Premium
Syrien: Christen ein Jahr nach Sturz Assads
"Wir machen uns große Sorgen"
2Bilder
- hochgeladen von Online-Redaktion
Etwa 400 000 Christen leben heute in Syrien. Warum christliche Syrer aus Deutschland nicht in das Land zurückkehren wollen, weiß Amill Gorgis. Der gebürtige Syrer lebt seit 1970 in Berlin. Constance Bürger hat mit dem Ökumene-Beauftragten der Syrisch-Orthodoxen Kirche von Antiochien gesprochen.
Der Fall des Assad-Regimes hat sich im Dezember zum ersten Mal gejährt. Wie erleben Sie die Situation in Syrien?
Amill Gorgis: Viele haben sich gefreut, als die Diktatur vorbei war. Doch eine islamische Diktatur ist gefolgt. Die ist eigentlich nicht anders als unter Assad, aber mit anderen Vorzeichen.
Wie geht es in diesen Zeiten den Christen vor Ort?
Es gab Pogrome gegen Alawiten, Drusen und auch gegen Christen. Es wurden Friedhöfe geschändet.
Autor:Online-Redaktion |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.