Vor 20 Jahren pilgerte Arnhild Ratsch zum Papst
Von Monstab nach Rom

Mit Stab und Hut: Pilgerin Arnhild Ratsch
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  • Foto: epd-bild/Frank Sommariva
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Mit einem Festwochenende vom 30. Juli bis 1. August soll im Kirchenkreis Altenburger Land an Arnhild Ratschs Pilgerwanderung von Monstab nach Rom vor 20 Jahren erinnert werden.

In einem ökumenischen Gottesdienst in der Kirche zu Monstab im Kirchenkreis Altenburger Land war Arnhild Ratsch am 29. Juli 2001 als Botschafterin zu einem Pilgerweg nach Rom ausgesendet.

Ratsch pilgerte auf den Spuren von Pfarrer Peter Wolf aus Monstab, der 1513 und 1518 zweimal nach Rom gewandert war. Ihr Weg führte von Monstab im Altenburger Land über Hof, Nürnberg, Augsburg, Konstanz, Zürich, Mailand, Genua, Pisa und Florenz nach Rom. In 68 Tagen lief sie 1854 Kilometer.

Im Gepäck hatte sie einen Geleitbrief an Papst Johannes Paul II., unterschieben von sechs katholischen und evangelischen Bischöfen aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Dieser Brief enthielt den Dank für „seinen unermüdlichen Einsatz für die Ökumene“ und die Bitte, weitere Schritte „auf dem Weg zu einer sichtbaren Einheit der Kirche in versöhnter Verschiedenheit“ zu unterstützen.

Unterwegs besuchte Ratsch zahlreiche Kirchengemeinden, Kommunen und Klöster. In Zürich wurde ihr eine Grußbotschaft aller christlichen Gemeinschaften der Schweiz übergeben. Die Evangelische Kirche von Italien schloss sich dem historisch einmaligen Gemeinschaftsprojekt mit einer weiteren Botschaft an. In einer Generalaudienz durfte die Pilgerin die Botschaften Papst Johannes Paul II. persönlich überreichen.

Ihre Reiseeindrücke hat Arnhild Ratsch in dem Buch „Zu Fuß nach Rom“ festgehalten.

(red) 

Autor:

Beatrix Heinrichs

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