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Kleines Geld, großer Wert

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Ob Badeurlab, Städtetrip oder Pilgerwanderung: Wer eine Reise macht, hat nicht nur viel zu erzählen. Mit etwas Gelassenheit gelingt es sogar, und man kann von der Sommertour noch lange zehren.
Von Beatrix Heinrichs
Wie lange, das stellt man wohl spätestens an der heimischen Waschmaschine fest. Wenn der feine Ostseesand aus den Hosentaschen rieselt oder das Kleingeld ferner Länder im Schleudergang in der Trommel klimpert, weiß man: Schön war’s!
Nun, was den Sand betrifft, da kann nur der Staubsauger helfen. Für das Kleingeld hat die Diakonie Mitteldeutschland eine kreative Lösung gefunden: Unter dem Motto „Mit Urlaubsmünzen Urlaub schenken“ können selbst Kleinstbeträge in Fremdwährungen gespendet werden. Unterstützt wird damit die Aktion „Kindern Urlaub schenken", mit der die Diakonie jedes Jahr 6000 Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien Ferienfreizeiten ermöglicht. Sogar Münzen und Scheine aus Altwährungen, wie D-Mark oder DDR-Mark, können per Post an die Diakonie geschickt werden. Auch Kirchengemeinden haben die Möglichkeit zu spenden, denn nicht selten landen während der Sommermonate ausländische Münzen im Kollekten-Korb.
Aus dem nervigen Klimpern in der Wäschetrommel wird damit etwas sehr Wertvolles: Eine kleine Auszeit für Kinder, für die "der Sand in der Hosentasche" eine prägende Erinnerung sein kann.


Autor:Beatrix Heinrichs |
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