einer eigenen Sprache, Kaurna Warra genannt, an der australischen Südküste. Bain wusste zwar, dass sie zu...

  • 04.11.19
  • 45× gelesen
Service + FamiliePremium
Spracherwerb ist ein Klaks: Wichtig ist, dass jemand mit dem Kind spricht und es anderen beim Sprechen zuhören kann.

Sprachfähigkeit
Zuhören ist überlebenswichtig

Sprache ist ein Instrumentarium, um sich zu verständigen, zwischenmenschliche Kontakte zu knüpfen. Wie alt ist das Phänomen Sprache? Wie erlernt man sie? Und welche Rolle spielen dabei Liebe und Zuwendung? Von Ralf-Thomas Lindner  Säuglinge und kleine Kinder brauchen besondere Zuwendung und Vorbilder. Das stärkt ihre Körper und Seelen. Das gibt ihnen Möglichkeiten an die Hand, sich in der Gesellschaft zu bewegen und sich zu behaupten. Kaiser Friedrich II. wollte herausfinden, welche Sprache...

  • 24.10.19
  • 32× gelesen
Feuilleton

Sachsen fördert sorbische Sprache

Hoyerswerda/Dresden (epd) – Der Freistaat Sachsen eröffnet in Hoyerswerda ein Servicebüro für die sorbische Sprache. Es soll der Förderung der Umsetzung der Zweisprachigkeit und der aktiven Pflege des Sorbischen im Alltag dienen. Zur Eröffnung wird unter anderem der Vorsitzende des sorbischen Dachverbandes Domowina, Dawid Statnik, erwartet. Im sorbischen Siedlungsgebiet liegen den Angaben zufolge 42 Kommunen. Zudem wird in Bautzen eine sorbische Sprachschule eröffnet. Von September an werden...

  • 30.08.19
  • 16× gelesen
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