Matthäus

Beiträge zum Thema Matthäus

Glaube und Alltag Premium
Frei und fröhlich geben, das setzt Dankbarkeit für das, was ich habe, voraus. Dafür muss man nicht ausgesprochen reich sein, aber einen wachsamen Blick für die Bedürfnisse des Anderen haben.

Glaubenskurs
Jeder kann geben, egal wie viel er hat

"Wenn du nun Almosen gibst, sollst du es nicht ausposaunen", heißt es im Matthäusevangelium. Wie freigiebig sein richtig geht, fragt unser Glaubenskurs »Glauben und Handeln« diesmal. Von Christine Reizig "Tue Gutes und rede davon." – Diesen Satz habe ich vor vielen Jahren von Menschen gelernt, die uns beibrachten, wie man Spenden erwirbt. So haben wir in einem Dorf, in dem die Existenz der Kirche auf der Kippe stand, mit Spendenlisten von Haus zu Haus gesammelt. Oben auf der Liste...

  • 16.09.19
  • 9× gelesen
Glaube und Alltag
Jörg Uhle-Wettler,  Domprediger in Magdeburg

Wort zur Woche
Wenn das Weltgericht über uns schwebt

Wort zur Woche Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. Matthäus 25, Vers 40 Am Rande der EKM im Kirchenkreis Torgau-Delitzsch gibt es eine kleine Kirche in Schnaditz. Das Deckengemälde wurde mit unzähligen Klebestreifen versehen, und niemand erinnerte sich im Dorf an das Bild. Um 1719 herum wird es entstanden sein. Maler unbekannt. Mit Hilfe der Feuerwehr und eines Restaurators gingen wir vor fünfzehn Jahren auf...

  • 14.09.19
  • 54× gelesen
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Glaube und Alltag Premium

Credo "Glauben und Handeln"
Wirksam für die Welt

Sichtbar und spürbar sein sollen wir Christen. Unser Glaubenskurs »Glauben und Handeln« befasst sich mit dieser nicht immer ganz einfachen Herausforderung. Von Johanna Fabel Was sind Christen in der Welt? In der berühmten Stelle der Bergpredigt (Matthäus 5, Verse 13 bis 16) bringt Jesus es wortwörtlich auf den Punkt: keine Aufforderungen, keine Fragen, keine Möglichkeiten, sondern einfache, klare und starke Aussagesätze: „Ihr seid das Salz der Erde. Ihr seid das Licht der Welt.“ Auch wenn...

  • 16.08.19
  • 7× gelesen
Glaube und Alltag
Werner Biskupski, Pfarrer i. R., Leipzig

Predigttext
Mit leeren Taschen

Denn ein Arbeiter ist seiner Speise wert. Matthäus 10, Vers 10b Predigttext In seiner kleinen Erzählung „Der Aufbruch“ schildert Franz Kafka, wie ein Reiter zu einer Reise aufbricht und sein Diener ihn anspricht: „Du hast keinen Essvorrat mit.“ Jener antwortet: „Ich brauche keinen. Die Reise ist so lang, dass ich verhungern muss, wenn ich auf dem Weg nichts bekomme. Kein Essvorrat kann mich retten.“ Diese etwas atemlose Pointe spricht Grundlegendes an, das auch für uns und unseren Glauben...

  • 21.07.19
  • 27× gelesen
Glaube und Alltag

Wort zur Woche
Blick in den Garten – so muss der Himmel sein

Christus spricht: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Matthäus 11, Vers 28 Menschen in ihrem Alter haben meist Heimweh nach Erinnerungen, Frau M. aber würde das Haus ihrer Vergangenheit gern verlassen. Das Geschehene wegwischen, die „schlimmen Dinge“ vergessen. Jetzt, da sie ihren Garten nur noch vom Bett aus durchs Fenster sehen kann, holen sie die alten Bilder ein: der Hunger, der Frost, der Krieg. Als die Welt ihrer Kindheit zerbrach,...

  • 29.06.19
  • 41× gelesen
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Glaube und Alltag
Ralf-Peter Fuchs, Superintendent im Kirchenkreis Eisenach-Gerstungen

Predigttext
Vergessene Lebenskunst

Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen! Matthäus 3, Vers 2a Es gibt eine weit verbreitete Lebenslüge: Wenn in meinem Leben etwas gut läuft, dann war ich das. Wenn etwas schief läuft, waren es die anderen. Schuld ist dann die verzwickte Familiengeschichte, die verkehrte Politik, die miesen Rahmenbedingungen, eine Kette unglücklicher Umstände, der Nachbar, der unmögliche Chef oder der andere, der mal wieder angefangen hat. All diese Erklärungen und Begründungen mögen...

  • 23.06.19
  • 60× gelesen
Glaube und Alltag

Sich Zeit nehmen und zuhören – schlicht, aber wirkungsvoll

Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele. Matthäus 20, Vers 28 Ruhig sitze ich da. In Gedanken versunken, blicke ich von dem schlichten Kreuz an der Wand auf die hölzerne Statue einer jungen Frau. Gekleidet in ein langes Gewand, hält sie in den Händen einen Krug und einen Teller mit Brot. Irgendjemand hat ihr eine Rose über den Arm gelegt. Elisabeth von Thüringen – Vorbild für die christliche Tugend der...

  • 06.04.19
  • 38× gelesen
Glaube und Alltag

Einfach  mit Herz

Das Volk aber, das ihm voranging und nachfolgte, schrie und sprach: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe! Matthäus 21, Vers 9Von Sebastian Schurig, Pfarrer im Kirchspiel Dippoldiswalde-Schmiedeberg (Sachsen) Ehre, wem Ehre gebührt! Die Leute, die mit Jesus in die Stadt hineinziehen, tun das Richtige: Sie ehren Jesus, und das mit lauter Stimme. Am ersten Advent hören wir die Geschichte vom Einzug in Jerusalem. Es geht um die Frage:...

  • 03.12.18
  • 33× gelesen
Glaube und Alltag

Wort zur Woche
Der wahre Schatz der Kirche

Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. Matthäus 25, Vers 40Von Sabine Wegner,  Pfarrerin in Hohenstein Meinen geringsten Brüdern und Schwestern« – sind hier alle Armen und Elenden dieser Welt gemeint? Oder hat Christus bei seiner Rede zum Weltgericht die Gläubigen in Not und Trübsal, seine jüdischen Brüder und Schwestern im Blick? Durch sie kann man, wenn man ihnen Gutes tut, Anteil am Heil erlangen. Welches besondere Licht...

  • 23.08.18
  • 10× gelesen
Glaube und Alltag

Wort zur Woche
Wenn die Kirche den Stress unterbricht

Christus spricht: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Matthäus 11, Vers 28 Von Constantin Plaul, Dipl. Theol., Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Herr K. hatte einen Tag, den anstrengend zu nennen untertrieben gewesen wäre. Er war unterwegs auf Dienstreise in einer fremden Stadt. Sein Terminkalender war prall gefüllt. Allesamt wichtige Angelegenheiten. Jede mit Bedeutung für seine zukünftige Karriere. In seinem Inneren erzeugte...

  • Halle-Wittenberg
  • 19.06.18
  • 4× gelesen
Glaube und Alltag

So tickt Jesus: Der Andere zuerst!

Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele. Matthäus 20, Vers 28 Von Jan von Campenhausen, Direktor der Ev. Wittenbergstiftung Die Auseinandersetzung, die die Jünger führen, ist nicht besonders originell, noch unmodern geworden. Schon immer wurde sie so geführt: Wer hat das Sagen? Wer ist Erster? Wer ist groß? Schon in unseren Kinderzimmern kann man das prima beobachten – und leider auch an mir...

  • Wittenberg
  • 20.03.18
  • 4× gelesen
Glaube und Alltag
Lothar Scholz, Kreisoberpfarrer in Köthen

Von Ballast trennen

Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Matthäus 10, Vers 34 b Von Lothar Scholz Was für eine Zumutung. Solche Worte, aus dem Munde von Jesus. Wenn wir sie hören oder lesen, können wir uns nicht vorstellen, dass Jesus als der Friedefürst bezeichnet wird. Diese Worte rufen förmlich nach einer Reaktion. Wenn jemand, der das Neue Testament und Jesus nicht kennt, solche Töne hört, wird der sagen: »Da haben wir es schwarz auf weiß: Religion ist nichts Friedfertiges,...

  • Köthen
  • 07.11.17
  • 7× gelesen
Aktuelles

Von Mehrbettzimmern und der Frage: Wer ist hier gering?

Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. Matthäus 25, Vers 40 Von Katharina Freudenberg Olaf hat es erwischt. Gerade noch saß er in einer Vorstandssitzung und präsentierte die Geschäftszahlen des letzten Jahres. Nun liegt er in einem noblen Einzelzimmer und wird mit Monitoren überwacht. Wie gerne hätte er jetzt Besuch. Aber wer sollte schon kommen? Seine Kollegen stehen eher distanziert zu ihm. Freundschaften hat er in letzter...

  • Weimar
  • 15.09.17
  • 7× gelesen
Glaube und Alltag
Michael Greßler, Pfarrer in Camburg-Leislau

Vorsicht! Falle

Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Die Zöllner und Huren kommen eher ins Reich Gottes als ihr. Matthäus 21, Vers 31 b Von Michael Greßler Nee, ich hab keine Lust.« Das sag ich nicht oft. Aber ich denke es manchmal. Und dann tut es mir leid. Meistens nicht öffentlich. Eher so im eigenen Herzen. Und dann tu ich’s. »Ja, klar!« Das sag ich oft. Oft mein ich es ehrlich, auch vor mir selbst. Aber dann kommen die Tage mit ihren Mühen und Plagen, ich sag: »Später« … und schieb es...

  • Eisenberg
  • 24.08.17
  • 11× gelesen
Aktuelles
2 Bilder

Der selbstlose Helfer aus dem Internet

So wie der Menschensohn nicht gekommen ist, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele. Matthäus 20, Vers 28 Von Felix Kalbe Ein kalter, verregneter Frühlingstag. Ich klicke mich durch den Videokanal »Youtube« im Internet. Es sind witzige Videoclips dabei, traurige, nachdenkliche. An einem Film bleibe ich hängen: Ein junger Mann geht durch die Straßen seiner Stadt. Plötzlich fließt Wasser auf ihn herab. Er nimmt eine kleine, vertrocknete...

  • Weimar
  • 04.08.17
  • 7× gelesen
Glaube und Alltag
Martin Olejnicki, Pfarrer für Kleinpaschleben, Trinum und Frenz

Abweichung erwünscht

Aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet? Matthäus 21, Vers 16 b Von Martin Olejnicki Warst du auch schon mal in einem Gottesdienst, in dem du dich ständig fragst: »Was machen die hier gerade?« Gottesdienste, die so an ihre Zielgruppe angepasst sind, dass sie ein Außenstehender nicht mehr verstehen kann, sich sofort fremd und nicht mehr willkommen fühlt. Wie zum Beispiel unsere liturgischen Sonntagsgottesdienste. Ich weiß, dass du, lieber Predigt-Leser,...

  • Weimar
  • 28.07.17
  • 22× gelesen
Aktuelles
Pfarrer Ramón Seliger, Weimar

Von Trostpflastern und offenen Armen gegen Verletzungen

Christus spricht: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Matthäus 11, Vers 28 Von Pfarrer Ramón Seliger Wer kommt in meine Arme? Wer kennt es nicht, das Spiel aus Kindertagen? Meine Tochter steht einen Steinwurf von mir entfernt. Ein Kinderlächeln zieht sich über ihr Gesicht. Frech grinst sie mich mit ihrer Zahnlücke an. Ein Bein hat sie nach vorn gestellt. Sie wippt vor und zurück. Jetzt rennt sie los. Mit lautem Kichern kommt sie auf mich...

  • Weimar
  • 20.07.17
  • 17× gelesen
Glaube und Alltag

Auf den Pfaden des Wunders

Weihnachten lädt ein, darüber zu meditieren, wie wir Gott begegnen können. Die Evangelisten Lukas und Matthäus helfen dabei mit ihren wunderbar komponierten Weihnachtsgeschichten. Von Marion Küstenmacher Lukas und Matthäus berichten – symbolisch fein verdichtet – von vier Gruppen, die alle das Weihnachtswunder erleben, auch wenn sie auf ganz unterschiedlichen Pfaden zu Gott unterwegs sind. Maria und Josef: Die erste Gruppe ist klein, ein junges Paar. Beide tun sich anfangs schwer...

  • Weimar
  • 02.01.17
  • 10× gelesen
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