Aus aller Welt
USA: Kinder inhaftiert und schikaniert

Berlin (red) – Die privat geführte Notunterkunft in Homestead (Florida), in der Kinder und Jugendliche untergebracht werden, die alleine in die USA einreisen, muss so schnell wie möglich geschlossen werden. Zu diesem Ergebnis kommt ein Amnesty-Bericht. Amnesty-Mitarbeiter besuchten die Einrichtung im April und im Juli 2019. Teilweise waren dort fast 2500 Kinder im Alter von 13 bis 17 Jahren untergebracht. Zurzeit sind dort knapp 2000 Kinder in Haft.
Im April 2019 verbrachten unbegleitete Kinder dort im Schnitt 52 Tage. Ein Kind, mit dem Amnesty sprach, war insgesamt acht Monate dort. Amnesty kritisiert zudem die restriktiven Bedingungen: „Verängstigt und getrennt von ihren Familien, werden die Kinder und Jugendlichen streng kontrolliert, gemaßregelt und schikaniert. Wenn sie Dinge für den täglichen Bedarf benötigen, müssen sie ihre Wünsche schriftlich über ein offizielles Antragsformular anmelden: Das gilt zum Beispiel auch für Mädchen, die Damenbinden benötigen. Viele Kinder sprechen indigene Sprachen und können die Formulare daher gar nicht erst ausfüllen und ihre Bedürfnisse mitteilen.“

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Online-Redaktion aus Weimar

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