Volkstrauertag

Beiträge zum Thema Volkstrauertag

Blickpunkt
Das Kriegerehrenmal vor der Peterskirche Leipzig. Aufnahme Gründonnerstag 2020.

Ev. Akademie Thüringen: Neue Videos online
Wie umgehen mit Kriegerdenkmalen?

Im Januar 1942 begann eine der blutigsten und brutalsten Schlachten des 2. Weltkriegs. 180 km westlich von Moskau sollten um Rschew ca. 1,2 Millionen Menschen den Tod finden. Erst 2020 wurde in der 62.000-Einwohner-Stadt zum Gedenken eine etwa 25 Meter hohe Metallskulptur eines sowjetischen Soldaten errichtet. Dessen realistisch dargestellter Oberkörper löst sich nach unten hin in einen Schwarm von Kranichen auf, die symbolisch für die Gefallenen stehen. Solch neue 2. Weltkriegs-Denkmale gibt...

  • Gotha
  • 10.01.22
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Glaube und Alltag
Video

ZUM VOLKSTRAUERTAG 2021
BIST DU BEI MIR

„Dass wir Deine Herrlichkeit können recht erfassen, wirfst Du über uns das Leid, führst uns dunkle Straßen.” Wer von uns hat sie überhaupt jemals gekannt - die erste Strophe dieses protestantisches Kirchenliedes aus dem Jahr 1937, das eigentlich ein Gebet ist. In den Gesangbüchern fehlt es. Gerhard Fritzsche hat den Text damals gemacht, Gerhard Häußler setzte die Musik dazu. Genau diese Verse nun hat man in die Predella einer Gedenktafel für die Gefallenen des 2. Weltkrieges eingegraben. Der...

  • Wittenberg
  • 13.11.21
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Aktuelles
Hans Memling: DAS JÜNGSTE GERICHT

14. November 2021
Evangelium nach Matthäus Kapitel 25

„Der Menschensohn wird einmal wiederkommen, zu sprechen Urteil über Schlecht und Gut. Zum Himmel führt er dann die wirklich Frommen, die andern fahren ab zu roter Glut.“ So lehrt der Engel mich. Ich musste lachen - doch ihn verdross mein kecker Übermut: „Er wird die Völker sammeln aller Sprachen und niedersitzen dann auf breitem Thron. Man wird die Bücher bringen, die den Rachen weit spreiten, um zu künden letzten Lohn.  Die Taten jedes Menschen wird man lesen: ‚Das Reich euch Guten‘, ruft der...

  • Wittenberg
  • 13.11.21
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Aktuelles

Gottesdienste mit Theater und Musik, Konzerte und Andachten
Totengedenken zum Volkstrauertag und Ewigkeitssonntag

Viele Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) verbinden den Volkstrauertag (15. November) und den Ewigkeitssonntag (22. November) mit dem Ge-denken an die Verstorbenen des vergangenen Jahres. Normalerweise gibt es dazu zahlreiche kirchenmusikalische Angebote sowie Kranzniederlegungen und Mahnwachen zur Erinnerung an die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft, aber in diesem Jahr finden nur einige der geplanten Veranstaltungen statt. Eine Chatandacht bietet die...

  • Sprengel Erfurt
  • 13.11.20
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Feuilleton
Christian Meyer-Landrut ist ehrenamtlicher Landesvorstand der Johanniter Unfallhilfe Sachsen-Anhalt/Thüringen.
2 Bilder

Volkstrauertag
"Machst Du mir meinen Vater kaputt?"

Wie geht man mit der Sprachlosigkeit der Kriegsgeneration um? Ein Architekt aus Weimar hat sich 25 Jahre nach dem Tod seines Vaters auf Spurensuche begeben und die Ergebnisse in einer Parabel verarbeitet. Willi Wild hat den Autor dazu befragt: Wie kamen Sie darauf, fast drei Jahrzehnte nach dem Tod Ihres Vaters dieses Buch zu schreiben? Christian Meyer-Landrut: Beschäftigt hat mich dieses Thema schon lange. Ich habe zwar mit meinem Vater über den Krieg gesprochen. Allerdings kam da von seiner...

  • 17.11.19
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Blickpunkt
Tim-Benedikt Attow

Jugend im Volksbund
"Gräber sind Zeitzeugen"

Die Vergangenheit", sagt Tim-Benedikt Attow, "kann eine wichtige Bezugsgröße für unser gegenwärtiges Handeln sein. So können wir gegenwärtige Entwicklungen besser verstehen." Attow ist seit März neuer Vorsitzender des Bundesjugendarbeitskreises (BJAK) beim Volksbund.   Im Dezember 1919 als Bürger-initiative gegründet, kümmert sich der Volksbund heute im Auftrag der Bundesregierung um mehr als zwei Millionen Kriegsräber in 45 Ländern, allein 106 000 davon befinden sich in Thüringen. Um seine...

  • 17.11.19
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Aktuelles

»Der Engel schwieg«

Volkstrauertag: Über die Gegenwart des Leids in der Sprache wird der Autor am Sonntag bei einer Gedenkveranstaltung in Wittenberg sprechen. Von Alf Christophersen Zwanzig Jahre nach Kriegsende präsentierte Heinrich Böll mit »Heimat und keine« überschriebene Reflexionen zur Präsenz der Zerstörung in einem Land, das sich den Neuaufbau auf die Fahnen geschrieben hatte: »Menschen sind wohl nur da halbwegs zu Hause, wo sie Wohnung und Arbeit finden, Freunde und Nachbarn gewinnen. Die Geschichte des...

  • Weimar
  • 21.11.17
  • 40× gelesen
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