Lukas

Beiträge zum Thema Lukas

Glaube und AlltagPremium
In Windeln gewickelt und in einer Krippe liegend – das ist die gängige Darstellung Jesu zu Weihnachten. | Foto: Alexander Hoffmann – stock.adobe.com
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Glaubensserie (36): Jesus kommt in die Welt
Herrscher in Windeln

Wie stellen sich Menschen Gott oder Gottes Sohn vor? Vor 2000  Jahren und auch noch heute sicherlich als mächtig; als Kaiser, König oder Herrscher, der von niemandem abhängig ist und über alles bestimmen kann. Ein Thron und ein Schwert als Symbole der Macht, das sind die Insignien eines Gottes. Doch die Weihnachtsgeschichte sieht das völlig anders. Von Udo Schnelle Sie entführt uns in eine Welt, die fern ist und uns zugleich im Jahr 2025 merkwürdig nahegekommen ist. Das Leben im Nahen Osten war...

  • 22.12.25
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Glaube und Alltag
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Predigt
Wer uns anklagt

 Ihr Otterngezücht, wer hat euch gewiss gemacht, dass ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet? Lukas 3, Vers 7 Aus der 1984 überarbeiteten Lutherbibel verschwand ein scharfes Wort: Otterngezücht. Nach der Revision 2017 wird es wieder ausgesprochen, am 3. Advent, in der Bußpredigt des Täufers Johannes. Von Lüder Laskowski Aus den griechischen „Nachkommen der Vipern“ machte der Reformator unter Verweis auf die heimischen Kreuzottern ein lautmalerisches Wort mit einem zischenden „Z“. Luther...

  • 12.12.25
Glaube und Alltag
Foto: epd-bild/Heike Lyding
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Wort zur Woche
Das vermeintliche Ende ist der Anfang

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. Lukas 21, Vers 28 Es war seine Schuld. Er hatte die Anweisung des Königs nicht rechtzeitig ausgeführt. Es war sein Fehler. Sein Fehlverhalten musste einfach Konsequenzen haben. Und nun kniete er vor ihm. Von Sophie Kersten Den Körper gebeugt, den Kopf tief gesenkt. Demütig. Wartend auf den Schuldspruch seines Herrn. Er hatte ihn verdient. „Erhebe dich“, sprach der König zu ihm, „Richte dich auf, schau hoch und sieh mich an!“ Der...

  • 08.12.25
Glaube und Alltag
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Predigt
Unerwartet anders

Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. Lukas 21, Vers 28 „Deutschland, erhebe Dein Haupt!“ Fett schreit dieser pathetische Satz auf rotem Grund vom weiß gestrichenen Bretterzaun mitten im Dorf, hinter dem sich in aufwendig sanierten Gebäuden Wohlstand türmt. Von Lüder Laskowski Die ganze Inszenierung beschwört eine Bedrohungslage. Die Farbe Rot signalisiert Gefahr. Das Banner führt die Passanten mitten hinein in die...

  • 05.12.25
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Glaube und Alltag
Foto: epd-bild/Heike Lyding
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Wort zur Woche
Mit Adam im Ring

Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen. Lukas 12, Vers 35 „Jesus wird wiederkommen.“ – Lassen wir die Worte unseres Glaubensbekenntnisses nicht zu einem bloßen Lippenbekenntnis verkommen. Sonst erwischt uns unser Herr auf dem falschen Fuß, wenn er wiederkommt oder wir mit unserem Tod vor seinen Thron treten müssen. Von Thorsten Minuth Wir beginnen unser geistliches Leben mit der Erfahrung, aus Gnade gerechtfertigt zu sein. Nicht aus eigener Kraft, sondern um Jesu Bluten und...

  • 24.11.25
Glaube und Alltag
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Predigt
Vergeben braucht Zeit

Segnet die, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen. Lukas 6, Vers 28 Das ist doch eine Zumutung, Jesus. Ich soll die lieben, die mich verletzen, segnen, die mir Böses wollen, beten für die, die mich beleidigen? Du weißt doch, was es bedeutet, enttäuscht, verletzt, verraten, verleugnet, verlassen zu werden. Von Gisela Merkel Warst du nicht auch wütend? Ich muss doch nach einer Verletzung meine Gefühle verarbeiten, sie durchleiden, damit sie nicht immer wieder hochkommen. Oder?...

  • 09.11.25
Glaube und Alltag
Sich einander zuwenden, Nähe zulassen und dem anderen wertschätzend begegnen, das ist gelebte Nächstenliebe. | Foto: ake1150 – stock.adobe.com
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Glaubensserie (22): Der barmherzige Samariter
Der Nächste, bitte!

In der Bibel gibt es zahlreiche Gebote, allein in den fünf Büchern Mose – der Tora – sind es 613. Um das höchste Gebot und wie es Jesus erklärt, geht es in dieser Folge der Glaubensserie. Von Christoph Stolte Ein „Gesetzeslehrer“ versucht Jesus „aufs Glatteis“ zu führen: „Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?“ In meinen Worten: Was bedeutet es denn zu glauben? Jesus antwortet klug, indem er aus der Tora zitiert, aus unserem gemeinsamen Fundament als Juden und Christen: „Du...

  • 15.09.25
Glaube und Alltag
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Wort zur Woche
Gartenpflege bringt Ertrag

Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern. Lukas 12, Vers 48b Manchmal klingen Bibelverse wie ein Versprechen, manchmal wie eine Warnung. Der Wochenspruch beinhaltet beides. Von Andreas Bechert  Was bedeutet das für unser Leben? Wenn uns ein wertvolles Erbstück anvertraut wird, spüren wir eine besondere Verpflichtung, gut darauf aufzupassen und es vielleicht weiterzugeben. Aber es geht nicht nur um Dinge sondern, auch um...

  • 16.08.25
Glaube und Alltag
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Predigt
Leicht zu übersehen

Was schaust du aber auf den Splitter im Auge deines Bruders, den Balken in deinem Auge aber nimmst du nicht wahr? Lukas 6, Vers 41 Kennen Sie „Streichholzaugen“? Es ist eine Metapher, die gern in Comics verwendet wird, um zu verdeutlichen, dass einem vor Müdigkeit die Augen zufallen würden, man sie aber mit Streichhölzern offenhält, um wach zu bleiben. Von Charlotte Reinhold "Streichholzaugen", so habe ich es mir als Kind immer vorgestellt, müsste meinen, einen Balken im Auge zu haben. Aber...

  • 11.07.25
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Glaube und AlltagPremium
Zurückkehren zu können, ganz gleich, ob falsche Entscheidungen getroffen wurden, ist Ausdruck von Gottes Barmherzigkeit. | Foto: Halfponit – stock.adobe.com
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Glaubensserie (12): Der verlorene Sohn
Biblische Fehlerkultur

Wie kann das Wesen oder das Wirken Gottes beschrieben werden? Jesus nutzt dafür Bilder oder Gleichnisse. Um eines der bekanntesten Gleichnisse der Bibel dreht sich diese Folge der Glaubensserie. Von Tobias Bilz Der Glaube spricht von einer Wirklichkeit, die die Religion Gott nennt. Aber wer oder was ist Gott? Er ist nicht sichtbar und mit irdischen Worten nur unangemessen zu beschreiben. Das christliche Glaubensbekenntnis spricht über ihn in doppelter Weise: Gott ist der Ursprung aller Welt und...

  • 07.07.25
Glaube und Alltag
Foto: epd-bild/Heike Lyding
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Wort zur Woche
Wenn eine Begegnung das Leben verändert

Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. Lukas 19, Vers 10 Stell dir vor, Putin zieht die Truppen aus der Ukraine zurück und bittet das ukrainische Volk um Verzeihung und Frieden. Stell dir vor, Israel und seine arabischen Nachbarn reichen einander die Hand zur Versöhnung und bauen gemeinsam friedlich ihre Länder wieder auf. Stell dir vor, ein seit Jahren schweigender Sohn meldet sich wieder bei den Eltern, und ein jahrzehntelanger Familienstreit wird...

  • 07.07.25
Glaube und Alltag
Foto: epd-bild/Heike Lyding
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Wort zur Woche
Eine vertraute Stimme lesen

Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich. Lukas 10, Vers 16a Manchmal geht mir das so, wenn ich ein Buch von einem Freund lese. Oder ich schmunzle bei einer Mail, weil ich beim Lesen der Worte den Menschen sprechen höre, der sie verfasst hat – für viele oder nur für mich. So vertraut mit einem Menschen zu sein, ist ein gutes Gefühl. Von Matthias Keilholz Wen hören Menschen, wenn ich ihnen von Jesus erzähle? Welche Stimme hören sie, wenn ich erzähle, was ich...

  • 23.06.25
Glaube und Alltag
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Wort zur Woche
Pizzaschnecken für Freunde und Fremde

Es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes. Lukas 13, Vers 29 Die Plakate im Schaukasten laden ein: Es gibt etwas zu feiern. Zum Jubiläum wird ein Orchester anreisen. Nach dem Konzert soll Zeit sein, bei einem Glas Wein zusammenzubleiben. Freiwillige Helfer haben sich gefunden, die Snacks vorbereiten. Von Henrike Kant Beim Bäcker und in der Apotheke liegen Handzettel aus. Es soll ein großes Fest werden, jeder ist willkommen!...

  • 25.01.25
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Glaube und Alltag
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Predigttext
Hoffnungslied der Maria

Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilandes.Lukas 1, Verse 46 + 47 Manchmal versucht das Weihnachtsgedudel um mich herum, das Leid dieser Welt zu übertünchen: meine Sorgen über die beängstigenden politischen Entwicklungen in unserem Land und weltweit über Kriege, Hass und Angst. Aber gelingt das? Von Susann Küster-Karugia Lebenswahrheiten verstecken sich in großen Bildern. Sie finden nicht Platz genug in sagbaren Worten, sagt der Theologe Fulbert...

  • 21.12.24
Glaube und Alltag
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Wort zur Woche
Mutig das Geschenk Gottes auspacken

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. Lukas 21, Vers 28 Alles ist furchtbar und es wird noch schrecklicher!“ Mit solchen Sätzen lassen sich heute Wahlen gewinnen. Wer keinen zeitgemäßen Pessimismus pflegt, gilt als naiv und fern der Wirklichkeit. Von  Joachim Liebig Richtig ist, es war nie anders. Im Rückblick werden goldene Zeiten stets durch die Erinnerung weichgezeichnet. Tatsächlich war das Ende der Welt zu allen Zeit nie weit entfernt. Der Zusage Jesu aus dem...

  • 07.12.24
Glaube und Alltag

Andacht
Willkommen im Advent

"Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. " Lk 21,28 Willkommen im Advent! Jetzt ist es Zeit, den Blick nach oben zu richten. Erhebt Eure Häupter und schaut auf! Legt zur Seite, haltet ein mit dem, was Euch beschäftigt Tag für Tag. Und hört! Von Christian Kern Weil sich keiner selbst erlösen kann. - Deshalb hört und: „Schaut auf!“ Erzählt wird von einer Frau; sie war noch jung. „Wie soll das geschehen, da ich doch von keinem Manne weiß?“, erwiderte Maria dem Engel kurz...

  • 01.12.24
Glaube und Alltag
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Predigttext
Von Leiden geheilt

Als aber Jesus sie sah, rief er sie zu sich und sprach zu ihr: Frau, du bist erlöst von deiner Krankheit! Lukas 13, Vers 12 Es war für sie über die Jahre hinweg schwer. Oft zu schwer. Kaum zu tragen. Sie hat es dennoch immer wieder versucht. Hat sich geplagt. Und ist dabei krumm geworden. Hinter vorgehaltener Hand wurde sie die „Bucklige“ genannt. Von Karsten Loderstädt Die Lasten auf ihrer Seele haben sie verbogen. Das tägliche Pensum an harter Arbeit auf dem Feld, im Haus und Stall zeichnete...

  • 16.08.24
Glaube und Alltag
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Wort zur Woche
Eine Geschichte, die empört

Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. Lukas 19, Vers 10 Er steht für Gerechtigkeit, aber wird sich selbst untreu. Sein Name bedeutet „der Gerechte“, aber er behandelt die Leute nicht fair. Von Sara-Carina Hofmann Damit zieht er böse Blicke auf sich! Er wird gestraft für sein asoziales Verhalten. „Zurecht,“ denke ich auch beim x-ten Mal Lesen der so bekannten Geschichte von Zachäus. Wahrscheinlich würde ich genauso bei den Leuten stehen, die „murren“....

  • 15.06.24
Glaube und Alltag
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Predigttext
Jesus sucht Gemeinschaft

Die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und isst mit ihnen.Lukas 15, Vers 2Ich glaube, dass Gott zu jedem eine Beziehung knüpfen, sie vertiefen will. Ohne Ausnahme. Zu den Rechtschaffenen – hier die Pharisäer und Schriftgelehrten. Und zu denen, die aus dem gesellschaftlichen Werterahmen fallen – hier die Zöllner und Sünder. Von Michael Nicolaus Die ein anständiges Leben führen sind – nach ihrer Meinung – zu Recht empört; „diese da“ sind ein extrem...

  • 14.06.24
Glaube und Alltag
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Wort zur Woche
Von Notnägeln und Nachfolge

Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich. Lukas 10, Vers 16a Christa, hätte ich gewusst, dass du heute den Pfarrer mimst, dann wäre ich zu Hause geblieben“, sagte eine enttäuschte Kirchgängerin zur Lektorin. Keine Pfarrerin da? Von Reinhard Süpke Lektoren sind nur ein „Notnagel“. Wohin soll das führen? Ein Notnagel ist mehr als sein Ruf. Lange gehörte er zur Ausrüstung der Feuerwehr. Das war ein spitzer Eisenstift mit einer Öse. Durch die wurde ein Seil geführt....

  • 01.06.24
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Glaube und Alltag
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Predigttext
Der Mut hat einen Preis

Petrus aber leugnete und sprach: Frau, ich kenne ihn nicht. Lukas 22, 57 Und mit einem Mal ist er da: der Moment, in dem es darauf ankommt. Am Kaffeetisch mit Freunden. Oder im Verein. Im Gesprächskreis der Gemeinde. Da ist der eine, der nicht aufhören will mit seinen rassistischen Sprüchen. Von Stefan Körner Mit Aussagen, die Witze sein sollen, aber nur eins sind: verletzend. Entwürdigend. Menschenverachtend. Der sein Handy immer wieder herausholt und die Bilder und Videos herumzeigt, die...

  • 08.03.24
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Glaube und Alltag
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Wort zur Woche
Entschärft und verwandelt

Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. Lukas 9, Vers 62 Zum Glück habe ich eine solide theologische Ausbildung, mit der ich jedem Bibelspruch die allzu schmerzhaften Spitzen abringen kann. Ich kann relativ entspannt mit einem simplen, aber effektvollen Trick diesen Spruch auslegen: Ich tue einfach so, als würden diese Worte nichts mit meinem Leben zu tun haben. Von Michel Debus Ich könnte auch eine historische Spruch-Situation...

  • 02.03.24
Glaube und Alltag
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Wort zur Woche
Wolke sieben für Fortgeschrittene

Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn. Lukas 18, Vers 31 Jahrelang sind die Jünger von Jesus mit ihrem Rabbi, mit dem Meister, mit dem Gottessohn durch die Gegend gezogen. Über Berge, durch Täler und um den See herum. Von Paul Andreas Freyer Sie haben alles erlebt. Angefangen vom Wasser, dass er zu Wein verwandelt hat. Auch dass er Menschen mitten in der Wüste ernährte. Und dass er Kinder in die...

  • 10.02.24
Glaube und Alltag
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Wort zur Woche
Aufblühen zwischen Schwarz und Weiß

Es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes. Lukas 13, Vers 29 Vieles ist teurer geworden im vergangenen Jahr. Die Unsicherheit ist gewachsen, keine Frage. Trotzdem hat es mich betroffen gemacht, in wie vielen Gesprächen mir Menschen gesagt haben, dass es „nun aber mal langsam gut sein muss“, dass „wir nicht alle aufnehmen können“ und dass „die hierherkommen viel mehr bekommen als wir“. Von Dorothea Heller Ich hätte es...

  • 20.01.24

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