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Nordkirchen-Bischöfin Kirsten Fehrs hat Politik, Medien und Kirchen zu einem engagierten Einsatz für die Wahrheit aufgerufen. »Wenn wir Falschmeldungen nicht entgegentreten, wird das Klima in diesem Land immer weiter vergiftet«, sagte sie in einem Gottesdienst im Lübecker Dom. Als Beispiele für verbreitete Lügen nannte sie »die vermeintlich höhere Kriminalitätsrate bei Flüchtlingen« und den »angeblich massenhaften Asylmissbrauch«. Fehrs: »Wir brauchen daher hellwache und kluge Journalisten, Pastoren, Politiker.«

Der Schrauben-Milliardär Reinhold Würth fürchtet sich nicht vor dem Tod. Der 83-Jährige sagte der »Bild am Sonntag«: »Wir sind Christen. Wir gehen davon aus, dass wir nach dem Tod weiterleben. Es wäre ein billiger Schöpfer, der so wunderbar komplizierte Wesen geschaffen hat, mit so viel Geist, wenn die Seele nicht existent wäre. Wenn man einfach stirbt wie ein Hund. Das glaube ich nicht. Insofern habe ich da keine großen Bedenken.«

Ein Jahr nach Gründung einer liberalen Moschee in Berlin hat sich Initiatorin Seyran Ates zufrieden gezeigt. »Im Großen und Ganzen ist es eine Erfolgsgeschichte«, sagte die 55-jährige Rechtsanwältin der evangelischen Wochenzeitung »die Kirche«. Es gebe nach wie vor Anfeindungen, Gesellschafter seien ausgetreten und es hapere noch bei der finanziellen Unterstützung. Sie wolle allerdings »nicht jammern, so geht das halt vor sich«. Ates hat wegen der Moscheegründung in einem evangelischen Gemeinderaum auch Morddrohungen erhalten und wird rund um die Uhr von Personenschützern bewacht.

Der Kabarettist und Buchautor Bruno Jonas hat ein »heiteres Buch« über das Jenseits geschrieben. Der 65-Jährige, der mal Pfarrer werden wollte, aber aus der Kirche austrat, ist überzeugt: Aus der Kirche kann man austreten, aus dem Glauben nicht. Er trat vor über 42 Jahren aus der katholischen Kirche aus, weil ihn »damals ein vermutlich sehr gläubiger Katholik wegen Religionsbeschimpfung angezeigt« habe, wie er sagt. Im Interview mit dem Kölner Domradio sagt Jonas: »Mit der Taufe ist man auf ewig ein Gotteskind«. Irgendwann sei in ihm aber »ein kritischer Geist« erwacht.

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Online-Redaktion aus Weimar

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