Jüdisch

Beiträge zum Thema Jüdisch

FeuilletonPremium
Eher Marathon als Sprint: Rund 15 Jahre beschäftigte Anne Bezzel der Stoff ihres historischen Romans "Wenn ich dich je vergesse …". Erzählt hat sie die Geschichte von dem jüdischen Geschwisterpaar Naomi und Jakob und dem behinderten Nachbarsjungen Merten aus einer christlichen Familie.
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Porträt
"Ein Andenken an meine Mutter"

Porträt: Mit dem Kinderwagen entdeckte sie einst Erfurt. Die Alte Synagoge hatte sie dabei stets fasziniert. Nun hat die Schriftstellerin und Theologin Anne Bezzel einen Roman über das Erfurter Judenpogrom im Jahr 1349 geschrieben. Von Angelika Reiser-Fischer Ohne Fahrrad ist Anne Bezzel in Erfurt kaum anzutreffen. Am liebsten radelt sie dann durch die Altstadt. Hier kennt sie sich aus, kennt jede Ecke. Fast besser als mancher Erfurter. „Ich hatte mich sofort in die Stadt verliebt“, sagt die...

  • 13.11.21
  • 47× gelesen
Eine WeltPremium
Die Synagoge von Dzierzoniów: 1875 eingeweiht, überstand sie die Pogromnacht vom 9. November 1938. 1937 war sie samt jüdischem Friedhof an den nichtjüdischen Friedhofsgärtner Konrad Springer verkauft worden, der das Ensemble so durch seinen Besitznachweis als „Arier“ hat schützen können.
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Einsatz für die Synagoge von Dzierzoniów
Das polnische Jerusalem

Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden in Dzierzoniów bis zu 7000 Juden Zuflucht; jedoch nicht für lange. Die aufgebaute Infrastruktur zerfiel wieder. Eine israelische Familie setzt sich seit 2004 für den Erhalt der Synagoge ein. Von Irmela Hennig Die Synagoge hat uns gerufen“, sagt Rafael Blau. Das klingt merkwürdig. Und so richtig erklären kann er sich das auch nicht, obwohl Blau Psychologe ist. Humor, aber auch viel Ernsthaftigkeit stecken in den Worten des Israelis mit polnisch-lettischen...

  • 04.11.21
  • 14× gelesen
Feuilleton
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Literarisch-musikalisches Zeitzeugenprogramm
Yoed Sorek singt „Simas jiddische Lieder“ in der Eisenacher Nikolaikirche

Stiftung Lutherhaus Eisenach präsentiert literarisch-musikalisches Zeitzeugen-Projekt gegen das Vergessen „Simas jiddische Lieder – vererbte Geschichte vom Enkel gesungen“ heißt das Programm aus Lesung und Konzert des jüdischen Kantors Yoed Sorek, zu dem die Stiftung Lutherhaus Eisenach am Mittwoch, 13.Oktober 2021, herzlich in die Eisenacher Nikolaikirche einlädt. Literarisch-musikalisches Zeitzeugen-Projekt „Simas Lieder“ Der Kantor und Sänger Yoed Sorek hat sein Projekt „Simas Lieder“ seiner...

  • Eisenach-Gerstungen
  • 08.10.21
  • 20× gelesen
Aktuelles
Sofer Reuven Yaacobov (li) und Thüringens Landesrabbiner Alexander Nachama bringen die Tora in den Schrein ein.
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Galerie
Neue Tora-Rolle übergeben

Die Jüdisches Landesgemeinde Thüringen freut sich über eine neue Tora-Rolle. Gestiftet wurde sie vom Katholischen Bistum Erfurt und der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM). Anlass ist das Festjahr zu jüdischem Leben in Thüringen. Entstanden ist die Heilige Schrift im Rahmen des Projekts "Tora ist Leben". Geschrieben wurde sie durch Sofer Reuven Yaacobov aus Berlin. Wie die Erfurter Tora entstand

  • Erfurt
  • 01.10.21
  • 104× gelesen
  • 1
FeuilletonPremium
Aus Berlin nach Thüringen: Rabbiner Reuven Yaacobov ist Sofer der sephardisch-jüdischen Gemeinde zu Berlin. Für die Jüdische Landesgemeinde Thüringens schreibt er eine Tora.
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Judentum
Wie die Erfurter Tora entstand

Die EKM und das katholische Bistum Erfurt stiften der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen eine Heilige Schrift. Sie entstand bei einem Rabbiner in Berlin – in Handarbeit. Doch Corona beeinflusste auch das Werden der neuen Tora. Von Benjamin Lassiwe Zeichen für Zeichen kratzt die Feder über das Pergament. Insgesamt 304 805 hebräische Buchstaben muss Rabiner Reuven Yaacobov schreiben, bis die von den beiden christlichen Kirchen in Auftrag gegebene Tora-Rolle für die jüdische Landesgemeinde in...

  • 30.09.21
  • 10× gelesen
Service + Familie

Achava Festspiele in Eisenach
Christlich-jüdische Begegnungswoche

Bereits zum dritten Mal werden die Achava Festspiele in diesem Jahr auch wieder Station in Eisenach machen. Die Veranstaltungswoche mit jüdischem Schwerpunkt ist ein wichtiger Baustein für den interkulturellen Dialog in der Wartburgstadt geworden. Vom 27. September bis 3. Oktober 2021 wird zu Gesprächen, Konzerten, Gottesdiensten, Führungen und Schülerprogrammen eingeladen. Mit prominenten Gästen, Diskussionen, gastronomischen Angeboten sowie Begegnung und Gespräch soll ein bewusstes Zeichen...

  • 25.09.21
  • 12× gelesen
Kirche vor Ort
Komponist Marc Sinan

Achava: "Gleißendes Licht" verbindet
Musikalische Rituale sind treue Freunde

In dem Projekt »Gleißendes Licht« trifft musikalische Schönheit auf die dunklen Abgründe menschlichen Handelns. Das Besondere: Gespielt, gesungen und gesprochen wird das Stück von Marc Sinan von einem heterogenen Ensemble – an vier Aufführungsorten gleichzeitig. Beatrix Heinrichs sprach mit dem Berliner Komponisten und Gitarristen über Hintergründe und Realisierung dieses musikgewordenen Gedenkens. Herr Sinan, Wie entstand die Idee zu dieser Neukomposition? Marc Sinan: Vor einiger Zeit fragte...

  • 12.09.21
  • 20× gelesen
Kirche vor Ort
Erinnerungsort: 1817 wurde in Heiligenstadt der Jüdische Friedhof angelegt, der bis 1947 genutzt wurde.
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Heiligenstadt: Wie sich Christian Stützer für das jüdische Erbe engagiert
Dem Vergessen auf der Spur

Das Vergessen verhindern. Die jüdische Geschichte meiner Stadt lebendig halten“, so beschreibt Christian Stützer, katholischer Christ und Sprecher des Initiativkreises „Jüdisches Erbe in Heiligenstadt“, sein Anliegen. Von  Christine Bose Geweckt worden sei sein Interesse für das Thema im Jahr 2006 bei einem Vortrag im Marcel-Callo-Haus, dem Jugend- und Erwachsenenbildungshaus des Bistums Erfurt, erinnert er sich. Der damalige Dompfarrer Christian Gellrich sprach dabei über die Geschichte...

  • 11.09.21
  • 9× gelesen
Feuilleton
Wissenschaftlicher Leiter der Achava Festspiele: Jascha Nemtsov

Entdeckung: "Hellers Musik hat eine starke Handschrift"

Musik besitzt besondere Fähigkeiten", sagt Jascha Nemtsov. Der Pianist und Musikwissenschaftler ist Professor für Geschichte der jüdischen Musik an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar und so etwas wie ein Schatzgräber. Von Beatrix Heinrichs Oder besser: Schatzheber. 2015 hatte der 57-Jährige gemeinsam mit Martin Kranz die Achava Festspiele Thüringen ins Leben gerufen, deren wissenschaftlicher Leiter er ist. Sein Spezialgebiet: Die Werke verfolgter und vergessener jüdischer...

  • 10.09.21
  • 41× gelesen
Kirche vor OrtPremium
Damals und heute: Nach 1990 begann Lutz Balzer sein Bildarchiv zu öffnen, um erste Ausstellungen mit seinen Synagogen-Fotos zu gestalten. Seine Reisen haben ihn während der vergangenen 40 Jahre nicht nur nach Osteuropa, sondern auch zu seinen eigenen jüdischen Wurzeln geführt.
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„Wie schön sind deine Wohnungen“

Perspektivwechsel: Manche Menschen fotografieren mit Leidenschaft Blumen. Oder Sonnenuntergänge. Der Erfurter Hobbyfotograf Lutz Balzer lichtet seit etwa 40 Jahren Synagogen in den osteuropäischen Ländern ab. Seine Bilder sind derzeit in einer Ausstellung zu sehen. Von Angelika Reiser-Fischer Es war wohl gleich nach seiner Schulzeit. Damals in den 1970er-Jahren trampte Lutz Balzer in den Ferien durch die CSSR. In Prag staunte er über die prächtigen großen Synagogen. In anderen, kleineren Orten...

  • 10.09.21
  • 8× gelesen
Glaube und AlltagPremium
Passgenau: Der Toraschrein der Synagoge hat seinen Platz in einem gemauerten Rundbogen direkt unterhalb der Gleisanlage gefunden. Der 24-jährige Levi Gottlib ist Rabbiner im jüdischen Gemeinde- und Begegnungszentrum; Shterna Wolff die Vorsitzende von Chabad in Niedersachsen.
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Gebete am Gleis

Einzigartig: Die jüdische Chabad-Bewegung nutzt in Hannover einen früheren Bahnhof als Synagoge und Bildungszentrum. Levi Gottlib hat hier gerade als Rabbiner angefangen. Von Michael Grau Ein früherer Bahnhof ist sein Arbeitsplatz. Damit hätte Levi Gottlib (24) aus Hannover vor einem Jahr noch nicht gerechnet, als er in Israel ausgebildet wurde. Doch der neue Rabbiner der jüdischen Chabad-Bewegung in Niedersachsen nimmt es mit Humor. «Aus der Zugstation ist eine Gottesstation geworden»,...

  • 09.09.21
  • 11× gelesen
Glaube und AlltagPremium
An einem Ort: Im Schlosspark von Sanssouci sind die Synagoge, die Rabbinerausbildung und die Jüdische Theologie untergebracht. Hier im Foto die umgebaute Orangerie (l.) und das Hofgärtnerhaus (r.)
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Wunsch nach mehr Beachtung

Judentum: In Potsdam ist vergangene Woche das "Europäische Zentrum für Jüdische Gelehrsamkeit" eröffnet worden. Der Rektor des Abraham-Geiger-Kollegs, Rabbiner Walter Homolka, sprach mit Benjamin Lassiwe über jüdische Stimmen in gesellschaftlichen Debatten. Rabbiner Homolka, wie groß ist heute der Bedarf an Religiosität und Spiritualität im Judentum? Walter Homolka: Das jüdische Leben spielt sich einerseits in den Gemeinden ab. Wir haben 120 davon allein in Deutschland. Für sie brauchen wir...

  • 28.08.21
  • 2× gelesen
Glaube und AlltagPremium
Dietrich Bonhoeffer: "Gott ist für uns nicht ein allgemeiner Begriff, mit dem wir das denkbar Höchste, Heiligste, Mächtigste bezeichnen, sondern Gott ist ein Name."

Im Namen Gottes

Vier Konsonanten: "J-H-W-H". Für das Gegenüber braucht es eine Anrede. Die Herkunft des jüdischen Gottesnamens aber ist schwer zu bestimmen. Eine Annäherung. Von Helmut Ruppel und Lorenz Wilkens Im Alten Testament (2. Mose 20, Vers 24) lässt Gott ­seinen Namen an und in einem Ort gegenwärtig werden, so ist das „im Namen“ räumlich gemeint. Der Name Gottes wird zum „Erinnerungs-, Schutz- und Hoffnungsraum, in dem die Gemeinde Gottes gedenkt, in Gott Schutz sucht und auf Gott hofft. Wer am...

  • 15.07.21
  • 17× gelesen
  • 1
Feuilleton
Pilger ohne Ziel: Ende der 1970er entdeckte Dylan die Evangelien – und seine jüdische Herkunft.

Bob Dylan
Der spirituelle Wanderer ist 80

Normalerweise würde er wohl seinen Geburtstag auf irgendeiner Konzertbühne verbringen. Er habe mehr als genug Songs geschrieben, «um bis in alle Ewigkeit spielen zu können», ließ Bob Dylan bereits vor einigen Jahren wissen. In dieser Woche, am 24. Mai, hat der Musikergigant seinen 80. Geburtstag gefeiert. Von Holger Spierig Für seine «poetischen Neuschöpfungen in der großen amerikanischen Songtradition» erhielt Bob Dylan im Jahr 2016 als erster Musiker den Nobelpreis für Literatur. Dylan selbst...

  • 27.05.21
  • 30× gelesen
Blickpunkt
Todesurteil: Diese Glasmalerei im Wormser Dom zeigt Jesus vor Pontius Pilatus, ohne antijüdische Darstellungen. Die Kreuzigung war keine jüdische, sondern eine römische Strafe.

Der Missbrauch Jesu Leiden für antijüdische Ressentiments
Vom Glück der zweiten Wahl

In diesem Jahr gibt es eine Kampagne: „#beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst“. Dort werden die Gemeinsamkeiten jüdischer und christlicher Feste aufgezeigt. So auch die von Pessach und Ostern. Dass die Osterzeit einmal eine Zeit sein wird, die im friedlichen Sinne auf die besondere Verbindung von Christen und Juden hinweist, hätte sich die Judenheit der letzten Jahrtausende nie träumen lassen. Von Teja Begrich Schließlich war die Passionszeit, mit Karfreitag als ihrem...

  • 29.03.21
  • 20× gelesen
  • 1
Kirche vor OrtPremium
Lernort: Luise und Franz auf dem jüdischen Friedhof in Gotha

Gotha
Geschichtsunterricht auf dem Friedhof

Mit dem Projekt „Denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ wollten Schüler und Kollegium der Evangelischen Regelschule Gotha beweisen, dass sie nicht nur in Berufsvorbereitung und Integration Herausragendes leisten, sondern ebenso erfolgreich auf kulturellem Gebiet unterwegs sind. Der Rückgriff auf „Denkmal aktiv“ ist der Partnerschule in Lemgo geschuldet. „Dort bot man uns dieses Projekt für die Klasse sieben an“, sagt Schulleiterin Sandra Diersch. Und weil sie in Christiane Weinmann, die...

  • 22.01.21
  • 14× gelesen
Feuilleton
Weltstar Billy Joel
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Nürnberg: Auf den Spuren des "Piano Man"
Eine fränkisch-jüdische Tragödie

Der «Piano Man», der mit Hits wie «Just the way you are» oder «Uptown Girl» zum Star wurde, ist in der New Yorker Bronx geboren – doch seine Wurzeln liegen in Mittelfranken. Sein Vater Helmut Joel, ein begeisterter Klavierspieler, kam 1923 in Nürnberg zur Welt. Am Schicksal der Familie Joel spiegeln sich die Unterdrückung, Verfolgung und Ermordung der Juden in Nazi-Deutschland. Der Nürnberger Journalist und Buchautor Steffen Radl-maier hat die Geschichte der Familie Mitte der 1990er-Jahre...

  • 21.01.21
  • 21× gelesen
Feuilleton

Erfolgreiche Tage der jüdisch-israelischen Kultur
"Wir wollen uns nicht entmutigen lassen"

Erfurt (epd) - Mit 12.500 Besuchern haben die Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur bei ihrer 27. Auflage einen neuen Rekordwert erreicht. Zum Abschluss habe man sich bei der "Langen Nacht des Klezmers" über eine ausverkaufte Erfurter Thomaskirche freuen können, sagte der Vorsitzende des Fördervereins für jüdisch-israelische Kultur in Thüringen, Ricklef Münnich. Insgesamt konnte er auf über 100 Veranstaltungen im ganzen Freistaat zurückblicken. Man werde sich lange an das...

  • 18.11.19
  • 63× gelesen
Blickpunkt

Oft vergessen: Vor 80 Jahren setzte sich Paul Schneider für jüdische Mitgefangene ein
Die Bergpredigt im Konzentrationslager

Im November wurde vielerorts an die schrecklichen Pogrom-Ereignisse vor 80 Jahren gedacht. Bei all dem berechtigten Erinnern wird der Einsatz des Buchenwald-Häftlings Paul Schneider für Juden leicht vergessen. Nach vier Gestapo-Haftzeiten zwischen 1934 und 1937 wird der rheinische Pfarrer als politischer Häftling Ende November 1937 in das KZ Buchenwald überführt, weil er sich nicht der Nazi-Ideologie beugte. Fünf Monate später verweigert er am 20. April 1938 das Grüßen der Hakenkreuzfahne. Als...

  • 28.11.18
  • 103× gelesen
Aktuelles

Jüdisches Leben

In Magdeburg soll wieder eine Synagoge entstehen. Ein Förderverein engagiert sich für den Neubau. Das Banner steht am zukünftigen Bauplatz. Es wurde mehrfach mutwillig beschädigt. Sie möchten mehr erfahren? Den kompletten Artikel finden Sie im E-Paper und in der gedruckten Ausgabe der Mitteldeutschen Kirchenzeitung „Glaube + Heimat“ (Nr. 37), erhältlich im Abonnement, in ausgewählten Buchhandlungen und Kirchen.

  • Magdeburg
  • 14.09.18
  • 27× gelesen
Aktuelles

Neuer jüdischer  Bildungscampus

Berlin (epd) – Für rund 18 Millionen Euro soll bis Ende 2020 in Berlin-Wilmersdorf ein neuer jüdischer Bildungscampus für 500 Kinder entstehen. Träger des Projekts ist die streng-orthodoxe Gemeinschaft Chabad Lubawitsch, die in einem ehemaligen Umspannwerk in der Münsterschen Straße bereits ein Bildungszentrum betreibt. Für den neuen 7.000 Quadratmeter großen Campus mit Kita, Grundschule, Gymnasium, Sporthalle, Bibliothek, Jugendclub und Festsaal soll am 10. Juni der Grundstein gelegt werden,...

  • 19.06.18
  • 16× gelesen
Aktuelles

Zentralrat rät von Kippa-Tragen ab

Berlin (epd) – Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, warnt grundsätzlich vor einem offenen Tragen der jüdischen Kopfbedeckung. Trotzig sich dazu zu bekennen wäre im Prinzip der richtige Weg, sagte Schuster am Dienstag dem RBB-Sender »radioeins«. »Trotzdem würde ich Einzelpersonen tatsächlich davon abraten müssen, sich offen mit einer Kippa im großstädtischen Milieu in Deutschland zu zeigen.« Zu den Solidaritätsaktionen mit jüdischer Kopfbedeckung in Berlin,...

  • 03.05.18
  • 7× gelesen
Kirche vor Ort

Synagogenkolleg  startet im Februar 

Erfurt (epd) – Das Netzwerk »Jüdisches Leben Erfurt« bietet in Kooperation mit der Volkshochschule ab Februar 2018 wieder ein zehnwöchiges Synagogenkolleg an. Es richte sich an alle, die sich für jüdische Kultur, Geschichte und Sprache sowie für das jüdische Leben in Erfurt in der Geschichte und Gegenwart interessierten. Die geplanten Vorträge widmen sich unter anderem der zweiten jüdischen Gemeinde in Erfurt von 1354 bis 1454 sowie dem Hochzeitsring aus dem Erfurter Goldschatz und der...

  • Erfurt
  • 24.01.18
  • 9× gelesen
Kirche vor Ort

Christlich-jüdischer Dialog: EKM vergibt erstmals Werner-Sylten-Preis

Der Werner-Sylten-Preis für besondere Anstrengungen im christlich-jüdischen Dialog ist zum ersten Mal verliehen worden. Preisträger der mit je 750 Euro dotieren Auszeichnung sind die Evangelische Schulstiftung in Mitteldeutschland und der »Arbeitskreis gegen das Ver- gessen« aus Bibra (Kirchenkreis Meiningen). Das ausgezeichnete Programm der Schulstiftung widmet sich der Frage, wie christlich-jüdischer Dialog auf Schulebene aussehen kann. Der Arbeitskreis in Bibra hat es sich zur Aufgabe...

  • Erfurt
  • 22.01.18
  • 83× gelesen
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