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Lößnitz: Die Inschriften des Glockenspiels im Kirchturm von St. Johannis huldigen der NS-Zeit
Nazi-Glocken erklingen auch in Sachsen

Das Glockenspiel unter dem Turm-
kreuz der Lößnitzer St. Johanniskirche wurde 1939 geweiht und sollte den Ruhm der NS-Zeit verkünden.
  • Das Glockenspiel unter dem Turm-
    kreuz der Lößnitzer St. Johanniskirche wurde 1939 geweiht und sollte den Ruhm der NS-Zeit verkünden.
  • Foto: wikipedia/Devilsanddust
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Von Harald Krille

Entgegen bisher anderslautenden Aussagen erklingen auch in Sachsen sogenannte Nazi-Glocken. Wie die »Thüringer Allgemeine« in ihrer Ausgabe vom 12. April im Zusammenhang mit der Lage in Thüringen berichtet, hat die Apoldaer Glockengießerei Schilling 1938/39 für ein Glockenspiel im erzgebirgischen Lößnitz insgesamt 23 Bronzeglocken geliefert. Diese Glocken enthalten unter anderen folgende Inschriften: »Ein Volk«, »Ein Reich«, »Ein Führer«, »Im Jahr 1938, als unter Adolf Hitlers Führung Österreich die Ostmark Großdeutschlands wurde und Sudetenland heimkehrte ins Reich, gegossen von Franz Schilling Söhne, Apolda«, sowie ein Hitler-Zitat.

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