Forschungen zum Synagogeninventar

Halberstadt (red) – Die Moses Mendelssohn Akademie will einen kommentierten Katalog zur Ausstattung der 1938 zerstörten Barocksynagoge erstellen lassen. Forschungsgrundlage dafür seien Quellen wie eine Fotodokumentation des Interieurs aus den 1920er-Jahren, ein handschriftliches Verzeichnis der Toravorhänge und des -schmuckes sowie das Archiv der Jüdischen Gemeinde Halberstadt. Letzteres befindet sich heute in den Central Archives of the History of the Jewish People/National Library Israel. Dank einer finanziellen Förderung des Landes Sachsen-Anhalt habe dieser Bestand digitalisiert werden können.
Die 1712 eingeweihte Synagoge wurde 1938 geschändet und wenig später abgerissen. Bis heute ist nicht bekannt, wer den Inhalt beräumte und wo das Inventar verblieb, zu dem allein 90 Torarollen gehörten.

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Online-Redaktion aus Weimar

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