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Geschichte

Beiträge zum Thema Geschichte

Feuilleton
Buchlesung im Magdeburger Dom: Die Autoren Harald Meller und Kai Michel im Gespräch mit Sachsen-Anhalts langjährigem Kulturminister Rainer Robra.
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Buchvorstellung im Magdeburger Dom
Ein deutsches "Game of Thrones" ohne Drachen

Moderne Forschungsmethoden liefern Archäologen neue Erkenntnisse. In einer Region wie Sachsen-Anhalt kann dadurch das Bild von der Geschichte verändert werden, schreiben Landesarchäologe Harald Meller und Historiker Kai Michel in einem neuen Buch. Von Thomas Nawrath Magdeburg. „Wenn man so will, erzählen wir das deutsche 'Game of Thrones' - zwar ohne Drachen, dafür in echt“, sagt der sachsen-anhaltische Landesarchäologe Harald Meller dem Evangelischen Pressedienst (epd). Gemeinsam mit dem...

Feuilleton
Pressetermin auf dem Areal der früheren Königs- und Kaiserpfalz Helfta mit Ausgräber Felix Biermann, Eislebens Bürgermeister Carsten Staub und dem Pressesprecher des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie, Oliver Dietrich-
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Archäologische Ausgrabungen in Helfta
Königspfalz wird Touristenattraktion

Plättchen (wohl aus Geweih oder Knochen) mit Kreisaugen-Verzierungen.Zur Zeit der ottonischen Herrscher im 10. Jahrhundert gab es in Helfta bei Eisleben eine Königspfalz mit eindrucksvoller Basilika. Im Vorfeld einer touristischen Erschließung erkunden Archäologen bis zum 24. Oktober Teile des Areals. Von Thomas Nawrath Eisleben. Ab Spätsommer 2029 soll die mittelalterliche Königspfalz Helfta als neuer Erlebnisort für Touristen und Geschichtsinteressierte in der Lutherstadt Eisleben ihre Tore...

Glaube und Alltag

Mannstedt/Thüringen
Der Taufstein von Mannstedt

Seit 1562 steht er in der Kirche von Mannstedt – und erstaunlich gut erhalten hat er mehr als 460 Jahre überdauert. Der Taufstein erzählt von einer einflussreichen Adelsfamilie, von einem unbekannten Steinmetz, von einem später berühmten Musiker und von unzähligen Menschen, die an ihm getauft wurden. Wer heute vor dem Taufstein steht, kann noch immer die Details erkennen, die ihn zu einem besonderen Werk der Renaissance machen: die harmonischen Formen, die Kanneluren, die Inschriften und das...

Aktuelles
Foto: Karsten Georg Wolkenhauer
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Dank für langjährige Arbeit
Historikerin Dr. Ulla Jablonowski verabschiedet

Die Evangelische Landeskirche Anhalts hat Frau Dr. Ulla Jablonowski für ihre jahrzehntelange wissenschaftliche Arbeit und ihr herausragendes Engagement in der Kirchengeschichtlichen Kammer gewürdigt. Im Rahmen einer Verabschiedung dankte Präses Dr. Jan Brademann der Historikerin für ihren unschätzbaren Beitrag zur Erforschung der anhaltischen Geschichte und Kirchengeschichte. Dr. Jablonowski, die seit 2004 Mitglied der Kirchengeschichtlichen Kammer war und im Juli ihren 88. Geburtstag feierte,...

Kirche vor Ort

„Da fehlt doch was!“
Historisches Wernigeröder Altargemälde wird restauriert

Nach über einem Jahr der Fördermittelbeantragung, Genehmigungseinholung und Vorbereitung war es am 21. August endlich so weit: Unter den wachsamen Augen der Restauratorin Helga Freifrau von Medem sowie mit tatkräftiger Hilfe von Experten der Wernigeröder Gerüstbaufirma Maik Hahne, unseres Hausmeisters Dirk Wiedenbein und etlicher Unterstützerinnen und Unterstützer, wurde das große Altargemälde des Cranach-Schülers Adam Offinger in der Wernigeröder Christuskirche vorsichtig abgehängt und...

Feuilleton
Mehr als 1.000 Gäste im Festgottesdienst, unter ihnen neben Vertretern der Kirchen und der Landesregierung von Sachsen-Anhalt zudem Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, Magdeburgs Oberbürgermeisterin Simone Borris, der Generaldirektor der Kulturstiftung Christian Philipsen, Landesarchäologe Harasld Meller sowie Abgeordnete aus Bundestag und Landtag. | Foto: Thomas Nawrath
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Kaisergrab in Magdeburg saniert
Otto ruht wieder im Dom

Fast zwei Jahre war der Kaiser "ausgezogen": Wegen Einsturzgefahr wurde das Grabmahl Ottos I. im Magdeburger Dom saniert. Bereits zu Lebzeiten galt Kaiser Otto als "der Große". Er war ostfränkischer König und erneuerte das römische Kaisertum, pflegte internationale Kontakte und gründete das Erzbistum Magdeburg. Seine Wiederbeisetzung im Dom wurde am Dienstag gefeiert. Von Thomas Nawrath Magdeburg. Mit einem Festgottesdienst im Magdeburger Dom haben Vertreter von Kirchen, Politik und...

Kirche vor OrtPremium
Großes Denkmal – große Herausforderungen: Das Kloster Anrode besteht aus 17 Gebäuden, darunter die barocke Kirche sowie die im 17. Jahrhundert errichtete Propstei. | Foto: DSD/Roland Rossner
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Eichsfeld
Denkmal im Wartestand

In Anrode ringen Gemeinde und Ehrenamtliche um die Zukunft eines wertvollen Klosterkomplexes. Der Sanierungsbedarf ist groß. Noch aber fehlt es an Geld und einem Nutzungskonzept. Ob das Kloster Volkenroda als Vorbild dienen könnte? Von Matthias Thüsing Ein alter Karren liegt im Kirchenschiff. Im Abteigebäude erinnert eine vergessene Kunststofflampe im DDR-Design an die Wohnnutzung der Abtei bis in die 1990er-Jahre. Zwei lebensgroße Holzskulpturen lehnen an der Rückwand des ehemaligen...

  • 26.08.26
  • 1
Kirche vor OrtPremium
Zonengrenze in Sicht: Blick von der Westseite auf die DDR-Grenzanlagen in Stapelburg | Foto: Grenzmuseum Schifflersgrund, Sammlung Werner Silla
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Vom Grenzraum zum grünen Band
Im und am Todesstreifen leben

Mit ihren "Interdisziplinären Entdeckungen im Harzort Stapelburg" werfen die Herausgeber Justus Vesting und Sarah Schröder keinen globalen Blick auf Lebensräume entlang des ehemaligen „Eisernen Vorhangs“. Sie legen dagegen eine lokale Tiefenbohrung vor. Von Uwe Kraus In den Buchregalen stehen bändeweise Erinnerungen an die „Staatsgrenze West“, mehr oder minder verklärende Berichte über den „Ehrendienst am Kanten“ und Wanderbücher entlang des heutigen Biotops am Grünen Band. Dort ziehen sich...

  • 18.08.26
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Blickpunkt

Augustinerdiskurs
Konservative Revolution - Mythos der neuen Rechten

Vor der politischen Machtübernahme steht die „Herrschaft in den Köpfen" – diesen Ansatz verfolgen und verbreiten zentrale Akteure der sog. "Neuen Rechten". Beschäftigt man sich eingehender mit den dahinterstehenden Konzepten, so stößt man unweigerlich auf die "Konservative Revolution". Was verbirgt sich hinter diesem ominösen Sammelbegriff? Welche politische Sprengkraft ist darin enthalten? Darüber diskutieren  am 17. September 2026, 19.00 Uhr im Augustinerkloster zu Erfurt  der Historiker...

Aktuelles

Salongespräch:
Freiheitsgeist oder „Störenfried“?

29. September 2026 | 19.00 bis 21.30 Uhr 50 Jahre Selbstverbrennung des Pfarrers Oskar Brüsewitz Erinnerung - Einordnung - Neubewertung Die öffentliche Selbstverbrennung des Pfarrers Oskar Brüsewitz in der Kleinstadt Zeitz löste im August 1976 eine Schockwelle in der DDR und darüber hinaus aus: Das Ereignis belastete das ohnehin schwierige Verhältnis zwischen der Kirche und dem SED-Staat und führte innerhalb und außerhalb der Kirche zu heftigen Debatten. In der Veranstaltung wollen wir der...

Feuilleton
Segensworte zur Grundsteinlegung von Pfarrer Samuel Nánási, Studienleiter des Lutherischen Weltbundes in Wittenberg. An seiner Seite (von links): Sachsen-Anhalts Bildungsminister Jan Riedel, Thomas T. Müller von der Stiftung Luthergedenkstätten, Maurermeister Maximilian Wegener , Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und Wittenbergs Bürgermeister Andé Seidig. | Foto: Thomas Nawrath
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Grundsteinlegung für neuen Museumseingang
Mit Segen vom Lutherischen Weltbund

Im Wittenberger Lutherhaus lebte Reformator Martin Luther 35 Jahre. Bis zum Herbst 2027 entsteht ein modernes Eingangsgebäude. Zur Grundsteinlegung in der Vorwoche gab es viele gute Worte und den Segen vom Liutherischen Weltbund. Von Thomas Nawrath Wittenberg. Bei der Grundsteinlegung für das neue Eingangsgebäude am historischen Lutherhaus gab Kulturstaatsminister Wolfram Weimer die Zusage, dass der Bund auch künftig die Projekte der Stiftung Luthergedenkstätten weiterhin unterstützen wird. Das...

Eine Welt
Lothar Kreyssig (1898-1986) | Foto: epd-bild / Aktion Sühnezeichen Friedensdienste
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40. Todestag von Lothar Kreyssig
Ein Licht in der Dunkelheit Deutschlands

Am Sonntag (5.7.2026) jährt sich der Todestag des Begründers der Aktion Sühnezeichen Friedensdienst, Lothar Kreyssig, zum 40. Mal. Bereits in der Zeit des Nationalsozialismus hat er als Richter Zivilcourage gezeigt. Von Thomas Nawrath Magdeburg. „Lothar Kreyssig war ein großartiger Mensch, der gerade und klar gestanden ist, und in Zeiten der Dunkelheit in Deutschland eine Figur des Lichts war“, sagt der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Friedrich Kramer. Wie ist das...

Feuilleton

Ausstellung über Frauen im geteilten Deutschland
Herdheimchen kontra Rabenmutter

Ab dem kommenden Donnerstag (28. Mai) ist im Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche in Mittel-deutschland (EKM) in Erfurt die Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ zu sehen. Die Ausstellung beleuchtet Rollenbilder aus Ost- und Westdeutschland und wurde von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur konzipiert. Die Eröffnung erfolgt 11 Uhr durch Jan Lemke, Präsident des Landeskir-chenamts, und die Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland (EFiM). Die Ausstellung ist bis Ende...

Glaube und Alltag
Der Apostel Paulus in der Basilika Sankt Paul vor den Mauern, in RomDort ist das Grab des der Überlieferung zufolge um 67 in Rom enthaupteten Apostels.  Er wurde vermutlich in Tarsus in Kleinasien geboren und besaß wohl auch das römische Bürgerrecht.  | Foto: epd-bild / Cristian Gennari
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Theologin Wischmeyer über Paulus
Erster großer Denker des Christentums

Die Theologin Oda Wischmeyer hat den Apostel Paulus als eine der wirkmächtigsten Persönlichkeiten der Antike bezeichnet. "Keine andere Figur der Antike - weder Cicero noch Caesar noch Augustus - hat eine vergleichbar dauerhafte Wirkung entfaltet", sagte die emeritierte Erlanger Neutestamentlerin dem Evangelischen Pressedienst (epd). "Seine Briefe werden bis heute weltweit gelesen. Paulus war der erste große Organisator und Denker des entstehenden Christentums." Außerdem habe er mit dem...

Service + Familie

Schule und Bildung
Forderung nach verpflichtenden Gedenkstättenbesuchen

Josef Schuster und Omid Nouripour sprechen sich für verpflichtende KZ-Gedenkstättenbesuche für Schülerinnen und Schüler aus. Schuster fordert zudem eine Schärfung des Strafrechts. Berlin (epd). Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, und der Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) sind für verpflichtende KZ-Gedenkstättenbesuche während der Schulzeit. Diese bräuchten allerdings „eine entsprechende Nachbereitung“ sonst „bringt das nichts“, sagte Schuster dem...

  • 24.03.26
  • 1
Glaube und Alltag

Salongespräch
Syrien zwischen Trümmern und Hoffnung

28. April 2026 | 19.00 bis 21.00 Uhr Im Gespräch mit Dr. Moawia Al-HamidAuf dem langen Weg zum Frieden nimmt uns Dr. Al-Hamid, Imam der Islamischen Gemeinde Magdeburgs, mit auf seine erste Reise zurück in seine Heimat. Nach dem Sturz des Assad-Regimes Ende 2024 befindet sich Syrien in einer Zeit des Umbruchs. Zwischen den Trümmern des zerstörten Landes wiegen Unsicherheit, Angst und Misstrauen ebenso schwer wie die Steine, die weggeräumt werden müssen. Das ehemals bunte Mosaik aus einem guten...

Service + Familie

Halle
Zeitreise am Spieltisch

Am Samstag, 7. März, laden die LutherMuseen gemeinsam mit dem Verein Würfelpech zu einem besonderen Geschichtserlebnis in Halle ein. Von Sonnhild Weihrauch Beim Pen & Paper-Rollenspiel „Gerechtigkeyt für Melchior Fuchs“ begeben sich Interessierte gemeinsam in ein interaktives historisches Detektivabenteuer. Die Veranstaltung dauert von 15 bis ca. 20 Uhr und findet in den Räumen des Vereins Würfelpech, Hardenbergstraße 23, in Halle (Saale) statt. Zunächst wird es eine historische Einführung in...

  • 24.02.26
Feuilleton

Rezension
Von Basilius bis Bethel

Von Eberhard Grüneberg Haben Sie schon einmal von Basilius dem Großen (330–379) gehört? Er gehörte zu den geistigen Vätern des Glaubensbekenntnisses von Nicäa und ging als Begründer einer „Diakoniestadt“ als Ort der Barmherzigkeit in die Geschichte ein. Das tat er, indem er Kirche und Klostergebäude vereinigte – mit Herbergen für Durchreisende, einem Haus für Arme und einem Hospital für Le-prakranke. Die „Diakoniestadt“ war ein Raum der Christusbegegnung: Arme, Kranke, Aussätzige und Fremde...

  • 18.02.26
Service + Familie

«Shoah Stories»
Holocaust-Vermittlung im TikTok-Stil

 Es ist ein Video, das tief bedrückt. "Hattest du in Auschwitz Angst vor dem Tod?", fragt darin ein junger Mann die Holocaust-Überlebende Lily Ebert. Ehe sie antwortet, denkt sie einen kurzen Moment nach. Dann sagt sie: "In Auschwitz hatte man keine Angst vor dem Tod. Man hatte Angst vor dem Leben." Über sechs Millionen mal wurde das fünf Jahre alte Video mit der 2024 gestorbenen Zeitzeugin aufgerufen. Das Video auf der Social-Media-Plattform Tiktok steht sinnbildlich für eine neue, digitale...

  • 27.01.26
Blickpunkt

9. November
Das deutsche Datum

Am 9. November 1938 brannten in Deutschland die Synagogen, es ist der Jahrestag der Pogromnacht. 1989 fiel die Berliner Mauer am 9. November. Und das waren nicht die einzigen Ereignisse an diesem Tag, die die deutsche Geschichte prägten. Von Nils Sandrisser  Der Morgen graut am 9. November 1848 über einem Truppenübungsplatz in Wien-Brigittenau. Soldaten führen einen Mann herbei, stellen sich vor ihm auf, heben die Gewehre. «Ich sterbe für die deutsche Freiheit», sagt der Mann. Dann krachen die...

  • 04.11.25
Feuilleton

Rezension
Wende oder Friedliche Revolution

Im Sommer 2024 beschäftigte sich eine Ringvorlesung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit der Einordnung der Ereignisse von 1989 und der Frage nach der Bedeutung und Deutung der Friedlichen Revolution. Von Dietlind Steinhöfel Ausgehend vom Begriff "Geschichtszeichen", den der Philosoph Immanuel Kant (1724–1804) in seiner Schrift "Der Streit der Fakultäten" von 1798 im Zusammenhang mit der Französischen Revolution verwendete, werden verschiedene historische Ereignisse analysiert....

  • 03.10.25
FeuilletonPremium

Magdeburg
Wie ein Konzert den Dom veränderte

Vor 200 Jahren traf König Friedrich Wilhelm III. von Preußen eine Entscheidung. Sie sollte das Erscheinungsbild des Domes St. Mauritius und St. Katharina nachhaltig prägen. Der "Wiederentdeckung des Mittelalters" widmet sich nun eine Sonderschau. Von Veit-Mario Thiede Im September 1825 wohnte König Friedrich Wilhelm III. von Preußen einem Konzert im Magdeburger Dom bei. Er erkannte dessen Baufälligkeit und entschied: "Das altehrwürdige Gebäude darf nicht verfallen." Aus seiner Privatschatulle...

  • 30.09.25
FeuilletonPremium
Expo-Projekt: Anlässlich der Weltausstellung in Hannover im Jahr 2000 versuchten Jugendliche, den Fußmarsch der Mönche aus dem Jahr 1163 zu rekonstruieren.  | Foto: epd-bild/Sven Pförtner
3 Bilder

Pilgern: Der Weg ist das Ziel
Auf den Spuren der Mönche

Der Pilgerweg zwischen den Klöstern Loccum in Niedersachsen und Volkenroda in Thüringen ist mehr als eine Wanderstrecke. Er verbindet Geschichte, Natur und Spiritualität – seit 20 Jahren. Von Sonja Scheller Im Jahr 1163 machte sich ein Abt mit zwölf Mönchen vom Kloster Volkenroda in Thüringen auf den Weg Richtung Norden, um in den Sümpfen rund um die Lucca-Burg ein neues Kloster zu gründen. Wer sich heute auf den Pilgerweg zwischen Loccum in Niedersachsen und Volkenroda in Thüringen begibt,...

  • 18.09.25
Eine Welt

Am Strand von Rimini
Trost in schweren Zeiten

Vor 80 Jahren bauten deutsche Kriegsgefangene in Rimini an der Adria aus Keksdosen, Lederhosen und Apfelsinenkisten eine Orgel. Ihr Klang hallt bis heute nach – und ein Organist möchte sie jetzt nachbauen. Von Markus Harmann Es waren die wohl ungewöhnlichsten Klänge, die jemals in einem Lager für Kriegsgefangene zu hören waren. September 1945, vier Monate nach Ende des Zweiten Weltkriegs: Am Strand von Rimini mischen sich plötzlich die schweren Akkorde einer Kirchenorgel mit dem Rauschen des...

  • 17.09.25

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