Eine Welt

Beiträge zur Rubrik Eine Welt

Warnfarben: Rot gekennzeichnet sind elf Staaten, in denen Christen extrem verfolgt werden, orange die 39 Staaten, in denen die Verfolgung sehr stark ist.

Vorgestellt
Christenverfolgung: Afghanistan vorn

Mehr als 360 Millionen Christen in 76 Ländern der Erde sind intensiver Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt. Von Angela Stoye Darüber informierte die im hessischen Kelkheim ansässige evangelikale Organisation „Open Doors“ am 19. Januar. Der Weltverfolgungsindex (WVI) 2022 umfasst den Berichtszeitraum vom 1. Oktober 2020 bis zum 30. September 2021. Allein in den Ländern, die die ersten 50 Plätze der Rangliste belegen, leiden nach Angaben von „Open Doors“ mehr als 312 Millionen der dort...

  • 20.01.22
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Zerstörter Altar in einer Kirche in Hyderabad, der Hauptstadt des südindischen Bundesstaates Telangana. Auch hier sind drei Prozent der Einwohner Christen.
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Besorgnis über wachsende Christenverfolgung
„Wir sind zutiefst schockiert“

Indien: Weihnachten hat es dort mehrere Übergriffe auf Gläubige und Kirchen gegeben. Das weltweite päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ ist besorgt über steigende Gewalt gegen Christen. Von Tobias Lehner Projektpartner aus Indien berichteten, dass extremistische Hindu-Gruppen an den Weihnachtstagen gezielt gegen Christen und christliche Einrichtungen vorgegangen sind. „Wir sind zutiefst schockiert über diese Gewaltwelle, die sich leider in jüngster Zeit schon abgezeichnet hat“, erklärte Florian...

  • 20.01.22
  • 5× gelesen
Warnfarben: Rot gekennzeichnet sind elf Staaten, in denen Christen extrem verfolgt werden, orange die 39 Staaten, in denen die Verfolgung stark ist.

Religionsfreiheit
Betet für uns!

Das Menschenrecht wird bei uns vom Staat geschützt. Das steht nicht nur im Grundgesetz, sondern ist bundesdeutsche Realität. Im Gegensatz zu anderen Staaten. Von Willi Wild Es ist der Hintergrund zu unserem Zeitungstitel: Flucht und Vertreibung aus religiösen Motiven. Die 1910 verfasste Tragödie „Glaube und Heimat“ von Karl Schönherr spielt zur Zeit der Gegenreformation. Die protestantischen Bauern Tirols müssen sich entscheiden zwischen dem Auszug aus der Heimat und der Rückkehr zum...

  • 19.01.22
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Ein Jahr liegt zwischen der Aufnahme der beiden Bilder. Links: Cisse Amirata mit ihrem Sohn Ali an Bord der "Sea-Watch 4" im August 2020. Rechts: Die nun 28-jährige Cisse und der zweijährige Ali im August 2021 in ihrer Unterkunft für Flüchtlinge in einem Vorort von Lyon.
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Ein Jahr später
«Ich lebe und ich habe Hoffnung»

Wir schicken ein Schiff, hieß die EKD-Initiative zur Seenotrettung. Zu den ersten Geretteten der «Sea-Watch 4», dem überwiegend aus kirchlichen Spenden finanzierten Rettungsschiff, gehörten auch Cisse, Christian und Narcisse. Ein Jahr später kämpfen sie noch immer um eine Zukunft in Europa. Ein Besuch in Lyon, Toulouse und Asti. Von Constanze Broelemann Sommer 2021 im französischen Lyon. «Der 23. August 2020 ist der Tag meiner Rettung», sagt Cisse. Sie sitzt auf einer Bank auf einem Spielplatz....

  • 13.01.22
  • 21× gelesen
Maïmouna Obot mit Hexenkindern aus der Region Eket im Süden Nigerias
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"Mein Leben für die Hexenkinder"
Wenn Kinder zu Hexen gemacht werden

In Zeiten von Social Media und Crowdfunding scheint es oft so, als wäre die Spendenbereitschaft grenzenlos. Als ließen sich für alle möglichen Themen, vom Tierheim in Spanien bis zum Kinderhospiz auf dem Land, ziemlich einfach viele Spenden akquirieren, wenn nur die Reichweite groß genug ist. von Mirjam Petermann Eine solche hat auch Maïmouna Obot. Und ihr Einsatz ist unermüdlich. Aber, so scheint es, für ihr Anliegen ist es nicht so leicht, Unterstützer zu gewinnen. Denn Obot engagiert sich...

  • 07.01.22
  • 152× gelesen
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Trotz Reisebeschränkungen und prekärer Lebensverhältnisse vor Ort mussten Saisonarbeiter im Frühjahr 2020 zur Spargelernte nach Deutschland kommen – sie wurden gebraucht.

Säulen der Wirtschaft

Aus dem Takt: Wanderarbeiter aus Ost- und Südosteuropa leben unter prekären Verhältnissen mitten in Deutschland. Ihre Arbeit beutet sie aus und macht sie abhängig. Von Katja Schmidtke Die Corona-Pandemie war wenige Wochen alt, die Kinder lernten zuhause, auch die Erwachsene durften niemanden außerhalb ihres Hausstandes sehen, viele Flugzeuge blieben am Boden – da setzte sich eine eigenwillige Reisebewegung von Ost nach West über den europäischen Kontinent in Gang. Zumeist in Bussen kamen...

  • 06.01.22
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Video

Start ins neue Jahr
Warum weltweit "Auld lang syne" gesungen wird

Das Knallen und Zischen von Böllern, Raketen und Wunderkerzen sind typische Geräusche an Silvester. In vielen Ländern beginnt das neue Jahr außerdem mit einer musikalischen Hymne an die Freundschaft. Von Nicola Trenz  Beim weltgrößten Silvesterfeuerwerk in London, beim legendären Ball Drop am New Yorker Times Square und auf privaten Feiern rund um den Globus halten die Menschen um Mitternacht kurz inne. Sie nehmen sich an die Hände und singen das Lied "Auld lang syne" - es gilt als das weltweit...

  • 31.12.21
  • 25× gelesen
Desmond Tutu 2015 in Lübeck

Erinnert : Trauer um Erzbischof Desmond Tutu
Südafrikas Gewissen

Der Tod des früheren südafrikanischen Erzbischofs und Friedensnobelpreisträgers Desmond Tutu ist weltweit mit Trauer aufgenommen worden. Tutu, Freund und Weggefährte des ersten demokratisch gewählten Präsidenten Nelson Mandela, war am Sonntagmorgen in Kapstadt im Alter von 90 Jahren gestorben. Als Generalsekretär des Südafrikanischen Rats der Kirchen und später als anglikanischer Erzbischof von Kapstadt kritisierte Tutu die Rassentrennung in Südafrika. Für seine Rolle als Anführer des...

  • 30.12.21
  • 12× gelesen

Süße Hirtenstäbe
Den Zuckerstangen auf der Spur

In den USA ist Weihnachten kaum denkbar ohne bunte Zuckerstangen am Baum. Tiefe christliche Symbolik oder praktische Erwägungen - um die gebogenen «Candy Canes» ranken sich viele Geschichten. «Made in Germany» ist die Idee aber wohl nicht. Von Judith Kubitscheck  Sie gehören zum Standardschmuck an US-amerikanischen Weihnachtsbäumen: Die rot-weiß gekringelten Zuckerstangen, die sogenannten «Candy Canes». Ohne sie ist in den Vereinigten Staaten Weihnachten kaum vorstellbar. Aus diesem Grund wird...

  • 28.12.21
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Weihnachten
Christliche Minderheiten unter Druck

Göttingen (epd) -  In vielen Ländern werden Menschen christlichen Glaubens das Weihnachtsfest nur unter schwierigsten Bedingungen feiern können. Darauf wies die Gesellschaft für bedrohte Völker am Mittwoch in Göttingen hin. «Im Nahen Osten, in der Wiege der Christenheit, und vielen anderen islamisch geprägten Ländern, genießen Christen weiterhin keinen wirklichen Schutz und kaum Freiheiten», sagte der Referent für ethnische und religiöse Minderheiten, Kamal Sido. Millionen könnten das...

  • 25.12.21
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Corona-Weihnachten
«So gut wie kein Landgang möglich»

Auch in diesem Jahr leiden Seeleute zu Weihnachten besonders unter den harten Einschränkungen, die sich speziell für sie aus der Corona-Pandemie ergeben. «Noch immer ist so gut wie kein Landgang möglich», sagte der Cuxhavener Seemannsdiakon Martin Struwe. Selbst wenn die Crew durchgeimpft sei, erlaube die Reederei oft nicht, das Schiff zu verlassen, um so zu verhindern, dass das Virus an Bord eingeschleppt werde. Befürchtet werde, dass es bei einem Corona-Ausbruch auf dem Meer fern vom nächsten...

  • 24.12.21
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Ein Hilfstransport aus Jena und Weimar brachte kurz vor Weihnachten Kleidung und Hygieneartikel ins Grenzgebiet.
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Über Kälte, Not und Pushbacks
Nächstenliebe an der Grenze

Täglich versuchen Menschen über die Grenze zu Belarus in die Europäische Union zu kommen. Dafür nehmen sie teilweise eine Lebensgefahr in Kauf. Hilfsorganisationen versuchen die Flüchtlinge mit dem Nötigsten zu versorgen. Bei den großen Kirchen herrscht Funkstille. Von Paul-Philipp Braun Stahlblau leuchten die LED auf die übergroße Marienstatue im weitläufigen Vorgarten eines Privathauses. Hier, mitten im Bialowieza-Wald hat man Platz dafür. Aussteigen und ein Foto dieses wundersamen Anblicks...

  • Weimar
  • 21.12.21
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Die Krippenstraße von Neapel
Das Jesuskind, Maria und Freddie Mercury

Tausendfach funkeln Lichter und künstliche Sterne über den Auslagen mit Krippen und Figuren jeder Art. Vor den Geschäften der Krippenbauer in der Via San Gregorio drängen sich auch in Coronazeiten Neugierige aus aller Welt, um sie ganz aus der Nähe zu bestaunen. Dabei wird die Straße selbst zu einer einzigen Krippe: unzählige kleine Grotten, Wiegen mit Stroh, Engel schwirren über den Köpfen von Tausenden Marien und Abertausenden Ochsen und Eseln, während Könige aus dem Morgenland über Hügel...

  • 19.12.21
  • 23× gelesen
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Thomas Bretz-Rieck ist evangelischer Militärpfarrer im niedersächsischen Seedorf.

Evakuierungseinsatz in Afghanistan
«Niemand fühlte sich als Held»

Afghanistan: Wie kein zweites dominierte das Land die Nachrichten unserer "Eine Welt"-Seite in diesem Jahr. Thomas Bretz-Rieck ist evangelischer Militärpfarrer. Der 57-Jährige begleitete als Seelsorger den Evakuierungseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan Ende August. Corinna Buschow sprach mit ihm über die Umstände und die emotionalen Herausforderungen. Sie haben die Evakuierungsmission der Bundeswehr in Afghanistan als Seelsorger begleitet. Wie kam es dazu? Thomas Bretz-Rieck: Ich bin...

  • 16.12.21
  • 15× gelesen
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Weihnachten unter Palmen und ein geschmückter Baum am Pool im Badeort Saly im westafrikanischen Senegal
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Senegal
Ein Fest für alle

Im Senegal sind 94 Prozent der Menschen Muslime. Dennoch wird Weihnachten groß gefeiert. Plastiktannen, Strohsterne und aufblasbare Weihnachtsmänner sorgen auch bei 30 Grad für Adventsstimmung. Von Martina Zimmermann  Es ist ein heißer Dezembertag im Badeort Saly im westafrikanischen Senegal, 30 Grad Hitze. In der Bäckerei «Kanelle» holt die Bäckerin im blumigen Sommerkleid gerade goldene Kugeln aus einem Weihnachtsmannsack, silberne Girlanden, Strohsterne, braune Glöckchen, goldene Schleifen...

  • 13.12.21
  • 11× gelesen

Afghanistan
Taliban bauen Hilfen für Missbrauchsopfer ab

Frankfurt a. M. (epd) – In Afghanistan bauen die Taliban laut Amnesty International Unterstützungsangebote für Opfer sexueller Gewalt ab. Dadurch gerieten vor allem Frauen und Mädchen, aber auch Helfer in Gefahr. Das Netzwerk landesweiter Hilfen und Zufluchtsorte sei zerstört worden, weil Einrichtungen geschlossen oder von den Taliban übernommen worden seien. Neun von zehn Frauen erleiden in Afghanistan laut den Vereinten Nationen sexuelle Gewalt. Dass sich Frauen und Mädchen in der...

  • 08.12.21
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Weihnachtsstimmung im Klassenraum: Spenden aus Mitteldeutschland brachte Pfarrer Christian Kurzke auch in libanesische und syrische Schulen. Davon werden Schulmittel, Essen oder der Transport zur Schule finanziert.
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Hilfe für Menschen im Nahen Osten
Ein bisschen Hoffnung

Im Nahen Osten fehlt es oft am Nötigsten. Einer, der diese Not seit Jahren kennt und sich für die Menschen dort engagiert, ist der Thüringer Pfarrer Christian Kurzke. Von Kathleen Bernhardt Damaskus und Bagdad – für mich waren das früher Träume aus „Tausend und einer Nacht“, wo es Edelsteine regnete und Prinzen auf Teppichen flogen. Heute kommen aus dem Nahen Osten eher schreckliche Nachrichten statt Märchen. Doch Pfarrer Christian Kurzke aus Kraftsdorf bei Gera schrecken diese nicht ab. Im...

  • 02.12.21
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400 Zwiebeln für jede: In das Projekt der Frauenkooperative werden vor allem Frauen aufgenommen, die mit großer Not zu kämpfen haben. Ein Kilo Safran erbringt zurzeit umgerechnet 800 Euro.
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Safran macht den Kuchen gehl
Für ein würdevolles Leben

Safran macht den Kuchen gehl, heißt es. Und die Weihnachtsplätzchen ebenso. In der Wüste um die west-afghanische Stadt Herat verhilft der Anbau von Safran einer Gruppe Frauen zu einem eigenen Einkommen für sich und ihre Familien – und zu Respekt. Von Andrea Jeska Jahr für Jahr im Herbst blüht die Wüste im Westen Afghanistans lila. Im Distrikt Pashtun Zarghun nahe der Stadt Herat drängen sich durch rissige Erdschollen kleine Blumen, in deren Innerem sich drei wertvolle Blütenstempel verbergen:...

  • 26.11.21
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Eine Patenschaft ist für die Kinder in Kenia wie ein "6er im Lotto".

Blickwechsel
Mit Kopftuch und Kreuz auf der Schulbank

Seit mehr als 15 Jahren engagieren sich Gerd und Gabriele Keßler aus Klettbach im Weimarer Land für Kinder in Afrika. 2016 gründeten sie mit "Educaid Kenya" ihren eigenen Verein. Sie opfern Freizeit, geben Geld und lassen Nerven. "Wir haben viel Gutes im Leben erlebt und selbst viel Unterstützung gehabt. Wir sind Christen und haben immer den Wunsch gehabt, etwas zurück zu geben", sagt Gabriele Keßler. In jeder freien Minute engagiert sich das Ehepaar für den Verein, der inzwischen rund 250...

  • 25.11.21
  • 17× gelesen

Aus aller Welt
Myanmar und Sudan: Weltkirchenrat besorgt

Genf (epd) – Seine Sorge über mehrere Krisenregionen hat der Weltkirchenrat bekundet. «Das Vorgehen der militärischen Führungspersonen in Myanmar und im Sudan stellt einen skrupellosen Angriff auf den demokratischen Übergangsprozess und die Bevölkerung der beiden Länder dar», erklärte der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) zum Abschluss der Tagung seines Exekutivausschusses vergangene Woche. Zudem sei man in Solidarität und Gebet mit den Kirchen und Menschen in Äthiopien verbunden, die sich...

  • 24.11.21
  • 8× gelesen

Blickwechsel
Umweltexperte: Beschlüsse von Glasgow reichen nicht aus

Bis zuletzt rangen die Staatenvertreter beim Klimagipfel um einzelne Formulierungen in der Abschlusserklärung. Der vergangene Woche Samstag verabschiedete «Glasgower Klimapakt» ruft zur Abkehr von der Kohle auf . Von Holger Spierig  Die Erklärung formuliert deutlicher als das Pariser Klimaabkommen das Ziel, den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu begrenzen. Umweltorganisationen zogen eine gemischte Bilanz des Gipfels. Auf Druck der Öl-, Gas- und Kohleindustrie fehlten den Beschlüssen...

  • 18.11.21
  • 19× gelesen
Die evangelische Christin Ani Georgieva kocht in der Suppenküche der Gemeinde.

Blickwechsel
Bulgarien: Evangelisch in der Minderheit

Es dampft aus den großen Behältern und duftet nach Essen. Ani Georgieva hat heute eine Gemüsesuppe und gefüllte Paprika gekocht, dazu wird Brot gereicht. Von Susann Eberlein Gerade bereitet sie die Essensausgabe durch das Fenster im Gebäude in der Solunska-Straße, nur wenige Schritte vom prächtigen Vitosha-Boulevard mit Cafés, Restaurants und Geschäften entfernt, vor. Gut 50 Menschen kommen jeden Werktag, um sich eine warme Mahlzeit in ihre mitgebrachten Behälter schöpfen zu lassen. Sie zählen...

  • Weimar
  • 11.11.21
  • 27× gelesen
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Jeden Tag führt die "Free Sofia Tour" durch das Zentrum der bulgarischen Hauptstadt, darunter das Toleranzviertel. Tourguide Nikola (l.) erklärt den Touristen, warum sich das Viertel mit genau diesem Namen schmückt.

Führung durchs Toleranzviertel von Sofia
Auf gute Nachbarschaft

Im Viertel der Toleranz: Wohl in keiner anderen Hauptstadt Europas liegen orthodoxe Kathedrale und katholische Kirche, Moschee und Synagoge so nah beieinander wie im Zentrum von Sofia. Lässt sich davon auch auf die Toleranz der Bevölkerung schließen? Von Susann Eberlein Tourguide Nikola stoppt die Touristen mit einem Handzeichen. Vor wenigen Minuten hat er den vorwiegend jungen Reisenden noch vom größten Bombenattentat in der Geschichte Bulgariens erzählt, das 1925 in der orthodoxen Kathedrale...

  • 11.11.21
  • 11× gelesen
Satellitenbild des Taifun Haiyan am 7. November 2013

Blickwechsel
Im Schnitt 20 Taifune pro Jahr

Vor der Zukunft haben 92 Prozent der jungen Philippinerinnen und Philippiner Angst. Von Nicola Glass Der Grund: Das Land gehört zu denjenigen, die die Klimakrise am deutlichsten spüren. In einer von der medizinischen Zeitschrift «The Lancet» veröffentlichten internationalen Studie sprechen Jugendliche von 16 bis 25 Jahren von Furcht, Frust, Verzweiflung und Wut. Im Schnitt 20 Taifune fegen jedes Jahr über die Philippinen, Wetterextreme nehmen schon länger deutlich zu. Und es dürfte noch...

  • 05.11.21
  • 13× gelesen

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