Biblische und außerbiblische Wurzeln

Frankfurt a. M. (epd/G+H) – Im Frankfurter »Bibelhaus Erlebnis Museum« ist bis zum 31. März die Ausstellung »Weihnachten« zu sehen. Die Schau zeigt mit Münzen und Figurinen, Ikonen und Zitaten biblische und außerbiblische Wurzeln von Weihnachten. Die Ausstellung widmet sich zudem der Herkunft bekannter Weihnachtsmotive, deren Wirkungsgeschichte von der Antike bis heute und auch der politischen Instrumentalisierung des Fests. Außerdem werden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Geburt eines heiligen Kinds in den Weltreligionen beleuchtet.
Die Geburtsgeschichten des Neuen Testamentes schöpfen aus dem Bilderschatz ihrer Umwelt: Sprachbilder der hebräischen Bibel sind zu entdecken, aber auch Anleihen aus der römisch-griechischen Kultur; und sie rücken die Opfer der Gewalt ins Zentrum. Sie besetzen Symbole mit neuer Bedeutung.
Das Museum präsentiert außerdem seine jüngste Neuerwerbung, die Bansa-Bibel. Dabei handelt es um eine Bilderbibel, die der Frankfurter Ratsherr und Bürgermeister Johann Matthias Bansa im Jahr 1746 für seine Kinder und Enkel verfasst hat. Das Museum hat das Werk mit Unterstützung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sowie des Frankfurter Bankhauses Metzler erworben.

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