Freitag, nach eins ...
Unsere Seite 1 - Am Freitag mehr Dienstag wagen

G+H Nr. 48 vom 28.11.2021

Prozente, Prozente, Prozente. Wer heute noch nicht beim Händler seines Vertrauens vorbeigeklickt hat, wird entweder die Weihnachtswunschliste seiner Lieben schon abgearbeitet haben - oder es schlicht mit Jesus halten, der wohl eher für einen "Giving Tuesday" denn einen "Black Friday" plädiert hätte.

Für alle Schnäppchenjäger muss sich heute das Himmelreich auf Erden öffnen.  Ob Technik, Schuhe oder Instrumente: Am "Black Friday", dem Schwarzen  Freitag, kann gespart werden wie an kaum einem anderen Tag im Jahr - vom "Cyber Monday" mal abgesehen. 

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Drumset? Das Schlagzeug ist nämlich Instrument des Jahres 2022 und wäre als Weihnachtsgeschenk nicht nur eine lohnende Investition in eine mögliche Musikkarriere des rhythmisch begabten Nachwuchses. Es wäre auch eine etwas handlichere Wahl als die Orgel, die 2021 diesen Titel trägt.

Zu erwägen wäre ebenfalls ein Angebot von Ikea. Das schwedische Einrichtungshaus vermietet für 77 Cent im Monat ein Mini-Apartment. Der Haken: Man müsste in Tokio wohnen und sich mit zehn Quadratmetern zufriedengeben. Ob da noch Platz für ein Schlagzeug bliebe? Dann vielleicht doch lieber Konsumverzicht! 

Wie bibelfest sind Sie?

Von eben dieser besseren Alternative zum "Black Friday" ist schon in der Bibel die Rede. Da heißt es im Neuen Testament: „Ich habe euch in allem gezeigt, dass man so arbeiten und sich der Schwachen annehmen muss im Gedenken an das Wort des Herrn Jesus, der selbst gesagt hat: Geben ist seliger als nehmen." (Apostelgeschichte 20,35).

Gelegenheit das Wort in die Tat umzusetzen ist am 30. November, dem „Giving Tuesday“. Die Idee für den „Tag des Gebens“ entstand 2012 in den USA. Inzwischen beteiligen sich jährlich zahlreiche Unternehmen, Stiftungen, diakonische Einrichtungen und Kirchengemeinden in über 100 Ländern weltweit. Mit Projekten oder Spendenaktionen sollen andere Menschen unterstützt werden. Gutes tun an der Schwelle zum Advent - ein Gedanke, der nicht nur den Geldbeutel, sondern vor allem auch die Herzen öffnet.

Um offene Herzen, aufgeschlossene Gotteshäuser und die Willkommenskultur in unserer Kirche geht es in der aktuellen Ausgabe der Kirchenzeitung.  Gute Lektüre!

Themen der Woche

Adventsserie: Sie hatten keinen Platz in der Herberge, heißt es im Lukasevangelium. Unsere Autorin Gerlinde Sommer fragt: Wie ist es heute um die Willkommenskultur in der Kirche bestellt?

Konjunktiv hat Konjunktur: Könnte stattfinden, soll eröffnet werden … – sicher ist nichts. Obwohl die Corona-Schutzverordnungen mitunter Märkte erlauben, werden sie vielerorts wie in Sachsen abgesagt.
Hier mehr erfahren >>>

Selbstversuch: Advent bedeutet Ankunft. Eine Zeit, in der Christen sich darauf vorbereiten, den Sohn Gottes willkommen zu heißen. Doch wie steht es heute, 2000 Jahre nach Jesu Geburt, um die Willkommenskultur in unserer Kirche? Angelika Reiser-Fischer hat war zu einem Gottesdienst-Check im Erfurter Augustinerkloster.
Lesen Sie hier weiter >>>

Erlösung in der Warteschleife

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Autor:

Beatrix Heinrichs

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