Alles zum Thema Menschenrechte

Beiträge zum Thema Menschenrechte

Eine Welt

Lew Kopelew Preis für »Lifeline«

Köln (epd) – Der diesjährige Lew Kopelew Preis für Frieden und Menschenrechte geht an die Dresdner Seenotrettungsorganisation »Mission Lifeline« mit Kapitän Claus-Peter Reisch. Damit werde das humanitäre Anliegen der Initiative geehrt, erklärte das Lew Kopelew Forum in Köln. Der undotierte Preis wird am 7. April in Köln verliehen. Die Fest­rede hält den Angaben nach der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn. Die Auszeichnung wird seit 2001 jährlich vergeben. Die Preisträger hätten »im...

  • 24.02.19
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Aktuelles

Paulskirche im UN-blau

Vor 70 Jahren, am 10. Dezember 1948, wurde von der Vollversammlung der Vereinten Nationen (UN) in Paris die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Anlässlich des 70. Jahrestags der Verabschiedung wurde die Paulskirche (Foto) in Frankfurt am Main am Montag blau angestrahlt, als einziges Gebäude in Deutschland … Sie möchten mehr erfahren? Den kompletten Artikel finden Sie im E-Paper und in der gedruckten Ausgabe der Mitteldeutschen Kirchenzeitung „Glaube + Heimat“ (Nr. 50),...

  • 13.12.18
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Aktuelles

Läuten für die Menschenrechte

Hildesheim (GKZ) – Der ökumenische Verein Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter (ACAT) ruft angesichts des 70. Jahrestages der Erklärung der Menschenrechte am 10. Dezember zur Aktion »Glockenzeichen« auf. Um 15 Uhr sollen am Montag Kirchenglocken eine Minute lang läuten, um »ein unüberhörbares akustisches Zeichen« für die Menschenrechte zu setzen. »Als Christen sind wir dazu berufen, auf schwere Menschenrechtsverletzungen in dieser Welt aufmerksam zu machen«, heißt es in einer...

  • 10.12.18
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Eine Welt

China: Sorge um inhaftierten Bischof

Göttingen (epd) – Menschenrechtler sorgen sich um das Schicksal eines offenbar von der chinesischen Polizei festgenommenen katholischen Bischofs. Bischof Peter Shao Zhumin aus Wenzhou in der Provinz Zhejiang sei Anfang November in Gewahrsam genommen worden, berichtet die »Gesellschaft für bedrohte Völker«. Er werde seither an einem geheimen Ort festgehalten. Sie möchten mehr erfahren? Den kompletten Artikel finden Sie im E-Paper und in der gedruckten Ausgabe der Mitteldeutschen...

  • 28.11.18
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Eine Welt
Die Mitarbeiter der Göttinger Geschäftsstelle der »Gesellschaft für bedrohte Völker« zeigen, wofür sie sich tagtäglich einsetzen.

Auf keinem Auge blind

Vor 50 Jahren engagierte sich der Student Tilmann Zülch für die hungernden Menschen in der afrikanischen Provinz Biafra. Er gründete die »Gesellschaft für bedrohte Völker«. Heute ist diese eine der größten Menschenrechtsorganisationen in Deutschland. Von Reimar Paul In Ostnigeria, das sich als Republik Biafra für unabhängig erklärt hat, tobt vor 50 Jahren ein blutiger Bürgerkrieg. Hunderttausende Menschen sterben durch Bomben, an Hunger und Krankheiten. Die Weltöffentlichkeit wird durch...

  • 19.10.18
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Kirche vor Ort

Menschenrechtspreis für Ordensschwester

Weimar (G+H) – Die Schweizer Ordensschwester Lorena Jenal wird für ihren Einsatz für die Opfer von Hexenverfolgung in Papua-Neuguinea mit dem Weimarer Menschenrechtspreis 2018 ausgezeichnet. Das hat der Stadtrat beschlossen. Er folgte damit der Empfehlung des Vergabebeirates des Weimarer Menschenrechtspreises, der sich für den Vorschlag des katholischen Hilfswerks Missio ausgesprochen hatte. Lorena Jenal riskiere bei ihren Hilfsaktionen vielfach ihr Leben. Inzwischen wird sie von der Polizei...

  • Weimar
  • 03.08.18
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Eine Welt
Seit einem halben Jahrhundert macht sich die GfbV für Menschenrechte und Minderheiten stark.

Blickwechsel
»Auf keinem Auge blind«: Gesellschaft für bedrohte Völker

Von Reimar Paul In Ostnigeria, das sich als Republik Biafra für unabhängig erklärt hat, tobt 1968 ein blutiger Bürgerkrieg. Hunderttausende Menschen sterben durch Bomben, an Hunger und Krankheiten. Die Weltöffentlichkeit wird durch Fernsehbilder von Kindern mit aufgeblähten Bäuchen aufgeschreckt. Weil Großbritannien das nigerianische Militär mit Waffen beliefert, besetzen Ende Juni 1968 Mitglieder des Komitees »Aktion Biafra Hilfe« das britische Generalkonsulat in Hamburg. Mit dabei ist...

  • 05.07.18
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Eine Welt

Tansania
Teure Registrierung für Blogger

Dodoma (epd) – Tansanias Regierung führt eine kostspielige Zulassung für Blogger ein. Bis zum 5. Mai müssten sich alle Blogger registrieren lassen und dafür eine Gebühr von umgerechnet mehr als 750 Euro zahlen. Wer dieser Aufforderung nicht nachkomme, müsse mit einer hohen Geld- oder Haftstrafe rechnen. Menschenrechtler sprachen vom jüngsten Versuch der tansanischen Regierung, die Medienfreiheit im Land weiter einzuschränken. Die Zulassungsgebühr entspricht einem durchschnittlichen...

  • 07.05.18
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Eine Welt
Die Insel Neuguinea ist in den indonesischen Westteil und in das unabhängige Land Papua Neuguinea im Osten geteilt. West Papua leidet seit mehr als 50 Jahren unter der indonesischen Besatzung.

Fremd auf eigenem Land

West Papua: Himmelschreiendes Unrecht in der indonesischen Provinz Papua Barat. Die Weltgemeinschaft nimmt kaum Notiz davon. Aktivisten und Kirche treten für die Menschenrechte in ihrem Land ein. Von Alexander Lang Nur ein Fall unter vielen: Zwischen Sorong und Manokwari im indonesischen Westteil der Insel werden einheimische Bauern durch Behörden von ihren Ländereien vertrieben. Darauf sollen Plantagen für lukratives Palmöl entstehen. Wer dagegen protestiert, läuft Gefahr, eingesperrt,...

  • Weimar
  • 09.04.18
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Eine Welt

Weltweit: Grundrechte bedroht 

Berlin (epd) – Wie aus dem ersten »Atlas der Zivilgesellschaft« vom evangelischen Hilfswerk »Brot für die Welt« und dem internationalen Netzwerk Civicus hervorgeht, genießen nur zwei Prozent aller Menschen weltweit uneingeschränkt das Recht auf freie Meinungsäußerung, auf Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit. »In sieben von acht Staaten sind diese Rechte inzwischen beschränkt«, sagte die Präsidentin von »Brot für die Welt«, Cornelia Füllkrug-Weitzel. Am schlimmsten sei die Situation für rund...

  • Weimar
  • 16.02.18
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Eine Welt

Staaten scheitern beim Schutz von Menschenrechtlern

An diesem Sonntag steht der Internationale Tag der Menschenrechte an. Mit dem Gedenktag erinnern die Vereinten Nationen (UN) jährlich an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die vor 69 Jahren verabschiedet wurde. Das Dokument ist völkerrechtlich nicht verbindlich, setzte aber international Normen für unveräußerliche Grundrechte und Freiheiten. Dazu gehören das Recht auf Leben, auf Glaubens-, Meinungs- und Pressefreiheit sowie der Schutz vor Folter, willkürlicher Haft und...

  • Weimar
  • 12.12.17
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Kirche vor Ort

Menschenrechtspreis wird verliehen

Weimar (epd) – Der Weimarer Menschenrechtspreis 2017 wird am Sonntag, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, an den chinesischen Wissenschaftler Ilham Tohti verliehen. Damit werde sein Einsatz für die Rechte der Minderheit der Uiguren in der Volksrepublik gewürdigt, so die Stadtverwaltung. Tohti kann den mit 5 000 Euro dotierten Preis nicht selbst entgegennehmen. Der 48-Jährige verbüßt nach Angaben der Stadt eine lebenslange Haftstrafe wegen »Separatismus«.

  • Weimar
  • 08.12.17
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Aktuelles

Forderung nach neuen Ermittlungen

Der vor mehr als zwölf Jahren in einer Dessauer Polizeizelle verbrannte Asylbewerber Oury Jalloh wurde nach Recherchen des ARD-Magazins »Monitor« mit hoher Wahrscheinlichkeit getötet. Mehrere Sachverständige hielten einen Tod durch Fremdeinwirkung für wahrscheinlicher als die lange verfolgte These der Selbstanzündung, berichtete »Monitor« unter Verweis auf die Ermittlungsakten. Vertreter der Linken und der Grünen in Sachsen-Anhalt forderten erneut eine umfassende, unabhängige Aufklärung des...

  • Weimar
  • 22.11.17
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Aktuelles

Menschenrechtler will weitermachen

Berlin (epd) – Der nach rund 100 Tagen aus türkischer Untersuchungshaft freigelassene Berliner Menschenrechtsaktivist Peter Steudtner will auch künftig in der Menschenrechtsarbeit aktiv bleiben. Er werde definitiv weiter Menschenrechtsaktivisten unterstützen. Wie dies konkret aussehen werde, hänge aber unter anderem vom Fortgang seines Prozesses in der Türkei ab 22. November ab, sagte Steudtner im RBB. Steudtner war am 5. Juli bei einem Menschenrechtsworkshop in der Nähe von Istanbul zusammen...

  • Weimar
  • 21.11.17
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Eine Welt

Afghanistan: Mehr getötete Zivilisten

Kabul/Genf (epd) – In Afghanistan sind laut UN-Hochkommissa- riat für Menschenrechte in der ersten Jahreshälfte 1 662 Zivilisten getötet worden, zwei Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2016. Auffällig sei die Zunahme der Zahl getöteter und verletzter Frauen und Kinder: Mindestens 174 Frauen wurden getötet und 462 verletzt, eine Zunahme um 23 Prozent. Mindestens 436 Kinder seien getötet und 1 141 Minderjährige verletzt worden, bei den Todesfällen eine Zunahme um neun Prozent. Alle in dem...

  • Weimar
  • 20.07.17
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Eine Welt
Steht fest zu seinem Glauben: Trotz des enormen Drucks konnten die Behörden Pfarrer Nadarkhani nicht dazu zwingen, dem Christentum abzuschwören.

Iran: Haft und Peitschenhiebe für christliche Konvertiten

Im Jahr 2012 entging Pfarrer Youcef Nadarkhani im Iran nur knapp der Todesstrafe, die ein Gericht 2010 wegen Apostasie (»Abfall vom Islam«) gegen ihn verhängt hatte. Jetzt ist Nadarkhani wieder ins Visier der iranischen Justiz geraten und am 24. Juni zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Von Adrienne Uebbing Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) erklärte, ist der Hintergrund der Verurteilung die erfolgreiche Mitarbeit des ehemaligen Muslims an der Gründung...

  • Weimar
  • 20.07.17
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