Wort zur Woche
Ein fester Anker in stürmischer See

Foto: epd-bild/Heike Lyding
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 Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat! Psalm 33, Vers 12

Was bedeutet der Wochenspruch eigentlich in unserer heutigen Zeit, in der so vieles unsicher scheint?
Kriege, Katastrophen, politische Unruhen – die Nachrichten machen oft Sorgen.

Von Andreas Bechert

Da fällt es schwer, an Glück zu denken, oder? Aber dieser Bibelvers lenkt unseren Blick auf etwas ganz Grundlegendes: Es geht nicht darum, dass alles perfekt ist, sondern darum, wem wir vertrauen.

„Wohl dem Volk“ – das ist ein Versprechen, aber auch eine Entscheidung. Es ist die Entscheidung, nicht auf das zu schauen, was uns trennt oder Angst macht, sondern auf das, was uns verbindet und Halt gibt. Wir alle brauchen einen festen Anker.

In unserer schnellen, oft lauten Welt, in der so viele verschiedene Meinungen und Ideologien um unsere Aufmerksamkeit ringen, kann es leicht passieren, dass wir den Überblick verlieren. Doch der Psalm erinnert uns daran, dass wahres Glück woanders liegt. Es liegt in der Beziehung zu dem, der alles geschaffen hat, der uns liebt und uns kennt.

Wenn der Psalm von einem „Volk“ spricht, dann meint er nicht nur ein Land oder eine bestimmte Gruppe. Er meint alle Menschen, die sich auf Gott verlassen. Das kann deine Familie sein, deine Kirchengemeinde, deine Freunde – oder einfach du ganz persönlich. Wenn wir uns bewusst machen, dass Gott unser Gott ist, dass er uns erwählt hat, dann gibt uns das eine tiefe innere Ruhe und Zuversicht, die uns durch alle Stürme des Lebens trägt.

Es ist, als ob wir zu einer großen Familie gehören, die einen wunderbaren Vater hat. Egal was passiert, wir wissen: Er ist da, er kümmert sich, und er hat einen Plan. Und dieses Wissen macht uns nicht nur glücklich, sondern auch stark, um selbst ein Segen für andere zu sein.

Vertrauen wir diesem Versprechen. Vertrauen wir darauf, dass unser Wohl in Gott liegt, egal was um uns herum geschieht.

Der Autor ist Prädikant in Gräfenhainichen.

Foto: epd-bild/Heike Lyding
Andreas Bechert | Foto: A. Bechert
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Online-Redaktion

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