Buchtipp

Beiträge zum Thema Buchtipp

Blickpunkt
Dokumentiert im Buch als eine der mit West-Geld erbauten Kirchen in der DDR: das Lutherhaus in Jena, eingeweiht am 18. Dezember 1977 | Foto: Drahnier, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=112566239
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Kirchen-Verlust und Sonderbauprogramm
Buch über DDR-Kirchengeschichte

Von Ralf Julke Wer sich mit der Kirchengeschichte des Ostens beschäftigt wie Holger Zürch, der stößt auch auf all die Fälle, in denen die Kirchenpolitik der SED mit der Realität kollidierte. Auf vielerlei Weise. Denn so recht wollte der Versuch, den Menschen ihren Glauben auszutreiben, nicht glücken, auch wenn die Kirchengemeinden schrumpften. Und während die Funktionäre gerade in der Nachkriegszeit jede Gelegenheit nutzten, unliebsame Kirchengebäude sprengen zu lassen, ist gerade die Spätphase...

Feuilleton

Rezension
Europa vor der Entzauberung

Volker Leppin ist ein Geschichtenerzähler. Er erzählt zum Beispiel von Athanasius Kircher (1602 bis 1680), einem der größten Universalgelehrten seiner Zeit. Von Edgar S. Hasse Der Naturtheologe aus Geisa in der thüringischen Rhön fragte, wie es sein könne, dass es in Nordamerika einen Bison gibt, der so ähnlich aussieht wie die Kuh in Europa. Seine Antwort lautete so biblisch wie revolutionär und nahm Darwins Evolutionstheorie vorweg: Alle Tiere seien aus der Arche Noah gekommen. Doch weil die...

  • 24.07.26
FeuilletonPremium
Madgermanes: Die ehemaligen DDR-Gastarbeiter aus Mosambik demonstrieren regelmäßig in der Hauptstadt Maputo. Nach dem Ende der DDR wurden sie zurückgeschickt – ohne den ausstehenden Lohn.  | Foto: epd-bild/Stefan Ehlert
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"Vertragsarbeiter" in der DDR
Zugehörigkeit auf Zeit

Sie kamen aus Afrika, um Facharbeiter zu werden, wurden aber zunehmend als Billigarbeiter ausgenutzt. Mit „Von Luanda und Maputo nach Ost-Berlin“ hat Marcia C. Schenck ein wichtiges Buch geschrieben. Die Professorin für Globalgeschichte an der Universität Potsdam legt die erste Monografie vor, die sich aus Sicht der Migranten mit dem komplexen Thema befasst. Von Uwe Kraus Das Lesen bereitet Schmerzen, es ist kein unterhaltsames Rückschaubuch mit einem nostalgischen Schlag Ostalgie, sondern ein...

  • 24.07.26
FeuilletonPremium
Annett Gröschner wurde 1964 in Magdeburg geboren. Die Stadt ihrer Kindheit prägt auch ihren Roman. | Foto: ZDF/Andreas Pein
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Evangelischer Buchpreis
Zwischen Blumenladen und Kran

Die Berliner Schriftstellerin Annett Gröschner wird für "Schwebende Lasten" ausgezeichnet. Der Roman spiegelt die Wechselfälle des 20. Jahrhunderts im Leben einer Frauenfigur. Von Nina Bundels Protagonistin Hanna Krause wird im Kaiserreich geboren und erlebt fast alles, was das 20. Jahrhundert in Deutschland bereithält: zwei Weltkriege, zwei Diktaturen, zwei Demokratien, politische Umbrüche, Bombennächte, Wiederaufbau und Mangelwirtschaft. Sie bringt sechs Kinder zur Welt, verliert zwei von...

  • 28.05.26
Kirche vor OrtPremium

Flucht und Vertreibung
Zwischen Hunger und Hoffnung

Der sowjetische Erlass zur Deportation der deutschen Minderheit aus ihren angestammten Gebieten an der Wolga jährt sich 2026 zum 85. Mal. Die Geraer Baptistin Ida Keller-Taubmann erinnert in einem sehr persönlichen Buch an das Leid der Menschen. Von Constanze Alt „Hätten sie doch geahnt, was sie erwartet“, schreibt Ida Keller-Taubmann in ihrem Buch „Erinnerungen an ein Leben in Sibirien“, das die Geschichte ihrer Familie über mehrere Jahrhunderte erzählt. Die Vorfahren der in Gera lebenden...

  • 21.05.26
Feuilleton

Wie eine Mutter dem Mörder vergibt
Porträt einer unbeugsamen Frau

Kann man dem Mörder seines Kindes vergeben? Die Frage stellt sich Diane Foley. Ihr Sohn war Kriegsreporter. 2012 gerät er in Syrien in die Hände der Terrororganisation Islamischer Staat. Von Felix Leibrock Die Mutter versucht, mittels Spenden den Sohn freizukaufen. Doch die amerikanische Regierung lässt das nicht zu. Sie will keinen Präzedenzfall schaffen. Der Sohn wird 2014 hingerichtet. Die Bilder gehen um die Welt: „Die schwarze Kapuze. Die Augen. Der Wüstensand. Der orange Overall. Die...

  • 15.03.26
Feuilleton

Lesung zur Buchmesse
Im Licht der Geschichte

Helmut Matthies, der frühere Leiter der Evangelischen Nachrichtenagentur Idea mit Sitz im hessischen Wetzlar und Reisekorrespondent in der DDR, hätte es sich wohl in den 1970er-Jahren nicht träumen lassen, dass er eines Tages Zeitzeuge werden würde. Von Edgar S. Hasse Auch Thomas Begrich, exmatrikulierter Theologiestudent in Halle, Bausoldat und späterer Finanzabteilungsleiter des Kirchenamtes der EKD, gehört nun in die Reihe der Zeitzeugen – genauso wie Millionen anderer Menschen, welche als...

  • 09.03.26
Feuilleton

Rezension: Coaching statt Pflege
Alt, fit, selbstbestimmt

Das Alter ist eine Zumutung. Alt sein bedeutet Schwäche, Krankheit, Verfall. Alte Menschen gelten als Last und als Mahnung an die eigene Endlichkeit. Von Christiane Laudage Dabei ist das größte Problem nicht das Altern an sich, sondern wie jeder einzelne und die Gesellschaft da-rüber denken. Das sagen die beiden Autoren Petra Thees und Lutz Karnauchow. Mit ihrem Buch wollen sie eine neue Sicht auf das Alter und die Pflege vorstellen. Die beiden Autoren sind seit Jahrzehnten im Pflege- und...

  • 18.08.25
FeuilletonPremium
Das Ende steht am Anfang: Ines Geipels Buch "Fabelland" beginnt am 9. November 1989, dem Abend der Grenzöffnung. Die Autorin selbst war einige Monate zuvor in den Westen geflüchtet.  | Foto: epd-bild/Guido Frebel
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Buchtipp
Chronistin der Brüche

Vom Leistungssport zur Literatur: Ines Geipel gehörte zu den Weltklasse-Leichtathletinnen in der DDR. Heute verarbeitet sie die historischen Verwerfungen und Traumata, mit denen der Osten Deutschlands zu kämpfen hat, in ihren Büchern. In "Fabelland" schreibt die 65-Jährige darüber, was sich Ost und West über das wiedervereinte Deutschland erzählen. Von Julia Catharina Eydt Ines Geipel ist eine der profiliertesten Stimmen der ostdeutschen Gegenwartsliteratur – Suchende, Aufklärerin und...

  • 18.07.25
Feuilleton

Rezension
Auf dem Narrenschiff

Wann wird ein Schiff zum Narrenschiff? Wenn der Kapitän ein Narr ist, der Steuermann, der Schiffsarzt, die Crew und/oder die Passagiere? Nach 1494 Sebastian Brant und 1962 Katherine Anne Porter nun also 2025 Christoph Hein mit der Schilderung eines solchen Narrenschiffs. Von Joachim Goertz Ein epochaler Roman über dieses merkwürdige Gebilde namens DDR und denen mit ihm verbundenen Erwartungen, Ansprüchen, und zu Grabe getragenen oder zum Scheitern verurteilten Hoffnungen. Den historisch und...

  • 15.07.25
Feuilleton

Rezension
Reaktion auf Tabubruch

Im Jahr 2023 wurde der Sammelband „Angst, Politik, Zivilcourage“, den Sebastian Kleinschmidt und Thomas A. Seidel als Herausgeber verantworteten, von der Evangelischen Verlagsanstalt vom Markt genommen. Von Doris Weilandt Das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) schrieb als Begründung, dass es „demokratiefeindliche, geschichtsrevisionistische, verschwörungsideologische und antisemitische Narrative“ bediene. Ein Vorgang, der seinesgleichen sucht. Nach Protesten war von einer...

  • 02.07.25
Feuilleton

RezensionStreifzüge durch Chemnitz

Aus der Flut der Bücher rund um das Kulturstadtjahr 2025 hebt sich ein Exemplar auf wundersame Weise heraus: „Streifzüge durch Chemnitz und das Erzgebirge – Menschen, Bücher, Baudenkmäler“ von zwei „Nordlichtern“ mit der bisweilen nötigen und kritischen Distanz geschrieben und dennoch ganz dicht dran. Von Hartmut Ellrich Es ist nicht das erste Buch, das Klaus-Martin Bresgott (Jg. 1967) und Johann Hinrich Claussen (Jg. 1964) im Bonner Verlag Monumente Editionen vorgelegt haben. Schon einmal...

  • 19.06.25
Feuilleton
Staffelstabübergabe: Klaus Douglass (l.) und sein Nachfolger bei midi, Thomas Schlegel | Foto: midi/Kerstin Schippmannn
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Missionarische Kirchenentwicklung
„Think-Tank“ der EKD"midi"

Ein profunder Kenner kirchlicher Erprobungsräume steht seit dem 1. Juni an der Spitze eines bundesweiten evangelischen „Think-Tanks“: Von Edgar S. Hasse Der bisherige Erfurter Kirchenrat Thomas Schlegel ist vor einigen Wochen neuer Direktor der Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung (midi) als Nachfolger von Klaus Douglass in sein Amt eingeführt worden. Der promovierte Theologe leitete zuvor das Referat Gemeinde und Seelsorge im Kirchenamt der EKM und...

  • 17.06.25
Feuilleton

Wie Kriegstraumata vererbt werden
Die Bugwelle ist noch immer zu spüren

Noch 80 Jahren nach dem Kriegsende gibt es Familien, die von Kriegstraumata belastet sind. Von Angelika Prauß "Das ist noch nicht so lange her; die Bugwelle ist noch immer zu spüren", sagt Susanne Panter. Die 57-Jährige arbeitet als Herkunftsberaterin in Liederbach am Taunus. Unter ihren Klienten sind immer wieder Menschen, die Familiengeheimnisse und -tabus aufarbeiten möchten. Es sind diffuse Gefühle über Nichtgesagtes, die die Generation der Kriegskinder und der sogenannten Kriegsenkel...

  • 12.05.25
  • 1
Feuilleton

Rezension
Wenn ich dir begegnet wäre …

Die Jahre von 1933 bis 1945: Sie stehen für den Zivilisationsbruch in Deutschland. Unsagbar die Leiden der Ermordeten, unvorstellbar die Verbrechen der Mörder. Von Ulrich Huppenbauer Wie aber sollen und können wir darüber erzählen? Eine Möglichkeit bietet Wolfgang Böllmann in seinem Buch „Wenn ich dir begegnet wäre … Dietrich Bonhoeffer und Jochen Klepper im Gespräch“. Böllmann erzählt von Gesprächen, die so nie stattgefunden haben, die uns diese beiden grundverschiedenen Menschen sehr...

  • 06.04.25
Glaube und AlltagPremium

Humanismus
Menschlich ohne Gott

Humanismus – hört sich gut an. Da geht es irgendwie um Menschenfreundlichkeit. Aber woher kommt dieser Begriff genau? Von Thomas Klatt Noch heute behaupten humanistische und freireligiöse Verbände, dass der „wahre Humanismus“ anti-religiös, anti-kirchlich und atheistisch sei. Ganz anders aber weist Friedemann Stengel, Professor für Kirchengeschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, nach, dass die Wurzeln des Humanismus religiös sind. Schon die marxistisch-leninistische...

  • 03.04.25
Feuilleton

Neue Perspektiven auf europäische Ideale
Gewissheiten unter Druck

Alle Menschen haben die gleichen Rechte und Pflichten. Dieser Universalismus steht in unserer Gegenwart erheblich unter Druck. Von André Demut Er wird von rechtsaußen unter Druck gesetzt: durch Ungleichheits-Ideologien und egoistische Nationalismen, die viele von uns im historischen Museum wähnten. Er wird aber auch unter Druck gesetzt durch eine identitätspolitisch motivierte Perspektivverschiebung, die etwa seit dem ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts immer dominanter wurde. „Alle sind...

  • 28.03.25
AktuellesPremium

Göttliches fühlen
Emotional nur dritte Liga

Spiritualität: Wo ist das Gefühl in der Kirche geblieben, und warum fühlen sich Menschen eher von der Esoterik angezogen als von christlicher Mystik? Von Felix Leibrock Ein junger Pfarrer verliert seine Frau und seinen zweijährigen Sohn bei einem Verkehrsunfall. Danach glaubt er nicht mehr an einen guten Gott und predigt das seiner Gemeinde. Er wird entlassen. An gar nichts glauben, das schafft er nicht. Er baut sein Hobby aus, die Elektrizität. Fest überzeugt, mit ihr Wunderheilungen zu...

  • 19.03.25
Feuilleton

Haben und Sein: Todsünden unter der Lupe
Wenn genug nicht genug ist

Was treibt die Menschen an, gierig zu sein? Die Journalistin Barbara Streidl beleuchtet dies in ihrem Buch "Gier", das in einer Reihe des Hirzel Verlags erschienen ist, und die sogenannten Todsünden unter die Lupe nimmt. Von Nina Schmedding Die Autorin erläutert, wie sehr Gier in unserer Gesellschaft verankert ist und führt vor Augen, wie Habsucht bis heute mit Ausbeutung verbunden ist. Darüber hinaus diskutiert Streidl, wie ein Genug umgesetzt werden könnte. Dabei spart sie auch die...

  • 18.02.25
BlickpunktPremium
Lossprechung der Sünden: Im Beichtstuhl in der evangelische Stadtkirche im sächsischen Stolpen sitzen Pfarrer und Beichtender ohne Abgrenzung nebeneinander. Die Beichte zählt in der evangelischen Kirche nicht zu den Sakramenten. Doch auch Martin Luther war ein Befürworter der Beichte. | Foto: epd-bild/Rainer Oettel
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Ablass vs. Rechtfertigung
Lässt sich der Sündenfall noch sühnen?

Welches Gottesbild habe ich? Die Frage beschäftig seit Jahrhunderten die größten theologischen Denker. Die Antworten können unterschiedlich ausfallen – und sie beeinflussen auch den Blick auf die Sünde der Menschen. Von Susanne Borée Durch die Jahrhunderte hindurch haben Menschen mit ihren Verfehlungen und ihrem Gottesverständnis gerungen, erklärt die Bochumer Kirchenhistorikerin Katharina Greschat. In ihrem Lehrwerk „Kirchengeschichte I“ hat sie das Grundwissen zur Kirchengeschichte bis zum...

  • 15.02.25
Feuilleton

Rezension
Homolka über Israels Frieden zwischen Schrift und Staat

In seinem neuen Buch wirft Rabbiner Walter Homolka einen Blick auf die Friedensphilosophie des Judentums und gestattet ungewohnte, tiefe Einblicke in Entwicklungen des jüdischen Selbstverständnis´. Von Paul-Philipp Braun Während diese Rezension erscheint, befindet Israel sich im Krieg. Seit dem 7. Oktober 2023 ist in dem Staat in Vorderasien nichts mehr, wie es einmal war. Der Überfall der Hamas auf das Supernova-Festival, das Massaker von Reʿim, zahlreiche Grausamkeiten nahen Kibbuzim, aber...

Glaube und Alltag

Rezension
Gesund beten statt gesundbeten

Gebet ist so wichtig! Aber auch so langweilig. Was macht man da? Hier setzt Christof Lenzen an mit dem seelsorgerlichen Ratgeber: „Gesund beten statt gesundbeten.“ Von Gregor Heidbrink Heilsam ist schon, den Elefanten im Raum einmal anzusprechen: Christliche Spiritualität sollte befreiend und erbauend sein – häufig ist sie anstrengend oder macht sogar krank. Gottesbilder und Lehren, die in bestimmten Situationen wichtig sind, wirken zu anderen Gelegenheiten geradezu giftig. Dort sieht Lenzen...

  • 06.02.25
Kirche vor OrtPremium
An der Werkbank: Bruder Helmut Roßkopf (r.) mit einem Mitarbeiter des familieneigenen Betriebs. Nach seiner Schreinerlehre hat der heute 67-Jährige die Welt erkundet – und als „Wandler zwischen den Welten“ seinen ganz eigenen Weg gefunden. | Foto: Rosskopf+Partner AG
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Volkenroda
Der Bruder Boss

Bruder Helmut Roßkopf erzählt seine Lebensgeschichte zwischen Kreissäge, Kloster und Konzern – und wie sich Glaube und Geschäftssinn vereinen. Von Uwe Kraus Ob allabendlich jemand grübelt, wer wohl den futuristischen Tisch für das ZDF- „heute“-Studio gebaut hat? Es ist die Firma von Bruder Helmut, der im Kloster Volkenroda unweit der Firmenzentrale im thüringischen Obermehler lebt, wo ihn wohl niemand mit „Herr Roßkopf“ anredet. Der 67-Jährige aus Tannenkirch ganz im deutschen Süden folgt der...

  • 05.02.25
Blickpunkt

Rezension
Jüdisches Leben: Dem Schrecken mit "Tikkun Olam" begegnen

Dieses Buch zum Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 konnte so nur Marko Martin schreiben. Verbringt er doch seit über 30 Jahren die Sommer in Tel Aviv und in den Clubs der Stadt. Von Sebastian Kranich Auch den im Jahr 2024, in dem er überall Aufkleber mit „We will dance again“ (Wir werden wieder tanzen) sah. Denn allein beim Angriff auf die Feiernden beim „Super-Nova-Festival“ wurden 364 Menschen ermordet: „Du gehst tanzen und endest als verbranntes Etwas“, so sein Freund Yoni. Zunächst...

  • 30.01.25
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