Zum 120. Geburtstag
Gedenkstätten erinnern an Bonhoeffer
- Foto: epd-bild / Rolf Zöllner
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In Berlin gibt es nur wenige Orte, die an den Theologen und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer erinnern.
Berlin (epd). Die Erinnerungs- und Begegnungsstätte Bonhoeffer-Haus in Berlin-Charlottenburg hat im vergangenen Jahr mehr als 2.000 Besucher gezählt. Zudem gab es in dem ehemaligen Elternhaus des Theologen und NS-Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) mehr als 220 Führungen, wie der Trägerverein in Berlin mitteilte. Am 4. Februar jährte sich Dietrich Bonhoeffers 120. Geburtstag.
Aus diesem Anlass lädt die Erinnerungsstätte am 13. Februar zu einem „Tafel-Gespräch“ in das Haus ein (18 Uhr). Am 7. März hält der Berliner Altbischof und Bonhoeffer-Biograf Wolfgang Huber einen Vortrag (11 Uhr).
Das Bonhoeffer-Haus am Nordrand des Grunewalds ist einer der wenigen Orte in der Hauptstadt, die an den Widerstandskämpfer erinnern. Heute ist hier eine ständige Ausstellung zu Leben und Werk Dietrich Bonhoeffers zu sehen. Sein Studierzimmer im Dachgeschoss wurde wieder in einen ähnlichen Zustand gebracht, in dem er es bei seiner Verhaftung im April 1943 verlassen hatte.
Der Berliner Pfarrer, theologische Lehrer und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer gehört zu den prominentesten deutschen Theologen des 20. Jahrhunderts. Er beteiligte sich aus theologischen Gründen am Widerstand gegen die Nationalsozialisten und wurde am 9. April 1945 im KZ Flossenbürg hingerichtet. Der ehemalige Alterssitz der Eltern Bonhoeffers, in dem sich heute die Erinnerungsstätte befindet, wurde 1935 erbaut.
Autor:Online-Redaktion |
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