Niederroßla feiert 300 Jahre Kirchweih
Romantik im Ilmtal

Kirche in Niederroßla
  • Kirche in Niederroßla
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Anlässlich des 300. Kirchweihjubiläums des Gotteshauses in Niederroßla im Kirchenkreis Apolda-Buttstädt hat die Johannisgemeinde ein Festprogramm für die nächsten Monate geplant. Auftakt dazu wird ein Orgelkonzert am 15. Mai, 17 Uhr, zu Ehren von Johann Gottlob Töpfer, dem wohl berühmtesten Sohn Niederroßlas, sein. Zu hören sein werden Werke von Töpfer selbst sowie unter anderem von Mendelssohn, Bach und Liszt.

Über 400 Werke sind von Töpfer überliefert, der einst an der Orgel der Barock-Kirche von 1721 spielen gelernt hatte. Später wirkte er als Organist der Kirche St. Peter und Paul in Weimar. In die Geschichte eingegangen ist er als einer der bedeutendsten Theoretiker des romantischen Orgelbaus, der von Zeitgenossen wie Franz Liszt geschätzt wurde. 1855 veröffentlichte er das „Lehrbuch der Orgelbaukunst“. Seine Formeln zur Abmessung der Pfeifen dienen Orgelbauern noch heute als Berechnungsgrundlage.

Im Rahmen des Konzerts in der Niederroßlaer Kirche wird zudem ein "Töpfer-Album" durch Kirchenmusiker Ingo Reimann, der sich intensiv mit dem Komponisten und Orgelexperten beschäftigt hat, übergeben. Für die Sommermonate bis in den Herbst hinein sind weitere Veranstaltungen, darunter eine Männerband sowie ein Lesekonzert, geplant. Zum Abschlussgottesdienst am 24. Oktober wird Regionalbischöfin Friederike Spengler erwartet. Auch die Ausstellung, die im vergangenen Jahr im Rahmen des 150. Todestages von Töpfer entstanden ist, könne besichtigt werden, wie die Kirchengemeinde mitteilte.

(red) 

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