Lew Kopelew Preis für »Lifeline«

Köln (epd) – Der diesjährige Lew Kopelew Preis für Frieden und Menschenrechte geht an die Dresdner Seenotrettungsorganisation »Mission Lifeline« mit Kapitän Claus-Peter Reisch. Damit werde das humanitäre Anliegen der Initiative geehrt, erklärte das Lew Kopelew Forum in Köln. Der undotierte Preis wird am 7. April in Köln verliehen. Die Fest­rede hält den Angaben nach der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn. Die Auszeichnung wird seit 2001 jährlich vergeben. Die Preisträger hätten »im Mittelmeer aus eigenem Antrieb unter mutigem persönlichem Einsatz zahlreiche Menschen vor dem Tod durch Ertrinken gerettet«, erklärte das Lew Kopelew Forum in der Begründung für die Preisvergabe. Sie versuchten mit vergleichsweise bescheidenen und durch Spenden erworbenen Mitteln mit ihrem Schiff zu verhindern, dass sich Teile des Mittelmeers in
einen stillen Friedhof verwandelten.

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