Algerien: Migranten in die Wüste abgeschoben

Frankfurt a.M. (epd) – Algerien hat nach Angaben von Menschenrechtlern in den vergangenen Monaten Tausende Migranten auf brutale Weise in Nachbarländer abgeschoben. Frauen, Kinder und Männer seien ohne Essen und mit nur wenig Trinken in die Wüste an die Grenze zu Mali oder Niger deportiert worden, berichtete »Human Rights Watch«. Um zu einer Siedlung zu gelangen, wo sie Hilfe oder Transport finden konnten, hätten sie Dutzende Kilometer durch die sengende Hitze laufen müssen. Die algerischen Behörden griffen die Migranten aus Ländern südlich der Sahara demnach auf den Straßen oder auf Baustellen auf, ohne deren Aufenthaltsstatus zu berücksichtigen. Die Polizei schlage die Migranten und verbiete ihnen, Geld oder anderes Eigentum mitzunehmen.

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Online-Redaktion aus Weimar

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