Christen in der DDR

Beiträge zum Thema Christen in der DDR

Kirche vor OrtPremium
Einer unter 27: Als Dieter Erler 1978 seine Ausbildung zum Pfleger antrat, war er unter den 27 Schwesternschülerinnen der Hahn im Korb.  | Foto: Thomas Schäfer
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Jubiläum
Thälmann sei Dank

Die Krankenpflege im Sophienhaus war mehr als 120 Jahre ein Segen mitten im Herzen von Weimar. Das in Randlage vor 25 Jahren neu erbaute Klinikum ist zu einem Glücksfall für Stadt und Umland geworden. In das Leben von Dieter Erler gehören beide. Von Uta Schäfer Meinen Glauben und meinen Berufsweg habe ich Ernst Thälmann zu verdanken“, sagt Dieter Erler verschmitzt und ist sich des Überraschungseffektes bewusst. Der Festakt zum 25. Jubiläum des Sophien- und Hufeland-Klinikums Weimar wird in...

  • 13.09.23
Aktuelles

Gedenktage
App mit Liveticker zum 17. Juni 1953 in der DDR

Berlin (epd) - Zum 70. Jahrestag des DDR-Volksaufstands vom 17. Juni 1953 lassen sich die damaligen Ereignisse erstmals auf einem Liveticker verfolgen. Eingebettet in die berlinHistory.app biete der Liveticker Informationen zu den Massenprotesten an rund 350 Orten in der damaligen DDR, sagte der Vorsitzende des Vereins berlin.History, Rainer Klemke. Neben den Brennpunkten in Ost-Berlin werden auch die Ereignisse in mehr als 140 Städten und Dörfern des Landes Brandenburg dokumentiert....

  • 16.06.23
FeuilletonPremium
Zum 70. Mal jährt sich in diesem Jahr der DDR-Volksaufstand vom 17. Juni. Zwei Gedenkstelen vor dem Magdeburger Innenministerium, die kürzlich eingeweiht wurden, sollen an die Opfer erinnern. | Foto:  MI LSA/Matthias Piekacz
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17. Juni 1953
Stärker als die Angst

Gepolter im Treppenhaus, Steinwürfe gegen Kirchenfenster, polizei-liche Vernehmungen, Schul-verweise – gerade gegen die Junge Gemeinde ging der DDR-Staat hart vor. Erinnerungen an ein schwieriges Jahr. Von Helga Domke Im Jahr 1953 ging ich in Herzberg (heute Kirchenkreis Bad Liebenwerda) in die 10. Klasse der Oberschule. Bereits seit zwei Jahren gehörte ich zur Jungen Gemeinde und durfte das Kugelkreuz tragen. Die wöchentlichen Bibelstunden im Gemeindehaus betreuten für die Mädchen die...

  • 14.06.23
AktuellesPremium

Wegbereiter der Friedlichen Revolution wird 80
Wehrhaft aus Überzeugung

Die Pressezensur der SED war unerträglich geworden. Und so erschien die Osternummer der Wochenzeitung „Die Kirche“ 1988 mit weißen Flecken. So manche Ausgaben der evangelischen Wochenblätter DDR-weit durften in diesem Jahr nicht gedruckt werden. Von Bettina Röder Am 16. Oktober demonstrierten 200 Menschen für Pressefreiheit, unter ihnen der Berliner Stadtjugendpfarrer Wolfram Hülsemann. Als Anwalt der jungen Menschen, die gegen die Unterdrückung durch den SED-Staat aufbegehrten, hatte er sich...

  • 13.04.23
AktuellesPremium

Christen in der DDR
"Ich bin Täter des Wortes"

Die Zahl 40 steht im Christentum für Buße und Neubeginn. Lothar Rochau hofft, dass diese Verheißung auch für ihn gilt. Von Katja Schmidtke Manchmal rollen die Leute mit den Augen, atmen laut aus, fragen: Ist es nicht langsam mal gut? Was willst du noch? Lothar Rochau strafft die Schultern, ein Lächeln umspielt die Lippen, die dunklen Augen leuchten. "Seelenfrieden", antwortet er. Rochau ist einer, der für seine Überzeugung kämpft. Das war schon 1977 so, als er als Diakon in Halle-Neustadt die...

  • 30.03.23
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Bausoldat und Pazifist
Mit der Gitarre für den Frieden

Der Weimarer Diakon und Musiker Dirk Marschall ist zu DDR-Zeiten für Frieden und Gerechtigkeit eingetreten – und wollte den Sozialismus verändern. Bis heute singt er gegen Hass und Gewalt an. Von Conny Mauroner Die EOS war schon eine harte Zeit“, erinnert sich Dirk Marschall, der heute Gemeinde-Diakon in Weimar ist. „1972 war das. Eine ganze Weile her und doch hat mich die Zeit sehr geprägt.“ Dirk Marschall war Teenager, als er aufs Internat nach Meiningen kam. Jeden Tag von seinem Heimatort in...

  • 10.02.23
Blickpunkt

Aufarbeitung
Neuer Versuch zur Rekonstruktion von Stasi-Unterlagen

Berlin (epd) - Das Bundesarchiv plant einen neuen Versuch zur virtuellen Rekonstruktion zerrissener Stasi-Akten. Dafür werde der Vertrag zur Grundlagenforschung mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik gekündigt, teilte die Behörde am Dienstag in Berlin mit. Das Pilotprojekt habe zu keinem geeigneten technischen Verfahren geführt, welches das Zusammensetzen der rund 15.500 vorhandenen Säcke mit Schnipseln in einem abschätzbaren Zeitraum zu wirtschaftlich...

  • 01.02.23
Feuilleton
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Rezension
Zwischen Selbstbehauptung und Anpassung

Es ist ein beeindruckendes Buch, das Konrad Flämig da vorlegt: Akribisch hat er umfangreiches Faktenmaterial recherchiert und lesenswert aufbereitet. Somit bekommt der Leser einen weiten und fundierten Einblick in die Geschichte des Gnadauer Kinder- und Jugenddienstes in der DDR. Von Thomas Käßner Aber nicht nur das. Zeitgeschichte wird lebendig. Wer die DDR selbst erlebt hat, fühlt sich beim Lesen wieder in die Zeit zurückversetzt, in der der DDR-Staat den Christen zugesetzt hat, um sie dem...

  • 15.01.23
Kirche vor OrtPremium
Elly Boddien mit den 10 Geboten von "Gewaltlos leben", die damals alle unterschrieben – als Glaubensbekenntnis und stillen Protest.  | Foto: Foto: Willi Wild
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Gewaltlos leben
Die Welt ins Dorf geholt

Flügel: Das konnte doch nicht alles gewesen sein! Sie wollte raus aus der dörflichen Enge, in die weite Welt. In der Jungen Gemeinde hörte sie, wovon sie geträumt hatte. Was sie im geschützten kirchlichen Raum kennengelernt hat und wie das ihr weiteres Leben beeinflusste. Von Willi Wild Mit ihrem richtigen Vornamen spricht sie kaum jemand an. Seit den Tagen der Jungen Gemeinde ist sie „die Elly“. Elke „Elly“ Boddien gehört zu den aktivsten Posten in der Gruppe „Gewaltlos leben“, die vor 40...

  • 19.10.22
FeuilletonPremium
Unter dem Radar der offiziellen Kulturpolitik suchten Künstler ihre Freiräume. In der jetzigen Schau wird ein lebendiges Bild der damaligen Kunstszene vermittelt. Zudem werden Werke aus der Zeit nach 1990 gezeigt. | Foto: Doris Weilandt
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Christen in der DDR
Behauptung von Unabhängigkeit

Jenaer Hofvernissagen: Eine Ausstellung erinnert an die größtenteils illegalen Kunstaktionen in den späten 1980er-Jahren. Von Doris Weilandt Besucher strömen zur Vernissage. Viele liegen sich in den Armen, freuen sich über das Wiedersehen. Ein Treffen von Menschen, die einander Familie waren, die Freiheit der Kunst verteidigt haben gegen staatliche Vereinnahmung und Repression. Die Trafo-Halle in Jena kann den Andrang kaum fassen. Das Thüringer Archiv für Zeitgeschichte „Matthias Domaschk“ und...

  • 12.10.22
Blickpunkt

Studie
Politisch Verfolgte in der DDR stark von Altersarmut bedroht

Politische Verfolgte der SED-Diktatur in der Hauptstadt sind heute einer Untersuchung zufolge besonders stark von Altersarmut bedroht. Ihr verfügbares Einkommen sei im Mittel deutlich geringer als der Durchschnitt der Bevölkerung Berlins, heißt es in einer Studie des Berliner Instituts für Sozialforschung (BIS) im Auftrag des Berliner Aufarbeitungsbeauftragten Tom Sello. Das verfügbare Durchschnittseinkommen der Befragten mit Rehabilitierungsantrag betrug demnach ohne die Leistungen aus den...

  • 24.09.22
Kirche vor Ort

Die Opfer endlich entschädigen
Ein Verstoß gegen die Menschenwürde

Die sachsen-anhaltische Beauftragte für die Aufarbeitung der SED-Diktatur, Birgit Neumann-Becker, hat ihre Forderung bekräftigt, Opfer von Zwangsaussiedlungen vor 70 Jahren an der innerdeutschen Grenze finanziell zu entschädigen. Von Angela Stoye „Zwangsaussiedlungen verstießen gegen die Menschenwürde“, so Neumann-Becker in einem Vortrag, den ihre Referentin am 18. Juni bei einer Tagung zu „Zwangsaussiedlungen in der DDR“ im altmärkischen Diesdorf vortrug. „Oftmals verursachten die...

  • 25.06.22
Aktuelles

Freitag, vor eins ...
Unsere Seite 1 – Freischwimmer mit Botschaft

Wow, allein schon bei der Vorstellung bleibt einem die Puste weg. Das Vorhaben des tunesischen Extremschwimmers Nejib Belhedi hat es in sich.  155 Kilometer will er durchs Mittelmeer schwimmen – nicht allein aus sportlichen Gründen. Der 70-Jährige hat eine Botschaft. Am späten Mittwochabend ist Nejib Belhedi nahe der italienischen Insel Pantelleria gestartet. Sein Ziel: Hammamet in Tunesien.  Ohne Pause will er schwimmen – das muss man sich mal vorstellen. Die beflissenen Guinness-Buch-Leser...

  • 17.06.22
Aktuelles
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Kommentiert
Individuell schwierig

Als ein Gesprächsangebot will man das Anerkennungsverfahren, das die Landeskirche nach ihrem Bußwort 2017 initiiert hatte, verstanden wissen. Von Beatrix Heinrichs Der Fonds, der dafür eingerichtet wurde, ist der Versuch, das Leid, das Menschen zu DDR-Zeiten durch kirchliches Handeln oder auch durch dessen Unterlassung erfahren haben, zu begleichen – ohne es aber Entschädigung oder Wiedergutmachung zu nennen. 500 000 Euro stellt die Landeskirche dafür zur Verfügung. Die Erklärung, nach welchen...

  • 16.06.22
AktuellesPremium
Löwengrube im "Löwengebäude": Zwischen 1961 und 1989 wurden an der Uni Halle mehr als 220 Studenten exmatrikuliert. Unter ihnen viele überzeugte Christen. Gerade in den 1950er-Jahren konnte schon die Zugehörigkeit zur Studentengemeinde reichen, um "geext" zu werden. | Foto: Foto: Uni Halle/Markus Scholz
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Verfolgung und deren Aufarbeitung
Willkür mit System

Aufarbeitung ist ein abstrakter Begriff. Dahinter verbirgt sich mühevolle Archivarbeit an zahllosen Einzelschicksalen, die einen Zusammenhang offenbaren. Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg stellt sich dieser Mammutaufgabe. Von Katja Schmidtke Die Geschichte nimmt ihren Anfang mit Günther Dehn: Der Ordinarius für praktische Theologie an der Universität Halle wurde am 13. April 1933 als einer der ersten im Deutschen Reich aus seiner Professur entlassen. Schon im Herbst 1932 war Dehn...

  • 15.06.22
AktuellesPremium

Christen in der DDR
Unabhängige Opposition

Arbeitskreis Solidarische Kirche: Er war ein wichtiger Motor für Veränderungen in der DDR. Heute, über 35 Jahre nach der Gründung, ist er zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Von Bettina Röder Friedliche Revolution in der DDR hat viele Mütter und Väter. Die meisten von ihnen hatten ihren Arbeitsschwerpunkt in den kirchlich orientierten Basisgruppen. Seit 1986 gehörte auch der DDR-weite „Arbeitskreis Solidarische Kirche“ dazu, der schon ein Jahr später, im März 1987, seine erste...

  • 12.03.22
BlickpunktPremium
Erfahrungen, Erinnerungen, Erkenntnisse: Joachim Goertz, einer der Aktiven von damals, hat Zeugnisse und Dokumente in dem Buch "Die Solidarische Kirche in der DDR", erschienen im BasisDruck Verlag Berlin, festgehalten. Die basisdemokratische Bewegung innerhalb der evangelischen Kirche hat sich nach der Wende aufgelöst.  | Foto: zeitzeichen/Rolf Zöllner
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Solidarische Kirche – Opposition in der DDR
Fundamentaler Unterschied

Vor 35 Jahren erschien die Zeitschrift des Arbeitskreises Solidarische Kirche in der DDR. Die Gruppe junger Pfarrerinnen und Pfarrer setzte sich für demokratische Reformen in Kirche und Gesellschaft ein. Pfarrer Joachim Goertz gehörte damals dazu. Mit ihm sprach Willi Wild über vergangene Zeiten und aktuelle Bezüge. Wer oder was war der Arbeitskreis Solidarische Kirche? Joachim Goertz: Der Arbeitskreis ist aus einer Initiative ehemaliger Studenten des Katechetischen Oberseminars in Naumburg...

  • 09.03.22
  • 1
AktuellesPremium

Joachim Garstecki wird am 28. Februar 80 Jahre alt
Mann des Friedens

Friedrich Kramer erinnert sich noch genau: Er war damals 17 Jahre alt und Schüler des Melanchthon-Gymnasiums der Lutherstadt Wittenberg, als Joachim Garstecki sein Denken „maßgeblich beeinflusst“ hat. Von Bettina Röder Wie so viele Jugendliche hatte er sich Anfang der 80er-Jahre der DDR-weiten Bewegung „Schwerter zu Pflugscharen“ angeschlossen. Er wollte aus seiner Angst vor dem Wettrüsten in Ost und West und vor einem atomaren Krieg keinen Hehl machen. Dazu habe er immer wieder erklären...

  • 18.02.22
  • 1
Kirche vor Ort
Roland M. Lehmann (l.) und Rainer Eppelmann | Foto: Doris Weilandt
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Diskriminierung von Gläubigen
Christlicher Widerstand in der DDR

Die Kulisse hätte nicht passender sein können: Unter dem Bild „Aufbruch der Jenaer Studenten in den Freiheitskampf 1813“ von Ferdinand Hodler in der Aula der Jenaer Universität redete Roland M. Lehmann mit Rainer Eppelmann, dem Friedensaktivisten und Minister für Abrüstung und Verteidigung in der Regierung de Maizière, über dessen Zeit als Bausoldat. „Wer als junger Mann den Wehrdienst verweigerte, musste mit Haftstrafen rechnen“, erzählt Eppelmann. Acht Monate hat er in den 1960er-Jahren für...

  • 06.10.21
BlickpunktPremium
Engagierter Christ: Jochen Heyroth ist studierter Landwirt, arbeitete an der Universität und im Hallenser Fleisch-Kombinat. Nach der Wende wirkte er hauptberuflich und ehrenamtlich in der Kirche mit.  | Foto: Foto: Katja Schmidtke
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Porträt
Klares Bekenntnis

Halle richtet die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit aus. Der Festgottesdienst wird in der Pauluskirche gefeiert. Einer, der mit der Gemeinde seit 1968 verbunden ist, ist Jochen Heyroth. Er träumte lange Zeit von einem "verbesserlichen Sozialismus". Von Katja Schmidtke Gewiss, er hätte beruflich mehr erreichen können – eine wissenschaftliche Laufbahn oder ein Aufstieg im Kombinat. Aber Jochen Heyroth war das nicht so wichtig. Der studierte Landwirt hat nie einen Hehl daraus gemacht,...

  • 03.10.21
BlickpunktPremium
Maritimes Erbe: Pfarrer Johannes Staak vor dem Zeesboot von 1936. Es ist Teil der traditionellen Prozession zum Seemannsgottesdienst und befindet sich an der Nordwand der Kirche. | Foto: Fotos (3): Sabine Ludwig
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Poel
Wo der Pfarrer die Zeese auswirft

37 Quadratkilometer Paradies: Sie ist charmant. Und immer noch sehr ursprünglich. Poel, die kleine und recht unbekannte Schwester der ostdeutschen Inseln Rügen und Usedom. Pfarrer Johannes Staak lässt den Seemannsgottesdienst hier zum alljährlichen Höhepunkt werden. Von Sabine Ludwig  Obwohl die Hansestadt Wismar nur einen Katzensprung entfernt liegt. Für die fast 3000 Insulaner gibt es nur eine Kirche. Als Namensgeberin steht diese in Kirchdorf. Der winzige Hafenort im Zentrum der Insel wird...

  • 28.09.21
BlickpunktPremium

DDR
Enorme Portion Zivilcourage

Die Wende 1989/90 ist nicht auf ein einzelnes Momentum reduzierbar. Wichtigste Voraussetzung war das stetige Wirken kleinteiliger Bürgerrechts-bewegungen, wie im Uran-bergbaurevier Ronneburg. Von Frank Lange Einen wesentlichen Missstand stellte die Umweltsituation im Land dar. Besonders im Uranbergbau wurde das ökologische Defizit zwischen Anspruch und Wirklichkeit als Auslöser des Umbruchs deutlich. Im Vergleich zu staatlich organisierten Umweltverbänden stellten kirchliche und kirchennahe...

Aktuelles

Anfragen weiter auf hohem Niveau
Bundeskongress zu DDR-Unrecht tagt

Teistungen (epd) - Die Zahl der Anfragen beim Thüringer Landesbeauftragten zur Aufarbeitung des SED-Unrechts bleibt auf einem hohen Niveau. Auffallend sei, dass sich viele Betroffene aus den westlichen Bundesländern meldeten, die vor 1989 ausgereist sind, sagte der Landesbeauftragte in Thüringen, Peter Wurschi . Dies zeige, wie lange das in der DDR erlebte und erlittene Unrecht in den Biografien nachwirke, erklärte er vor dem am Freitag beginnenden 24. Bundeskongress der Landesbeauftragten zur...

  • 17.09.21
FeuilletonPremium
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Porträt
Als die Angst in Wellen kam

Porträt: Wolfgang Schinkel ist gerade 14, als er aus der DDR flüchtet – durch einen Kanal von Ost- nach Westberlin. Den Weg in die Freiheit habe er manchmal bereut, sagt der 71-jährige Pfarrer. Die Grenze habe ihn heimatlos gemacht. Von Dieter Schneberger Der evangelische Pfarrer Wolfgang Schinkel lebt seit fast sechs Jahrzehnten im Raum Gießen. Richtig zu Hause fühlt sich der ehemalige Flüchtling aus der DDR aber dort nicht, wie er betont. „Meine Heimat ist Eisleben und das Mansfelder Land,...

  • 21.08.21

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