Kirchen sorgen sich um die Demokratie

Berlin (epd) – In einer gemeinsamen Stellungnahme warnen die beiden großen Kirchen vor einer Erosion der Demokratie in Deutschland und Europa. »30 Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges ist unser Blick auf die politische Ordnung von einer neuen Besorgnis geprägt«, heißt es in einem in der vergangenen Woche in Berlin vorgestellten »Gemeinsamen Wort« der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Die »Wiederkehr von autoritärem Denken und skrupelloser Machtpolitik« machten deutlich, dass Frieden, Demokratie und die Herrschaft des Rechts keine Selbstverständlichkeit seien, heißt es darin weiter.
Die rund 50-seitige Schrift habe das Ziel, Herausforderungen der Demokratie zu thematisieren und die ihnen zugrunde liegenden Ursachen anzugehen, schreiben der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm und der Bischofskonferenz-Vorsitzende Reinhard Marx im Vorwort. Die beiden Kirchen benennen in der Schrift die in ihren Augen vier zentralen Gründe für Verunsicherung und Anfälligkeit für Populismus: Globalisierung, soziale Ungleichheit, Umgang mit Migration sowie Digitalisierung.

www.ekd.de/gemeinsames-wort-kirchen-sorge-um-demokratie-45086.htm

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Online-Redaktion aus Weimar

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