Stasi-Unterlagen sollen ins Bundesarchiv

Berlin (epd) – Nach rund drei Jahrzehnten steht die Stasi-Unterlagenbehörde (BStU) vor einem grundlegenden Umbau. Um die Hinterlassenschaften des DDR-Staatssicherheitsdienstes dauerhaft zu retten, soll die 1990 gegründete Behörde in das Bundesarchiv eingegliedert werden, wie der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterla-
gen, Roland Jahn, bei der Vorstellung seines 14. Tätigkeitsberichtes in Berlin ankündigte. Über die Umsetzung und den Zeitpunkt will der Bundestag in dieser Legislaturperiode entscheiden. Das Recht auf persönliche Akteneinsicht bleibt weiterbestehen. Die bislang zwölf Außenstellen der Stasi-Unterlagen­behörde in den ostdeutschen Ländern sollen allerdings auf einen Archivstandort pro Bundesland reduziert werden.

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Online-Redaktion aus Weimar

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