Johannes

Beiträge zum Thema Johannes

Glaube und Alltag
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Predigt
Jesus ist die Konstante

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Johannes 15, Vers 5 Veränderung. Was löst dieses Wort bei Ihnen aus? Bei immer mehr Menschen Ablehnung. Sie sind müde geworden über den vielen Umbrüchen, die sie derzeit auch in der Kirche erleben. So mancher sehnt sich danach, dass doch mal alles so bleibt wie es ist. Von Friedemann Liebscher Jesus spricht vom Bleiben, von dem was in allen Veränderungen des...

  • 24.04.26
Glaube und Alltag
Foto: epd-bild/Heike Lyding
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Wort zur Woche
Wozu wir Gotteskinder fähig sind

Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben. Johannes 10, Verse 11a.27-28a Der gute Hirte. Eines dieser Bibelworte, bei denen sofort das Kopfkino angeht. Psalm 23: „Er führet mich zum frischen Wasser …“, ich sehe meinen Pfarrer aus dem Konfirmandenunterricht, das Altarbild mit dem starken jungen Mann, der ein Schaf auf den Schultern trägt. Von Christoph Maier Wie war es wohl damals, als Jesus...

  • 18.04.26
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Glaube und AlltagPremium
Als Buch mit sieben Siegeln wird die Offenbarung auch bezeichnet – ab dem fünften Kapitel spielen sie eine Rolle. | Foto: Marinela – stock.adobe.com
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Apokalypse (1): Offenbarung des Johannes
Was die Bibel offenlegt

Sie ist das letzte Buch der Bibel: die Offenbarung des Johannes. Doch das Buch ist uns oft fremd und zeichnet auch düstere Bilder. Eine theologische Einordnung Von Manuel Vogel Mit der Johannesoffenbarung hat ein Buch aus der Gattung der jüdischen Apokalypsen Eingang in das Neue Testament gefunden. „Apokalypse“ heißt „Enthüllung“, nämlich Enthüllung der Wirklichkeit. Es geht um die Offenlegung von geschichtlichen Prozessen, die sich immer schon und überall so ereignet haben, und die zum Ende...

  • 10.04.26
Glaube und Alltag
Foto: epd-bild/Heike Lyding
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Wort zur Woche
Ein helles Wort im dunklen Raum

Der Menschensohn muss erhöht werden, auf dass alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. Johannes 3, Vers 14b-15 Die Kapelle ist voll. Zu viele Menschen für einen Abschied, der keiner sein sollte. Eine junge Frau ist gestorben. Viel zu früh. Von Martin Olejnicki Draußen knirscht Schnee unter Schuhen, drinnen sitzt man dichter als sonst. Manche starren auf die Blumen, andere ins Leere. Die Worte wirken tastend, die Stille schwer. Vorn ein Fenster. Ein Gesicht: Jesus. Hell, fast zu hell....

  • 28.03.26
Glaube und Alltag
Hand des Johannes mit dem "Gift"-Kelch
(ehemals Hofkirche Hildburghausen - jetzt in der Apostelkirche)
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Sanctus Iohannes Evangelista
In der Apostelkirche zu Hildburghausen

Die Stadt Ephesus lag an jenem Morgen unter einem Licht, das mit seinem matten Schimmer alles in Bronze zu verwandeln schien. Die Säulen des Artemistempels ragten schweigend gen Himmel, und zwischen ihnen bewegten sich die Priester mit jener würdevollen Langsamkeit, die ein wenig Theaterhaftes an sich hat. Und so muss es ja auch sein. Johannes aber, der alte Jünger Jesu mit dem jugendlichen Gesicht, stand vor diesen Heiden, als hätte er die Zeit selbst bereits hinter sich gelassen. Man hatte...

Glaube und Alltag
Foto: epd-bild/Heike Lyding
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Wort zur Woche
Wie man Hoffnung multipliziert

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. Johannes 12, Vers 24 Ein einzelnes kleines Weizenkorn, das man in die Erde sät, bringt unter guten Bedingungen mehrere Halme mit Ähren hervor. In diesen Ähren können sich insgesamt zwischen 100 und 150 neue Körner befinden. Von Katrin Mang Multiplizieren Sie das einmal weiter, wenn diese Körner wiederum eingesät werden und aus ihnen neue Ähren wachsen! Erstaunlich – immer...

  • 14.03.26
Glaube und Alltag
Foto: epd-bild/Heike Lyding
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Wort zur Woche
Liebe ohne Limit

Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade. Johannes 1, Vers 16 Es ist ein besonders feierlicher Moment, wenn wir „O du fröhliche“ singen. Ohne dieses Lied ist für manche gar nicht Weihnachten, sagen sie. Manche Gemeinden singen es sogar im Stehen. In einigen Kirchen unterstützt der Zimbelstern die Klänge der Orgelmusik. Oft ertönt er nur für dieses eine Lied! Von Angelika Hundertmark Geschrieben wurde es als „Allerdreifeiertagslied“ von Johannes Daniel Falk. Neben der uns...

  • 20.01.26
Glaube und AlltagPremium
Roland Kutsche  | Foto:  R. Kutsche
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Glaubensserie (39): Hochzeit zu Kana
Vom Tafelwasser zum Tafelwein

In den Evangelien wird von zahlreichen Zeichen und Handlungen berichtet, mit denen Jesus zeigt, dass er von Gott gesandt ist. Im Johannesevangelium ist von einem seltsam anmutenden Wunder die Rede. Von Roland Kutsche Was für ein Zeichen von Jesus von Nazareth, was für ein Paukenschlag des Täuferschülers: Hatte Johannes der Täufer keinen Tropfen Alkohol angerührt, so ist die erste Tat seines Schülers gerade die Veranlassung einer wahren Weinschwemme: Eine gigantische Menge – etwa 600 Liter an...

  • 15.01.26
Glaube und Alltag
Foto: epd-bild/Heike Lyding
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Wort zur Woche
Herrlich alltäglich

Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. Johannes 1, Vers 14b Die Kalender sind noch leer, die guten Vorsätze frisch – gleichzeitig prasseln Nachrichten auf uns ein, die alles andere als „herrlich“ wirken. Krise hier, Unsicherheit dort. Von Jörg Bachmann In diese Stimmung hinein klingt das Wort für den 2. Sonntag nach Weihnachten: „Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes.“ Der Satz...

  • 06.01.26
BlickpunktPremium

Zur Jahreslosung
Offenbarung entpuppt

"Siehe, ich mache alles neu!", lautet die Jahreslosung aus der Offenbarung. Eine verheißungsvolle Vision entwirft Johannes da. Heißt also: zurücklehnen und einfach abwarten? Nein, das wäre zu einfach. Warum es manchmal darauf ankommt, durchzuhalten und keine Kompromisse einzugehen. Von Barbara Füten Was wünscht man sich nicht alles am Anfang eines Jahres, alles soll besser werden: die Fitness, schlechte Gewohnheiten, Beziehungen. Die Jahreswende gibt uns Anlass zurückzublicken, eine Bilanz zu...

  • 02.01.26
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Glaube und Alltag
Foto: epd-bild/Heike Lyding
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Wort zur Woche
Gut verpackte Herrlichkeit

Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. Johannes 1, Vers 14b Der Evangelist Johannes braucht nicht viele Worte für die Weihnachtsgeschichte: „Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns“. So bringt er das Unglaubliche knapp auf den Punkt: der ewige Gott wird sterblicher Mensch. Von Thomas Käßner Allerdings fragt man sich, was das mit Herrlichkeit zu tun hat. Herrlich ist für mich der erhabene Blick vom Berggipfel in...

  • 27.12.25
Glaube und Alltag
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Predigt
Wettlauf ohne Ziel

Die Heilung am Teich Betesda Joh. 5,1-16 Ein Wettlauf zur Heilung taugt nicht. Dann passiert das, was Johannes uns beschreibt: Nur einer kann gewinnen, wenn der eine entscheidende Moment kommt, in dem sich das Wasser bewegt. Und so warten die Kranken, Blinden, Lahmen, Ausgezehrten. Sie warten lange, vielleicht ihr ganzes Leben lang. von Ulrike Weyer Eine Wüste am Wasser, in der die Menschen verdursten. Aus ihren Augen blickt Hoffnungslosigkeit, aber auch Lebensgier, die bereit ist, andere...

  • 24.10.25
Glaube und Alltag
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Predigt
Vom Gebrauch der Bibel

Ihr sucht in den Schriften, denn ihr meint, ihr habt das ewige Leben darin. Johannes 5, Vers 39 Von Pfarrer Ralf Euker „Nimm deine Matte und geh“, fordert Jesus am Teich von Betesda den Gelähmten auf (Vers 8). Es ist jedoch Sabbat. Am Ruhetag hat niemand eine Arbeit zu tun. Dazu zählt für manche selbst das Tragen einer Matte. Es kommt zum Verhör. Und hört, hört: Jesus beruft sich bei seinem heilsamen Tun auf seinen "Vater" im Himmel, auf Gott. "Das darf der nicht!", finden die Frommen....

  • 23.06.25
Glaube und Alltag
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Predigttext
Grenzen überwinden

Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Johannes 14, Vers 27 Der Blick des Grenzbeamten ist streng. Ein bisschen macht er mir Angst, bin ich doch gerade mal zehn Jahre alt auf dem Weg in den Westen. Von Dorothea Heller Aber schließlich fährt der Zug weiter, von Weimar nach Hamm, 1986. Die neue Freiheit zu reisen, die habe ich in den kommenden Jahren erst nach und nach begreifen können. Als ich später selbst Kinder hatte, war ich froh und...

  • 11.06.25
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Glaube und Alltag
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Predigttext
Raus aus der Deckung

Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet in meinem Namen, wird er’s euch geben. Johannes 16, Vers 23b Es gibt in manchen Filmen so eine Stelle, da kommt meistens die Frau mit ernster Miene in das Zimmer hinein und spricht: „Du, ich habe über unsere Beziehung nachgedacht.“ Nicht, dass man über eine Beziehung nicht auch einmal nachdenken soll, auch über die Beziehung zu Gott. Von Ralf-Peter Fuchs Aber wenn das Nachdenken über die Beziehung die Beziehung ersetzt, dann wird es schwierig, auch die...

  • 23.05.25
Glaube und Alltag
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Predigt
Freiheit, die beglückt

Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. Der Mietling, der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht. Johannes 10, Verse 11+12 "Ich bin der gute Hirte", sagt Jesus. Und was bin ich? Mietling, Herdenschaf, zerstreutes Schaf, Wolf? Ab und an wurde ich gefragt: „Sind Sie Pfarrer oder Pastor?“ „Ich bin Pfarrer“, sagte ich. Von Matthias Seifert Ich bin nicht der gute Pastor (Hirte), der sein Leben gibt für...

  • 07.05.25
Glaube und Alltag
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Predigt
Ein Fest der Erwartung

Die Engel sprachen zu ihr: Frau, was weinst du? Sie spricht zu ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben. Johannes 20, Vers 13 Ostern, so hat es sich im Laufe der letzten 2000 Jahre herausgestellt, ist der Umsturz im Denken, Fühlen, in der Lebensperspektive. Tot bleibt nicht tot. Von Hans Mikosch Den Toden in unserer Gesellschaft, in unseren Kirchgemeinden, in allen Lebensvollzügen ist die Axt an die Wurzel gelegt. Ostern wird daher als Fest der...

  • 19.04.25
Glaube und Alltag

Wort zur Woche
Den Alltag unterbrechen

Der Menschensohn muss erhöht werden, auf dass alle, die an ihn glauben,das ewige Leben haben. Johannes 3, Verse 14b.15 Nikodemus, ein führender Mann unter den Juden, will’s wissen und sucht Jesus höchstpersönlich auf. Er ist zwar davon überzeugt, dass der Wanderprediger von Gott kommt, will aber in einem nächtlichen Gespräch in der Wüste Näheres erfahren. Doch er ist überfordert. Die beiden reden aneinander vorbei. Trotz aller Nachfragen kann Nikodemus nicht folgen. „Du bist der Lehrer Israels...

  • 09.04.25
Glaube und Alltag
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Predigttext
"Ich kann nur himmlisch"

Jesus Christus spricht: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.Johannes 18, Vers 36a Sagen Sie mal, Herr Pfarrer, machen Sie auch weltliche Trauerfeiern oder nur kirchliche?“ fragt mich der Bestatter am Telefon. „Die Angehörigen, die gerade bei mir sitzen, wollten, dass ich Sie das mal frage.“ Von Christoph Backhaus Ich stutze und bin im ersten Moment sprachlos. Worauf die Leute so kommen?! Nach einer kurzen Pause fange ich mich und antworte ruhig in das Telefon: „Also ich kann nur himmlische...

  • 04.04.25
Glaube und Alltag
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Predigttext
Mehr als nur Nahrung

Jesus Christus spricht: Ich bin das Brot des Lebens.Johannes 6, Vers 48 Brot des Lebens für Dich:" Er hält mir seine, vom Spielen im Dreck noch recht schmutzigen Hände hin. Ich lege die Hostie in diese kleinen schmutzigen Hände, die eben genau so aussehen müssen, wie von einem Kind, das gerne draußen spielt. Und ich sehe seine großen und erwartungsvollen Augen. Von Christoph Backhaus Die nachfolgenden Hände der Großen sind alle fein sauber, die Augen schauen ernst und wichtig oder sind nach...

  • 28.03.25
Glaube und Alltag
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Wort zur Woche
Wo Gegensätze zusammengehören

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. Johannes 12, Vers 24 Unter den Deutungen, die das Sterben und der Tod von Jesus im Neuen Testament erfahren, spricht der Evangelist Johannes eine eigene Sprache. Von Ulrich Placke Eine christliche Gemeinde besonderer Prägung findet hier gegen Ende des ersten Jahrhunderts eigene Antworten abseits vom überlieferten Sühnegedanken: Es geht um bis zur Vollendung gelebte Hingabe...

  • 28.03.25
Glaube und Alltag
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Predigttext
Kommt mal wieder runter!

Und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht. Johannes 3, Vers 19 Ich könnte quasi mitten auf der 5th Avenue stehen und jemanden erschießen und würde trotzdem keine Wähler verlieren“, sagte Donald Trump 2016. Ich fürchte, er hat Recht. Von Bernd S. Prigge Der US-Präsident konnte sich schon immer viel erlauben. Verbale Entgleisungen, einen unwürdigen Umgang mit Frauen, Betrugsvorwürfe – seine Fans schreckt es nicht ab. Ganz im Gegenteil, so der Eindruck. Die Finsternis wird...

  • 14.03.25
Glaube und Alltag
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Predigttext
Perspektive wechseln

Wie, du, ein Jude, erbittet etwas zu trinken von mir, einer samaritanischen Frau?Johannes 4, Vers 9 Empörung liegt und der Luft. Entsetzen und Unverständnis. Alte Geschichten drängen sich in die Erinnerung, und das Hören-Sagen wird laut im Inneren. Das Misstrauen, das vor jedem ersten Wort steht und Beziehungen unmöglich macht. „Du bist doch die“ und „Du gehörst doch zu denen“. Pfarrerskinder kennen das und Lehrerkinder auch. Du kennst das, weil du jemandes Kind bist oder warst, weil deine...

  • 24.01.25
Aktuelles
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Wort zur Woche
Als Obama "Amazing grace" anstimmte

Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade. Johannes 1, Vers 16 Barack Obama steht am Lesepult. Rings um ihn sitzt die Gemeinde, die zur Trauerfeier von Reverend C. Pinckney gekommen ist. Von Henrike Kant Der Geistliche und acht weitere Menschen wurden eine Woche zuvor in diesem Juni 2015 während einer Bibelstunde von einem rassistischen Attentäter getötet. Vieles hat der damalige Präsident schon gesagt zu den unzureichenden Waffengesetzen, zur Verharmlosung der Geschichte der...

  • 18.01.25
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