Angst- und Hoffnungsbilder im Gespräch
Mein Umgang mit der (Un-)Endlichkeit
- Foto: Foto: © "Der Tod eines Körperteils, um zu leben". Pieta. Patientin F. in: Jutta Kranich-Rittweger: Vom Umgang mit der Todesangst.
- hochgeladen von Dr. Sebastian Kranich, Ev. Akademie Thüringen
Jeder Mensch hat eine Einstellung zum Sterben, zum Tod und dem Danach. Diese ist sozial, kulturell und familiär vermittelt, wird unbewusst und bewusst erlernt und individuell angeeignet. Sie ist eine relativ stabile Größe und so unterschiedlich, wie Menschen verschieden sind.
Davon ausgehend wollen wir uns zu Beginn der Passionszeit mit unseren eigenen Einstellungen beschäftigen: Was fühlen wir, wenn wir an den Tod denken? Welche Bilder und Hoffnungen haben wir über den Tod hinaus? Was kann die Angst vor dem Tod als dem „Nichts“ reduzieren?
Fulbert Steffensky meint: „Was immer Menschen in ihrer Hoffnung sagen – Auf Wiedersehn, Gott wird die Toten auferwecken, unsere Tränen werden getrocknet werden –, es sind Spiele und Lieder der Hoffnung. Es sind Umspielungen der Hoffnung, dass das Leben geborgen wird und dass Menschen mit ihrem Tod nicht in eisige Abgründe stürzen.“
Sie sind herzlich eingeladen vom 20. – 21. Februar 2026 ins Zinzendorfhaus Neudietendorf bei Erfurt zu Vorträgen, Gesprächsgruppen und geistlichen Impulsen.
Programm und Möglichkeit zur Anmeldung.
Tagungsleitung:
Dr. Sebastian Kranich, Direktor der Evangelischen Akademie Thüringen, Studienleiter für Theologie, Geschichte und Politik
Marcus Sternberg, Trauerbegleiter und Leiter der Akademie im Thüringer Hospiz- und Palliativverband
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