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Für die Publizistin Beatrice von Weizsäcker ist der Mord an ihrem Bruder Fritz von Weizsäcker auch nach zwei Jahren unfassbar. "Bis heute kann ich mir das Geschehene nicht richtig vorstellen", sagte sie. Die Tat habe ihr Leben und das Leben ihrer Familie im Kern erschüttert. Die Trauer sei ein Grund für ihren Übertritt zur katholischen Kirche gewesen. Ein psychisch Kranker hatte den Mediziner von Weizsäcker während eines Vortrags mit einem Messer angegriffen und tödlich verletzt. Im Prozess erfuhr die Schwester des Ermordeten, dass die Attacke ursprünglich ihr gelten sollte – als Repräsentantin des Evangelischen Kirchentags, dem die 63-Jährige zwölf Jahre als Präsi-diumsmitglied angehörte.

Astronaut Matthias Maurer hatte auf seinem Flug zur Internationalen Raumstation eine Christophorus-Figur im Gepäck – und nimmt damit den Beistand des Schutzpatrons aller Reisenden in Anspruch. Der 51-Jährige ist der zwölfte deutsche Raumfahrer im All. In den nächsten sechs Monaten soll er unter anderem die Forschung seines Vorgängers Alexander Gerst fortsetzen. Dieser hatte bei einer seiner Missionen einen 96 Gramm schweren Stein aus dem Strebewerk des Kölner Doms mitgenommen.

EKD-Ratsvorsitzende Annette Kurschus sieht keinen Grund, das Wort „Gott“ zu gendern. So hält sie das Wort Gott für ausreichend geschlechtsneutral. Dem Vorschlag eines Katholischen Jugendverbands, statt „Gott“ künftig „Gott*“ zu verwenden, wolle sie nicht folgen. Die Anrede „Gott“ sei „offen genug“. Dies werde schon in der Bibel deutlich. Martin Luther habe das hebräische JHWH mit den vier Großbuchstaben HERR übersetzt. Damit habe Luther aber keinen Mann gemeint, „sondern das ist eine genderübergreifende Machtansage“.

Der ehemalige Ratsvorsitzende der EKD, Wolfgang Huber,sieht eine «moralische Pflicht» zur Impfung in der Corona-Pandemie. Diese lasse sich auch theologisch begründen, sagte der 79-Jährige. Er scheue sich nicht, «die Impfbereitschaft als klassischen Fall gelebter Liebe zu sich selbst, gelebter Liebe zum Nächsten und damit auch gelebter Liebe zu Gott zu bezeichnen», so Huber.

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