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Holocaust-Gedenken
Überlebenden ein Gesicht geben

Ein Kennenlernen durch die Linse: Zwei Jahre lang porträtierte Thomas Müller Überlebende der Shoa. Heute sind die Porträts als Freiluft-Ausstellung auf öffentlichen Plätzen in Weimar zu betrachten. Im Hintergrund: (l.) Zbigniew Pec, (r.) Günter Pappenheim
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  • Ein Kennenlernen durch die Linse: Zwei Jahre lang porträtierte Thomas Müller Überlebende der Shoa. Heute sind die Porträts als Freiluft-Ausstellung auf öffentlichen Plätzen in Weimar zu betrachten. Im Hintergrund: (l.) Zbigniew Pec, (r.) Günter Pappenheim
  • Foto: Paul-Philipp Braun
  • hochgeladen von Online-Redaktion

Der Fotograf Thomas Müller porträtierte bis 2019 Überlebende des Konzentrationslagers Buchenwald. Schon mehrfach ist die daraus entstandene Freiluft-Ausstellung beschädigt worden. Paul-Philipp Braun sprach mit ihm über das ungewöhnliche Projekt.

Herr Müller, Sie sind in Weimar geboren und aufgewachsen. Welche Beziehung haben Sie zu dem Konzen-trationslager Buchenwald nahe Ihrer Geburtsstadt?
Thomas Müller: Die Nähe war irgendwie immer ein Thema, wenn auch kein großes. Familiär ist es wiederum so, dass mein Urgroßvater nach 1945 im Speziallager Nr. 2 inhaftiert war. Er hatte zur NS-Zeit einen Bauhof betrieben und mit den Nazis zusammengearbeitet. Ob er aber auch Zwangsarbeiter beschäftigte, das weiß ich, offen gestanden nicht.

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Autor:

Paul-Philipp Braun aus Erfurt

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