Kirchen in Mitteldeutschland
Ostern findet statt

Das geschmückte Osterkreuz symbolisiert die Auferstehung Jesu am Ost​ermorgen.
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  • Das geschmückte Osterkreuz symbolisiert die Auferstehung Jesu am Ost​ermorgen.
  • Foto: epd-bild / Rolf Zöllner
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Die Kirchen in Mitteldeutschland laden zum Osterfest zu Gottesdiensten ein. Nach den Irritationen in Folge der Bund-Länder-Konferenz und dem Widerruf der Bitte um einen Verzicht auf Präsenz-Gottesdienste sollten die Gemeinden selbstverantwortlich und in Abhängigkeit der lokalen Corona-Werte über ihre Angebote entscheiden, erklärten Vertreter der evangelischen Kirche am 26. März in Erfurt und Dessau-Roßlau. Zugleich machten die Kirchenleitungen auf die vielfältigen Gottesdienst-Angebote im Internet, im Radio und im Fernsehen aufmerksam.
"Erneut erleben wir das für unseren Glauben zentrale Fest der Auferstehung Christi unter sehr eingeschränkten Bedingungen", sagte der Kirchenpräsident der Evangelischen Landeskirche Anhalts, Joachim Liebig. Anders als im vergangenen Jahr gebe es inzwischen Erfahrungen mit der Situation. "Es zählt zu unseren Kernaufgaben der Verkündigung, gerade in schweren Zeiten die Botschaft der Hoffnung und Zuversicht in die Welt zu bringen", erklärte er. Und weiter:

"Wir wissen: Menschlich begründete Hoffnung verliert schnell ihre Belastbarkeit. Von Gott gestiftete Hoffnung dagegen lässt Lasten tragen."

In einem Schreiben bittet die Landeskirche die Gemeinden darum, ihre Kirchen zu öffnen, um Gelegenheit zu Gebet und Einkehr zu ermöglichen. Das Landeskirchenamt plant zudem, Corona-Selbsttests für dienstliche Zwecke zur Verfügung zu stellen.
Aus kirchenrechtlichen Gründen und wegen der unterschiedlichen Situationen vor Ort gibt der Krisenstab der EKM keine Empfehlung für die Gemeinden. In einer Information heißt es: "Wie auch immer Gemeindekirchenräte entscheiden, ob sie zu Präsenzgottesdiensten einladen oder diese absagen – sie haben die Unterstützung der Landeskirche." (epd/red)

Das geschmückte Osterkreuz symbolisiert die Auferstehung Jesu am Ost​ermorgen.
Kirchenpräsident Joachim Liebig
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Online-Redaktion

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