Kritik

Beiträge zum Thema Kritik

Eine Welt
Kundgebung „Aufstehen gegen Terror, Hass und Antisemitismus - in Solidaritöt und Mitgefühl mit Israel“ am 22. Oktober 2023 vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis hatte eingeladen. | Foto: epd-bild/Rolf Zöllner
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Israel-Berichterstattung in deutschen Medien
Nur wenig Solidarität

Eine Studie des Berliner Tikvah Instituts bescheinigt den deutschen Medien eine einseitige Nahost-Berichterstattung. Israel wird demnach häufig als alleiniger Aggressor des Nahost-Konflikts dargestellt. Von Elisa Makowski Der Antisemitismus-Experte Jonas Hessenauer beobachtet eine teils einseitige Berichterstattung über Israel in deutschen Medien: "In den deutschen Medien finden sich immer wieder antisemitische Stereotype", kritisierte er. Hessenauer ist Mit-Autor der Studie "Israel in...

Feuilleton

"Kufiyas in Buchenwald"
Bündnis kritisiert Kampagne

Rund um den 81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald planen israelkritische Gruppen Veranstaltungen vor Ort. Dazu aufgerufen haben auch Organisatoren, die den Terror der Hamas relativieren. Weimar/Frankfurt (epd). Ein Bündnis von 17 Organisationen fordert, die Kampagne „Kufiyas in Buchenwald“ zu stoppen und die KZ-Gedenkstätte vor politischer Instrumentalisierung zu schützen. Der 81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald dürfe nicht für antijüdische...

  • 16.03.26
Feuilleton

Münchner Philharmoniker
Kritik an Ausladung

Die Münchner Philharmoniker wurden vom Musikfestival im belgischen Gent ausgeladen - wegen ihres israelischen Dirigenten. Scharfe Kritik kommt aus der deutschen Politik und von der Schriftstellervereinigung PEN Berlin. München (epd). Die Ausladung der Münchner Philharmoniker vom Flanders Festival im belgischen Gent wegen ihres israelischen Dirigenten Lahav Shani ist in Deutschland auf scharfe Kritik gestoßen. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) sprach von einer «Schande für Europa»....

  • 17.09.25
Aktuelles

Deutsch-Israelische Gesellschaft
Kritik an Radioanadacht

Ein geistlicher Impuls des Pressechefs der EKM, Kirchenrat Ralf-Uwe Beck, in der MDR-Hörfunksendung "Augenblick mal" (vom 16. Juni) löst breite Kritik aus. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft in Thüringen und der Förderverein für Jüdisch-Israelische Kultur in Thüringen wenden sich nun in einem Offenen Brief an Friedrich Kramer. Darin kritisieren sie die Darstellung in der Morgenandacht und fordern den EKM-Landesbischof auf, sich von den Aussagen des Kirchenrats Beck zu distanzieren. Wir...

  • 27.06.25
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Eine Welt

Nahost-Konflikt
Pfarrer im Zentrum massiver Attacken

Langenau (epd). Seit Monaten ist der württembergische Gemeindepfarrer Ralf Sedlak aus Langenau massiven Protesten von anti-israelischen Aktivisten ausgesetzt. «Die Präsenz der Antiisrael-Aktivisten mit Plakaten und Megafon vor der Kirche hat viele Gemeindemitglieder verunsichert, vor allem auch, dass sie als Kirchgänger fotografiert wurden», sagte Sedlak. Bei seinen Predigten überlege er einzelne Formulierungen viel genauer und halte politische Ansichten «eher neutral und allgemein», um keine...

Eine Welt

Israel: Annexionspläne stoßen auf Kritik

Berlin (epd) – Die evangelische Kirche hat die Annexionspläne Israels kritisiert. Die einzige Möglichkeit für die Menschen in Israel und Palästina, dauerhaft in Sicherheit zu leben, sei ein Friedensprozess, der die legitimen Interessen beider Seiten berücksichtigt, erklärte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm. Er befürchte, dass die Annexion nicht nur dem Völkerrecht widersprechen würde, «sie würde auch die noch vorhandenen Chancen einer...

  • 04.06.20
Aktuelles

Debatte
Greifswalder Altbischof Abromeit verteidigt Kritik an Israel

Der ehemalige evangelische Greifswalder Bischof Hans-Jürgen Abromeit hat seine früher geäußerte Kritik an Israels Haltung im Nahost-Konflikt verteidigt. "Wenn wir Freunde sind, müssen wir uns gewisse Dinge zumuten", sagte er dem Debattenformat "Diskuthek" des "Stern" auf Youtube. Wer für das Existenzrecht Israels eintrete, habe auch eine "Sekundärverantwortung", eine Lösung für die Palästinenser zu finden. Abromeit hatte Anfang August in einer Rede gesagt, aus dem Schuldbewusstsein der...

  • 09.01.20
Eine Welt

Blickwechsel
Dieses Gesetz ist spaltend, rassistisch und destruktiv

Von Bischof Sani Ibrahim Azar Am 19. Juli verabschiedete die israelische Knesset ein Grundgesetz, welches Israel als die »nationale Heimat des jüdischen Volkes« verankert und das »Recht, seine nationale Selbstbestimmung im Staat Israel auszuüben, einzig dem jüdischen Volk« zugesteht. Dieser Beschluss weckt in mir als einer religiösen Führungsperson im Heiligen Land große Bedenken. ... Sie möchten mehr erfahren? Den kompletten Artikel finden Sie im E-Paper und in der gedruckten Ausgabe der...

  • 23.08.18

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