Eine Welt

Beiträge zur Rubrik Eine Welt

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Politische und kulturelle Wiederauferstehung – dafür steht das Teatro Massimo in Palermo. Hier starten die Stadt-führungen der "No-Mafia-Tour".
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Italien
Auf "No-Mafia-Tour"

Palermo: Siziliens Hauptstadt steht für barocke Pracht und überbordende Lebendigkeit, aber auch für die Macht der Mafia. Der Verein «Addiopizzo» (Schutzgeld ade) stemmt sich dagegen – und führt Reisende an Orte des Widerstands. Von Bettina Gabbe Es ist die prächtige Freitreppe des Opernhauses von Palermo, auf der Michael Corleone im Hollywood-Film «Der Pate III» den Leichnam seiner erschossenen Tochter in den Armen hält. Das Attentat am Ende eines Opernabends besiegelt gleichzeitig das Ende der...

  • 22.07.21
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Die letzten Soldaten der Bundeswehr haben Afghanistan verlassen.

Afghanistan: Moralisches Versagen?

Nach dem Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan wächst die Sorge um die am Hindukusch zurück gebliebenen afghanischen Helfer der deutschen Streitkräfte. Von Mai Dudin Marcus Grotian, der selbst als Soldat 2011 in der nördlichen Region Kundus stationiert war und nun ehrenamtlich das Patenschaftsnetzwerk Afghanische Ortskräfte leitet, beklagte «eklatante moralische Mängel». Anstelle dieser Menschen seien beim Truppenrückzug lieber 22 000 Liter Bier mitgenommen worden. «Die Ortskräfte durften den...

  • 16.07.21
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Hoffnungszeichen: Buntes Pergamentpapier, mit Holzstreben zu einem Hexagon zusammengefügt, daran hängt ein bunter Schweif. Nihad Dabeet bastelt jede Woche mit Kindern und Jugendlichen einen Drachen.
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Hoffnungszeichen auf dem Erfurter Petersberg
Mittwochnachmittag in Jerusalem

Ölbaum, Drachen, Petersberg: Drei Begriffe, die den arabischen Israeli Nihad Dabeet derzeit beschäftigen – neben der Situation in seinem Heimatland. Im Herbst wird der Künstler auf der Bundesgartenschau in Erfurt erwartet. Von Merle Hofer Unweit der alten Bahnstation in Jerusalem steigt über einem Park in diesem Sommer wöchentlich ein bunter Drachen in den Himmel auf. An jedem Mittwochnachmittag kommt der Künstler Nihad Dabeet aus der israelischen Stadt Ramle, um gemeinsam mit Kindern und...

  • 15.07.21
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Kommentiert
Hilfe am Hindukusch

Nach fast 20 Jahren haben die amerikanischen Truppen und ihre Nato-Verbündeten Afghanistan so gut wie verlassen. Jetzt sind die letzten Bundeswehr-Soldaten in Deutschland eingetroffen. Von Florian Riesterer Kanzler Gerhard Schröder knüpfte an das Ja zum Einsatz 2001 die Vertrauensfrage. Er warb für den Kampf gegen Terror, die Versorgung der notleidenden Bevölkerung und eine dauerhafte Stabilisierung des Landes. Dass eben dies und die Sicherheit Europas zusammenhängen, brachte der ehemalige...

  • 14.07.21
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Austausch zwischen den Generationen
„Religions for Peace“ tagen

Mit dem Austausch und der Zusammenarbeit zwischen den Generationen beschäftigt sich die diesjährige Tagung der Nichtregierungsorganisation „Religions für Peace“. Die hybrid organisierte Konferenz findet vom 4. bis 7. Oktober in Lindau am Bodensee statt, wie die deutsche Stiftung „Ring for Peace“ mitteilte. Schwerpunkt soll der Dialog zwischen jungen und alten Generationen in Religionsgemeinschaften und internationalen Beziehungen sein. Unter dem Titel „Conference of the World Council of...

  • 10.07.21
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Blickwechsel
"Kriminalisierung des Kirchenasyls"

Der Staatsanwalt am anderen Ende der Telefonleitung senkt die Stimme. «Fragen Sie doch mal bei der Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg nach», sagt er. Es geht um Kirchenasyle und die Frage, ob Staatsanwaltschaften in Bayern unterschiedlich gegen Kirchenasyle vorgehen? Vor allem im Norden Bayerns laufen derzeit einige Verfahren gegen Menschen, die Schutzsuchenden Kirchenasyl gewährt haben. Von Daniel Staffen-Quandt Zuletzt hatten die Fälle einer Oberzeller Franziskanerin aus der Nähe von Würzburg...

  • 10.07.21
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Das Fundament: eine gute Bildung

Der Junge, der niemals aufgab

Sudan: Auf diesen Kriegsflüchtling wurde geschossen, und man steckte ihn ins Gefängnis. Trotzdem rettet Emmanuel Taban heute Leben – dank Deutschland, Durchhaltevermögen und einer Dose Cola. Von Markus Schönherr Er wuchs in einer Lehmhütte auf, ohne Wasser, Toilette und Strom. Später beobachtete der Junge, wie seine Nachbarn einander in einem blutigen Kampf um Ressourcen und Macht erschossen. Als er aus Juba floh, der heutigen Hauptstadt des Südsudans, standen die Chancen auf Erfolg im Leben...

  • 08.07.21
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Religion mit dem Handy: Lutz Neumeier hat mit „Finding J“ ein Programm fürs Smartphone entwickelt.

App-solut gut
Mit dem Smartphone durchs Heilige Land

Die App „Finding J“ nimmt mit auf eine virtuelle Reise in das Land und die Zeit der Bibel. Entwickelt wurde das Programm von Pfarrer Lutz Neumeier, der damit junge Menschen erreichen möchte. Von Nils Sandrisser Ankunft am Flughafen Ben Gurion. Der Urlaub in der israelischen Partyhauptstadt Tel Aviv beginnt. Aber dann, im Taxi, knallt es: Das Taxi ist kein Auto mehr, sondern ein Pferdewagen. Und auch sonst sieht die Gegend ringsherum auf einmal nicht mehr so modern aus. Eher altmodisch, antik....

  • 03.07.21
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Läuft: Die Grafikerin Felice Meer ist am Ostseestrand im schleswig-holsteinischen Kraksdorf nahe Fehmarn unterwegs. Ende Mai ist sie in Bad Bevensen losgegangen. Ende August will sie in Trondheim sein.
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Mit Stab und Stift
Unterwegs mit Frau G.

Felice Meer will 2000 Kilometer weit pilgern – bis nach Norwegen. Vor einem Jahr legte sie auf dem Jakobsweg 3200 Kilo-meter zurück. Ihre Tour durch ganz Europa dokumentiert sie in Comic-Zeichnungen. Von Karen Miether Felice Meer blickt durch das Restaurantfenster in Richtung Ostsee. Während die meisten Gäste im Freien Kaffee und Kuchen genießen, hat sie für einen Moment drinnen ihre Ruhe. „Ich bin ja Tag und Nacht draußen, anders als die meisten“, sagt die 56-Jährige. Gleich will sie sich...

  • 01.07.21
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Abtreibungsdebatte
US-Bischöfe entzweit über Kommunion für Politiker

Unter den römisch-katholischen Bischöfen der USA hat sich anscheinend der Konflikt verschärft, ob der katholische Präsident Joe Biden und andere Politiker wegen ihrer Haltung zu Abtreibungen von der Kommunion ausgeschlossen werden sollen. Bei ihrer Jahrestagung vom 16. bis 18. Juni wollten die US-Bischöfe laut Tagungsplan über die Notwendigkeit einer „formellen Erklärung über die Bedeutung der Eucharistie im Leben der Kirche“ beraten. Am 13. Mai hatten sich nach einem Bericht des...

  • 25.06.21
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Der Fliegerhorst Büchel gilt als einziger Standort Deutschlands, an dem noch US-Atomwaffen gelagert werden.

Blickwechsel
Die vergessenen Bomben

Das rheinland-pfälzische Büchel in der Eifel war 1996 in der politischen Diskussion völlig unbekannt. Heute steht es auch für den friedlichen Protest für eine atomwaffenfreie Welt. von Rainer Hofmann Am Fliegerhorst Büchel lagern mutmaßlich die einzigen Atomwaffen in Deutschland – 20 US-Atombomben, die im Kriegsfall von deutschen Kampfpiloten abgeworfen werden müssten. Vor 25 Jahren, vom 14. bis 16. Juni 1996, gab es die ersten Demonstrationen dagegen. Mittlerweile kommen Gruppen regelmäßig zum...

  • 18.06.21
  • 42× gelesen
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Nachgefragt
Hochriskantes Relikt

„Ohne Rüstung Leben“ (ORL) heißt eine ökumenische Aktion, die sich sich seit 1978 für eine atomwaffenfreie Welt einsetzt. Welche Erfolge es auf diesem Weg gibt, aber auch welche Rückschläge, erklärt ORL-Atomwaffenexperte Simon Bödecker im Gespräch mit Martin Janotta. Herr Bödecker, wie sähe eine Welt ohne Atomwaffen aus? Simon Bödecker: Die Welt wäre ­sicherer. Im Moment nehmen einige wenige Staaten sich das Recht heraus, andere mit der Zerstörung durch Massenvernichtungswaffen zu bedrohen. Ein...

  • 17.06.21
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LWB
Wahl zum neuen Generalsekretär

Genf (epd) – Anne Burghardt aus Estland und Kenneth Mtata aus Simbabwe haben sich für die Position des Generalsekretärs des Lutherischen Weltbundes (LWB) beworben. Der LWB-Rat werde am 19. Juni zwischen den beiden Kandidaten entscheiden, teilte ein Sprecher am Mittwoch in Genf mit. Der amtierende Generalsekretär Martin Junge scheidet am 1. November 2021 aus. Pfarrerin Burghardt sei derzeit Leiterin Entwicklung am Theologischen Institut der Estnischen Evangelisch-Lutherischen Kirche. Pfarrer...

  • 14.06.21
  • 16× gelesen
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Krankenstation statt Klassenraum: Colleges, Schulen, Kirchen und Moscheen wurden in den vergangenen Wochen in Indien für die Behandlung von Covid-19-Patienten genutzt. Dieser Mann in einem Klassenzimmer am Stadtrand von Mumbai wird zusätzlich mit Sauerstoff versorgt.
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Von Bangalore nach Halle
Hoffen und Beten für Indien

Erfahrung: Mercy Rethna aus Südindien absolvierte einen Freiwilligendienst in den Franckeschen Stiftungen in Halle. Nun arbeitet sie in einer IT-Firma in Radebeul. Über zwei Jahre war die 27-Jährige nicht mehr in ihrer Heimat. Sie ahnte nicht, was sie dort erwartet. Nach zwei Jahren bin ich endlich in mein Heimatland zurückgekehrt! Es war ein großartiges Gefühl. Ich konnte es kaum erwarten, meine Verwandten und Freunde zu treffen. Aber zu meiner Bestürzung höre ich aktuell fast nur...

  • 11.06.21
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Nigeria
Twitter für unbestimmte Zeit gesperrt

Frankfurt a. M./Abuja (epd) – Twitter-Nutzer in Afrikas bevölkerungsreichstem Land Nigeria können das soziale Netzwerk nicht mehr nutzen. Die Regierung sperrt alle Aktivitäten des Dienstes für unbestimmte Zeit, wie das Informations- und Kulturministerium am vergangenen Freitag mitteilte. Auslöser ist offenbar ein umstrittener Tweet von Präsident Muhammadu Buhari, der von Twitter entfernt wurde, weil er gegen die Regeln des sozialen Netzwerks verstoßen habe. Menschenrechtler kritisierten das...

  • 10.06.21
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Burkina Faso
130 Dorfbewohner getötet

Frankfurt a. M./Ouagadougou (epd) – Die Tötung von mehr als 130 Dorfbewohnern im Norden von Burkina Faso hat international Entsetzen ausgelöst. Bewaffnete hatten in der Nacht zum Samstag das Dorf im Norden des Landes gestürmt und wahllos um sich geschossen. Zahlreiche Häuser und der Markt wurden niedergebrannt. Wer für die Tat verantwortlich ist, blieb zunächst unklar. In Burkina Faso und den Nachbarländern Niger, Mali und Nigeria sind zahlreiche islamistische Milizen und kriminelle Banden...

  • 10.06.21
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Ruinen und Tote: Ein weißer Mob hat in Tulsa vor 100 Jahren, am 31. Mai und 1. Juni 1921, ein schwarzes Wohnviertel niedergebrannt. Tausende Afro-Amerikaner wurden obdachlos, viele ermordet.
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In Oklahoma vor 100 Jahren
Der weiße Terror

Vor 100 Jahren zog ein weißer Mob durch ein schwarzes Wohnviertel in Oklahoma, mordete, brannte die Häuser nieder. Die Täter wurden nie bestraft, die Opfer nie entschädigt. Jetzt wird Wiedergutmachung gefordert. Von Konrad Ege Viola Fletcher ist 107 Jahre alt und hat alles noch vor Augen: In ihrem Gedächtnis sehe sie, wie schwarze Männer erschossen wurden, sie rieche den Rauch von brennenden Wohnhäusern und sie höre die Schreie. Es sind der 31. Mai und der 1. Juni 1921, die sich in ihre...

  • 04.06.21
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Welthungerhilfe
Hilfswerke warnen vor zunehmendem Hunger

Frankfurt a. M. (epd) – Die Deutsche Welthungerhilfe und das Kinderhilfswerk terre des hommes haben begrüßt, dass die Bundesregierung im vergangenen Jahr ihre Mittel zur Bewältigung der Corona-Krise für die Länder des Südens aufgestockt hat. Allerdings bräuchten viele Staaten angesichts drohender Hungersnöte und der dramatisch verschärften Klima- und Umweltkrise in den kommenden Jahren mehr humanitäre Hilfe. Die Zahl der Menschen, die unter akutem Hunger litten, sei 2020 auf 155 Millionen...

  • 29.05.21
  • 10× gelesen

First Lady der russischen Opposition

Alexej Anatoljewitsch Nawalny ist Russlands großer Freiheitskämpfer und Dissident. Er fordert Präsident Putin heraus und die Demokratie ein. Dafür musste er ins Straflager. In seinem Schlusswort des Gerichtsverfahrens sprach er außer über Freiheit auch über Glück und Gerechtigkeit für Russland, und er bekannte sich als gläubiger Christ. Der Glaube gebe ihm Kraft. Nawalny verwies vor dem Berufungsgericht auf die Bibel und eines ihrer Worte als seine persönliche Handlungsmaxime: „Selig sind, die...

  • 28.05.21
  • 3× gelesen

Amnesty International kämpft seit 60 Jahren

Frankfurt a. M.(epd) – Am 28. Mai 1961 wurde Amnesty International vom britischen Anwalt Peter Benenson ins Leben gerufen. Die größte Menschenrechtsorganisation der Welt hat heute mehr als zehn Millionen Unterstützer. Sie setzen sich für die Freilassung politischer Gefangener, die Rechte von Flüchtlingen und die Förderung der politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte ein. Bis heute nimmt die Organisation kein Geld von Regierungen an, 1977 erhielt sie den Friedensnobelpreis....

  • 28.05.21
  • 3× gelesen

Das Luf-Boot: Debatte um koloniale Raubkunst
Mahnmal der Arroganz

Der Historiker Götz Aly hält das sogenannte Luf-Boot – eines der bedeutendsten ethnologischen Objekte im Berliner Humboldt Forum – für koloniale Raubkunst. "Die Insel Luf war wie viele andere Inseln in der Südsee ein Paradies, bis die Kolonialherren kamen. Sie drangen mit aller Gewalt in die dort lebenden menschlichen Gemeinschaften ein, unterwarfen sie ihren kommerziellen Interessen und zerstörten die bestehende Kultur", sagte Aly Anfang Mai dem "Spiegel". Er wies laut Bericht nach, dass die...

  • 28.05.21
  • 13× gelesen
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"Zanken ist leichter als Versöhnung", sagt Simon Ntamwana. Der Erzbischof von Gitega in Burundi wird am 3. Juni 75 Jahre alt.

Burundi
Wanderer zwischen Kulturen

Ein burundischer Bischof, der über Schellings Naturphilosophie promoviert hat? Der muss doch den Kopf in den Wolken haben. Weit gefehlt – der Erzbischof von Gitega steht mit beiden Beinen in den Konflikten seines Landes. Von Alexander Brüggemann Nein, Simon Ntamwana braucht nicht wirklich Ratschläge aus Westeuropa. Kommen sie dennoch, legt er den Kopf schräg, denkt noch einen Moment nach und antwortet höflich auf Deutsch mit einem Satz wie: "Wir haben in Burundi eine Redensart, die sagt …" Der...

  • 27.05.21
  • 11× gelesen
Joachim Lenz

Nachgefragt
Evangelischer Propst in Jerusalem: "Ich bin Pastor, und ich bete"

Der evangelische Propst in Jerusalem und frühere Direktor der Berliner Stadtmission, Joachim Lenz, sieht zur Beilegung des Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern die Staatengemeinschaft in der Pflicht, sagte er im Gespräch mit Stephan Cezanne. Wie erleben Sie die Auseinandersetzungen zurzeit persönlich? Joachim Lenz: In die Altstadt von Jerusalem kam das Leben nach strengen Lockdowns gerade zurück. Heute ist kaum jemand auf den Straßen unterwegs, obwohl die meisten Geschäfte geöffnet...

  • 20.05.21
  • 18× gelesen
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Raketen auf Jerusalem: Zwei Jugendliche haben sich am 10. Mai, dem Jerusalemtag, während eines Raketenalarms zu Boden geworfen. Einer von ihnen zählt die Einschläge. "Vier! Fünf!", ruft er laut.

Nahostkonflikt
Nur 15 bis 30 Sekunden

In Israel fliegen Raketen, und gläubige Juden feiern das Geschenk der Tora. Für die Gläubigen ist das kein Widerspruch. Ein Einblick in die verschiedenen Lebenswelten der vergangenen Tage. Von Merle Hofer Am vergangenen Sonntag um 18.50 Uhr ertönt in Jerusalem eine Sirene. Nun wissen gläubige Juden, dass sie noch 18 Minuten und weitere 20 Minuten haben, bevor das Wochenfest Schawuot beginnt. In den nächsten 25 Stunden nutzen sie keine elektrischen Geräte, betätigen keine Lichtschalter und...

  • 19.05.21
  • 19× gelesen

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