Eine halbe Million Euro für Flügelaltar
Maria unterm Hammer

Der älteste erhaltene Altar der „Saalfelder Schule“ ist in Wien für eine halbe Million Euro versteigert worden.

Wer das historisch bedeutende Kunstwerk aus dem 15. Jahrhundert gekauft hat, teilte das Auktionshaus nicht mit. Die Stadt Erfurt hatte sich ebenfalls beteiligt, ging bei der Auktion jedoch leer aus.

Geschaffen wurde das Werk 1479 von einem Bildhauer aus Saalfeld für die Dorfkirche St. Laurentius in Schwarza im Kirchenkreis Rudolstadt-Saalfeld. Neben Erfurt war Saalfeld seinerzeit das zweite große Zentrum der Bildhauerei und Tafelmalerei in Thüringen. Ende des 19. Jahrhunderts war der Altar in den Besitz der Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt übergegangen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde er an einen Kunsthändler in Holland verkauft. Danach verlor sich seine Spur. Geöffnet zeigt er Maria und Jesus, flankiert von Heiligen und Schutzpatronen.

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Online-Redaktion

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